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Full text of "AMIGA MAGAZIN 1_96"

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Li noom as DM 7,80 


Mia ID) AA 


Ü 1/96 Das Computer Magazin fürs “ "Gibts für 
| >14, 80 Mark auc 


1996 - sratlnse a 


1] Aussichten für Amiga | 


' + Neue Prozessoren 
| ° Geplante Entwicklungen. 
| e Künftige Modelle 


Software auf cD\ | 


| e Topaktuelle Titel 

e Einmaleins der Formate - 

e Laufwerkseinhau: 
Schritt für Schritt 


sub 


SE Platz für Daten ° 
e Neue Massenspeicher- 
Technologien 


| La > 
| yıdeo-Gom IpL uter: DraCo 
| 


Ba Ra Rus 


Raytracing-Programm: 


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L 1atıon: Anımage 
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- zählen u.a. Datatype-Unterstützung, \ , 2 Datenbanken. Grafik- und Sound- P: 
#4 Soundtracker-Routinen, neue Ober- ri Einbindung, mehrzeilige Textfelder, #7, 
#7. flächengestaltung, Ver- und Entschlüs- )” 77”. echte Relationen (1:N, N:f, 1:1, N:M), 
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1996 — 
ein guter Jahrgang 


Vor einem Jahr wußten wir alle nicht, 
wie es mit dem Amiga weitergehen 
wird. Die Übernahmeverhandlungen 
mit Commodore waren noch nicht 
abgeschlossen und es herrschte bange 
Unsicherheit auf dem Amiga-Markt. Heute, nachdem Es- 
com alle Rechte und Patente am Amiga erworben hat, 
können wir voller Zuversicht wieder in die Zukunft 
sehen. Der Amiga 1200 ist seit drei Monaten wieder 

auf dem Markt und sogar der langersehnte Amiga 4000 
Tower ist lieferbar. Was erwartet uns nun 1996? 


Als PC-User noch keine Ahnung von Modems hatten, war 
DFÜ für den Amiga bereits ein Standardthema. Heute 
spricht die ganze Welt über die Vorteile von Internet. Nur 
über die Hard-/Softwarekosten schweigen sich viele Her- 
steller bewußt aus. Mit dem neuen Amiga-Internetpaket 
(Amiga 1200, Modem und Software für unter 1000 Mark), 
das im Frühjahr auf den Markt kommen wird, ist es für je- 
dermann ein Kinderspiel, im Internet zu »surfen«. Das 
Amiga-Internetpaket ist mit Abstand das preiswerteste An- 
gebot und macht deutlich, daß man sich wegen Internet 
keinen teuren PC zulegen muß. Außerdem wird es ein 
Stand-alone-Internetpaket geben, für alle, die bereits ei- 
nen Amiga besitzen. 


Ohne CD-ROM geht nichts mehr. Die Softwareproduzen- 
ten gehen verstärkt dazu über, Software auf CD-ROM an- 
zubieten. Die Vorteile liegen auf der Hand: mehr Spei- 
cherkapazität, schnellere Zugriffszeit und preiswertere 
Produktion als bei Disketten. Double-Speed-Laufwerke 
sind zwar momentan noch sehr gefragt, werden jedoch 
zunehmend von den Quad-Speed-Systemen abgelöst, die 
preislich sehr lukrativ sind. 


Im Sommer soll die erste PowerPC-Karte für den Amiga 
4000 erhältlich sein. Damit wird der erste Schritt in die 
RISC-Welt eingeläutet. Mit dem neuen Amiga-Betriebssy- 
stem stehen dem Amiga-User dann alle Tore zur großen 
Computerwelt offen. Was die PowerPC-Technologie für 
den Amiga bedeutet und wie leistungsstark der Prozessor 


ist, erfahren Sie auf Seite 12. 2 
Herzlichst Ihr ee 


Stephan Quinkertz 
Chefredakteur 


im 


6 “= strahlende | 
Aussichten fir Amiga 


MR. Nene Prozessare" — 
elanie Entwicklung"! er 
MR. Künttige Modeh® 


für Daten 


assonspelcher ir 
Technologien 


« Neue M 


Hardware ------------ - --- 
Deep Scan 

Flachbettscanner: »Epson GT-8500« 114 
Volle Video-Power 

Video-Computer: »DraCo« 116 
GVP is back 

Vorstellung: GVP und M-Tec-Produkte 118 
Ratgeber ----- -- ---- - ---- 
Amiga-Trickkiste 

Hilfreiche Tips für Amiga-Besitzer 105 
Maßarbeit 

Einbau CD-ROM im Amiga 4000 107 
Rubriken ---------------- 
Editorial 5 
Leserforum 52 
Bücher 54 
Die Magazin-CD 62 
PD-Disketten 63 
Computermarkt 102 
Hermann der User 109 
Impressum 145 
Inserenten 145 
Programmservice 85 


| Diese Software finden Sie auf unserer AMIGA-PD 


Aktuell 


Interessante Produkte und heiße Meldungen 
Brandneu: Raytracer »Imagine 4.0« 


Fantastische Zukunft 
Das Jahr 1996: Was es (wahrscheinlich) bringt 1. 


Das Raumwunder 


Vorstellung: Amiga 4000 Tower 18 
CD-Software --- -- - - - - - -- - - 
Im Sog der Bits und Bytes 

Grundlagen: CD-ROMs 22 
Arbeiten wie die Profis 
CD-ROM-Software: »PhotoworXPro 5.2« 24 
Totalmedia 

CD-ROM-Software: »FolioworX-Player« 26 
Software auf CD-ROM 

Photo-CD: »Australia« 30 
Photo-CD: »Four Seasons« 30 
Photo-CD: »SYBEX Sport« 30 
Portfolio-CD: »Nord-West-Amerika« 32 
Portfolio-CD: »Hannover digital« 32 
Portfolio-CD: »FantaSeas« 32 
Raytracing: »CINEMA STUDIO« 36 
Grafik & Animation: »DO IT!« 36 
Datensammlung: »Meeting Pearls Vol. Ill« 37 
Datensammlung: »Aminet 9« 37. 
Animationen: »Eric Schwartz CD-ROM« 38 
Animationen: »Animania Vol. 1« 38 
Raytracing: MaxonCINEMA 4D CLASSIC 38 
Gewichtsverlagerung 

Digitale Zeitschrift: c't auf CD-ROM 
Spiegelkabinett 

Spiegel 1994 auf CD-ROM 42 
Alte Meister 

Reclams Klassiker auf CD-ROM 44 
Kurs -- -- - - - - - - - - - - - - - -- 


Ist doch E klar! 
Strukturen & Prozeduren (Folge 3) 


Bei Anruf CompuServe 

CompusServe Information Manager: 

Auto Pilot 1.80 (Folge 2) 92 
Schick statt schäbig 
Textverarbeitung: Workshop (Folge 2) 
Verfaxt nochmal! 

Fax-Workshop mit MultiFax 3.0/4.0 (Folge 2) Y 
Workbench aufgemotzt 

Tapetenwechsel (Folge 2) 110 


Public Domain ------------- 


Zeitsprung 
PD-Serie: »Time« 56 


Faszinierend! ” 
Bi se 


Neues aus dem Aminet 
Intuitionerweiterung: »Magic User Interface 3.1 B 60 


Oberflächlich gut! 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Bhalme = -en- 2. ce 
Internet-Seiten 


AMIGA Technologies 64 

City.Net 64 

TVToday 64 

Telecom goes Multimedia 

T-Online-Dekoder: »MultiTerm KIT 4.0« 65 

Btx-Seiten 

Amiga-Börse 66 

Greenpeace 66 

ABC Bücherdienst 66 

anmware -- - ------- -- --—- Bewegend: Animage kombiniert Grafiken und Animationen 
Die Rückkehr des Strahlverfolgers einfach per Mausklick. Wie es Ihnen die Arbeit mit den ver- 
Raytracer: »Reflections 3.05« 84 schiedenen Paletten abnimmt, lesen Sie ab Seite 86 


It's a kind of magic 


Animationsbearbeitung: »Animage« 86 
Der Datenturbo 
Datenbank: »TurboBase V1.0« 88 
Frischer Wind 
Compiler: »Storm-C/C++« Preview-Version 90 
Massenspeicher -- - - -- - -- - - - 
Gesprengte Grenzen 
Neue Technologien: Übersicht 124 
Die Tücke im Detail 
Festplatten: Auswahl und Installation 128 
Insert disk... 
Wechselplatten-Laufwerke 130 
Bandwürmer 
Streamer 134 
Speicherexplosion TE re e ET zug 
2 £ E N i m Datenrausch: In Köln zur Computer ‘95 konnte sich jeder 
CD-ROM: Dual-Layer-Technologie 156 davon überzeugen - immer mehr gute Software auf CD gibt’s 
nun endlich auch für den Amiga ab Seite 22 
Magazin ------------- - - - 


AMIGA-Magazin sponsort Schülerwettbe- 
werb 


Wettbewerb »creativ '95« 140 
Amigas im »Offenen Kanal Kiel« 
Fernsehproduktion 141 
Wie geht' weiter? 

Die GVP-Story 142 
Ausgewogene Sache 

100 Hefte auf dem Prüfstand 142 
Kurztests -- - - - -- -- - - - - - - - 
Xi-Paint 3.2 CD: Malprogramm 144 
Wordworth 5: Textverarbeitung ..144 
FinalWriter 4: Textverarbeitung 144 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 5 


= Schnittstellenkarte 


Golem Hattrick 


_ Die Golem-Hattrick-Karte 
ist als Kurzkarte konzipiert, 
kann sich also den Steckplatz 
mit einem Scan-Doubler tei- 
len. Die Karte stellt dem 
Amiga zusätzlich zwei paral- 
lele sowie zwei serielle 
Schnittstellen und auf 

.| Wunsch auch einen Floppy- 
Controller zur Verfügung. 
Beide parallele Schnittstel- 
len laufen mit 8 MHz Takt 
und sind somit wesentlich 
schneller als die Schnittstelle 
des Amiga. Die seriellen 


mal 115 200 bps. Um ‚Daten- 
sicherheit zu garantieren, be- 
sitzen beide einen speziellen 
Zwischenspeicher (FIFO), der 
zügige Datenkommunikation 
sicher stellt. 


MI Autorensystem 


ImageVision 


Mit diesem neuen Multime- 


dia-Autorensystem schaffen 
Sie komfortabel interaktive 
Präsentationen. Das Pro- 


gramm ist einfach zu bedie- 
nen: Der Ablauf einer Präsen- 
tation entsteht per Aktions- 


BAAR Dr=u I Ba Ba Ps 


Stammbaum mit möglichen 
Querverweisen. Auch ist ein 
Grafik- sowie ein Schalteredi- 
tor integriert. »ImageVision« 
unterstützt Grafikkarten und 
diverse AA-Bildschirmmodi. 
Die fertigen Skripte sind so- 
gar auf/von PC und Mac por- 


Ports erreichen jeweils maxi- 


en 


Eine Besonderheit ist der 
zusätzlich erhältliche Floppy- 
Controller: Er erlaubt den An- 
schluß von bis zu vier Gerä- 
ten, die gewöhnliche PC- 
Floppy-Laufwerke oder auch 
Floppy-Streamer sein können. 
Der Controller erreicht eine 
Transferrate von 1 MBit/s und 
arbeitet mit 3,5- und 5,25- 
Zoll-Floppy-Laufwerken. Un- 
terstützt werden die Formate 
360 und 720 KByte sowie 
1,2, 1,44 und 2,88 MByte. 

Die Golem-Hattrick-Karte 
für den Zorro-IlI-Bus wird ab 
sofort ausgeliefert. Preis der 
Grundkarte: 170 Mark, Preis 
des Floppy-Controller-Mo- 
duls: 60 Mark. 


Golem Computer Vertriebs GmbH, 
Schwanenwall 44, 44135 Dortmund, 
Tel. (02 34) 52 21 92, Fax (02 34) 55 31 73 


tier- und abspielbar. Zum Lie- 
ferumfang gehört außerdem 
eine CD-ROM mit hochwerti- 
gen Cliparts, Sounds, Anima- 
tionen, Symbolen, Schaltern 
etc. Ein Anwendungszweck 
wird übrigens als Beispiel auf 
der CD in Form einer interak- 
tiven Anleitung mitgeliefert: 
Während der Anwender sich 


Multimedial: 
ImagevVision bietet 
Komfort durch Pikto- 
grammsteuerung — 
Projekte lassen sich 
auf/von PC und Mac 
abspielen 


aufgrund Entscheidungen 
durch die entsprechenden 
Themen begibt, begleitet 


durch Bild, Animation und 
Ton. Einführungspreis: 200 
Mark inkl. CD-ROM. 


proDAD, Feldelestr. 24, 78194 Immendingen, 
Tel. (0 74 62) 9 11 34, Fax (0 74 62) 74 35 


Raytracer 


Imagine 4.0 


Die Version 4.0 des bekann- 
ten Raytracers »Imagine« ist 
ab sofort erhältlich. Die Ober- 
fläche bleibt unverändert, 
doch einige mächtige Funktio- 
nen zum Modellieren und Be- 
rechnen sind dazugekommen: 
D» weiche Schatten 
D Bewegungsunschärfe 
© Tropfenmodellierung 
& hierarchische Gliederung 

von Objekten 


Mi Landschaftsgenerator 


Dieses neue Erweiterungs- 
modul zu »MaxonCINEMA 
4D« erlaubt die Erzeugung 
virtueller Landschaften. Im 
»CinemaWORLD«-Editor er- 
zeugt man bequem die 
Höhenstufen in einem Drauf- 
sicht-Fenster. In Abhängig- 
keit zur Höhe lassen sich 
Landschaftsformen und Ob- 
jekte zuweisen, z.B. Bäume 


oder Büsche. Beim Export ei- 
ner berechneten Landschaft 
können wahlweise die ein- 
zelnen Elemente darin (Berg, 
Hang, Ebene, usw.) oder die 
komplette Landschaft an Ci- 
nema 4D übergeben werden. 
Materialien lassen sich be- 
reits in CinemaWORLD defi- 
nieren. Ebenso sind Textur- 


CinemaWORLD 


> Effekte direkt aus dem De- 
taileditor anwendbar 

» Werkzeug zum Glätten von 
Objekten 

> Hintergrundbilder nun auch 
im Stageeditor ladbar 

& Automatische Anwahl von 
Objekten im Detaileditor 

& Verbessertes Einstellen von 
Sternenfeldern 
Preise: Imagine 4.0 1000 

Mark, Update von 3.0 auf 4.0 

285 Mark. 


CAD Art, Rheinstr. 59, 41836 Hückelhoven, 
Tel. (0 24 33) 4 36 75, Fax (0 24 33) 4 36 75 


position und -projektion fer- 
tig vorgegeben. 

Diese Welt kann sofort in 
»MaxonCINEMA 4D« berech- 
net oder weiter bearbeitet 
werden. Bis zu vier verschie- 
dene 3-D-Objekte lassen sich 
per Zufall in der Landschaft 
plazieren. Anzahl und Orte 
lassen sich festlegen, z.B. kei- 
ne Bäume im Wasser oder an 


Welten schaffen: Mit CinemaWORLD generiert man auf einfa- 
che Weise virtuelle Welten für den Raytracer »CINEMA 4D« 


Berghängen. Die Gestaltung 
virtueller Welten und realisti- 
scher Landschaften wird mit 
CinemaWORLD zum Kinder- 
spiel? Voraussetzung: minde- 
stens MaxonCINEMA 4D V2 
und 68020-Prozessor. Preis 


100 Mark. 

MAXON Computer GmbH, Industriestr. 26, 
65760 Eschborn, Tel. (0 61 96) 48 18 11, 
Fax (0 61 96)4 1885 


EB Refill-System 


Color Click | 


Click and go: Das Pelikan Easy- 
Click-System erlaubt das Aus- 
wechseln einzelner Farbtanks 


EB Tabellenkalkulation 


FinalCalc 


Das Programm öffnet bis 
zu 254 Tabellen pro Projekt 
und läßt über 18000 Spalten 
und 65 000 Zeilen zu. Es un- 
terstützt die Zelltypen nume- 
risch, Strings, Datum, Zeit, 
boolisch, wissenschaftlich, 
Währung und Prozent. 178 
mathematische Funktionen 
zur Verknüpfung sind in »Fi- 
nalCalc« integriert, wobei 
viele davon der vereinfach- 


Scharf kalkuliert: 
SoftWood rundet 
ihr Office-Paket 
(FinalWriter, Fi- 
nalBase) mit der 
Tabellenkalkula- 
tion FinalCalc ab 


ten Tabellenbearbeitung die- 
nen. Sogar Werte wie unend- 
lich lassen sich anwenden. 


Die Tabellen präsentiert 
man als 2-D- und 3-D-Grafik 


in folgenden Arten: Linien, 
Balken, Flächen, Kuchenver- 


Schon mit den »Easy 
Click«-Systemen für mono- 
chrome und Farbtintenstrahl- 
drucker der HP-DeskJet-Reihe 
hat Pelikan Hardcopy eine 
sinnvolle Alternative zum 
Neukauf von Tintenkasetten 
geschaffen. Durch die Tren- 
nung von Tank und Kopf (mit 
Düsen), lassen sich die Kartu- 
schen bis zu zehnmal nachfül- 
len. Was die Farbtinte betrifft, 
wurde das System nochmals 
verbessert: Es läßt sich nun die 
Tinte pro Farbe wechseln. 
Preis Adapterset inkl. Druck- 
kopf und drei mal drei Farb- 
Tanks 190 Mark, einzelner 
Farbtank 20 Mark. 


Pelikan Vertriebsgesellschaft.mbH & Co. KG, 
Podbielskistr. 141, 30177 Hannover, 
Tel. (05 11) 69 69-0, Fax (05 11) 69 69-212 


teilung, B-Spline, X-Y, X-Y-Z 
und einige mehr. Werden die 
Daten während der Darstel- 
lung als Diagramm geändert, 
aktualisiert FinalCalc auch 
das Chart. Auf Wunsch las- 
sen sich derartige Diagram- 
me auch animieren und als 
Animation speichern. 

Nach einem Systemabsturz 
muß die vorher bearbeitete 
Tabelle nicht verloren sein, 
denn davor schützt ein spezi- 
elles »Recover«-Programm, 
das versucht, die verlorenen 


Daten zu retten. Plattform- 
übergreifend im- und expor- 
tiert FinalCalc auch Lotus-1- 
2-3-Dateien. 

Preis: 350 Mark. 


AmigaOberland, In der Schneithohl 5, 
61476 Kronberg, Tel. (0 61 73) 6 50 01, 
Fax (0 61 73) 6 33 85 


MI Schriftverwaltung 
FontManager 
Der »FontManager« ist ein 


Zusatzprogramm für »Final- 
Writer«e und »FinalCopy«. 


pe Z 
were ln 


Mit ihm lassen sich die Zei- 
chensätze wesentlich kom- 
fortabler verwalten als über 
die eingebauten Funktionen: 

Es können beliebig viele 
Schrift-Pfade angemeldet und 
deren Zeichensätze dann in 
eine Liste von Schrift-Famili- 


Ei Recycling 


Rückkauf-Aktion 


Was die Tintenpatrone für 
den Füller ist, ist das Toner- 
modul für Laserdrucker. To- 
nermodule wandern immer 
noch auf den Müll, nur weil 
der Toner verbraucht ist. Meist 
sind 80 Prozent hochwertiger 
technische Teile - wie z.B, Fo- 
toleiter — voll funktionsfähig. 

Mit einer Rückkaufaktion 
will Pelikan Hardcopy diesem 
ökonomischen und ökologi- 
schen Unsinn entgegentreten. 
Je nach Tonermodul erhält 
man eine Vergütung von bis 
zu 20 Mark für zurückge- 
schickte gebrauchte Tonerkar- 
tuschen (z.B. HP Laserjet 4L). 
Im Werk in Egg in der Schweiz 


” r u. h 
In Form dieses Briefes möchte)!" 


Alles im Griff: Mit dem FontManager ersparen Sie sich lan- 
ges Suchen nach Ihren Schriften 


en eingeordnet werden. Die 


einzelnen Schrift-Stile Su 
Schrift-Familie erscheinen 
nicht in einer zusätzlichen 
Stil-Liste. Sind die Zeichen- 
sätze angemeldet, genügt ein 
Doppelklick und markierte 


2] into 


Textbereiche bekommen ein 
neues Outfit. 

Der FontManager öffnet 
ein eigenes Fenster und 
klinkt sich bei Bedarf auch in 
den Bildschirm der Textver- 
arbeitung ein. Preis: 30 Mark 
(Vorkasse). 

Gunther Lemm, Süttorf 8, 29588 Oetzen 


werden die Module sorgfältig 
zerlegt, aufgearbeitet, mit 
größerem Tonertank ausgestat- 
tet und mit Spezial-Toner be- 
füllt. Danach steht die doppel- 
te Tonermenge zur Verfügung. 
Die leeren Module werden ans 
Pelikan Hardcopy Recycling- 
Center, Neue Straße 19, 
52382 Niederzier geschickt. 

Auskunft über die aktuelle 
Rückkaufliste und die ty- 
penspezifische Vergütung er- 
hält man über die Pelikan 
Hardcopy Hotline Tel. (05 11) 
39 98-128 oder via Gratis-Fax 
Fax (01 30) 85 83 89. 


Pelikan Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG, 
Podbielskistr. 141, 30177 Hannover, 
Tel. (05 11) 69 69-0, Fax (05 11) 69 69-212 


EI Computer-Kunst 


Bemalte 
Gehäuse 


Wer ist nicht vom Compu- 
ter-Einerlei gelangweilt — ein 
Gehäuse wie das andere. 
Doch damit ist jetzt Schluß. 
Der koreanische Künstler Min 
Jul verwandelt Fronten und 
komplette Computer mit Öl- 
farbe in kleine Kunstwerke. 

Ob diese Art von »Compu- 
ter-Kunst« Zukunft hat, hängt 
auch von der Aufgeschlossen- 
heit der Anwender ab und ob 
sich der Computer als Be- 
standteil der Wohnungsein- 
richtung durchsetzt. 

Eine echte »Min Jul«-Front 
gibt's ab 50 Mark. Entweder 
ganz nach Geschmack des 
Künstlers oder vom Kunden 
vorgegeben, erhalten die Blen- 


Ei Dateimanager 


MaxonTOOIS 2 


Eine Alternative zu Shell 
und Workbench stellt der 
Dateimanager »Maxon- 
TOOLS 2« dar. Operationen 
wie Kopieren, Löschen und 


Verzeichnissen sind mit we- 
nigen Mausklicks erledigt - 
schnell und intuitiv. 


Die Zweite: Die Helen mit- 
gelieferten Piktogramme er- 
leichtern die Konfiguration 


Besonderes Merkmal ist die 


direkte Unterstützung von Ar- 


‚chiven (LhA und LZX), die es 


ermöglicht, gepackte Dateien 
wie normale Verzeichnisse zu 
behandeln. Erkannt werden 


Anzeigen von Dateien und 


Kunst: Der Künstler Min Jul 
verwandelt öde »Einheitski- 
sten« in Kunstwerke 


den ein komplett neues Ausse- 
hen. Wer etwas mehr Kunst 
wünscht, kann auch den kom- 
pletten Computer verschönern 
lassen - mit ca. 500 Mark ist 
man dabei. Das Kunstwerk 
kommt in echter Ölfarbe und 
ist nach der Behandlung mit 
Klarsichtlack gut geschützt. 

RBM Computertechnik, Kleinenberger Weg 2 


33100 Paderborn, Tel. (0 52 51) 6# 
Tel. (0 52 51) 64 06 55 


auch unterschiedliche 
Dateitypen. So öffnet 
sich per Doppelklick 
auf ein Textdokument auto- 
matisch die zugehörige Text- 
verarbeitung. Die Datatypes 


‘von Amiga-OS 3.x werden 


ebenfalls unterstützt. 

- Neu in Version 2.0 

& direkte LZX-Unterstützung 

& Nutzung von Bild-Dataty- 
pes (ab Amiga-OS 3.0) 

& Abspielen von Sound- 
tracker-Musikstücken 

» 200 Symbole (Piktogram- | 
me) im Lieferumfang | 


» erweiterte Dateityperken- | 


nung 

& neue Popup-Menüs 

» Vergleichen von Verzeich- 
nissen 

& Ver- und Entschlüsseln von 
Dateien 


& Einbinden eigener Lauf- 


werkssymbole 

& neue und erweiterte Ein- 
steller 
Preis: 100 Mark, Update 


‚von VI auf V2: 40 Mark 


MAXON Computer GmbH, Industriestr. 26, 
65760 Eschborn, Tel. (0 61.96) 48 18. 11, 
Fax (0.61 96)4 1885 BR 


BERFREREONGEN ® 


KURZMELDUNGEN 


I | AsimCDFS 3.4: Die neue Version unterstützt nun auch die CD-ROM- 

I Laufwerke Pioneer »DRU-124 X« und Nakamichi »MBR-7.4«. Im 

‚ Dateisystem wurden einige Fehler behoben, die auch im Zusammen- 

ı hang mit der »Meeting Pearls«-CD zutage traten. Das RockRidge-For- 

I mat wird nun auch mit Extensions unterstützt. Preis: 120 Mark, Upda- 
te von 3.x auf 3.4 kostenlos (frankierter Rückumschlag erforderlich). 

ı I-Card: Die Ethernet-Karte von Interworks für den PCMCIA-Steckplatz 

I des Amiga 1200 und 600 ist ab sofort lieferbar. Die Karte kommt mit SA- 

NA-II-Treiber und läuft damit unter jeder Netzsoftware. Preis: 450 Mark. 

ı Amiganet: Die Ethernet-Zorro-Il-Steckkarte von Hydra-Systems für 

I Amiga 2000, 3000 und 4000 wird ebenfalls mit SANA-II-Treiber ge- 
liefert. Sie ist die einzige Karte für die Novell-Client-Software verfüg- 


ı bar ist. Preis Hydra-Karte: 350 Mark. 

| Hirsch & Wolf oHG, Mittelstr. 33, 56564 Neuwied, Tel. (0 26 31) 83 99-0, 
1 Fax (0 26 31) 83 99-31 

Berichtigung: Für den Epson »Stylus Color Pro« gibt's derzeit nur ei- 
I nen Treiber in »Turboprint Professional 4.x« und nicht, wie im Test- 
t bericht der letzten Ausgabe angegeben, in »Studio 2«. Auch wurde 
‚d 
Hin 

l 

Es 


r Preis von Studio 2 falsch angegeben. Es kostet ca. 130 Mark. 


AMIGA Spezial 1/96 wurde bei den Diskettenmagazinen die Serie 
»Amiga Energy« erwähnt. Das Disketten-Magazin wurde eingestellt. 
I Bitte rufen Sie die angegebene Vertriebsadresse nicht mehr.an. 


: Turboprint Professional 4.1: Die Druckersoftware von Irsee wurde 

I nochmals verbessert: Die Farbkorrektur TrueMatch und die Rasterung 
| jiesen nun in erweiterter und überarbeiteter Form vor. Auch sind jetzt 
ı Treiber für die HP-Desklet-Modelle »660« und »850«, Epson-Stylus- 

I Drucker »Il« und »Il S« und Canon »BJC-610« (inkl. 720 dpi) dabei. 

| Der Druckmanager erhielt CyberGraphX-Unterstützung (bis 16 Mio. 

ı Farben) und liest jetzt auch die Dateiformate JPEG und BMP. Preis: 

1 149 Mark, Update: 4.0 auf 4.1 30 Mark (inkl. Versandkosten, keine 

| Originaldisketten einschicken). Registrierte Benutzer werden zum 

ı Jahreswechsel angeschrieben. 

5, Meinrad-Spieß-Platz 2, 87660 Irsee, Tel. (0 83 41) 7 43 27, 


MainActor Broadcast 1.03: Die neue Version der Animationssoftware 
ı unterstützt nun die Animationsformate CyberVision, PiccoloSD64 
I bzw. Piccolo Classic und Spectrum (je 8, 16 und 24 Bit). Auf Cyber- 
| GraphX-Systemen ist es jetzt möglich, Animationen in einem Fenster 
ı abzuspielen (auch in 16 und 24 Bit). Das Quicktime-Lademodul un- 
| terstützt zusätzlich die Codierungen RLE 1, 16 und 24 Bit. Außerdem 
wurden die Ditheringroutinen verbessert und beschleunigt. Der Patch 
ı kann über die Support-Mailbox Tel. (02 41) 4 09 04 46 oder im Inter- 
D/wurw.ac-copy.com/mactr.html« kostenlos abgeholt wer- 
eis Mai nActor Broadcast: 400 Mark. 
Sarstedt, Tel. (0 50 66) 70 13-0, Fax (0 50 66) 70 13-49 
I Workbesch ADD-ON.CD Vol.1: Auf der CD findet man viele PD- 
j Programme bereits fertig installiert. Jedes ist direkt von der CD start- 
i und zusätzlich via Installer auf die Festplatte installierbar. Viele 
| Shareware-Programme auf der CD können zu einem Vorzugspreis 
registriert werden. Preis: 40 Mark. 

Stefan Ossowskis Schatzeu he GmbH, Veronikastr. 33, 45131 E 
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I Steuer-Profi CD-Collection: Die CD beinhaltet die Vollversionen der 
ı Jahre '93 bis "95 inkl. der entsprechenden Handbücher auf CD. Als 
I Bonus sind die Vollversionen von »Haushaltsbuch 3.0« und einige 
I Steuergesetze im AmigaGuide-Format enthalten. Preis 70 Mark. 


Stefan Ossowskis Schatztruhe GmbH, \ Essen, Tel. (02 01) 78 87.78, 


I Fax (02 00 798447 


I Textil-Druck: Die Firma Compedo bietet eine Spezialfolie an, mit der 
l sich Textilien bedrucken lassen. Die Folie kann von Tintenstrahl- 

ı druckern ohne Spezialtinte bedruckt werden. Anschließend bügelt 

I man das Motiv auf T-Shirts o.ä. Preis: 10 Blätter DIN-A3 60 Mark. 


I Compedo GmbH, Postfach 1352, 58583 Iserlohn, Tel. (0 23 71) 8 28 80, 
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Essen, Tel. (02 01) 78 87 78, 


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ga Monitor 14" 598,-- DM Monument-Designer 398,-- 


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Computergrafik in live Videos einblenden odereinezeichen ; 1 .798,-- DM 
"trick-Animation vor realem Videohintergrund? Das Neptu 
ok wird einfach zwischen den Amiga und einen 


Ki Autofader, Softwaresteuerung oder manueller 1 BEE a Her 
Alphachannel und bester Bildqualität macht Vid a er) ORDER Sitius-Genlock 


Bedienerfreundlichkeit und Softwaresteuen 


Maßstäbe". Von allen 3 Amiga- Fachze 
des Jahres "94 gewählt! 


mul Computer 


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ue-Box Keying, Bypass, Stereo-Audioteil 
Bingang, RGB-Farbkorrektur, Testbildgenerator 
funktion und IC- "Display. 


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Me selbst bei der Vielzahl der Funktionen. 


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Verringert Kopierverluste, korrigiert Farbtöne, unterdrückt Farbaussetzer, beseitigt 
praktisch jeden Kopierschutz und steigert durch viele Filteroptionen die Bildqua- 
lität von Videokopien erheblich. Professionelle digitale 4:2:2 Signalverarbeitung, 
doppelte antialias-Filter, synchronisierbar auf interne oder externe Reialn za Ein 
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Zahlreiche Tests z.B. in Videofilmen 1 195, Video aktiv 3/95, Ce & < 


Videos perfekt zus 
besten. Denn esi kann bis 


und z.B. mit dem Progremm 
Roll Übergänge und natürlich exakte Schnitte durch 
Unterstützung aller gängigen Timecodes, il 
Das Arrangieren der Szenen ist komfortabel übere eine 


Timeline am Bildschirm möglich, Dazu kann CAVINaus, _ n 3 vneInnavor! 
dem Video Bilder digitalisieren und direkt in der Timeline ” a 8 ) 
anzeigen. Mit einem einfachen Amiga 1200, einer Pawar SAVIN N so — Haas 


Kamera, einem Recorder und dem Neptun- oder Sirius- 
Genlock ist das Heimvideostudio perfekt! 


DraCo 060. Angetrieben vom 
Motorola 68060 Prozessor mit 
50MHz bietet er genügend 
Power um Ihre Amiga-Anwen- 
dungen auf Trab zu bringen. 
Dabei hat er längst noch nicht 
_ das Ende seiner Leistungsfähig- 
keit erreicht, denn optional lälst 
er sich mit einer DEC Alpha 
_Coprozessorkarte ausrüsten, die 
ihn zur ausgewachsenen 
Workstation macht. 
Endlich können Sie Video Effekte 
und Animationen berechnen die 
sonst nur mit teurem Studio- 
Equipment realisierbar waren. 
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ab Lager lieferbar!!! 


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Leistungsmerkmale: 


+ 68060 Motorola CPU 50MHz 

- 3 DraCo Direkt Slots mit 
max. 35MB/Sek. 

Fast Zorro Il Bus mit 
5MB/Sek. 

» Altais Grafikkarte (4MB) im 
Direkt Siot - max. Performance 
in 24 Bit, 

CybergraphX im Lieferumfang 

« Erweiterbar mit einem DEC 
Alpha AXP Risc-Prozessor- 
board 

« HighEnd SCSI Controller 

« Aufrüstbar bis 128 MB RAM 
direkt auf der Haupfplatine 

« Afach-Speed CD-ROM Laufwerk 

« HD/DD Floppy-Laufwerk - liest 
AmigaOS Disketten, liest und 
schreibt DraCo und PC 
Disketten 


ufrüstbar auf 68060 durchen 
en Prozessor- und 


ür alle ambitionierten 
eimanwender in den 


Bereichen digitale Videobearbei- 
tung und Grafik, Animation bietet 
MacroSystem jetzt den DraCo 
040 an. 
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Anforderungen - problemlos 
önnen Sie ihn zum DraCo 060 
ufrüsten und natürlich auch mit 
dem DEC Alpha Coprozessor- 
board erweitern. 


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o Direkt Slots mit maxi- 
mal 35 MB/Sek. 

» Fast Zorro Il BUS mit max. 
5MB/Sek.- nie geahnte 
Performance mit Zorro II VLab 
Motion 

+ Altais Grafikkarte (1MB) im 
Direkt Siot - max. Performance 
in 24 Bit 

» Erweiterbar mit einem DEC 
Alpha AXP Risc-Prozessorboard 

« HighEnd SCSI Controller 

- Aufrüstbar bis 128 MB RAM 
direkt auf der Hauptplatine 

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Das Einsteigermodell der neuen DraCo Rechner von MacroSystem _ 


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D: Welt hat den Amiga 


zurück und nun ist es 
Zeit, den früher unangefochte- 
nen Grafikcomputer wieder 
nach vorne, an die Spitze zu 
bringen. Die wichtigste Ent- 
scheidung — für den Einsatz 
der PowerPC-Prozessoren - ist 
gefallen und damit kann man 
voller Hoffnung für das Jahr 
1996 sein. Da auch »phase5« 
an PowerPC-Prozessor-Karten 
und der passenden Software 
arbeitet, können in 1996 alle 
Amiga-Freaks auf den Schnell- 
zug Richtung mehr Leistung 
aufspringen. Damit ist es an 
der Zeit zu klären, was es mit 
den PowerPCs auf sich hat. 


EI Power to the people! 

Im Oktober 1991 kündigten 
IBM, Apple und Motorola eine 
Allianz zur Entwicklung und 
Vermarktung einer gemeinsa- 
men RISC-Architektur, genannt 
PowerPC, an. IBM verwendet 
seit einigen Jahren in ihren er- 
folgreichen RS/6000-Worksta- 
tions die Power-Architektur 
(POWER = Power Optimized 
With Enhanced Risc). Die von 
Power abgeleiteten und dazu 
kompatiblen PowerPC-Prozes- 


1996 steht vor der Tür. 


Der Amiga ist wieder 


dabei, 


gewissen Jahr 1995. 
Wie geht es weiter, was 
bringt das nächste 
Jahr? Dieser Artikel ver- 


rät Ihnen schon heute, 


was kommen wird. 


nach einem un- 


2 


EM Das Jahr 1996: Was es (wahrse heinli 


Fantastisch« 


€ Zukunft - = 


Zukunftsfäntasien? - $ 


de damit der erste PC-Herstel- 
ler, der voll auf RISC setzt. 
Sofort nach Unterzeichnung 
des Vertrags wurde in 
Austin/Texas das von IBM und 
Motorola gemeinsam betriebe- 
ne Entwicklungszentrum »So- 
merset« geschaffen und mit 
den modernsten Entwick- 


_Prozessorvergleich 


Penkum Pıy 150 MHz Integer 2.10 


170 


) 
BBU4U 25 MHz Integer 0.14 
Fließkomma 0.25 
68060 Go Mrtz Integer N55 
Fließkomma 0.55 
MPCADA 133 MHz Integer 2.90 
Fllaßkomma 2.92 


Gemessen mit dem BYTEmark der Zeitschrift BYTE 


ES ERER) er re 
u 5 68040 

8 88089 
_ ® Powerpe. 504 
BEREITS 
8 1 8 7 


1.0 = Pentium mit 50 Meiz von Dell 


Im Vergleich: Hier wird klar, daß ein PowerPC nicht nur den 
neusten Intel-Produkten die Schau stiehlt, sondern auch Ami- 
gas richtig in Schwung bringen kann 


soren ermöglichen IBM, diese 
Workstations preisgünstiger zu 
bauen und auch dazu kompa- 
tible PCs zu entwickeln. 
Motorola wollte durch Po- 
werPC seinen Marktanteil im 
bisher von Intel monopolartig 
beherrschten PC-Prozessor- 
markt deutlich erhöhen. Apple 
wollte alle seine Systeme auf 
PowerPC umstellen und wur- 


lungstools ausgestattet. Dort 
arbeiten rund 300 Ingenieure 
(je 150 von IBM und Motoro- 
la) an der Entwicklung der Po- 
werPC-Prozessoren. Schon im 
Oktober 1992, nach nur ei- 
nem Jahr der Zusammenar- 
beit, präsentierte man Muster 
des 
sors. Dieser Chip mit der Be- 
zeichnung »MPC601« leistet 


ersten PowerPC-Prozes-: 


67 SPECmarks (Leistungswert anderer Reihenfolge fertigstel- 
vergleichbar dem Intel-Prozes-- lien. 3% sie aus dem Speicher 
sor Pentium summer f order). Jede 
Einheit hat ihren eigenen Satz 
EB Von Power zu PowerPC om Ressourcen (z.B. Adress- 
Wie schon enwähnt, sind kelkulation), um die Kommuni- 
die PowerPC-Prozessoren von kalion zwischen den Einheiten 
der POWER-Architektur abes- zu minimissen. Dies alles ist 
leitet. Diese bei IBM in den tr den Programmierer unsicht- 
späten 80er Jahren entwickelie bar 25 micht nur das Pro- 
Archüehiii erfüllt die klass# ssammissen vereinfacht, son- 
schen Konventionen seiner dem auch Soimware-Kompatibi- 
RISC-Architektur, d.h == für ls Prozessoren der 
> alle Befehle haben eine feste Pomer?C-#zmilie sicherstellt. 
Länge (zur Vereinfachung =, hüges Architektur- 
der Befehlsauswertung merikmmal ist auch, daß die 
D Register- on Load’Sto- Fiießounktarithmetik einen 
re)-Architektur mit nur ein- iesien Bestandkeil bildet und 
fachen een ngsmod kein opüonaler Zusatz oder 
DO relativ einfache Befehle schwerälliger Koprozessor ist. 
D viele, nicht spezialisierte Sie -d analog den Integer- 
Register oder I\osischen Operationen 
& Befehle mit drei unabhängi- direkt vom Befehlssatz unter- 
gen Operanten (zwei Quel- siizi Die Fließpunkteinheit 
len, ein Ziel). hat dazu einen zusätzlichen 
Die Power-Architektur war Satz won 32 Registern. Es wird 
von Anfang an als Parallel-Ar-- sowohl einiache als auch dop- 
chitektur (superskalar) geplant pelie Flis&ounk we 
Einzelne Befehle eines Pro- wuntersiizt alle Operationen 
gramms werden dabei an meh- arbeiten aber doppelt genau. 
rere, unabhängige Aus- Das erste Ziel der Allianz 
führungseinheiten verteilt und bestand darin, die Multichip- 
parallel (gleichzeitig) ausge POWER-Architektur von IBM 
führt; sie lassen sich sogar in so anzupassen, daß sie in ei- 


nen einzigen Chip paßt, den 
man in großen Stückzahlen 
fertigen kann. Dabei wollte 
man zu POWER (und damit 
zur Software der IBM-Work- 
stations) kompatibel bleiben 
und eine Architektur für das 
Jahr 2000 und danach schaf- 
fen — mit sehr aggressiven Plä- 
nen für PowerPC-Prozessoren 
höchster Leistungsfähigkeit, 
aber auch Varianten mit gerin- 
gem Stromverbrauch und 
Chipgröße. 

Die wichtigste Änderung 
war dabei die Erweiterung der 
Architektur auf 64 Bit. Es sind 
aber sowohl 32-Bit- als auch 
64-Bit-Versionen von Power- 
PC-Prozessoren möglich, wo- 
bei 64-Bit-Implementierungen 
im 32- oder 64-Bit-Mode (um- 
schaltbar vom Anwenderpro- 
gramm) betrieben werden 
können. 


EI Die PowerPC-Familie 

Mit diesen Änderungen hat 
man die Voraussetzung für ei- 
ne Familie kompatibler Power- 
PC-Prozessoren geschaffen, die 
den gesamten Computermarkt 
abdeckt, von kostengünstigen 
und stromsparenden CPUs für 
Industrieanwendungen bis zu 
hochleistungsfähigen Mehrpro- 
zessorsystemen. Der »MPC 
601« ist die erste Implementie- 
rung der PowerPC-Familie. Er 
ist eine 32-Bit-Version (32-Bit- 
Adresse, 64-Bit- Daten) der 64- 
Bit-PowerPC-Architektur. Sein 
Zielmarkt sind, genau wie der 
seines Nachfolges, dem 
»MPC601v«, leistungsfähige 
PCs und kleinere Workstations. 

Das nächste Mitglied der 
PowerPC-Familie ist der 
»MPC603« und der erweiterte 
»MPC603e«. Sein Zielmarkt 
sind die tragbaren PCs, da er 
Kosten- und in punkto Strom- 
verbrauch optimiert wurde. 


MP603: Die hohe Dichte ist 
bereits bei dieser Generation 
zu sehen. Die Bereiche der 
CPU sind mit Rahmen verse- 
hen und bezeichnet. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Der MCP603e hat ein intelli- 
gentes Power-Management 
auf dem Chip. 

Integriert sind, wie beim 
MPC601 Integer- und Fließ- 
punkt-Einheit, MMU und ein 
Cache für Daten und Befehle. 
Gefertigt wird er in CMOS- 
Technologie. Dieser Prozessor 
scheint wie für den Amiga- 
1200-Nachfolger geschaffen, 
speziell durch seinen sparsa- 


men Energieverbrauch und 
den günstigen Preis. 
Ebenfalls fertig ist der 


»MPC604«. Er soll für Hoch- 
leistungs-PCs, Workstations 
sowie Server im unteren Lei- 
stungsbereich dienen und ist 
deshalb mit einer sehr lei- 
stungsfähigen Fließkommaein- 
heit mit doppelter Genauigkeit 
ausgestattet. Dieser Prozessor 
soll laut AMIGA Technologies 
in die High-End-Amigas. 

Der »MPC620«, bereits als 
Testmuster vorhanden, wird die 
erste volle 64-Bit-Implementie- 
rung des PowerPC und das 
Flaggschiff dieser RISC-Familie 
sein. Mit 150 MHz eignet er 
sich ideal für Hochleistungs- 
Workstations, Server und Multi- 
prozessor-Supercomputer. 


PowerPC 615 - Phantom oder Überflieger? 

In IBMs Chipschmiede brodelt es. Wie die letzten Meldungen aus 
der amerikanischen Presse [1] verraten, wird es wohl Mitte 1996 ei- 
nen PowerPC-Prozessor geben, der eigentlich aus zwei CPUs be- 
steht, diese aber auf einem Chip vereint: den »PowerPC 615«. In ihm 
werkelt ein PowerPC-Kern und ein kompletter 486 (die man in Win- 
dows-PCs findet). Dazu soll dieser noch Pin-kompatibel zum Pen- 
tium-Pro (dem neuen Flaggschiff von Intel) sein; d.h., man kann den 


Pentium rausziehen und den PowerPC 615 reinstecken. 


Mit dieser CPU wäre es möglich, in einem Rechner alles an Betriebssy- 
stemen zu verwenden, was das Herz begehrt: Amiga-OS 4.0, Mac-OS 
7.5, Windows 95 oder NT sowie Linux und NeXT-Step (genug Festplat- 
tenplatz und RAM vorausgesetzt). Damit ließen sich PowerPC-Rechner 
bauen, die sich in Notfällen (falls jemand auf Word nicht verzichten 
kann) auch wie flotte Intel-PCs verhalten. Ein genialer Schachzug! 


Mi Qual der Wahl 

Eine ausgefeilte Mikropro- 
zessor-Architektur ist zwar sehr 
schön, aber ohne entsprechen- 
de Software nutzlos. Und Basis 
jeder Software ist das Betriebs- 
system. Eines der Ziele der Alli- 
anz Apple-IBM-Motorola war 
es, alle führenden Betriebssy- 
steme für die PowerPC-Archi- 
tektur zu gewinnen. So wurde 
von Apple das MacOS und von 
IBM das AIX (IBMs Version von 
Unix und Betriebssystem auf 


den RS/6000-Systemen) und 
OS/2 portiert. 
Das starke Interesse von 


AMIGA Technologies am Po- 


TIIDATA CACHE 


werPC und die enge Zusam- 
menarbeit mit Motorola sowie 
die Annäherung an IBM und 
Apple läßt die Vermutung zu, 
daß auch das AmigaOS auf 
der PowerPC-Plattform laufen 
soll. Zu hoffen bleibt jedoch, 


daß AMIGA-Technologies 
auch weiterhin eine eigene 
Amiga-Plattform mit leistungs- 
fähigen Custom-Chips und ei- 
genem Bus-System anbietet, 
um dadurch dem Anwender in 
bestimmten Bereichen ein 
(den anderen) überlegenes Sy- 
stem bieten zu können. 


El Amiga-OS 4.0 

Nachdem die Entwicklung 
des Amiga-OS bei Version 3.1 
ins Stocken geriet und nun 
schon eineinhalb Jahre wenig 
Entwicklung stattgefunden hat, 
bietet die Einführung der Po- 
werPC-Prozessoren die Chan- 
ce, bedingt aber auch die Not- 
wendigkeit, Teile des Betriebs- 
systems komplett neu zu pro- 
grammieren und zu moderni- 
sieren. 

Hierzu gehört natürlich, daß 
grundlegende Teile des Ami- 
ga-OS (wie der Multitasking- 
Kern »Exec«) von 68000-Ma- 
schinensprache in PowerPC- 
Code umgesetzt werden. 

Ein Emulator wird im 
Power-Amiga Programme aus- 
führen können, die für alte 
Amigas geschrieben sind und 
vollautomatisch erkennen, wie 
das Programm zu behandeln 
ist. Als Benutzer wird man 


13 


Die PowerPC-Familie 
MP601 


nichts davon bemerken - bis 
auf den enormen Geschwin- 
digkeitsunterschied, wenn kei- 
ne 68000-CPU zu emulieren 
ist, sondern alle Register der 
RISC-Technologie gezogen 
werden können. Schon bei der 
Installation erkennt dann der 
Installer, ob in dem Rechner 
eine 68000-CPU steckt. oder 
nicht, und kopiert die richti- 
gen Programme auf die Fest- 
platte. 

Damit kann das Software- 
Angebot nur noch größer wer- 
den, als es schon ist. Sollte 
sich AMIGA Technologies dar- 
überhinaus dazu entschließen, 
sich an die erst kürzlich verab- 
schiedete Rechnernorm »Po- 
werPC-Platform« zu halten, 
kann man auf den zukünftigen 
Amigas auch andere Betriebs- 
systeme einsetzen. Dies gilt 
auch umgekehrt: Das Amiga- 
OS wäre dann auf allen Po- 
werPC-Rechnern lauffähig. 
Vielleicht fallen damit die 
Rechner-Preise wie bei den 
Prozessoren — denn ein Power- 
PC ist jetzt schon deutlich bil- 
liger als eine 68060-CPU. 

Auf der Entwicklerkonferenz 
anläßlich der CeBIT '95 in 
Hannover hieß es zwar, auch 
»RTG« (die systemkonforme 
Einbindung von Grafikkarten 
ins Amiga-OS) sei zu 90 Pro- 
zent fertig, dies muß jedoch 
bezweifelt werden, da es für 
Entwickler von Amiga-Firmen 
bisher keinerlei Unterlagen 


und Workstations a 


Erste PowerPC-Generation; für Deep Comp entwickelt. 
MP601v Zweite Generation; 100 MHz; für Desktop- -Rechner 


gibt, wie RTG zu nutzen sei. 
Vielmehr zeichnet sich »Cy- 
berGraphX« als De-facto-Stan- 
dard ab, den jedes Programm 
unterstützt, das 24-Bit-Bilder 
bearbeitet oder anzeigt. 

Weitere Amiga-OS-Entwick- 
lungen laufen zwar schon, 
werden aber noch unter Ver- 
schluß gehalten. Man darf ge- 
spannt sein. 

Wer glaubt, der PowerPC 
sei deshalb reine Zukunftsmu- 
sik für "96, täuscht sich: »pha- 
se5« arbeitet nicht nur an der 
PowerPC-Prozessor-Karte, 
sondern auch in- 
tensiv an der Por- 
tierung des Ami- 
ga-OS-Kerns 


ie: So germany rat 
to erw germany neigen 7283 .382 


lung. Ein neuer Amiga 1200 
wird zur CeBIT '96 fertig sein, 
der nicht nur über eine schnel- 
lere CPU verfügen soll, sondern 
sich auch ohne Einsteckkarte 
mit RAM aufgerüsten läßt. 

Nachdem die ersten Amiga 
4000 Tower noch mit 68040- 
CPUs auf den Markt kommen, 
hat AMIGA Technologies 
schon fest eingeplant, die 
nächste und letzte Generation 
der 68000-Reihe einzusetzen: 
den 68060. Der 060-Tower 
wird wahrscheinlich bis zur 
CeBIT erhältlich sein. 


(zwar in Zusam- 
menarbeit mit, 
aber dennoch un- 


1 rn Zinn 


rer — | 
Ei BEI IFA EEE SRORD Se 


We're say, kzmar cıtis DE we be ee GERMAN een Dan But 
you we inwerd un check rtbe our service. Thanks for joiräng us, 


Immer online: In 
Zukunft wird 


wirfiche und spuenende Infermations- und 
ui vielen Firmen, Organiszionen und Verbänden ürekı in Konzakı seien. 


Pressester meinen un rue he Nesigerten 


ee arnien 
zabkeiche: Kommunikstionsangebote und: 


bald jeder seinen 
täglichen Infor- 
mationshunger 
per T-Online 
oder im Internet 


stillen 


abhängig von AMIGA Tech- 
nologies). Mit einer lauffähi- 
gen Karte kann man Mitte des 
Jahres rechnen. 


EI Die nächsten Amigas 
Auch bei den bestehenden 
Rechnern läuft die Entwick- 


_ (geringere Leistung) 
MP603 Speziell für Notebooks interessant; durch stromsparendes 
Design auch für Amiga-1200- Nachfolger geeignet 
MP603e Erweiterte Funktionalität und mehr Leistung. 


MP604 Prozessor der zweiten Generation; entwickelt für Desktop- 
Systeme und Workstations; u Anee -4000-Nachfolger 
geplant 

‚MP620 Hochleistungs-64-Bit- Prozessor für a ur Server und 

Systeme 


3 Online-Run 

1996 wird auf jeden Fall das 
Jahr der Online-Medien. Was 
1995 - besonders in der 
2. Hälfte - richtig Fahrt erhielt, 
wird nächstes Jahr zum Status 
quo gehören: Online-Dienste 
und Netze. 

Momentan noch sehr stark 
ist T-Online (alias Datex-] 
alias Btx), das vor allem von 
den vielen Bankkunden lebt. 
Dank sicherer Bankaktionen 
und dem neuen Kit-Standard, 
der für wesentlich bessere Op- 
tik sorgt, wird es sicherlich 
noch weiter wachsen. 

Wer international orientiert 
ist und dahin will, wohin alle 
wollen — ins Internet — liegt 
voll im Trend. Die Gebühren 
der Internet-Anbieter sinken; 
ständig werden neue Kapazitä- 
ten geschaffen, um Schnellig- 
keit zu sarantieren. So kann 


man schon heute über T-Onli 
ne und CompuServe billig 
aber langsam am Internet teil 
haben. Wer 30 Mark pro Mo 
nat investiert, kann mittlerwei 
le (ohne Zeit- und Datenbe 
schränkung) überall per Ortsta 
rif ran (Infos: http://www.pro 
tel.de oder Tel. (0 18 05) 3( 
41 27). Bleibt man innerhalt 
Deutschlands, geht es pe 
»germany.net« sogar gratis - 
bis auf die Telekom-Kosten. 
Schon jetzt findet man nich 
nur Computer-Themen in deı 
Netzen. Die meisten Angebot« 
sind Informationen zu Themeı 
des Alltags. Wie es aussieht 
wird das Internet das Fernse 
hen der Zukunft, für jedeı 
nützlich und ständig abrufbar. 


EB Scheibchenweise 

Der Ausbau der Netze steh 
in direkter Konkurrenz zu deı 
CD-ROMs und -Laufwerken 
die dieses Jahr bereits eineı 
Boom zu verzeichnen hatten 
Kein anderes Medium biete 
soviele Programme und Dateı 
zu einem so niedrigen Preis 
Mit 6fach- und 8fach-Speed 
Laufwerken kommen sie deı 
Festplatten von vor drei Jahreı 
erstaunlich nah und bilden ei 
ne perfekte Ablage für PD-Pro 
gramme und Animationen. 

Für Amiga-CDs gilt außer 
dem, daß die hohe Qualitä 
einiger CD-ROM-Serien stet 
für Super-Software zu äußers 
niedrigen Preisen sorgt. D 
liegt AMIGA Technologies mi 
dem neuen CD-ROM-Lauf 
werk für Amiga 1200 genaı 
richtig. 

Auch kosten CD-Brenne 
nicht mehr die Welt (momen 
hon unter 2000 Mark 
Setzt sich der Trend fort, kanı 
man bald selbst Daten- un: 
Musik-CDs brennen — gerad 


tan SC 


bei Musik-CDs lohnt sich da: 
ein CD-Rohling kostet etwa 1. 
Mark. 


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AKTUELL 


Mehrfach angekündigt ist M Vorstellung: Amiga 4000 Tower 
er nun endlich lieferbar: 
der Amiga 4000 Tower. 
AMIGA Technologies hat a $ a uU m W U n e r 
bereits die ersten Geräte 
aus neuester Fertigung auf 
der Computer '95 vorge- Es ist also soweit: der Tower 
stellt. Wir zeigen Ihnen auf ist fertig und lieferbar! Dabei 
brandheißen Bildern, was bleiben die Spezifikationen 


in ihm steckt. 


EI von Achim Berndt Christian Karpf 


ür den Heimanwender war 

der Amiga 4000 im Desk- 
top-Gehäuse völlig ausrei- 
chend. Vielen professionellen 
Entwicklern, aber auch ambi- 
tionierten Privatanwendern 
reichen das Gehäuse und die 
angebotenen Steckplätze je- 
doch nicht aus. Um diesen 
Engpaß zu knacken, gibt es 
nun den Tower und künftig 
nur noch diesen. Amiga 4000 
im Desktop-Gehäuse gehören 
der Vergangenheit an. 


18 


denen des Amiga-4000-Desk- 
top sehr ähnlich. Der Unter- 
schied liegt im Detail. 

Der offensichtlichste und 
auch wichtigste Unterschied 
ist die Größe des Gehäuses. 
Für viele Anwender war der 
Desktop zu eng für Erweite- 
rungen mit Laufwerken und 
Steckkarten. Beim Tower kein 
Thema mehr: Mit insgesamt 
sechs 5,25-Zoll-Schächten ist 
der verwöhnteste Erweite- 
rungskünstler vollauf befrie- 
digt. Dabei sind drei Schächte 
horizontal, zwei vertikal extern 
und einer intern. angeordnet. 
Auch die fünf Zorro-Il-/Zorro- 
III- und die vier PC/AT-Steck- 
plätze erlauben eine wahre 
Flut an Steckkarten, ganz zu 
schweigen von den 
zwei Video-Slots. 

Einen großen Vor- 
wurf seitens der Käu- 
fer hat AMIGA Tech- 
nologies nun entkräf- 
tet: Zum vom Amiga 


Motherboard ein 


Der Amiga 4000 Tower: In voller Pracht steht er da, im elegan- 
tem Design mit fünf frei zugänglichen Schächten 


»Bus-Mastering« 32-Bit-Über- 
tragungen bis zu 22 MByte/s 
erreichen. Die ganze Welt der 
SCSI-Medien steht dem Ami- 
ga-Anwender wieder zur Ver- 
fügung und das serienmäßig. 
Interessant ist auch der Auf- 


4000 bekannten Fast-SCSI-2-Host-Adapter. Da- durch kann man bei der Her- 
AT/IDE-Controller bei kann man durch stellung auf ein Standard-PC- 
gesellte sich auf dem 68030/68040 kompatibles äuse zurückgreifen, was 


m Preis niederschlägt. 

nachahmungswürdige 
Funktion hat man dem Tower 
auch noch spendiert: Um das 
mit den Ab- 
nden auf dem 
internen SCSI-Host-Adapter ab- 


bau der Anschlüsse. Sowohl zuschließen, hat der Amiga ei- 
Maus und Joystick als auch nen Schalter, mit dem die Wi- 
die weiteren Schnittstellen wie derstände de-/aktiviert werden. 
serielle, parallele, Video, Au- Einige Kleinigkeiten, die 
dio und SCSI sind auf einer aber den Einsatz einer solchen 
Platine untergebracht. Da- Rennmaschine wesentlich er- 

leichtern, haben ebenfalls Zu- 
Von hinten: Die Ports befin- gang zur Serie erhalten. Der 
den sich auf der aufrechtste- von Amiga 3000 Tower be- 
henden Platine. Das ermög- kannte Lautsprecher ist dazu- 
licht den Einbau des Amiga gekommen und kann sogar 
4000 in ein PC-Gehäuse. ein- und ausgeschaltet wer- 


AMUGA-MAGAZIN 1/1996 


Technische Daten 


Prozessormodul (Standard) 
Taktfrequenz (MHz) 
Custom-Chips 
Controller-Chip 


Fast-RAM std./max. 
Chip-RAM std./max. 
ROM (KByte) 

Externe Schnittstellen 


Interne Schnittstellen 


Videosteckplatz 
Tastatur 


Maus 
Festplatten/Diskettenl. 
Externes Disketten!. 
Video 


Farbpalette 
Hor. Frequenzen (kHz) 


Ver. Frequenzen (Hz) 
Ton 


Uhr/Kalender 
Netzteil (Watt) 


Gehäuse H/B/T (cm) 
extern 


intern 
Schalter 


Anzeigen 


Bemerkung 


Preis 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Amiga 4000 

680x0 (680EC30/68040) 
25 

AA-Multichip 
16-Bit-AT/IDE 


4/16 MByte 

2/2 MByte 

512 

Tastatur 
Maus/Joystick 
Seriell 

Parallel 
Diskettenlaufwerk 
Video 
Stereo-Audio 


vier Zorro-N/Zorro-Ill 
Lokaler Bus 

drei PC/AT 

AT/IDE 
Diskettenlaufwerk 
Interner Audio-Eingang 


24 Bit 
96 Tasten 


Standard 

—/3,5 Zoll, 1,76 MByte 
maximal zwei 

RGB, analog und digital 
PAL und NTSC 

16,8 Millionen 

15,6 bis 31,4 

50 bis 73 

4 Kanäle 


Ja/Ja 

150 

vier Standardverbinder 

zwei 3,25-Zoll-Verbinder 
Desktop 

zwei 3,5-Zoll-Schächte (hor.) 
ein 5,25-Zoll-Schacht (hor.) 


ein 3,5-Zoll-Schacht 
Ein/Aus 


Betrieb Ein 
Festplattenzugriff 


Amiga 4000 Tower 
680x0 (68040/68060) 
25 

AA-Multichip 
16-Bit-AT/IDE 
32-Bit-Fast-SCSI-2 
4/16 MByte 

2/2 MByte 

512 

Tastatur 

Maus/Joystick 

Seriell 

Parallel 
Diskettenlaufwerk 
Video 

Stereo-Audio 
Fast-SCSI-2 

vier Zorro-Il/Zorro-Ill 
Lokaler Bus 

drei PC/AT parallel zu Zorro 
ein echter PC/AT 
AT/IDE 

Fast-SCSI-2 
Diskettenlaufwerk 
interner Audio-Eingang 
zwei 24 Bit 

96 Tasten 

Amiga 3000/T Stecker 
Amiga 3000 T 

1 GByte/3,5 Zoll, 880 KByte 
maximal zwei 

RGB, analog und digital 
PAL und NTSE 

16,8 Millionen 

15,6 bis 31,4 

50 bis 73 

4 Kanäle 

int. Lausprecher, schaltbar 
Kopfhörerbuchse 

Ja/la 

250 


Tower, 53/52/17 

drei 5,25-Zoll-Schächte 
(hor., auch für 3,25-Zoll) 
zwei 5,25-Zoll-Schächte (ver.) 
ein 5,25-Zoll-Schacht (ver.) 
Schlüsselschalter 

Ein/Aus 

Reset 

Lautsprecher Ein/Aus 
Betrieb Ein 
Festplattenzugriff 
Lautsprecher Aus 
SCSI-Abschlußwiderstand 


_ extern schaltbar 


4498 Mark 


den. Um den Sound des Ami- 
ga ungestört genießen zu kön- 
nen, ist auch ein Kopfhöreran- 
schluß vorhanden. 

Auch der beim Amiga 4000 
besonders vermißte Reset-Ta- 
ster wurde in die Front einge- 
setzt, neben dem obligatori- 
schen Schlüsselschalter. Tasta- 
tur und Maus sind vom Amiga 
3000 Tower übernommen, so 
daß der Stecker wieder ein 
5poliger-DIN-Stecker ist. 

Geblieben ist der Prozessor- 
Steckplatz, auf dem eine Pro- 
zessorkarte ruht, die mit ei- 
nem 68040 mit 25 MHz aus- 
gerüstet ist. Optional gibt‘’s 
auch eine 68060-Turbokarte. 


Amiga- und vier PC-Steckplät- 
ze sowie die zwei Video-Slots 


Leider hat es beim Tower 
nicht nur Forstschritte gege- 
ben: Die bisherigen High-Den- 
sity-Laufwerke mußten norma- 
len Double-Density-Laufwer- 
ken weichen, da die 1,76- 
MByte-Drives von Chinon 
nicht mehr hergestellt werden. 

Auch werden die gleichen 
RAM-Bausteine, 32-Bit, 80 ns, 
eingesetzt. Maximal 2 MByte 
Chip-RAM und 16 MByte Fast- 
RAM haben auf der Mutterpla- 
tine Platz. 

Die Amiga-Serie hat damit 
eine Abrundung im oberen Be- 
reich erfahren, die auch profes- 
sionellen Anwendern den Ein- 
satz des Amiga erlaubt. | 


Info: AMIGA Technologies GmbH, 
Berliner Ring 89, 64625 Bensheim 


19 


Oberland. Soft- und Hardware vo! 


ANIMATION 
32 BIT-Sequence Processor V2.0 D 675 
Adorage 2.5 AGA D 195 
Adorage Lernvideo D 49 
Animage D 219 
“ Broadcast Titler II PAL D 195 
 Caligari24 PAL D 139 
Clarissa Professional V 3.0 D 375 
Clarissa Pro V 3.0 Easy D 269 
- Clarissa Motion Soundmodul D 69 
Clarissa Transformer D 79 
- Clarissa Lernvideo D 49 

Essence Vol.1/2 inkl. Forge 

(Math. Texturen für Imagine 3.0) je 249 
FX-Titel Studio D 649 
magine V 3.0 Amiga D 795 
- Imagine Buch / Profi Workshop 2.0 D 69/89 
Imagine Enhancer CD D 79 
' LightWave 3D - V 4.0 1945 
- LightWave-Module a.A. 
LightWave Enhancer CD D 99 
" Magic Link 3.0 D 160 
) Maxon Cinema 4D V3.0 D 285 
Maxon Cinema AD V3.0 Prof. D 395 
Maxon Cinema World D 89 
Maxon Cinema Tree D 89 
- Maxon Multimedia D 95 
- Main Actor Broadcast D 375 
» Monument Designer V2 D 369 
Monument Titler V1 D 175 
- Monument Titler Lernvideo D 49 
- Morph Plus D a.A. 
Power Titler D 95 
Real 3D V 3.0 895 
Real 3D V’3.0 Student (Nachweis!) 545 
Reflections 3.0 D 249 
Reflections 3.0 Update D 149 
; Reflections 3.0 für Windows D 349 
SCALA 400 Multimedia D 495 
SCALA Echo EE100 D 395 
- SCALA VideoStudio Pro Il (400/EE100)D 925 
Scenery Animator 4.0 145 
World Construction Set D 445 
World Construction Set Datenzusätze aA. 


 X-DVE D 


BILDUNG 


SIGMath Il D 

Planetarium 4.1 D 
MA Englisch I Plus D 65 
MA Englisch II Plus V2.0 D 65 
TMA Europa Plus D 65 
- TMA Französisch I PLus D 55 
TMA Französisch II Plus D 55 
 TMA Vokabelerweiterung Englisch D 45 


, BUCHER 
Cygnus ED Compendium 

Das Arexx Buch 

Einführung in Arexx (alte Auflage) 


ACash Professional 


D 
Amiga Money D 
Final Calc D 
Final Data V 3.0 D 
Maxon Twist 2 Datenbank D 285 
Steuer Profi ‘95 D 89 
Superbase Professional 4 D 225 
TurboCalc V3.5 D 195 
Twist Organizer D 85 
UpToDate - Terminplaner, 
Texteditor und Adreßmanager D 79 


- Art Department Professional PAL V 2.5 > 
ADPro Conversion Pack 38 
ADPro Photo CD-Loader 179 
ADPro Epson GT Treiber 285 
 ADPro Scanlet Treiber 295 
Brilliance V 2.0 D 149 


Deluxe Paint V AGA D 249 
Deluxe Paint Updates auf Anfrage 
Image F/X V 2.1 545 
Imagemaster PAL RT (neue Version!) - 345 
Maxon CAD 2.5 Student 175 


Maxon CAD 2.5 3 295 


" Graffito 24 Echtzeit-Digitizer S-VHS 
 Graffito PCMCIA-Adapter 


- PICCOLO SD64 2MB/4MB 
- Piccolo Video-Modul 
- Retina 24 BIT Grafikkarte 2MB/4MB 
" Retina BLT Z3 1MB/4MB 
 V-Lab S-VHS A2000/3000/4000 
 V-Lab PAR extern f. Amiga 5/6/1200 


Personal Paint V 6.4 D 75 
Personal Suite CD D 99 
Photogenics 1.2 D 125 
Photoworx Pro D 245 
Photoworx D 175 
Picture Manager V 3.0 D 109 
Pixel 3D Professional V 2.0 379 
TV Paint 2.0 375 
TV Paint 3.6 895 
Vista Professional 3,0 149 


Xipaint 3.2 


Amiga-CUT (HAMA) 

CAVIN Schnittsteuerung 

Cybervision64 2MB/4MB 
CyberGraphX Treibersoftware 

DCTV PAL 

Digi Tiger Ill 

ED FrameMachine & FM-Prism 24 

ED Neptun Genlock 

ED Sirius II Genlock 

ED TBC-Enhancer 4:2:2-Norm 

ED Y/C Genlock + RGB Splitter 

Graffito 24 Echtzeit-Digitizer 


SOOUUBODOD 9000 


l-Glasses Cyberspace 3D-Brille 
Peggy Plus MPEG Karte + Audio 
inkl. Videomodul 
PICASSO II 2MB 
inkl. TV Paint Junior 
PICASSO Video-Modul Pablo 
PICCOLO 2MB 


oO 


o0080 


575 
675/845 
*295 
445/645 
725/895 
495 

495 

625 
1875 


V-Lab PAR extern S-VHS 
V-Lab Motion V 2.6 


GOOOOOO 


Aura 12 Bit PCMCIA-Sampler 

Bars & Pipes Professional D 295 
Bars & Pipes Prof. V 2.5 D 495 
Bars & Pipes Toccata Tools D 99 
Maestro Professional A2/3/4000 D 845 
Octamed Professional 6.0 D 165 
Samplitude Professional D 199 
Samplitude Professional 2.1 SMPTE D 399 
Sonix V 2.0 Bookware D 75 
Technosound Turbo Il Professional D 149 
Update auf TT2 Professional D 50 


Technosound Turbo Sampling Softw. D 89 
Toccata 16 BIT Soundkarte D 515 
Mignon Jr. 3.0 Ps Toccata-Sequencer D 185 
Vector Midi Plus Interface 


SPIELE 


Alien Breed 3D D 

Biing! AGA D 95/105 
Der Reeder D 95 
Der Seelenturm AGA D 79 
Dungeon Master 2 AGA D 89 


Elite II/First Encounter AGA D 69 
Erben der Erde /CD/AGA D 69/69/79 
Fears *39 
Flight of the Amazon Queen D 69 
Gloom D a.A 
Kings Quest VI D 8 
Lion King AGA D 79 
Lollypop D 49 
NBA JAM a.A 
Pinball Dreams & Fantasy D 79 
Pinball Illusions AGA/CD32 D 79 
Pinball Mania D 79 
Pole Position D 
Rally Championchips AGA D 
Sim City 2000 AGA D 
Switchworld D 
UFO AGA D 
Whale's Voyage 2 D 
zZ D 


Blitz Basic ll 


Gamesmith 


Maxon C++ 3 


ENERSETTEANE Ge 


2 AmiTCPAP 
CDWrite 


PC Task V 3.1 


Studio 2.0 


X-Copy Tools 


Weitere Spiele auf Anfrage! 


CanDo V 3.0 PAL 


HiSoft Devpac Assembler V 3.0 225 
Lattice CV 6.5 inkl. C++ 595 
Maxon Basic 3 


Maxon C== 3 Light 

Maxon Assembler 

Maxon Pascal V 3.0 

Storm C/C++ Entwicklungssystem 


TEXT/DTP 


 AFS-Pro Filesystem 
2 AFS-User Filesystem 


Cross DOS60 Professional 


Diavolo Backup Professional 
Directory Opus V 5.0 
DiskSalv I 

Maxon Hothelp 3/Projekte 
Maxon Magic Il 


> MaxonTools il 
Maxon PLP Platinen-Layout 


Siegfried Anti-Virus 
Siegfried Copy Flash 1 


Turbo Print Prof. V4.0 


OO0O00O 
es 
S 
oO 


Final Copy Il Textverarbeitung D 
© Final Writer 4.0 D 249 
© Final Writer EPS Cliparts D je99 | 
| Holiday Cliparts D 45 
" Page Stream V 3.0 D 575 1 
Pelican Press D 95 
Typesmith V25 D 285 


TOOLS 


D 

D 

D 

D 

D 6579 
D 69 
D 89 
D 225 
D 

D 

D 

D 

D 

D 


1MB intern für A600 


1.8MB intern für A500 
512KB intern für A500 
Blizzard 1220/4 28MHz 
Turbomemory 

Megachip 2MB cipmemadapter 4500/2000 D 
SIM-Modul für GVP/Nexus 2MB 189 5 
A-4000 4MB SIMM PS72 
SIM-Modul 32Bit 8MS PS 
SIM-Modul 32Bit 16MB PS2 
SIM-Modul 32Bit 32MB PS2 


295 


Tagespreis 9 
Tagespreis 
Tagespreis 
Tagespreis 7 


Brilliance 2.0 
Deutsch 
149,-DM 


2MB ZIP-RAM z.B. für Oktagon 189 
A3000 Speicher 4MB Static Column Tagespreis 
Speicher für GVP-Turbokarten 4 MB 349 


TURBOKARTEN 
Blizzard 1230-IV 50MHz Turbokarte D 335 
Blizzard 1230 IV SCSI l-Controller D 199 
Blizzard 1260 060/50MHz A200 D 1195 
= Blizzard 1260 SCSI ll-Controller D 195 
Blizzard 2060 060/50MHz A200 D 1295 
inkl. SCSI Il-Controller, bis 128MB "aM 


Coprozessor 68882-33MHz 159 | Aufpreis für Xetec CD-ROM Treiber 70 


a Coprozessor 68882-50MHz 5 175 (jeweils in Verbindung mit einem CD-ROM!) 
= end Sn D en  Xetec CDx CD-ROM-Treiber+1CD D 85 
; ernst N D er CD Boot CD 32 Emulation A1200/4000D 65 
Een En CD 1200+ (CD-ROM-Controller A600/1200) 195 
 Derringer 1250/030/50MHz Ext. SCSI-Gehäuse 1-fach DE 145 
a ei = Ext. SCSI-Gehäuse 2-fach D 159 
Pe ie ” Ext. SCSI-Gehäuse 4-fach DD 0195 
“Mi scsl . . Ext. SCSI-Gehäuse 7-fach D 295 3 
- Derringer 1250/030/50MHz A HP-DAT Streamer 2GB D 1195 
j @VP-Turbokarten aA 7° 7 Zp Drive Medien 100MB 5St/10St. D 149/290 
Zip Tools aA. 
Mitsumi FX400 CD-ROM D 295 
TELEKOMMUNIKATION Mitsumi FX400 inkl. Tandem D 425 
" GP Fax Software D = WR Randy CD-ROM A500-A4000 D ab249 
MultiFax-Pro V4.0 D 85 Syquest Wechselplatte 270MB 535 
RT? a 75 9 57 Syquest Wechselplatte 135MB extern "445 
‚ Multiterm KIT T-Online Decoder Software D a.A. 1 Wechselplatten-Medium 270MB 119 
) TKR-Modems mit Postzulassung  Wechselplatten-Medium 135MB *45 | 
‚ TKR FastLine 2BK8 V34/Fax D 39% Wechselplatten-Medium 105MB 109 
TKR Tristar 28K8 V.34/Fax/Voice  D 460 Wechselplatten-Medium 88MB 109 
TKR Fastlink ISDN/TL D 675 
. TrapFax D 125 
' US Robotics Modems mit Fax und BZT Br ZUBEHÖR 
- Courier V 32 Terbo 21.6 D 695 © g 
. Courier V.34 D 85 u 


400 DPI-3-Tasten-Maus 
AGA-Flickerfixer Amiga 4000 
A 4000 Scandoubler 
Aktivboxen 80 Watt Paar 
Aktivboxen 120 Watt Paar 
Amtrac Trackball 

Ariadne Netzwerkkarte 
Artec Viewstation 6000C (Flachbettscanner) 
Disketten 2DD 10er Pack 


" Sportster 28K8 V.34/V.fast D 45, 
| Modems a.A. 


oO OOUDOVDd 


=. "Der Amiga 1200"-Video 
= "Der Amiga 4000"-Video 
; Drucker 


" Canon Bubble Jet BJC 4000 


D 
EPSON Stylus Color Il D 89 RP. Deka a 
\ EPSON Stylus Pro Color D 155 gpplan. PC Moda > 
HP DeskJet 660 C D 75 apeoh GTESSN 
HP Desklet 850 C D 95 m 
HP LaserJet SMP 2195 apkem MMO Karte D 
weitere Drucker auf Anfrage Golem Multi 1/0 Karte inkl. Pc-Aloppy Contr. 
"Monit HP ScanJet 4c D 
IDEK MF 8617 E D 1495 IR sendet Ac Inkl. AdPro-Treiber..;D 
IDEK MT 9121 D 3495 a D 
weitere Monitore auf Anfrage BEESINUEOS EXLEIN 
Draco Komplettsystem 68060er ME uIwerk intern (2 2/2000) 3 
_ AMB inkl. CD-Rom und Retina JMED _+5895 ESSEick Superpro > D 
Laufwerk 3.5 extern D 
Liana Peer-to-Peer Netzwerk D 
Kickstart-ROM 2.0 
Kickstart-Umschaltplatine 1.3/22.0 D 
orkbench 3.1 A600 D 


CD-SOFTWARE 


Multisession, CD-I, 


CD+G... - all das hat etwas 


mit den CDs, zu tun. Wir 


führen Sie sicher durch die- 


sen Dschungel der Begriffe 
und stellen Ihnen ganz ne- 


benbei noch eine Menge in- 


teressante CDs vor. 


EB von Thomas Fischer 


uf der Computer '95 offen- 

barte sich der Trend ein- 
deutig: endlich steigt das Ange- 
bot an Silberscheiben für den 
Amiga. Gleichzeitig fallen die 
Preise für CD-ROM-Laufwerke 
in den Keller. Double-Speed- 
Laufwerke bekommt man 


schon ab 200, Quadro-Speed- 
Laufwerke ab 300 Mark. 
CD-ROM steht für »Com- 
pact Disc Read Only Me- 
mory« und bedeutet, daß Da- 
ten, die darauf gespeichert 


sind, lediglich zu lesen, je- 
doch nicht, wie bei einer Fest- 
platte, überschreibbar sind. 
Das kann durchaus vorteilhaft 
sein, denn bei Fehlbedienun- 
gen gehen keine Daten verlo- 


ren. Weiteres Plus: auf eine 
Daten-CD passen bis zu 650 
MByte Daten und im Ver- 
gleich zu Disketten ist sie un- 
empfindlicher, strapazierfähi- 
ger und preiswerter. Mittler- 
weile gibt es für den Amiga im 
Bereich Shareware eine Fülle 
interessanter CDs. Photo-, 
Grafik- und Musik-CDs wer- 
den problemlos verarbeitet. 
Dabei müssen sie garnicht un- 
bedingt für den Amiga produ- 
ziert sein. Wichtig ist nur, daß 
sie der ISO-9660-Norm ent- 
sprechen und schon können 
zumindest die meisten Texte, 
Bilder, Animationen, Clip-Arts 
und Sound-Daten verwendet 
werden. 


CD-ROM-Lexikon 


CD: »Compact Disc« zum Speichern von Audio-, Bild- und 
Computerdaten. Sie besteht aus Metallfolien, die in Kunstsoff 
eingebettet sind. Bei einem Durchmesser von 8 bzw. 12 cm 
beträgt die Sektorlänge einheitlich 3234 Byte. Je nach Auf- 
zeichnungsformat werden davon unterschiedliche Anteile für 
Nutzdaten bzw. Fehlerkorrektur und Sektorkennungsdaten 
belegt. Eine 12-cm-CD speichert zwischen 270000 und 
333.000 Sektoren, eine 8-cm-CD maximal 94 500 Sektoren. 


CD-DA: »Compact Disc Digital Audio« — Tonträger für die 
bekannten Musik-CDs. Je Sektor werden 2352 Byte Nutzda- 
ten gespeichert. Das entspricht 1/75 Sekunde eines 16-Bit- 
Stereo-Samples mit einer Abtastrate von 44,1 kHz. 


CD+G: Wird für Musik- CDs, auf denen zusätzliche Grafikin- 
formationen enthalten sind, verwendet. 


CD-I: Compact Disc Interactive ist ein spezielles Dateiformat 
für interaktive Video/-Audio-Mischungen. CD-I benötigt ein 
eigenes Betriebssystem: RTOS. 


CD-ROM: »Compaet-Disc«, auf der hauptsächlich Compu- 
ter-Daten gespeichert sind. Im normalen CD-ROM-Modus 
sind 2048 Byte (Mode-1) oder 2336 Byte (»XA«, Mode-2) 
Nutzdaten pro Sektor gespeichert. Das erweiterte »XA«- (Ex- 
tended Architecture) Format speichert in Form-1 2048 Byte 
und in Form-2 2324 Byte Nutzdaten pro Sektor. 


CDXL: Verfahren, das Grafikdaten in einer optimierten Rei- 
henfolge auf einer CD anordnet. Animationen werden damit 
flüssiger abgespielt. 


High Sierra: Dieser Standard wurde nach dem Hotel be- 
nannt, in dem sich 1985 einige Fachleute trafen und den Da- 
tenformatstandard für CD-ROMs bestimmten. 


1ISO-9660: Genormtes, hierarchisches Aufzeichnungsformat 
für CD-ROMs, das aus dem High-Sierra-Standard hervorge- 
gangen ist. Zwei Varianten wurden festgelegt, »Interchange 
Level-1« und »Interchange Level-2«. Der Unterschied besteht 
“ vorrangig in der Anzahl der Zeichen für Dateinamen. 


Macintosh HFS: CD-ROM-Aufzeichnungsformat des Compu- 
terherstellers Apple. 


MPEG: »Motion Picture Experts Group«, ein internationaler 
Standard für Kompressions-, Dekompressions-, und Synchro- 
nisationsmethoden im Rahmen von Audio- und Videoanwen- 
dungen, optimiert für in der CD-ROM-Technologie typische 
Übertragungsraten. 


Multisession: CD-ROMs haben ein statisches Aufzeichnungs- 
format, das Anfang und Ende der Daten genau definiert. 
Nachträgliches Einfügen von Daten wäre somit nicht mög- 
lich. Damit das trotzdem geht, muß die Firmware des Lauf- 
werks mehrere »Sessions« erkennen und diese zu einer ge- 
meinsamen zusammenfassen können. Fehlt diese Eigen- 
schaft, wird stets nur die erste Session erkannt. 


Photo-CD: Von Kodak entwickeltes Bildspeichermedium. Ein 
entwickelter Film bekommt zu den Kontaktabzügen eine CD, 
auf der alle Fotos in fünf Auflösungen und 24-Bit-Farbtiefe 
vorliegen. Viele Fotogeschäfte bieten diesen Service an. Bis 
zu 100 Fotos passen auf eine CD und lassen sich dann be- 
quem mit dem Amiga anschauen und weiterverwenden. Da 
die CD in mehreren Sessions gefüllt werden kann, sollte das 
Laufwerk multisessionfähig sein. 


RRIP: »Rock Ridge Interchange Protocol«, voll abwärtskom- 
patibles Format zu ISO-9660. Dient dazu, die Eigenschaften 
der im Rahmen verschiedener Betriebssystemplattformen ver- 
wendeten Filing-Systeme für CD-ROMs besser abzubilden 
(Bezeichnerlänge für Daten und Verschachtelungstiefe der 
Verzeichnisse nahezu unbegrenzt, Objekt Links). 


XA: Spezielles Sektorformat für CD-ROM, das neben einem 
erweiterten Fehlererkennungs- und Korrekturverfahren zu- 
sätzlich die Möglichkeit bietet, innerhalb einer Datenspur 
Daten zu verschachteln. Damit können Audio- und Videoin- 
formationen miteinander vermischt werden, was beispiels- 
weise für multimediale Anwendungen bei Photo-CDs oder 
»Electronic Books« angewandt wird. 


22 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


EI Intern oder extern? 

Bei der Wahl des Laufwerks 
muß nicht immer das schnell- 
ste und teuerste her. Für viele 
Anwendungen reicht sogar 
noch ein »Doublespeed-Lauf- 
werk« mit einer Datenrate von 
300 KByte/s aus. Im Gegen- 
satz zum »Singlespeed-Lauf- 
werk« (150 KByte/s) wird hier 
die Drehzahl des Laufwerks- 
motors verdoppelt und somit 
die Datenübertragung erhöht. 
Analog dazu verhält sich die 
Datenrate bei Laufwerken mit 
noch höherer Drehzahl. Ob es 
ein internes oder externes 
Laufwerk sein muß, macht bei 
der Leistung keinen Unter- 
schied. Ein externes Laufwerk 
mit Gehäuse und Netzteil ist 
angebracht, wenn der Amiga 
nicht in einem Desktop- oder 
Towergehäuse steckt, die 
Laufwerksschächte bereits mit 
anderen Geräten belegt sind 
oder das Netzteil an seiner 
Leistungsgrenze arbeitet. Be- 
sitzt man mehrere Computer, 
können externe SCSI-Laufwer- 
ke bequem umgesteckt und so 
für mehrere Systeme verwen- 
det werden. Ein SCSI-Host-Ad- 
apter für jeden Computer ist 
dafür Voraussetzung. 


EI Mindestanforderungen 
Unabhängig vom Einsatzge- 
biet sollte jedes CD-ROM-Lauf- 
werk einige Grundbedingungen 
erfüllen: Um Probleme mit 
Staub und Schmutz zu vermei- 
den, sollte das Laufwerk eine 
Automatik zur Reinigung der 
Linse und ein staubdichtes 
Gehäuse besitzen. Damit eine 


CD. auch bei ausgeschaltetem 


Rechner aus dem Laufwerk ge- 
nommen werden kann, ist dar- 
auf zu achten, daß ein Notaus- 
wurf vorhanden ist. Frust 
kommt auf, wenn bei internen 
Laufwerken das notwendige 
Einbaumaterial, wie Schrauben 
und Kabel fehlt. Bei externen 
Geräten ist ebenfalls auf ein 
passendes SCSI-Kabel für den 
SCSI-Hostadapter zu achten 
(25poliger SUB-D- oder 50poli- 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


ger Centronics-Stecker). Genau- 
so wichtig sind Garantiezeit, 
Dokumentation und Service. 
Für die Verwendung von 
Photo-CDs ist ein Multisessi- 
on- und XA-fähiges Laufwerk 
erforderlich. Wenn man vor- 
hat, dieses Gebiet intensiv zu 
nutzen, ist aufgrund der 
großen Datenmengen ein 
SCSI-Laufwerk mit hoher Da- 
tentransferrate zu empfehlen. 


Staubdicht: Caddy - ideal für 
die CD, aber ohne Effekt, 
wenn man nur eins besitzt 


EB Staubschutz 


Der Umgang mit CDs ver-. 


langt eine gewisse Sorgfalt. 
Gerade gegen Kratzer und 
Staub sind sie empfindlich. 
Der wohl beste Schutz ist da- 
her der Einsatz eines Caddys. 
Ähnlich, wie eine CD-Hülle 
wird die CD in den Caddy ge- 
packt und dann komplett mit 
Caddy ins Laufwerk einge- 


schoben. Einen effektiven 
Schutz erreicht man jedoch 
wirklich nur dann, wenn für 
jede CD ein Caddy vorhanden 
ist. In den meisten Fällen ist 
das jedoch nicht so, weshalb 
es dann heißt: Caddy aus dem 
Laufwerk nehmen, aufklap- 
pen, alte CD raus und sicher 
verstauen, neue CD rein, Cad- 


dy schließen und wieder 
zurück ins Laufwerk. Es liegt 
auf der Hand: von einem 


Schutz der CD kann dann 
nicht mehr die Rede sein. 

Es gibt natürlich auch Lauf- 
werke ohne Caddy. Hier wer- 
den unterschiedliche Metho- 
den angewandt, um CD und 
Laufwerk sauber zu halten. 
Häufig befinden sich im Inne- 
ren des Laufwerks ausgefeilte 
Bürstensysteme und das Lauf- 
werk selbst ist quasi herme- 
tisch verschlossen. Trotzdem 
bleibt der Verschluß der CD- 
Schublade ein Schwachpunkt. 

Die Schublade ist ein emp- 
findliches mechanisches Teil 
des CD-ROM-Laufwerks. Hier 
findet man vom windigen Pla- 
stikschieber, über einfache Fe- 


dermechanismen, bis zur 


Schublade mit Servomotor die 
Aus- 


unterschiedlichsten 


R 
Glossar 


bereitstellen. 


Cache: Zwischenspeicher für gelesene Daten. Werden diese 
erneut angefordert, braucht das Laufwerk sie nicht mehr von 
CD zu lesen, sondern kann sie aus dem schnelleren Cache _ 


Datentransferrate: Maß für die Geschwindigkeit bei der Da- 
tenübertragung von und zum Speichermedium. Die Daten- 
transferrate wird in der Regel in KByte/s angegeben. 


Laser: »Light Amplification by Stimulated Emission of Radiati- 
on«. Stark gebündeltes Licht, mit dem die Oberfläche der CD 
abgetastet wird. Es erlaubt verschleißfreies Lesen. 


Mittlere Zugriffszeit: Zeit zwischen Anforderung und Bereit- 
stellung der Daten von unterschiedlich entfernten Spuren. 


MTBF: »Mean Time Between Failures«. Vom Hersteller ange- 
gebene durchschnittliche Anzahl von Betriebsstunden zwi- 
schen zwei auftretenden Betriebsstörungen. | 


SCSI: »Small Computer System Interfaces ist ein Busstandard 
für Peripheriegeräte. Für den Anschluß eines SCSI-Geräts ist 
ein SCSI-Hostadapter erforderlich. Daran können bis zu sie- 
ben SCSI-Einheiten angeschlossen werden. 

Treiber: Bindeglied zwischen Hardware und Anwendungs- 


software. Kommandos der Software werden hier in eine für 
das CD-ROM-Laufwerk verständliche Sprache übersetzt. 


Power für extern: CD-ROM- 
Laufwerk und SCSI-Hostadap- 
ter für den PCMCIA-Port 


führungen. Am sichersten sind 
halbautomatische Lösungen, 
bei denen beim Herausfahren 
der Schublade ein Motor ein- 
gesetzt wird. 


BE Rock, Pop, Klassik 

Jedes CD-ROM-Laufwerk ist 
in der Lage, auch Musik-CDs 
abzuspielen. Bei der Handha- 
bung gibt es jedoch einige 
Unterschiede. Fast alle haben 
an der Frontseite einen Laut- 
stärkeregler und eine Cinch- 


Buchse für den Anschluß ei- 


nes Kopfhörers oder Verstär- 
kers. Interne Laufwerke bieten 
meist an ihrer Rückseite einen 
Audio-Anschluß. Dieser wird 
mit einem entsprechenden Ka- 
bel im Amiga 4000 direkt mit 
dem internen Audioanschluß 
verbunden. Am einfachsten ist 
das Abspielen von Musik bei 
der Hardwarelösung. Hierbei 
wird eine Audio-CD ins Lauf- 
werk gelegt und lediglich der 
Startknopf gedrückt. Diese 
Laufwerke sind aber eher die 
Ausnahme. In der Regel 
entlockt man dem Laufwerk 
nur über spezielle Steuersoft- 
ware den »Inhalt« der CD. 

Zu einigen CD-ROM-Filesy- 
stemen gehört ein Programm, 
das einen CD-Player nachbil- 
det. Die Möglichkeiten eines 
CD-ROM-Laufwerks, sind so- 
mit äußerst vielfältig: Fotos 
etwa lassen sich in hoher 
Qualität problemlos auf Pho- 
to-CD brennen und an- 
schließend bequem im Rech- 
ner verarbeiten. Dia-Shows 
mit Ton oder Lexika sind 


ebenso möglich. | 


Literatur: [1] Achim Berndt Christian Karpf, 
Durchmarsch zum Welterfolg, 
AMIGA-Magazin 4/94, Seite 16 


23 


CD-SOFTWARE 


EI CD-ROM-Software: PhotoworXPro 5.2 


Arbeiten wie die Profis 


Fotos auf CD bannen, nach- 
bearbeiten und für’s eigene 

Video verwenden, »Photo- 
worX« macht's möglich. Zur 


Computer ’95 gab's eine 
Nach dem Start von Photo- 


neue Version der Software. 
Mal sehen, was sie kann. 


EB von Thomas Fischer 


erfügt man über ein CD- 

ROM-Laufwerk, erwacht 
früher oder später der 
Wunsch, Fotos auf CD zu 
bannen. Da die Kosten bei ei- 
ner Kodak-Photo-CD nur et- 
was über eine Mark pro Bild 
betragen, ist dieser Wunsch 
leicht zu erfüllen. Was dann 
noch fehlt, ist ein Programm, 
mit dem die Bilder komforta- 
bel angeschaut und weiterver- 
arbeitet werden können. 

Solch ein Programm ist 
»PhotoworXPro«, das es nun 
in der Version 5.2 gibt. Es 
nutzt beliebige CD-ROM-Da- 
teisysteme, funktioniert mit 
nahezu jedem CD-ROM-Lauf- 
werk und wird mit dem Ami- 
CD-ROM-Handler ausgelie- 
fert. Damit arbeitet das Pro- 
gramm mit fast jedem SCSI- 
Hostadapter. 

Mit Hilfe des Installers ist die 
Installation in kurzer Zeit ab- 
geschlossen. Dabei wird auch 
auf die Besonderheiten einiger 
Toshiba-Laufwerke Rücksicht 
genommen. Je nach Bedarf 
wird das CD-ROM-Dateisy- 
stem und einige ARexx-Skripts 
gleich mitinstalliert. Die Hard- 
ware entscheidet, in welcher 
maximalen Farbtiefe die Bilder 
dargestellt werden. 


worX kann man zunächst ei- 
nen »Kontaktabzug« anfor- 
dern. Dabei erscheinen alle 
Bilder, die auf der Photo-CD 
sind, in Dia-Größe auf dem 
Bildschirm. Ab dieser Version 
des Programms ist das auch in 


Farbenpracht: Ob 
drehen, spiegeln 
oder Farbkorrek- 
tur, mit Photo- 
worXPro ist das 


einer Farbtiefe von 24 Bit 
möglich. Drei verschiedene 
Größen der Kontaktabzüge 


sind voreinstellbar. Danach 
genügt ein Doppelklick auf 
ein Dia, um es zu laden. Die 
Anzeige erfolgt auf dem Pho- 
toworX-Screen in einem Fen- 
ster oder auf einem eigenen 
Screen. Auf einer Photo-CD 
sind alle Bilder in jeweils fünf 
unterschiedlichen Größen 
vorhanden (192 x 128, 384 x 


Nachgefragt - Preise und Wartezeiten 

Es gibt heute kaum noch ein Foto-Geschäft, das den Service für 
Photo-CDs nicht anbietet. Unterschiede gibt es aber trotzdem. Wir 
haben bei mehreren Geschäften nachgefragt. 


Die Wartezeit, bis die CD fertig ist, ist unterschiedlich und beträgt ei- 


erenen | 


256, 768 x 512, 1536 x 1024 
und 3072 x 2048 Pixel). Die 
Größe, mit der sich das Bild 
anzeigen läßt, ist vom freien 
Arbeitsspeicher abhängig. Den 
Platzbedarf eines Bildes be- 
rechnet man, indem man die 
Anzahl der Pixel in der Waa- 


Rausgeschnitten: 
Bildbereiche sind 

im Handumdre- 
hen markiert und 
vergrößert 


gerechten mal der Anzahl der 
Pixel in der Senkrechten und 
das mal drei nimmt: Bei der 
mittleren Auflösung wären das 
768 x 512 x 3 = 1179648 
Bytes. Um die hohe Auflösung 
von 3072 x 2048 Pixel anzu- 
zeigen, müßten somit fast 19 
MByte freier Speicher vorhan- 
den sein. Die hohe Auflösung 
ist dennoch von Vorteil. Und 
zwar, wenn nur Ausschnitte 
vom Foto gebraucht werden. 
Bilder im Fenster lassen sich 
schnell und bequem scrollen, 
drehen, spiegeln, invertieren 
sowie in Helligkeit, Kontrast 
und einzelnen Farbkompo- 
nenten verändern. Bildberei- 
che können ausgeschnitten 
und gespeichert werden. Inter- 


Platte zu speichern, stehen ne- 
ben allen IFF-Standards JPEG 
und Targa zur Verfügung. 

Häufig gebrauchte Befehle 
können auf Funktionstasten 
gelegt werden. Desweiteren 
läßt sich das ARexx-Menü mit 
weiteren Einträgen versehen. 
Einige ARexx-Skripts als Bei- 
spiele gehören zum Pro- 
gramm. 

Fazit: PhotoworXPro ist ein 
zuverlässiges Programm und 
ein hervorragendes Werkzeug 
für die Bearbeitung der Bilder 
von Photo-CDs. Die Uhnter- 
stützung aller gebräuchlichen 
Grafikkarten und Grafikstan- 
dards des Amigas sorgt dafür, 
daß es weiterhin erste Wahl 
bei der Photo-CD-Software 
bleibt. Um damit ausreichend 
flott arbeiten zu können, müs- 


sen allerdings auch eine 
schnelle CPU und viel Spei- 
cher her. | 


Literatur: [1] David Göhler, Worx statt Murx, 
AMIGA Magazin, Seite 148 


PREIS/LEISTU 


DOKUMENTATION 


BEDIENUNG 


ERLERNBARKEIT 


LEISTUNG 


unterstützt alle gängigen 

Grafikkarten und Standards; 
-ROM-File-System im 

j fang; gutes Hand- 

omtfortabler ARexx- 


nen bis fünf Tage. Ebenso verschieden ist der Preis. Er liegt zwischen 
100 und 150 Mark. Vorlagen können Kleinbilder, Negative oder 

Dias sein. Keines der befragten Geschäfte fertigt die CD selbst. Einige 
haben dafür freie Mitarbeiter, andere lassen die CDs bei speziellen 
Firmen brennen. 3 


essante Effekte, wie glätten, 
Schärfe erhöhen, normalisie- 
ren und Details entfernen, 
sind ebenso machbar. Um die 
bearbeiteten Fotos der CD auf 


24 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


MB PS/2 5 sm PS/2 
Tons 199 70Ons 399,- 


>| 


Bhnofst P en Side 
TOWER Asr/Tart Findet; SOME 


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To Quantum Lighining 730 MB 


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(Fer) ns Fireball 
(oA) Conner CFP 5400u 
| Conner CFP 7200u 
Seagate Hawk 
Fujitsu 2932SAM 
Seagate Barracuda 
Quantum Atlas 


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Syquest SCSI 200 MB 


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a s65l 270 MB 529,- 
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Syquest Medium 88 MB 1/5 St. 
Syquesi Medium 200 MB 1/5 St. 
Syquest Medium 105 MB 1/5 St. 
Syquest Medium 135 MB 1/5 St. 
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:n für den Amiga in den letzten Jahren bestens be- 
Er bietet die Unterstützung, die man beim Erstellen 
<om mensteuererklärung, so dringend benötigt. 

tes endlich eine CD-Kollektion mit den Steuer Pro: 
ahre 93, 94 und 95 (akeuell!), Weiterhin auf der CD: 
MENSteuergesetz und weitere Geserzestexte zum 
n Nachschlagen; Steuerbögen, hochauflösend als 
n verschiedenen Formaten; die komplette Anleitung 
uer Profi 95 im Amigaguide-Format sowie das be- 
und beliebte Haushaltsbuch V3.0 zur Verwaltung 
ivaten Einnahmen und Ausgaben. 


Technik 


ıgabe Ihrer Steuerdaten erfolgt bequem am Bild- 
Dabei werden nur die Bereiche abgefragt, die auch 
von Ihnen benötigt werden. Um genau zu verfol- 
Ihre Eingaben später hingelangen, können Sie sich 
chörigen Stellen in den amtlichen Steuerbögen auf 
dschirm anzeigen lassen. Zu jeder Eingabe hält die 
yte umfassende Online-Hilfe konkreten Rat parat. 


Berechnung 


uer Profi verarbeiter Einkünfte aus allen sieben Ein- 
ten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Bela- 
‚ Kinderfreiberräge, die Sonderregelungen in den 
sundesländern und in Berlin. Das Programm berück- 
auch die Förderung von selbstgenutztem Wohnci- 
mir Erfassung von Baukindergeld sowie viele Spezi- 


fache Eingabe ermöglicht eine einfache und leistungs- 
\lternativberechnung für die optimale Ausschöpfung 
öglichkeiten der Steuerersparnis. Der Kaufpreis ist 
dig steuerlich abzugsfähig. 


Ausgabe 

sdruck in die amtlichen Steuerbögen ist für den Steu- 
ein Kinderspiel. Mit den zwei Druckvarianten, dem 
ıgenden HQ-Präzisionsdruck sowie dem schnellen 
fsmodus, können Sie ohne Vorkenntnisse die Bögen 
‚drucken. 


gte Hardware: Amiga mit Kickstart 1.3, 

) oder höher, | MByte RAM. 

» CD-Version: OS 2.1 oder höher empfohlen. 
ıck aufallen Standarddruckern möglich. 


st ein eingetragenes Warenzeichen der ESCOM AG. 


135 MB extern: 469,- 
779. 


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ScSı 2,4x 179,- 
Sci Ax 299, 
Scsı 4 x 239,- 
Scsı 4x 319, 
ScSI4,4x 349,- Quan 
Scsi 6 x 489 
ScSI 6 x 


Mitsumi FX400 
Sony CDU 555 
Sony CDU 765 
Sanyo CRD2545 
Toshiba 5301 
Pioneer 124X 
TEAC CD56S 
NEC CDR 512 


ID ID ID 


III 


Quantum Capella 
IBM DFRS 


Fujitsu 2934SAM 
Seagate Hawk 
Conner CFP 


mm 


m GrPrix 
Srruul LEE 


| Toshiba 3701 


fr "Es 635 N 
[Codäy_ Ir Euch (/Penta)“ | Conner 


Quantum Fireball 
Conner CFS850 A 
| Quantum Trailblazer 
mt 64 KB ar ,- anne ST 5850 A 
12ms/ 64 KB Cache 529,- 'B DPEA 

| Seagate ST 51080A 
| Quantum Fireball 
IConner CFS1275A 
Quantum Fireball 
Maxtor 71626 A 
IBM DJAA 


829, 
89 E 
340 MB 


510 MB 52 
FESTPLATTEN EINBAUKITS 


alle Speziolkabel, Schrauben, Software, Handbuch, Ei ae | 
für 3.5" A1200 39,- für 2.5" A600/1 1200 2 


ug u 


= 


in —_ 


ee IEETETTAET BRENZ 


VERBREITETEN TER EEFTTEN 


Quantum Trailblazer .850 MB 
1080 MB 


SOVeUNBBRAamD 
BEBIRONNSsüN 
S3E355555 == 


Seagate Barracuda 4294 MB 
4300 MB 
wa MB 


Plextor I = > x 5( E ># FESTPLATTE 


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KERFEITES , S 


© 09.9:20009 
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I--1--1--1-- 1-1} 
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a Te Te ee TS TS Pe ee ET TE TICT } 


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©OD$EDyDyNDDD.F.BNN NND 691) 09 3569 00.09 


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Jahressteuer und Steuerschuld bzw. Erstattungsbetrz 
Einkommensteuererklärung sowie Arbeitnehmers 
bei vermögenswirksamen Leistungen mit ausführli 
mentierter Ausgabe der Ergebnisse auf Bildschirm, 
und Diskette, 


Die beiden Versionen 

Die CD ist einzeln erhältlich (Steuer Profi - CD-Kc 
oder aber im Komplettpaket. 

Das Komplettpaket enthält zusätzlich die Dokumeı 
gedruckter Form (zwei Handbücher mit insgesamt 
Seiten); den Steuer Profi 95 auf Diskette (für alle, 
kein CD-Laufwerk besitzen), sowie die Hotline-I 
direkt durch den Programmautor. 

Der Steuer Profi 95 aus Stefan Ossowskis Schatztru 
türlich komplett an die neue Geserzeslage ange 
macht Ihre Steuererklärung denkbar einfach. 

Zu den vielen Vorteilen zählt u.a. auch die koste 
Updatemöglichkeit für Kunden der Vorjahresversion 


Das Update 


Steuer Profi 9» 95 (Diskettenversion ohne CD): DA 


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Gesellschaft für Software mbH 
Veronikastraße 33: 451 31 Esse 


Fax: 02 01-79 84.47 


Kodak-Portfolio-CD - eine 

Mischung aus Bildern, 
Sound und Text. Zur Com- 
puter ’95 stellte Corporate 
Media die brandneue Ver- 
sion 2.3 des Portfolio-CD- 
Players FolioworX vor. Wir 
sagen Ihnen, was er taugt. 


EB von Thomas Fischer 


hoto-CDs erfreuen sich 

wachsender Beliebtheit. 
Der Grund: Sie enthalten Bil- 
der in mehreren Auflösungen 
und die Archivierung ist be- 
quemer, als mit Kontaktabzü- 
gen. Interessant ist der Einsatz 
bei der Arbeit im DTP-Be- 
reich. Aber auch für Präsenta- 
tionen oder Dia-Shows eignen 
sich diese CDs - nur Text oder 
Musik fehlen noch. 

Das brachte Kodak dazu, 
neben der einfachen Photo- 
CD einen weiteren Standard 
bei CDs einzuführen, die Port- 
folio-CD. Sie enthält neben 
Bildern (meist mehr, als auf ei- 
ne Photo-CD passen) zusätz- 
lich Text und Musik. 

Egal, ob man nun seine pri- 
vaten Urlaubserinnerungen et- 
was mit Musik untermalen, 
oder eine Lern-CD herstellen 
möchte, diese CD läßt sich 
auf jedem Computer abspie- 
len. Lediglich eine geeignete 
Player-Software muß dafür 
her. Sie erlaubt das Anklicken 
von Bildteilen, worauf wieder- 
um neuer Text oder neue Mu- 
sik zu hören sind, oder weite- 
re Bilder erscheinen. 

Für den Amiga gibt es dafür 
die Software »FolioworX«, die 
nun in einer neuen Version zu 
haben ist. Per Installer läßt sie 


Bildauflösungen 


Bezeichnung Auflösung 


Zeilen x Pixel 


Base/16 
Base/4 
Base 
ABase 
16Base 


128 x 192 
256 x 384 
512x768 


1024 x 1536 
2048 x 3072 


EM CD-ROM-Software: FolioworX-Player 


Totalmedia 


sich sehr leicht installieren. 
Hier fällt sofort auf, daß außer 
den typischen Anzeige-Modi 
des Amiga eine Reihe Grafik- 
karten unterstützt werden. 
Ebenfalls unterstützt werden 
Standards, wie »EGS« und 


»CyberGraphX«. Somit ist der 
Player in der Lage, Bilder mit 
16,8 Millionen Farben darzu- 
stellen, womit lange Rechen- 


ER E 


Auswahl: Alle Funktionen sind im Bedienfenster anzuklicken 


aus nachträglich weitere Än- 
derungen vornehmen. 

Am Aussehen der Ober- 
fläche hat sich zur Vorgänger- 
version im Prinzip wenig 
geändert, dafür um so mehr 
bei der Anzeigegeschwindig- 
keit. In Verbindung mit hoher 
Farbtiefe ist nun das Abspielen 
von Portfolio-CDs mit »Folio- 
worX« ein echtes Erlebnis. 


oder auf Wunsch mit der Tastatur zu aktivieren 


zeiten für Farbanpassung und 
Dithering entfallen. 


E Zeit für Multimedia-Spaß 

mit FolioworX 

Beim ersten Start. des Pro- 
gramms, öffnet sich ein Fen- 
ster, in dem diverse Einstellun- 
gen eingegeben werden. Es 
lassen sich Bildschirmmodus, 
CD-ROM-Dateisystem, Puffer- 
größe, Dithermethode und 
mehr einstellen. Später kann 


man aus dem Programm her- 


Platz auf der CD 
in MByte 

0,075 

0,3 

16,92 

1,2 (komprimiert) 
4,5 (komprimiert) 


Wurden bei der alten Pro- 
grammversion mit einem Ami- 
ga 4000/030 für den Aufbau 
eines bildschirmfüllenden Bil- 
des etwa 20 Sekunden ge- 
braucht, geschieht das jetzt in 
ca. sieben Sekunden. 

Zur manuellen Steuerung des 
Programms werden Bedienele- 
mente, wie sie vom Audio-CD- 
Player bekannt sind, dargestellt. 
Damit kann man von Bild zu 
Bild hangeln, eine Pause ma- 
chen oder eine weitere CD an- 
fordern. Hilfe zu einer Funktion 
bekommt man, wenn sich der 
Mauszeiger über dieser Funkti- 
on befindet und die Taste 
<Help> gedrückt wird. Je nach 
Bedarf, kann das Bedienfenster 
geschlossen und der Player mit 
Tastatur und Maus bedient wer- 
den. Auch Photo-CDs werden 
von »FolioworX« problemlos 
gelesen, wobei die Bilder nach- 


N RE 
Speicherbedarf 
Bei der Speicherungder 
‚Bilder auf einer »Kodak 
Portfolio-CD« hat man die 
Wahl zwischen einer der _ 
drei Auflösungen des »Ko- 
dak Photo-CD-Packs-For- 
mat« (Base, 4Base, 16Base). 
Ist die CD lediglich für Vor- 
führungen an einem Fern- 
sehgerät gedacht, reicht 
eine Auflösung von 512 
Zeilen x 768 Pixel aus. Für 
‚eine Minute Audio werden 
etwa 10 MByte Speicher- 
kapazität auf der CD bean- 
sprucht. Insgesamt sind für 
Bilder und Ton ca. 600 
‚MByte Speicher pro CD 
vorhanden. 2 


einander angezeigt werden. 
Was dabei allerdings noch 
fehlt, ist die Möglichkeit, eine 
Diashow für diese CDs zusam- 
menzustellen oder die Auswahl 
bestimmter Bilder. 

Fazit: Die deutliche Verbes- 
serung der Anzeigegeschwin- 
digkeit des Players in der neuen 
Version macht das Anschauen 
von Portfolio-CDs zum Vergnü- 
gen. Eine umfangreiche Grafik- 
kartenunterstützung läßt das 
Betrachten der Bilder auch in 
einer Farbtiefe von 24 Bit zu. M 


Literatur: [1] David Göhler, Duomedia, AMI- 
GA-Magazin 2/95, Seite 32 


DOKUMENTATION 
EC 1110| 


BEDIENUNG 


ERLERNBARKEIT 


LEISTUNG 


liest Photo-CDs; unterstützt 


kkarten; Darstellung 
uf der Workbench; Amiga- 
uide-Hilfe auf Tasten- 
druck; schnelle Bildanzeige 


zusätzliche Funktio- 


„Line lextverarbeitung braucht wirklich Jeder! 


en Sie 100 Personen befragen, was sie für das wichtig- 
wendungsprogramm auf einem Personalcomputer. 

1, würde sicher bei über 90 von ihnen die Antwort 
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}" setzt Wordworth 4 völlig neue Maßstäbe, aber auch 
ergleich mit namhaften Produkten auf anderen Syste- 
raucht es nicht zu scheuen. 


worth wurde in enger Zusammenarbeit mit vielen Be- 
rn entwickelt und ist deshalb ausgesprochen leicht zu 
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zierung von Linien, Boxen, Kreisen, Texteffekten und 
len auf der Seite. 


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7u nieldgen Vikameeinden, 


M: 
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Be me E noch age Biclimmun zu. 
5 I Gare wie an andy she Ma Bl un amade Os Di Abe 
ES DEN usshich (Me no. Thrtomphdes] ber as Tarperure en a. AI *C, vas ua dar 
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Bedienung 

Piktogramme für über 100 Funktionen stehen zum Erst 
individueller Werkzeugleisten zur Verfügung. Dies ermö 
licht eine einfache, intuitive Bedienung via Mausklick. 


Der ARexx-Port stellt die einfache Programmierung der 
gesamten Textverarbeitung auch aus anderen Anwendı 
gen heraus sicher. Und die ständig verfügbare Online-tH 
gibt sinnvolle Bedienungsunterstützung. 


Import und Export 

Zur Kommunikation mit anderen Programmen stehen z: 
reiche Im- und Exportfilter zur Verfügung. Texte andereı 
steme (WordPerfect, RTF etc.) können ebenso wie Gra 
(IFF, TIF, GIF, BMP etc.) eingebunden werden. Auch de 
Datenaustausch mit TurboCale stellt kein Problem dar. 


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1,2GB 449 DM 
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2GB/426B 1.199/1.899. DM 
RAM-ERWEITERUNGEN 
A MB AA000 und AA4000 Tower 249 DM 
4. MB. Karte mit Uhr und Kepro- 
zessorsackel 399: DM 
8/2 MB Karte für A2000 249 DM 
1,8 MB A800 169 DM 
| MB A500+ 79 DM 
512 KB A500 49 DM 


TURBO-KARTEN & MODEM 


Blizzard 1220/AMB,28 MHz 879 DM 
Blizzard 123011150 MHZ 399 DM 
A2630/4MB für A2000 699 DM 
Faxmodem 14.400, extern 169 DM 
Faxmodem 28.800, V.34, extern 299 DM 
DRUCKER & SCANNER 
HP'Deskjet 600 Color 899 DM 
HP Deskjet 660 Color. 659 DM 
HP Deskjet 850 Color 899 DM 
Epson Stylus ColorIl 799 DM 
HP Laser 5L4 Seiten ] MB 600 dpi 1.049 DM 
HP Laser 5P 6. Seiten 2MB 600 dpi 1.649 DM 
HP Scanjet 4 c 1.899 DM 


® 3 ® ® ® 
infinitiv 


CONCEPT TOWER 


FETZERZREEFL 


. 
= 


: to il für A-500 Tower, 200W 
Monitor 1438 S = 589,- (Nur-in-Verbindung mit Busplatine) 99,- 


549,- 


infinitiv A-1200 Towergehäuse 499,- _ MicroniK A-2000 Towergehäuse 399,- 
infinitiv A-1200 Z Towergehäuse MicroniK A-3000 Towergehäuse 

(inkl. ZORRO IlBusplatine) 699,- (inkl. ZORRO II / Ill Busplatine) 649,- 
Netzteil für A-1200 Tower, 200 W Netzteil für A-3000 Tower, 250 Watt 159,- 
(Nur in Verbindung mit Busplatine) 99,- MicroniK A-4000 Towergehäuse 

infinitiv Computersysteme (inkl. ZORRO II / III Busplatine) 649,- 
infinitiv A-1200 1.149,- Netzteil für A-4000 Tower, 250 Wait 159,- 
infinitiv A-1200 Z (Magie) A-1200 ZORRO Il Busplatine 399,- 
inkl. ZORRO II Busplatine, 170 MB e 5 Zorro-Il Steckplätze 

HD, Netzteil und Softwarepaket 1.699, - e APC AT-ISA Steckplätze 


FR R B : e Anschluß für A-1200 Tower Netzteil 
Infinitiv A-1200Tower sind wahlweise mit e Integriertes Tastaturinterface mit Folienkabel (lötfrei) 
PC-Tastatur oder AMIGA Tastaturgehäuse erhältlich e Expansionsport durchgeführt für vorhandene A-1200 


(bitte bei Bestellung angeben). Erweiterungen 


Blizzard 1230 IV/50 MHz 
Blizzard SCSI Kits 


Amiga. mie für 1200-Tastaturvene res 
Die beiden Interface sind durch ein 5-polige 
Spiralkabel verbunden. Installation mit Folienkab 


AT-Bus Kabel-Adapter für A-600/1200 


von 2,5 auf 3,5 mit Stromkabel (ca. 7/cm lang.) 


Doppel AT-Bus Festplattenadapter 

für 2,5 und 3,5 HDD an A-600/1200, mit Stromkabel 
A-1200 HD 3,5 intern Halterung (Rahmen) 

ii 2, > auf 3,5 Adapter-Kabel und Sramkabe) 


ie sun 66- En u ee Llauwerke 


PS2 Tastaturanschluß 


VGAIPC - Aa Konverter arbe: SCHWAr? 880KB- 
i 5 Lauf 


PC / AMIGA Tastatur-Umschalter 
durch Tastenkombination 


durch Tastenkombination 


Händler - ‚Anfragen erwünscht. 


Irrtümer 


Ladenlokal: Brückenstraße 2 e 51379 Leverkusen 


EB Photo-CD: Australia 
Reisefieber 


Eine riesige Auswahl erwartet alle, die 
sich für Photo-CDs interessieren. Auf die- 
sem Medium wird man zu fast jeden The- 
ma fündig. Weit oben auf der Beliebt- 
heitsliste rangieren Reiseberichte, die Bil- 
der aus fernen Ländern zeigen. 

Aus diesem Bereich kommt die CD 
»Photo-CD Australia«, mit insgesamt 100 
Fotos der Landschaften und Tierwelt Aus- 
traliens. Sie läßt sich mit dem Programm 
»PhotoworX« oder »FolioworX« bequem 
durchblättern. Während »FolioworX« die 
Bilder nacheinander anzeigt, kann mit 
»PhotoworX« zuerst eine Übersichtsdatei 
geladen werden. Diese stellt jedes Bild 
der CD als »Thumbnail« (Minibild) dar. 
In dieser Kleinbildserie lassen sich schon 
im voraus interessante Bilder erkennen, 
die alle in jeweils fünf unterschiedlichen 
Auflösungen auf der CD konserviert sind. 


»Copyright EDV, Düsseldorf« 


Vorsicht: Ein Kontinent voller Überra- 
schungen erwartet Sie auf dem heimi- 
schen Computermonitor 


Somit präsentiert sich dem Betrachter ein 
prall gefülltes Fotoalbum im Westenta- 
schenformat. Die Qualität der Bilder ist 
durchweg gut und für eine Verwendung 
im DTP-Bereich bestens geeignet. Der 
ausdrückliche Verzicht des Herstellers auf 
Lizenzrechte legitimiert dieses Vorhaben. 
Fazit: Australien auf dem Computermo- 
nitor. 100 Bilder in guter Qualität bringen 
dem Betrachter den Kontinent ein Stück 
näher. Wer die Bilder mit dem Computer 
weiter verwenden möchte, kann sich 
über den Hinweis auf dem Cover »Bilder 
lizenzfrei nutzbar!« freuen. Alle Fotos 
sind in den fünf typischen Photo-CD-Auf- 
lösungen abrufbar. tf 


Preis: ca. 50 Mark 
Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee 115, 
Tel. (05 11) 94 29 30 


Ei Photo-CD: Four Seasons 


Natur pur 


Stimmungsvoll: Mit Profi-Blick durch die 
Kamera geschaut - so hat jede Jahreszeit 
ihre eigenen Reize 


Von einem Profi-Fotografen stammen 
die Bilder auf dieser CD. Der Betrachter 
wird hier auf eine bezaubernde Reise 
durch die vier Jahreszeiten eingeladen. 

In gewohnter Weise bietet auch diese 
CD 100 Fotos in den fünf typischen Pho- 
to-CD-Auflösungen. Gezeigt wird ein 
breiter Querschnitt durch eine Land- 
schaft, wie man sie aus Bildbänden 
kennt. Da sind stimmungsvolle Sonnen- 
untergänge, blühende Wiesen, verträumte 
Waldlichtungen sowie verschneite Wald- 
hütten zu sehen. 

Bearbeitungs- und Anzeigeprogramme 
werden zwar mitgeliefert, allerdings sind 
sie lediglich für MS-DOS: und Macin- 
tosh-Rechner zu gebrauchen. Das hindert 
aber nicht daran, daß diese CD auch auf 
dem Amiga angeschaut werden kann. Mit 
einem Programm, wie »FolioworX«, ge- 
nießt man die Bilder in einer Diashow 
und »PhotoworX« läßt darüber hinaus 
noch komfortable Bearbeitung zu. Wer 
die Bilder weiterverwenden möchte, kann 
dies beruhigt tun, denn alle Fotos stehen 
zur freien Verwendung zur Verfügung. 
Tip: Nutzen Sie einen Teil der Bilder als 
Motive für einen Kalender. Mit einem 
guten Farbdrucker produziert, macht das 
sicherlich einen guten Eindruck, nicht nur 
in der Computerecke. 

Fazit: Ein gelungener Spaziergang 
durch die vier Jahreszeiten, den man sich 
nicht entgehen lassen soll. Hier sieht man 
durchweg hochwertige Aufnahmen, wie 
man sie von einem Profi erwartet. Hinzu 
kommt, daß alle Bilder lizenzfrei sind. tf 


Preis: ca. 50 Mark 
Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee 115, 
Tel. (05 11) 94 29 30 


EI Photo-CD: SYBEX Sport 


Auf die Plätze ... 


Diese CD aus der Reihe SYBEX-CD- 
Ware widmet sich dem Sport. Auf ihr 
befinden sich 102 Bilder, wie üblich in 
fünf unterschiedlichen Auflösungen. 

Unter dem Punkt Systemvoraussetzung 
wird zwar nichts vom Amiga erwähnt, 
was aber nicht heißt, daß die CD für un- 
ser System tabu ist. Im Gegenteil: Mit 
dem Wichtigsten darauf, den Fotos, kann 
der Amiga bestens umgehen. Auf dieser 
CD sind interessante Schnappschüsse un- 
terschiedlichster Sportarten wie Football, 
Leichtathletik oder Drachenfliegen archi- 
viert. Zum Anschauen eignen sich sehr 
gut die Programme »PhotoworX« oder 
FolioworX«. Während »FolioworX« die 
Bilder in einer Diashow anzeigt, sind mit 
PhotoworX« zusätzliche Möglichkeiten 
einer Bearbeitung der Bilder bis hin zur 
Ausschnittsvergrößerung möglich. Um 


Olympiaverdächtig: Nicht nur Fußball ist 
Trumpf - zu sehen gibt's ein Kaleidoskop 
der interessantesten Sportarten 


das Ergebnis zu archivieren, werden ver- 
schiedene Wege zum Speichern angebo- 
ten. Schon im HAM-8-Modus erscheinen 
die Fotos in gewohnt guter Qualität. Ist 
man jedoch im Besitz einer Grafikkarte, 
kommt man in den wollen Genuß der 
Photo-CD. Die Bilder dürfen weder wei- 
ter verkauft, noch in irgendeiner Form 
vertrieben werden 

Fazit: Die Fotos sind durchweg von ei- 


ner guten Qualität. Be 


ö der Absicht, sie 
weiter zu verwenden 


sind die Lizenzbe- 


dingungen zu beachten. Mitgelieferte 
Programme zum Anschauen und zur 
Bildbearbeitung gibt es darauf nur für MS- 
DOS-Rechner. uf 
Preis: ca. 25 Mark 

Anbieter: Corpors= We haussee 115, 


Tel. (05 11) 94 2933 


eme GmbH 


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Haumannstr. 1a - 44379 Dortmund 


Amiga Modelle: 

Amiga 1200 Basismodell 699,- 
Amiga 1200 Starterkit 995,- 
- Amiga 1200, HD 175MB 

- Joystick, Softwarepack 

Amiga 1200 1GB/CD-ROM 1499,- 
- Amiga 1200, 1Gbyte HD, 
CD1200/2, 2xCD-ROM 

Individuelle Konfigura- 

tionen auf Anfrage 


Amiga 40001 4999,- 
- Amiga 40001 (8040-25), 

- 168 SCSI, 10MB Ram, Scala 

Amiga A000ICD 5199,- 
- wie oben, zzgl. CD 400074 

Monitor MICROVITEC 14385 599,- 
- 14", Alle Modi, Lautsprecher 
Monitor MICROVITEC 1564 899,- 
- 15" (88cm), OSD, 15-64KHz 
Aktivboxen 70W 79,- 


Peripherie: 


HP DeskJet 660C 789,- 
HP DeskJet 850C 939,- 
HP Scanjet IVC 

3,5" Laufwerk HD int. 169,- 
3,5" Laufwerk HD ext. 199,- 


Power Netzteil (z.B. fürCD) 129,- 


Streamer = TSMAOOOR 849,- 
- SCSI Streamer, 2/4GB 
- Kapazität, 20MByte/min 


Cartridge passend 59,- 
CD-ROM Laufwerke: 

TEAC CDS6E (6-fach AD 499,- 
Mitsumi FX400 (4-fach AN 259,- 
BIC CDD157 (2-fach AT) 139,- 
Sony 765 (4-fach SCS1) 379,- 


Plextor PX63C5 (6-fach SCSI)  699,- 


nn 123 235,- 


Festplatten: 

Festplatte 540MB, 3,5", AT 279,- 
Festplatte 1,6 GB, 3,5", AT 799,- 
Festplatte 260MB, 2,5", AT 449,- 
Festplatte 1,1 GB, 3,5", SCSI 599,- 
Fesiplatte 2,6 GB, 3,5”, SCSI 1749, - 


SyQuest 5Q3270A (AT-BUS) 549,- 


Syauest S@32708 (SCSI) 579,- TERN? 
270MB Medium 99,- Wororola 
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Kommunikation: 


Motorola 3400 PRO 499,- 
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719,- > x ander, = 


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Garankis, ; Breise une Versand 
Die Garantie beträgt auf VOB Produkte 1 Jahr, beiallen 
anderen Geräten 1/2 Jahr. Längere Garantiezeiten 
werden selbstverständlich von uns weitergegeben. Die 
Preise sind Versandpreise und gelten hei Abholung nur 
eingeschränkt. Der Versand erfolgt per Post oder UPS: 
Sofern möglich, verläßt die Ware noch am Tagder 


Zentrale 0231/961028-0 Fax 0231/961028-88 
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IDE, ATAPI CD und Wechselpiattenunterstütung. Es können 
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TEAC, VERTOS, PANASONIGISONY TOSHIBA, SION: NEG, 
PHILIPS, WEARNES und kompatible 


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alle Features von SPEEDUP HD, zusätzlich volle ö 
Enhanced IDElund ATAPI Streamer Unterstützung, Es 
können 4 Gersle angeschlossen werden: 2. Zi. känn 
z.B. der Conner ISM400DA Streamer (4/8) GB benutzt 
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- 2 

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CD-ROM Kit:->Speedup-CD V3.0 
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von uns bezogen haben, 


Ei Portfolio-CD: Nord-West-Amerika 


Ferientrip 


Drei Reiserouten führen durch 13 Na- 
tionalparks und zu anderen faszinieren- 
den Orten des »Nord-Westens« der USA. 
Der Text auf der Verpackung verspricht 
ungefähr 60 Minuten Information und Un- 
terhaltung in ca. 250 Bildern, deutscher 
Sprache und mit Originalgeräuschen. 

Die CD selbst präsentiert sich leider mit 
einem krassen Fehler, der den Hörgenuß 
erheblich mindert: Der akustische Teil ist 
nicht synchron im Bezug zu den Bildern. 
Das äußert sich in einem Durcheinander 
von Text und Fotos. Das gleichen weder 
guter Sound noch brillante Fotos aus. 
Nervend ist, daß der Text plötzlich unter- 
brochen wird. Nachdem das nächste Bild 
eingelesen ist, wird der Text an der unter- 
brochenen Stelle fortgesetzt. So bleibt nur 
eines: Den Lautstärkeregler auf Null ge- 
dreht, um sich dann wenigstens eine 


Reiseplanung: Ein übersichtliches Menü 
macht die Auswahl des gewünschten 
Zielortes zum Kinderspiel 


Diashow zu gönnen. Diese ist dann aber 
sehr gut zusammengestellt und läuft auch 
problemlos ab. Auf den besagten drei 
Reiserouten sind jeweils mehrere Ziele zu 
besuchen, die aus dem Hauptmenü her- 
aus anzuwählen sind. Ob San Francisco, 
der Grand Canyon oder der Sequoia Na- 
tional Park, die Ziele sind allesamt se- 
henswert. 

Fazit: Schade, daß der Programmablauf 
in Kombination mit der Soundausgabe 
voll daneben gegangen ist. So bleibt die- 
se CD lediglich eine Bildreportage, bei 
der man sich die Kommentare selber den- 
ken muß. if 


Preis: ca. 50 Mark 

Voraussetzung: Photo-CD-kompatibles CD-ROM-System, 
Portfolio-CD-Player-Software 

Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee, 

30459 Hannover, Tel. (05 11) 94 29 30, Fax (05 11) 23 12 69 


Ei Portfolio-CD: Hannover digital 


Stadtbummel 


HANNOY Ep, HumEEEEEN 


M le auf » 2 
EEE Uü 
PORTFOLIO CD N ß 


Digital: Sehenswürdigkeiten, Treffpunkte 
und eine Menge Wissenswertes rund um 
die Hauptstadt an der Leine 


Die Reihe »Cities digital« der Firma 
»Corporate Media GmbH« stellt Städte 
auf Kodak Portfolio-CD in Bild und Ton 
vor. Eine davon zeigt Hannover, die Me- 
tropole Niedersachsens. 

Wer sich nicht nur die Bilder anschau- 
en, sondern auch noch die akustischen In- 
formationen genießen möchte, braucht 
ein entsprechendes Abspielprogramm. Für 
den Amiga gibt's dafür »FolioworX«. 
Nachdem ein Begrüßungsbild gezeigt 
wurde, wählt man mit der Tastatur oder 
der Maus zwischen den Sprachen 
Deutsch oder Englisch. Im Anschluß dar- 
an erscheint ein Menü, aus dem ein The- 
ma von insgesamt fünf ausgewählt wird. 
Jedes Thema verzweigt in weitere Themen 
und fesselt selbst Hannover-Kenner am 
Bildschirm und Lautsprecher. In knapp 
150 Bildern werden 60 Minuten lang der 
Stadtkern und dessen Sehenswürdigkei- 
ten, sowie das Messegelände vorgestellt. 
Desweiteren erfährt man einiges über Ho- 
tels und gutes Essen in der Stadt. 

Ein weiterer Abschnitt beschreibt die 
Geschichte und Gegenwart des »Großen 
Garten Herrenhausen«. Angenehm dabei 
die Musikuntermalung und der gespro- 
chene Text. Man braucht sich also nicht 
aufs Lesen zu konzentrieren. 

Fazit: CD einlegen, »FolioworX« star- 
ten, sich zurücklehnen und die Show ge- 
nießen — das macht einfach Spaß. Zur CD 
gibt's noch einen Stadplan, auf dem die 
wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt 
zu finden sind. tf 
Preis: ca. 30 Mark 
Voraussetzung: Photo-CD-kompatibles CD-ROM-System, 
Portfolio-CD-Player-Software 


Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee, 
30459 Hannover, Tel. (05 11) 94 29 30, Fax (05 11) 23 12 69 


EI Portfolio-CD: FantaSeas 
Tiefenrausch 


Gehen Sie auf Tauchstation — die Dop- 
pel-CD »FantaSeas« macht's möglich. Am 
Computermonitor erleben Sie eine wun- 
derbare Unterwasserwelt, gebannt auf 
rund 300 Top-Fotos. 

Die CDs sind zwar Portfolio-CDs, je- 
doch wird der Sound vermißt. Nur die 
Möglichkeit der Menüführung wird ge- 
nutzt. Das ist aber auch schon der einzi- 
ge Makel. Es können unterschiedliche 
Themen mit der Maus oder der Tastatur 
ausgewählt werden. Zu sehen gibt's 
Schnappschüsse von Riffen mit schillern- 
den Fischen, Großaufnahmen verschiede- 
ner Seeanemonen, detaillierte Fotos von 
Wracks aus dem 2. Weltkrieg und vieles 
mehr. Die Aufnahmen zeigen die Wände 
des Grand Cayman bis hin zur »Blue Cor- 
ner« von Palau und Truk Lagoon in Mi- 
kronesien. Sämtliche Bilder sind in den 


Abgetaucht: Eine farbenprächtige Welt 
voller Geheimnisse in exzellenter Qua- 
lität offenbart sich dem Betrachter 


fünf Standard-Photo-CD-Auflösungen ver- 
fügbar und damit hervorragend im Grafik- 
bereich einzusetzen. Dabei ist unbedingt 
zu beachten, daß sämtliche Rechte beim 
jeweiligen Fotografen verbleiben. Eine Li- 
zenzgebühr wird bei einer Vervielfälti- 
gung über 5000 Kopien verlangt. 

Fazit: Die Qualität der Bilder und die 
Auswahl der Motive können voll über- 
zeugen. Beide CDs sind als Doppelpack 
in einer Hülle und bescheren dem Be- 
trachter insgesamt ein gelungenes Unter- 
wassererlebnis. Einzig der Wunsch nach 
erklärenden Worten zu jedem Bild bleibt 
unerfüllt. tf 


Preis: ca. 60 Mark (Doppel-CD 

Voraussetzung: Photo-CD-kompatibles CD-ROM-System, 
Portfolio-CD-Player-Software 

Anbieter: Corporate Media, Göttinger Chaussee, 

30459 Hannover, Tel. (05 11) 94 29 30, Fax (05 11) 23 12 69 


Ihre Videofilme schneiden, betiteln, mit Grafiken mischen, Effektblenden erzeugen undl 
rei nach eigenen Ideen gestalten. Dazu stecken Sie Ihren vorhandenen Camcorder, 
ideorecorder und Fernseher mit dem Hollywood-Paket zusammen und los geht’s. 


Alle Komponenten sind vorinstalliert und so aufeinander abgestimmt, daß Sie weder 
Filmprofi noch Computerfreak sein müssen, um hiermit tolle Videofilme zu produzieren. 
Trotz des günstigen Preises kommen nur beste Markenprodukte zum Einsatz, die eine 
Bildqualität bieten, die mindestens $-VHS bzw. Hi-8 Qualitätsniveau erreichen. 

Alles aus einer Hand, Kundenservice inklusive, da macht Video wirklich Spaß! 


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Das Hollywood-Paket besteht aus einem Neptun-Genlock (optional Sirius-Genlock mit Audio und Biue-Box für ee 
600,--DM Aufpreis), einem Amiga 1200 mit AMB RAM und 170MB Festplatte, RGB-Scart-Anschlußkabel zum | an 
Fernseher, Scala Multimedia MM300, Adorage Effekt-Software, Monument-Titler, dem Schnittiprogramm SuperCut, BERN TR 
dem Malprogramm Personal Paint und anderen nützlichen Programmen, mit denen Sie z.B. auch mal einen Brief ee 


schreiben können. Außerdem beinhaltet das Hollywood-Paket das Buch Amiga-Video Faszination vom Verlag 
Lechner, das Ihnen Schritt für Schritt die Möglichkeiten aufzeigt. 


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Sie bekommen 

eines dieser 5 tollen Geschenke - 

der neue Leser jeden Monat den 

unbegrenzten Amiga-Spaß mit 

AMIGA-Magazin - ganz gleich ob 
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- das meistgelesene 
Amiga-Magazin. 


CD-SOFTWARE 


EB Frischer Messewind 


Neue CDs 


Zur Messe in Köln hat sich mancher 
Hersteller besonders bemüht, 
rechtzeitig CDs zusammenzustel- 
len, um dem großen Andrang 
standzuhalten. Wir haben die neu- 
en Scheiben für Sie getestet. 


EB von David Göhler 


ie CD-Zukunft ist eindeutig: Die 

Welle rollt. Mittlerweile tauchen die 
ersten Programme auf CD auch im Ami- 
ga-Markt auf. Darunter einige Oldies wie 
»TurboCalce 2.1« (für knapp 20 Mark), 
aber auch ganz aktuelle Titel wie »Xi- 
Paint 3.2«, das wir auf Seite 144 getestet 
haben. Ein Besprechung der »Maxon- 
CINEMA-CD« finden Sie auf Seite 38. 
Doch nicht nur im Programmsektor tut 
sich was. Immer mehr Anbieter drängen 
mit Sammlungen von Bildern, Animatio- 
nen und Klängen aller Art auf den Markt, 
wobei für den Käufer nicht immer klar ist, 
was sich auf der CD nun Nützliches be- 
findet. Die Aufbereitung der Datensamm- 
lung hat dabei ein nicht zu unterschät- 
zendes Gewicht, denn was nützen die 
schönsten Bilder und Animationen, wenn 
man sie sich nicht ansehen kann. Gerade 
unter den Produzenten von Bild-CDs gibt 
es noch schwarze Schafe, die einfach al- 
les »draufklatschen« und sich nicht um 
Grafikkarten oder Farbbeschränkungen 
älterer Rechnern kümmern. -Auch ist uns 
eine CD einer bekannten Serie unterge- 
| kommen, die ein LhA-Keyfile enthält — 
i das kann heftige Schadensersatzforderun- 
? gen nach sich ziehen. Etwas mehr Sorg- 
falt kann man sich als Anwender da 
schon wünschen. 

Auf den nächsten Seiten finden Sie kur- 
ze Tests der CDs, die wir auf und kurz 
| nach der Messe in Köln erhalten haben. 
Ein besonderes Highlight war dabei die 
»Meeting Pearls Vol. Ill«, deren Bespre- 
chung deswegen auch etwas ausführ- 
licher ausfiel. 

Sollten Sie CDs vermissen, die »doch 
schon beworben werden«, liegt dies dar- 
an, daß wir sie noch nicht haben oder 
nicht rechtzeitig vor Redaktionsschluß er- 
hielten. Sobald sie eingetroffen sind, wer- 
den wir sie unter die Lupe nehmen. 


36 


Mi Raytracing 


CINEMA STUDIO 


Wie ließe sich Raytracing besser er- 
klären als auf einer CD mit interaktiven 
Workshops? Die CD des Lechner-Verlags 
bedient sich genau dieser Methode. 

Inhalt: Von grundlegenden Bedienungs- 
hinweisen bis zu speziellen Tips findet der 
Cinema-Besitzer alles, was er zum guten 
Einstieg in die Materie benötigt. Fertige 
Bilder und Animationen zeigen schnell Er- 
gebnisse, die erreichbar sind. Mit der De- 
moversion von Cinema 1.5 können auch 
Teile der interaktiven Workshops nach- 
vollzogen werden. Viele Objekte, Szenen 
und Texturen lassen sich für eigene Pro- 
jekte ebenfalls gut einsetzen. 


Die interaktiven Work- 


Komfortabel: 
shops lassen sich über AMosaic kinder- 
leicht bedienen 


Oberfläche: Die CD benutzt je nach 
Betriebssystemversion zwei verschiedene 
Anzeigeprogramme. Unter Amiga-OS 2.0 
wird »AmigaGuide« verwendet, Bilder 
und Animationen müssen angeklickt wer- 
den, damit sie ein externes Anzeigepro- 
gramm darstellt. Unter Amiga-OS 3.0 
übernimmt »AMosaic« diese Aufgabe. 
Teilweise sind die Bilder ins Dokument 
eingebunden. Größere Bilder und Anima- 
tionen erscheinen immer auf einem eige- 
nen Bildschirm. 

Fazit: Für den Einsteiger in das Raytra- 
cing-Programm Cinema AD ist die CD eine 
sehr große Hilfe. Gerade mit AMosaic wird 
das Lesen und Ansehen zum Vergnügen. rb 


f 
EHE BE 


834.05 91 


BE Grafik & Animation 


DO IT! 


Effektvoll: Viele Ideen und Vorlagen für 
den eigenen Videotitel findet man auf 
der CD »DO IT!« 


Die CD enthält eine ausgewogene Mi- 
schung von Workshops aus den Themen- 
bereichen Raytracing mit »Imagine«, 
Morphing mit »Morph Plus« sowie Ani- 
mationen mit »DPaint V«. Für Videobeti- 
telung ist also fast alles vertreten. 

Inhalt: Auf der CD befinden sich 21 
Szenen für Imagine und die Beschreibung, 
wie man sie eigenen Bedürfnissen anpaßt. 
Um die Szenen neu berechnen zu lassen, 
benötigt der Benutzer aber Imagine 3.0 
und eine Festplatte, da sie sich nicht von 
der CD starten lassen. Dasselbe gilt auch 
für die sechs DPaint- und neun Morph- 
Plus-Animationen. Bei den Imagine-Pro- 
jekten gibt es noch etwas Arbeit, wenn 
das Programmverzeichnis »IM30« nicht 
auf einer Platte namens »Work:« liegt. Die 
fertigen Animationen liegen in verschiede- 
nen Farbtiefen und Größen vor. 

Nebenbei erhält man noch eine Demo- 
version des Sicherungsprogramms »Dia- 
volo Backup 3.2«, das zwar speichern, 
aber nicht restaurieren kann. 

Oberfläche: Das Ansehen der Work- 
shop-Texte und der entsprechenden 


Bilder geschieht komfortabel über eine 
AmigaGuide-Datei. 

Fazit: Wer einen Rundumschlag mit 
vielen Ideen fürs eigene Video sucht, ist 
mit der DO IT! gut bedient. rb 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


EI Datensammlung 
Meeting Pearls 
Vol. I 


Als Perlen einer Schatztruhe, so präsen- 
tiert sich die neue, 3. Auflage der gelun- 
genen Shareware-CD-Serie. Deren trei- 
bende Kraft, Angela Schmidt, hat sich 
zum Ziel gesetzt, höchste Qualität zum 
niedrigstmöglichen Preis anzubieten. Ge- 
rade dieser »Non-Profit«-Gedanke führt 
dazu, daß sich PD-Software und Share- 
ware auf der CD finden, die man sonst 
nirgendwo bekommt (evtl. auch nicht im 
Aminet). 

Inhalt: Das Angebot an PD- und Share- 
ware auf der Scheibe ist sehr ausgewogen 
und mit sicherer Hand ausgewählt. Man 
findet fast nur 'die guten Sachen' aus 


2975 Bytes (1024x768 truecolor JPEG) 


Das neue FindPearls: Damit lassen sich 
alle Perlen auf der CD mühelos auf- 
spüren und auch gleich benutzen 


jedem Bereich. Bilder und Musik machen 
dabei nur etwa 50 MByte aus, der Rest 
sind tatsächlich Software und zugehörige 
Daten. 

Zu den Perlen gehören die komplette 
PasTeX-1.4-Distribution mit 96 MByte 
und die aktuelle »Internet Movie Data- 
base«: eine Datenbank, die fast alle Filme 
mit Beschreibungen, Darstellern und 
nützlichen Hinweisen enthält. Sonst ent- 
hält die Scheibe Datatypes en masse, CD- 
ROM-Software, Internet-Programme und 
Services für jeden Zweck, Grafik- und 
Musik-Software, Pack- und Archivierpro- 
gramme, Amiga-E Version 3.2a und zahl- 
reiche Hilfsprogramme und einiges mehr. 
Unter anderem findet sich AmiTCP 4.0 
Demo und auch die letzte Betaversion 
vom momentan einzigen WWW-Browser 
AMosaic 2.0. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Auch Spiele gibt's, so daß selbst für die 
Entspannung die CD noch was zu bieten 
hat. Auffällig ist dabei die durchgängig 
gute Aufbereitung. Alles läßt sich 
anklicken, ausführen und installieren, oh- 
ne daß es erst entpackt werden muß. 

Als besonderes Bonbon ist auf der CD 
ein eingeschränktes CD-Write zu finden, 
das nur mit der Meeting-Pearls arbeitet. 
Damit kann man die CD neu arrangieren, 
mit neuerer Software versehen, Icons an- 
passen oder auch nur Fehler ausbügeln. 

Oberfläche: Den Zugriffs-, Konfigurati- 
ons- und Suchmöglichkeiten sind fast kei- 
ne Grenzen gesetzt. Es gibt wohl keine 
CD auf dem Markt, bei der man soviel 
einstellen kann — aber zum Glück nicht 
muß. Das komfortable »FindPearls« hat 
Markus Illenseer erweitert. Es kann nun 
auch noch Liesmich-Dateien und Anlei- 
tungen zu (im Programm) ausgewählter 
Software anzeigen sowie direkt Directory- 
Opus oder das PD-Utility Filer (ebenfalls 
auf der CD enthalten) dazu bringen, den 
Inhalt des ausgewählten Verzeichnisses 
anzuzeigen. Leider liest es nicht die Da- 
teien der Meeting Pearls Il. 

Hinzu kommen diverse ausgefeilte 
AmigaGuide-Dateien mit Suchmöglich- 
keiten über alle Texte auf der CD (was 
selbst auf einem 4fach-Speed-Laufwerk 
noch Minuten dauert). Damit dürfte jeder 
finden, was er sucht - wenn es auf der 


CD ist. 
Beim ersten Mal lohnt es sich, das In- 
stall-Skript »clickme.first« auszuführen 


und evtl. Anzeige-Programme für ca. 25 
Dateitypen festzulegen; dies muß man 
aber nicht. Die Programme liegen fast al- 
le ausgepackt und fertig. installiert vor 
und können direkt von der CD gestartet 
und ausprobiert werden. 

Fazit: Die Meeting-Pearls-Serie ent- 
wickelt sich zu dem, was Fred Fish 
für Disketten war: Top-Software anwen- 
derfreundlich aufbereitet. Wer sich gera- 
de erst ein CD-ROM-Laufwerk zugelegt 
hat, sollte die 15 Mark auch noch auf- 
wenden. Besser zusammengestellt oder 
billiger gibt es Shareware und PD-Soft- 
ware auf keiner CD. dg 


ng preis: 14, ‚80 Mark 
Datenmenge: ca. 650 Möyte 
_bootfähig: nein & 
Anbieter: Stefan Oss 
"Schatztruhe, 
>  Veronikastr. 33, 45131 Essen, | 
El Tel.(02 01)7887 78 


EI Datensammlung 


Aminet 9 


Nicht nur aus dem Aminet: Die Aminet® 
bietet auch einige kommerzielle Spiele 
von der CD »Gamer’s Delight 2« 


Jede Aminet-CD hat einen Schwerpunkt 
Diesmal kommen die Computer-Spieler zı 
ihrem Recht. 300 MByte PD-Spiele unc 
fünf kommerzielle Games sind dabei. 

Inhalt: Insgesamt gibt es 450 MByte aı 
Neuheiten auf der CD (ungepackt). Di 
300 MByte Spiele sind natürlich nicht al 
le neu, einiges war schon auf frühere: 
CDs zu finden. Dafür gibt es die kommer 
ziellen Games »Jumpman«, »Rescue« 
»Fireball«, »Alienhunter« und »Rolling« 
die alle von der Spiele-CD »Gamer's De 
light 2« (ebenfalls von Ossowski) übeı 
nommen wurden. Auch die Vollversio 
des DOS-Tools »Filer« ist wieder dabe 
Im Tools-Verzeichnis finden sich Pre 
gramme zum Anhören von Musik ode 
Anzeigen von Bilder-Animationen. 

Oberfläche: Neben der bekannten Sucl 
funktion sind noch einige zusätzliche Am 
gaguide-Dateien (im Verzeichnis »Guides 
vorhanden. Hier empfiehlt sich der »G: 
mes-Guide«, der einem den Überblic 
über die vielen Spiele erleichtert. 

Fazit: Die Aminet9-CD ist vor allem fi 
Spieler interessant. Es fällt auf, daß d 
Aminet-CDs in letzter Zeit häufiger kon 
merzielle Programme enthalten (hier eir 
ge Spiele), die allerdings nur für die Kä 
fer der CD bestimmt sind und nicht we 
tergegeben werden dürfen. r 


AMINET 


Bi Animationen-CD 
Eric Schwartz 
CD-ROM 


Gleich nachdem Eric Schwartz seine 
ersten Comics auf »Fishs-Disks« veröf- 
fentlichte, wurde sein Name zum Syno- 
nym für Comic-Animationen besonderer 
Qualität. Die gesammelten Werke sind 
jetzt auf einer CD zu haben. 

Inhalt: Neben den bekannten Animatio- 
nen, wie z.B. »Anti Lemmin'« oder »Da- 
ting Game«, sind auf der CD eine Reihe 
weiterer, gelungener Kurz-Comics und 
auch Bilder konserviert. Insgesamt enthält 
die CD über 60 Animationen und weit 
mehr als 200 Bilder. Viele der Animatio- 

nen sind exklusiv auf dieser CD veröffent- 
“licht. Die Comics »Pogo« und »Coyote 2« 
fehlen, da die Akteure nicht aus der Feder 
von Eric Schwartz stammen. Daneben fin- 
den sich einige nützliche Programme auf 
der Scheibe, wie z.B. »MainActor 1.55«, 
»View«, »XAnim« und »Viewtek«. 


Die Hauptperson: Amy the Squirrel 
(weiblich) spielt in den meisten Anima- 
tionen mit - natürlich die Hauptrolle 


Oberfläche: Die Bedienung erfolgt 
über die Workbench. Für alle Animatio- 
nen und Bilder genügt ein Doppelklick, 
um sie anzuzeigen. Leider sind einige der 
Comics mit dem MovieSetter entstanden 
und laufen nur dann einwandfrei, wenn 
der Workbench-Bildschirm in HighRes 
(PAL oder NTSC) geöffnet ist. 

Fazit: Für Eric Schwartz-Fans ist diese 
CD ein absolutes Muß. Qualtität und Be- 
nutzerführung (englisch) überzeugen. 

M. Watzl/ww 


EB Animationen-CD 


Animania Vol. 1 


Im Anflug: Eine Szene aus den über hun- 
dert Animationen der gut gefüllten CD 


Erst wenn sie sich bewegen, sind Bilder 
richtig schön. Auf der »Animania Vol. 1« 
zeigen Profis, wie gut Amiga-produzierte 
Filmchen sein können. 

Inhalt: Mit 578 MByte gut gefüllt, fin- 
den sich auf der Scheibe 112 Animatio- 
nen, davon 45 im FLI-, der Rest im IFF- 
ANIM-Format. Zum Abspielen der Ani- 
mationen ist VT installiert. Die Größe der 
Animationen als Dateien bewegt sich da- 
bei von einigen hundert KByte bis zu 
neun MByte. Die meisten Filme sind 
recht klein (160 x 120 Punkte). Betrachtet 
man die Einzelbilder, sind sie darüberhin- 
aus oft recht grob gerastert. 

Nichtsdestotrotz sehen die meisten 
Animationen schön aus - vor allem die 
Ideen sind nicht immer die gleichen. Auf- 
grund der Größe laufen sie aber selten 
länger als 20 Sekunden. 

Oberfläche: In drei Verzeichnissen sind 
die Animationen ohne bestimmte Ord- 
nung untergebracht. Die FLI-Dateien las- 
sen sich nicht anschauen, da ein Abspiel- 
programm dazu fehlt. Das Shareware-Pro- 
gramm MainActor verarbeitet sie dagegen 
klaglos (ist aber nicht auf der CD enthal- 
ten). Alle anderen Animationen können 
per Doppelklick gestartet werden. 

Fazit: Wer Animationen sucht, wird 
hier fündig. Auch einige Anregungen und 
nette Ideen kann man gewinnen. Die Be- 
dienung könnte deutlich besser sein. dg 


m Raytracing 


MaxonCINEMA 
4D CLASSIC-CD 


CDs mit Objekten für Raytracer gibt es 
einige, aber die CD von Maxon ragt aus 
der Masse heraus. Schließlich wird der 
Raytracer mitgeliefert. 

Inhalt: Neben der Vollversion von 
»MaxonCINEMA 4D« V1.5, die auch 
zum Update berechtigt, findet man das 
zugehörige Handbuch als »Hothelp«-Da- 
tei. Neben 31 Objekten und-knapp 150 
Texturen zum Selbstberechnen enthält 
die CD noch 16 Animationen und über 
60 Bilder. An Maxon-Demos herrscht 
kein Mangel: HotHelp, BASIC, CAD 2.5, 
Cinema 4D 2.1, Magic 2, Multimedia, 
PLP 2.1, Sigmath, Tools und Twist 2. 

Oberfläche: Die CD besitzt keine eige- 
ne Oberfläche, sondern wird über die 
Workbench bedient. Bei Animationen 


und Texten funktioniert dies auch, da ent- 
sprechende Programme auf der CD das 


Abgefahren: Neben Bildern findet man 
auf der CD auch die Vollversion des 
Raytracers » MaxonCINEMA 4D« V1.5 


Anzeigen erledigen. Die JPEG-Bilder hin- 
gegen sind nur als Namen sichtbar und 
nicht über Doppelklick auf den Bild- 
schirm zu bringen. 

Fazit: Wer mit Raytracing anfangen will 
und noch kein Programm dafür besitzt, 
macht mit der CD von Maxon ein fantasti- 
sches Schnäppchen. Alle, was man 


braucht, findet man, sogar ein Updateange- 
bot auf neuere Versionen des Raytracers.rb 


enn Sie heute Ihren AMIGA aufrüsten wollen, 

haben wir für Sie die Produkte, die Ihnen mit 
ausgereifter Technologie und erstklassiger Qualität die 
Sicherheit bieten, sich richtig zu entscheiden. 


BLUZZARD BI 


1230-IV y- Board 206 


4 


So stellen wir mit der BLIZZARD-Serie für den AMIGA 
1200 und neuerlich auch für den AMIGA 2000 extrem 
leistungsfähige und außerordentlich preisgünstige 
Beschleunigerkarten in verschiedenen Preis- und 
Leistungsklassen zur Verfügung. 


Basierend auf 68030- und 68060-Prozessoren, mit 
flexiblen Speicheraufrüstungsoptionen, schnellen Fast- 


Für den AMIGA 4000 bietet unser CYBERSTORM- 
Beschleunigerboard auf Basis des 68060-Prozessors und 
mit modularer Aufrüstbarkeit weiterhin unübertroffene 
Leistung und Flexibilität, und hat damit einen Standard 
gesetzt, den viele andere erst noch zu erreichen 
versuchen. 


Das Gleiche gilt für unsere Zorro-Ill-Grafikkarte 
CyberVision64, die aus dem Stand zum Maßstab für 


© Turso 
4 


PERFORMANCE TODAY. 


/ 
BUZraRD 
Boarp 1260 Tu j 0 OARD 


4 


SCSI-II-Controllern in DMA-Technik, mit bewährter 
Kompatibilität und aufbauend auf der Erfahrung der 
vielfach preisgekrönten Vorgängermodelle definieren 
diese aktuellen Beschleunigersysteme die Grenzen des 
technisch Machbaren. 


Mit dieser Summe hervorragender Eigenschaften wird 
der Erfolg der BLIZZARD-Serie fortgesetzt. 


CYBERVISIONGB 


Grafikleistung auf dem AMIGA wurde, nicht zuletzt 
dank unserer hervorragenden CyberGraphX-Software, 
die mittlerweile ein de-facto 24-Bit-Standard auf dem 
AMIGA geworden ist. 


Wie Sie sehen, ist es gar nicht schwer, die richtige Wahl 
zu treffen. Was umsomehr gilt, wenn Sie Ihren Blick nach 
vorne richten, denn bevor wir Ihnen eines unserer 
Produkte verkaufen, stellen wir Ihnen die Frage: 


4 
> 4 


> 4 


WHERE DO YOU WANT TO BE TOMORROW? 


In der Au 27 » 61440 Oberursel 
Telefon (06171) 583787 
Tech. Hotline (06171) 583788 
Fax (06171) 583789 


Weitere Informationen zu unseren 
Produkten und natürlich die Produkte 


selbst erhalten Sie im gutsortierten 
Fachhandel oder direkt bei uns. 


Änderungen in Preis, Technik oder Lieferumfang vorbe- 
halten. Verwendete Produktnamen sind Handels- 
marken oder Warenzeichen der jeweiligen Hersteller. 
AMIGA ist ein eingetragenes Warenzeichen der ESCOM 
AG. PowerPC ist ein Warenzeichen der IBM Corp. 


DIGITAT’PRODVUETS 


CD-SOFTWARE 


Sucht man nach Grundla- 
gen, wird man nicht nur im 
AMIGA-Magazin fündig. 
Auch Zeitschriften wie c't ge- 
nießen hierbei einen guten 
Ruf. Die »c'tt roms« enthalten 
alle Artikel aus den Jahren 
92/93 und 94 - digital. 


EB von David Göhler 


er neben dem AMIGA- 

Magazin auch noch die 
c't liest, wird schnell feststel- 
len, daß die Wälzer (momen- 
tan jeweils zwischen 400 und 
500 Seiten stark) über die Jahre 
leicht zur Plage werden: Wo- 
hin damit? Selbst Regale tra- 
gen die Zentner nicht immer 


klaglos. 
Die Lösung 
2 heißt »c't rom«, 
von denen 


es mittlerweile 


er Abruf zwei gibt: die 


wissen 94- 


und 92/ 
93-Ausgabe. 
Die CDs ent- 
halten alle 
Artikel der 
genannten Jahrgänge als 
HTML-Seiten (steht für Hyper- 
Text Markup Language), aller- 
dings mit allzu kleinen Bildern. 
Für andere Rechnersysteme 
(Mac, Windows, OS/2) gibt es 
eine komfortable Oberfläche 
mit fehlertoleranter Su- 


Bi Digitale Zeitschrift: c't auf CD-ROM 


Gewichtsverlagerung 


c't 1994 - Das Arahlv auf CD. = 


ı magazin für 
‚computer 


1] Eine wählen Sie eine Ausgabe 


es En 
Kai 
= ma 


Die erste Seite: So präsentiert 
sich die CD, wenn man die 
erste Seite geladen hat 


Da die Artikel alle als 
HTML-Seiten abgelegt sind, 
kann man sie problemlos mit 
einem WWW-Browser wie 
»AMosaic« ansehen, durchsu- 
chen oder als ASCII-Text spei- 
chern. Dank der gelungenen 
Aufbereitung lassen sich die 
Texte aber auch angenehm 
am Bildschirm lesen. Der Auf- 
bau ist dabei recht einfach: Im 
Hauptverzeichnis der CD gibt 
es den Ordner »HTML« und 


che, die auf dem Ami- 


ga leider gar nichts 
bringt, aber deren Da- 
tenbasis für Amiga-Sy- 
steme leicht nutzbar 
ist — dazu gleich mehr. 

Ebenfalls auf der 
CD sind alle Listings 
und Programme, die 


in den Artikeln er- 
wähnt oder abge- 
druckt wurden. Sie 


sind jeweils als Zip- 
Archive ablegt. Das 
Programm »Unzip« 
(zu finden im Set 4 
der AMIGA-Magazin- 
PD-Disketten 12/95) 
entpackt sie ohne Pro- 
bleme. 


40 


PD-Disketten-Support 

HTML ist die Sprache des World Wi- 
de Webs (WWW), des Internet-Dien- 
stes, der das Internet erst populär ge- 
macht hat. Da es Anzeiger für 
WWW für jeden Rechner gibt, ist es 
sinnvoll, Texte und Bilder in dieser 
Form auf CDs zu brennen. Nur die- 
sem Schachzug ist es zu verdanken, 
daß die c't rom auch auf Amigas ein- 
fach nutzbar ist. 


Um Ihnen die Nutzung der CDs wei- 
ter zu vereinfachen, finden Sie auf 
der PD-Diskette Nr. 2 die nötigen 
ARexx-Skripts und Hinweise, um die 
auf den Scheiben enthaltenen Da- 
tenbanken direkt im Verein mit 
AMosaiec und DB2.9 zu verwenden. 


dort die Datei 
»default.htm«, 
die aufgrund der 
bekannten MS- 
DOS-Beschrän- 
kung nicht auf 
».html« endet. 
Lädt man mit 
AMosaic diese 


Showmaster 
Multimedia-Praxis: Toolbook 3.01 
Robert Seetzen, Detlef Beyer 


Über diesen Trick ist die CD 
ebenfalls so leicht nutzbar, 
wie vom Mac oder unter OS/2 
(s. Bild unten). Dadurch wer- 
den beide Scheiben zur Fund- 
grube für alle, die systemüber- 
greifend interessiert sind, 
Science-Fiction-Stories lieben 
(fast jede Ausgabe eine!) oder 


Perfektes Duo: Mit AMosaic und DB2.9 kann man die 
»c't rom« perfekt nutzen - ARexx macht's möglich 


Seite als »Local Page«, kommt 
man auf die erste Seite (s. 
Bild): Sie ist die Wurzel des 
c't-Baums. Von da aus kann 
man sich von Ausgabe zu 
Ausgabe und von Artikel zu 
Artikel hangeln. Eine Suche 
über Aritkelgrenzen hinweg ist 
so aber nicht möglich. 


EI Gewußt wie! 

Doch im Verzeichnis 
»UNIX« der CD findet sich ei- 
ne ASCII-Datenbank, die sich 
nach wenigen Anpassungen in 
die PD-Datenbank »DB2.9« 
problemlos integrieren lies. 
Diese besitzt einen ARexx- 
Port und kann auf Doppelklick 
hin auch ARexx-Skripts starten 
- und somit AMosaic dazu 
veranlassen, den Artikel zu la- 
den, den man in der Daten- 
bank gefunden hat. 


nur mal feststellen wollen, wie 
schnell der Amiga im Ver- 
gleich zu anderen Systemen 
ist. An Amiga-Stoff haben c't 
und damit auch die digitalen 
Datenträger leider so gut wie 
nichts zu bieten. 

Fazit: Wer sich beim letzten 
Umzug an den c'ts den Bauch 
verrenkt hat, aber trotzdem 
gerne »mal was in c't nach- 
schlagen« möchte, ist mit den 
c't roms gut bedient. Die 95- 
Version ist schon angekündigt 
und soll noch im Dezember 
zu einem Preis von 69 Mark 
erhältlich sein. Vielleicht ist 
es da sogar billiger und um- 
weltschonender, wenn man 
sich nur die digitale Version 
zulegt. | 


Bezugsdaten: eMedia, Postfach 610106, 
30601 Hannover, Fax (05 11)5 35 21 47, 


Preis: c'trom '92/'93 und c'trom '94 jeweils 
69 Mark. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


gr" 


W:: auch Sie zu den AMIGA-Anwendern 
gehören, die den Blick auf morgen gerichtet 
haben, können wir Ihnen heute mit Freude verkünden, 
daß es für den AMIGA ein Leben nach dem 68000er gibt: 


=’ oWE „> 


AMIGA'" GOES POWER PC" 


Die AMIGA-Welt hat davon geträumt, und nun ist es 
Realität: Der Schritt in eine neue Leistungsdimension 
weit jenseits der heutigen Standards wird vollzogen. Mit 
der Implementation des leistungsstarken PowerPC-RISC- 
Prozessors leitet phase 5 digital products eine richtungs- 
weisende Entwicklung ein, an deren Ende eine 
Prozessorkartengeneration steht, die den hohen 
Ansprüchen von morgen gerecht wird. 


Mit den Leistungsdaten der aktuellen PowerPC 603e- 
und 604-Prozessoren kehrt der AMIGA an die Spitze 
heutiger Desktop-Workstations zurück, und kann mit 
den folgenden Generationen in der Leistung weiter vor- 
anschreiten. Durch unsere auf die PowerPC-Prozessoren 
optimierte Abbildung der Exec- und Multitasking- 
Funktionen und eine leistungsstarke 68k-Emulation 
bleibt existierende Software auf hohem Leistungsniveau 


lauffähig. Mit aktiver Unterstützung des PowerUP- 
Programms durch führende Softwarehersteller werden 
Applikationen schnell verfügbar, die die volle Leistung 
der neuen Prozessoren nutzen. Und mit dem zu unseren 
kommenden PowerPC-Beschleunigern gelieferten 
CyberGraphX 3.0 Native inklusive 24-Bit 3D- und Multi- 
media-Schnittstelle bringen wir eine Betriebssystem- 
erweiterung, die bestehende Leistungsgrenzen sprengt 
und eine neue Ära der visuellen Performance auf dem 
AMIGA einleitet. 


Selbstverständlich wird es für alle Kunden, die sich 
heute für eines unserer 68k-Beschleunigerboards 
entscheiden, preisgünstige Upgrade-Möglichkeiten auf 
diese neue RISC-Generation geben. Und da dies alles 
schon Mitte 1996 verfügbar sein wird, gibt es eine klare 
Antwort auf die Frage: 


(114 


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halten. Verwendete Produktnamen sind Handels- 
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‚AMIGA ist ein eingetragenes Warenzeichen der ESCOM 
AG. PowerPC istein Warenzeichen der IBM Corp. 


DIGITAL PRODUCTS 


CD-SOFTWARE 


Der SPIEGEL ist ein Nach- 
richtenmagazin mit Traditi- 
on. Wer ein Archiv braucht, 

wird von den Hamburgern 
ebenfalls bedient - die Aus- 
gaben der letzten Jahre gibt 
es auf CD. 


MI von Ralf Kottcke 


erade bei Nachrichten- 

magazinen kann ein Ar- 
chiv nützlich sein. Für Journa- 
listen ist es beruflich ohnehin 
interessant, aber auch Otto 
Normalverbraucher kann sich 
nachträglich darüber amüsie- 
ren, wie sich welterschüttern- 
de Krisen dann doch in Luft 
aufgelöst haben. 

Allerdings stellt sich bei sol- 
chen Archiven ein Problem: 
Die Zeitschriftenstapel (52 
SPIEGEL im Jahr) beanspru- 
chen einiges an Platz, und die 
»Suche durch blättern« kostet 
viel Zeit und ist oft genug von 
wenig Erfolg gekrönt. 

Die »SPIEGEL-CD-ROM- 
Ausgaben« sind eine gute Al- 
ternative zur herkömmlichen 
Archivierung. Wir werden se- 
hen, ob sie auch auf dem 
Amiga funktionieren. 


Mi Die Hardware 

Zunächst brauchen Sie 
natürlich einen Amiga, auf 
dem Sie den Apple-Emulator 
Shapeshifter starten können. 
Eine Grafikkarte wird empfoh- 
len. Nicht nur wegen der Ge- 
schwindigkeit, sondern auch 
wegen der Auflösung, schließ- 


Spiegelau CD _ 
| Natürlich gibt es nicht nurden 
Spiegel-Jahrgang 1994 auf CD. Die 
älteren Ausgaben sind etwas preis- | 
‚werteralsdienuen. 
‚Spiegel 1992 auf CD: 150 Ma 


42 


CD-ROM: Spiegel 1994 


Spiegelkabinett 


lich wollen Sie auf den Doku- 
menten auch etwas erkennen. 
Dazu brauchen Sie noch ein 
CD-Laufwerk, das sich auch 


auf die entsprechende Heft- 
nummer und navigieren über 
das Inhaltsverzeichnis per 
Mausklick zum gewünschten 


EESEITEEHIEEETTER FESTER 


Spiegel auf CD: Titelbilder, Fotos und Texte kann man anzei- 
gen, durchsuchen und auch in Fremdformate exportieren 


mit dem Shapeshifter einbin- 
den läßt. Mit dieser »Apple- 
Standardausstattung« können 
Sie die CD benutzen. 


Ei Die Software 

Um Acrobat-Formate laden 
zu können, brauchen Sie ein 
entsprechendes Anzeigepro- 
gramm, das sowohl für Win- 
dows als auch für Apple auf 
der CD enthalten ist. Dieses 
Programm. benötigt in der 
Apple-Version den ATM (Ado- 
be Type Manager) in der Ver- 
sion 3.6 oder höher. Nachdem 
Sie das Programm auf Festplat- 
te installiert haben, können Sie 
es.starten und die Acrobat-Do- 
kumente anzeigen. 


M Was kann Acrobate? 

Wenn Sie den Acrobat-An- 
zeiger starten, finden Sie am 
linken Bildschirmrand alle 52 
Spiegel-Ausgaben des Jahres 
1994 aufgelistet. Wenn Sie 
bereits wissen, wo Sie suchen 
müssen, klicken Sie einfach 


Natürlich kann man die Sei- 
te auch vergrößern und ver- 
kleinern oder einfach Seite für 
Seite durch die Ausgaben blät- 
tern. Weiterhin ist es möglich, 
Texte und Bilder zu markieren 
und in anderen Programmen 
weiterzuverarbeiten. Dabei ist 
jedoch zu beachten, daß die 
Texte alle Trennstriche in den 
ASCII-Code übernehmen. 
Auch die Bilder haben nicht 
etwa die Qualität der Fotogra- 
fie, sondern sind:nur so gut, 
wie sie einst gedruckt wurden. 

Wenn Sie Texte und Bilder 
unter Amiga-DOS weiterverar- 
beiten wollen, nehmen Sie am 
besten eine MS-DOS-Diskette 
zu Hilfe, die Sie auf beiden 
Systemen lesen und beschrei- 
ben können. Natürlich sind 
alle Texte und Bilder urheber- 
rechtlich geschützt und dürfen 
ohne Genehmigung des 
SPIEGEL nicht weiterverbreitet 
werden. 


Was ist Acrobat? 


waltet werden. 


»Acrobat« ist ein Austausch-Format im Bereich DTP (»Desk- 
top Publishing«). Es wurde von Adobe definiert. Der Sinn die- 
ses Formats ist es, DTP-Dokumente zwischen unterschiedli- 
chen DTP-Programmen austauschen zu können. Das ist eine 
schwierige Aufgabe, weil jedes DTP-Dokument unzählig Pa- 
rameter enthält, die von Programm zu Programm anders ver- 


‚Zwar gibt es sowohl unter Windows als auch auf dem Apple 

Macintosh Programme, die Acrobat laden oder zumindest an- 
zeigen können. Dem Amiga bleibt der Zugang zu diesem For- 
mat verwehrt. Aber weil der Amiga über die Software »Shape- 
shifter« den Apple Macintosh emuliert, besteht die Möglich- 
re die Spiegel-CD auch mit dem Amiga anzuzeigen. 


Artikel. Auch ein Blättern in 
der Zeitschrift ist vorgesehen. 
Wer ein bestimmtes Thema 
braucht, kann sich per Textsu- 
che die passenden Beiträge 
auswählen lassen. Diese Opti- 
on lernt man erst so richtig zu 
schätzen, wenn man mal auf 
der Suche nach einem be- 
stimmten Artikel zwei Stunden 
lang vergeblich einen Stapel 
Magazine durchwühlt hat. 


Fazit: Als Archiv ist die 
Spiegel-CD hervorragend ge- 
eignet. Das Weiterverarbeiten 
ist durch das Acrobat-Format 
etwas umständlich, wobei der 
Export vom -Apple auf den 
Amiga die Sache noch zusätz- 
lich kompliziert. Wer diese 
CD für 200 Mark kauft, sollte 
sich über Möglichkeiten und 
Grenzen des Konzepts im kla- 
ren sein. | 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


rw. 


Januar 1996 


Gyeniur)k ZoumnumEr 
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0-13°° & 15-180: 


CD-SOFTWARE 


Das »Volk der Dichter und 
Denker« kann seine Literatur 
nun auch auf CD bekom- 
men: Der Reclam-Verlag hat 
sich der verantwortungsvol- 
len Aufgabe angenommen, 
die Klassiker in ganz neuer 
Aufmachung zu verlegen. 


BI von Ralf Kottcke DER BEDIENTE. 


Gott helf, Herr Richter! Der Gerichtsrat Walter 
Läßt seinen Gruß vermelden, gleich wird er hier sein. 
ADAM. Ei, du gerechter Himmel! Ist er mit Holla 


ei allen CDs, die für frem- 


de Betriebssysteme zusam- Schon fertig? 
n DER BEDIENTE. Ja, eristim Huisum schon. 
mengestellt wurden , stellt sich ADAM. He! Liese! Grete! 
die Frage, wie sie denn nun LICHT. Ruhig, ruhig jetzt. 
; Zn ADAM. Gevatterchen! 
auf dem Amiga funktionieren. LICHT. Laßt Euern Dank vermelden. 


Sounds, Bilder und Texte las- 
sen sich in fast allen Fällen 
vom Amiga importieren. Gele- 
gentlich sind die Daten aber in 
einem Format gespeichert, das 
nur Windows-Programmen 
(z.B. Toolbook) zugänglich ist. 


ADAM. Was tu ichjetzt? Was laß ich? 
(Er greift nach seinen Kleidern.) 
ERSTE MAGD (fit auf). 


REN 


Reclams Universal-Bibliothek 


Die »Philipp Reclam jun. Verlag GmbH« ist vor allem durch die Uni- 
versal-Bibliothek bekannt. Die kleinen gelben Bücher, die zu günsti- 


gem Preis klassische Literatur unters Volk bringen, erhalten nun:ihr ı 
Pendant auf CD-ROM. 


Bereits 1867 startete Anton EulE® Reclam die Buchreihe mit dem 
Kommentar: 


»Universal-Bibliothek ist der Gesamititel, unter welchem eine Samm- 
lung von Einzelausgaben allgemein beliebter Werke erscheint. ... An 
der Fortsetzung dieser Sammlung wird unausgesetzt gearbeitet. Ihr 
Umfang wird von der Aufnahme abhängen, welche dieselbe beim 
Publikum findet. Das Erscheinen sämtlicher classischen Werke 

| unserer: Literatur, die ein allgemeines Interesse'in Anspruch nehmen 
und deren Umfang es gestattet, wird versprochen. « 


Das gleiche Konzept soll für die CDs gelten. Einige werden bereits 
verkauft, weitere sollen im Frühjahr 1996 erscheinen. Für zwei Gro- 
schen (der Preis des Faust im Jahr 1867) bekommt man die CDs zwar 
nicht, aber 14, 20 Mark ist Sue ein einstigen ie 


Verfügbar: un 

H.v. Kleist: Der erde Kıug 

J.W.v. Goethe: Faust (Der Tragödie erster Teil) 

F. Kafka: Die Verwandlung . 
‚J-Wiv. Goethe: Die Leiden des ungen.Werkher: De 
Jıv.: Eichendorff: Aus dem: Leben eines Taugenichts 


Geplant für Frühjahr 1996: 

-G.E. Lessing: Nathan, der Weise - 

T. Storm: Der Schimmelreiter 

A.v. Drosthe-Hülshoff: Die Judenbuche 

F. Schiller: Wilhelm Tell . = 

F. Wedekind: Frühlings Erwachen ni Re 


Anbieter: directMedia, Symeonstr. 6, 12279 Berlin, Tel. (0 30) 72 39 31-0, Fax (0 30) 72 39 31-99, : 
Preis pro CD: 14,90 n 


Ein Bedienter tritt auf. Die Vorigen. - Nachher: 
Zwei Mägde. 


DER BEDIENTE. Und morgen reisen wir nach Hussahe. 


Hier bin ich, Herr. 170 


ERRTEREEET ET REN ER ERETUTT ERTER 


M CD-ROM: Reclams Klassiker 


Alte Meist 


Zweiter Auftsitt 


(D 


r 


114 
WERTET Rx 


Ein Klassiker: »Der zerbrochne Krug« ist nur einer von vielen 
Werken, die Reclam auf CD veröffentlichen will 


Das trifft auch auf die CD- 
Serie »Reclams Klassiker auf 
CD-ROM« zu. Alle CDs dieser 
Serie sind gleich aufgebaut. 
Obwohl die CDs eine Tool- 
book-Oberfläche benutzen, 
kann auch der Amiga auf Teile 
der Daten zugreifen. Befassen 
wir uns daher zuerst mit den 
Dateien, die auch der Amiga 


Heinrich v. Kleist: Neben dem 
Text gibt’s auch ein Bild 


plettes Hörspiel. Allerdings ist 
zu beachten, daß die Sound- 
Dateien selten wesentlich 
kleiner als 1 MByte sind. 
Genügend Arbeitsspeicher ist 
also Voraussetzung. 

Anders sieht es mit den Tex- 
ten aus. Um ASCIl-Text zu er- 
halten, braucht man tatsäch- 
lich einen Windows-Computer 
mit CD-Laufwerk (vielleicht hat 
ein Bekannter einen zu Hause, 
oder man nimmt den Büro- 
rechner). Hat man das Pro- 
gramm installiert, kann man 
den ASCIl-Text ins Windows- 
Clipboard kopieren und von 
dort per Text-Editor auf die 
Diskette schreiben. 

Neben dem Literatur-Text 
bekommt man auch den Le- 
benslauf des Autors, Hinweise 
auf Sekundärliteratur und eine 
Inhaltsangabe des Werks. 

Fazit: Durch die Toolbook- 
Oberfläche ist die CD mit 
dem Amiga nur eingeschränkt 
nutzbar. Wer sich jedoch die 


geschlossen. 


Reclams Klassiker. als HTML? 


Der HTML-Standard, der u.a. im World Wide Web verwen- 
det wird, hat den Vorteil, daß er transparent ist (alle Daten 
liegen in Standard-Formaten vor) und auf allen Betriebssyste- 
men verwendet werden kann, für die es WWW-Browser gibt 
(Amiga-OS, Unix, Windows, OS/2 etc.). 

Der Hersteller der Reclam-CDs hat sich jedoch gegen HTML 
entschieden. Die grafischen Gestaltungsmöglichkeiten seien 
zu eingeschränkt. Sollte sich das mit dem Ausbau des HTML- 
Formats ändern, sei eine HTML-Umsetzung nicht mehr aus- 


ohne weiteres lesen kann. Da 
gibt's zunächst einige Bilder 
im BMP-Format, die den Autor 
und auch Szenen aus dem je- 
weiligen Buch zeigen. 
Interessant sind auch die 
WAV-Dateien. Man kann sie 
per WAV-Datatype über das 
Amiga-Betriebssystem abspie- 
len und bekommt so ein kom- 


Mühe macht, bei einem Win- 
dows-Anwender die Texte zu 
exportieren, bekommt neben 
dem nackten ASCII-Text viele 
Informationen über den Autor 
und Sekundärliteratur zum 
Werk. Die Bilder und nicht 
zuletzt die WAV-Dateien las- 
sen sich auch auf dem Amiga 
verwenden. | 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


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KURS 


Abfragen und Schleifen 
sind das Salz in der Suppe 
der Programmierung: Ohne 
sie ist es fad. Nachdem nun 


Mi Strukturen & Prozeduren (Folge 3) 


Ist doch E klar! 


Repetitionen (Schleifen) einen 
Programmteil beliebig oft wie- 


fast alle Variablentypen 


vorgestellt sind, geht es al- 
so jetzt im wahrsten Sinne 


des Wortes rund. 


EI von Marcel Bennicke 


in Variablentyp ist in der 

letzten Folge nur nament- 
lich angeklungen: die Liste mit 
dem Schlüsselwort LIST. Sie ist 
eine Mischung aus den Daten- 
typen STRING und ARRAY OF 
LONG. LISTs stellen eine Fol- 
ge von Zahlen dar, die bis zu 
32 Bit breit sein dürfen. Ihre 
Deklaration erfolgt analog zu 
Strings, aber mit dem Schlüs- 
selwort »LIST«. Die Zeile 
DEF liste[40] :LIST 


deklariert eine Liste mit maxi- 
mal 40 Einträgen. 

Auch in der internen Dar- 
stellung sind Listen den Strings 
ähnlich, da der Compiler die 
gleichen unsichtbaren Verwal- 
tungsdaten anlegt. Deshalb 
gilt auch hier, daß LISTs nur 
mit den entsprechenden Funk- 
tionen zu bearbeiten sind. 

Das Auslesen der Einträge 
erledigt die Funktion »List- 
Item()«. Die Anweisung »Wri- 
teF('\d\n',  Listltem(liste,0))« 
gibt folglich das erste Listen- 
element der oben deklarierten 
Variablen aus. 

Als Besonderheit kann eine 
Liste ähnlich einem String 
auch an Ort und Stelle erzeugt 
werden. Dazu werden die ein- 


Listenfunktionen 


klärt. 
nach listv. 


das Ende von listv an 


»SetList(listv, EistLenllistw)« 


46 


Hier sind alle Funktionen aufgelistet, die sich zur Manipula- 
tion einer LIST-Variablen nutzen lassen. Dabei sind Argumen- 
te, die Sie ab V3.0 weggelassen können, wie bei den String- 
funktionen mit einem Gleichheitszeichen versehen. 


Die Bezeichnung »listv« wurde überall dort verwendet, wo 
als Parameter eine mit »DEF .. 
ble nötig ist. Steht nur das Kürzel »list«, genügt auch eine 
»Sofortliste«, die unter Angabe eckiger Klammern erzeugt 
wird. Das erste Listenelement hat die Position Null. 


„LIST« vereinbarte LIST-Varia- 


k=List(länge): Belegt wie die Funktion String() Speicher nur 
Air eine EList, Fehlerabfrage und Freigeben wie bei String() er- 


> ListCopydlistv,list, SID: Kopiert ae aus list 
[92 ListAdddlistv, a Fügt n Listenelemente von list an 
> ListCmpflist1,list2,n=ALL): Vergleicht list mit list2. Dabei 


| werden nur die ersten n Einträge berücksichtigt. 


& länge:=ListLen(list): Bestimmt die Länge einer Liste, d.h. 
wieviele Einträge sie momentan hat 


& max;=ListMax(listv): Ermittelt die maximale Länge einer Liste 


© wert: =Listitem(list, index): Liefert den Wert, den ein Li- 
steneintrag enthält (z.B. »Listitem([9, 3,5],1)« ergibt 3). 


‚© Setlist(listv,Länge): Setzt die maximale Länge einer Liste 
neu. Reorganisiert interne Verwaltungsdaten, nachdem die 
Liste ohne eine Listenfunktion verändert wurde. Wie bei 
»SetStr« gibt es auch hier einen Sendardaanfe 


zelnen Listenelemente — durch 
Kommas getrennt — aufgezählt 
und von eckigen Klammern 
eingeschlossen. So ein Aus- 
druck ist dann quasi einem 
ARRAY OF LONG gleichzu- 
setzen, das einen konstanten 


derholen. Durch geschickte 
Kombination aller drei Struk- 
turen lassen sich viele Proble- 
me mit dem Computer lösen. 
Das erste Element, die Se- 
quenz, ist Ihnen bereits geläu- 
fig, denn alle bisherigen Bei- 
spielprogramme beinhalteten 
ausschließlich solche Folgen. 


DEF a,eingabe [10] :STRING 


PROC main() 


WriteF('Bitte geben Sie eine Zahl ein: ') 


ReadStr (stdout, eingabe) 
a:=Val (eingabe, NIL) 


IF a>5 


/* wenn a größer 5, dann hier weiter */ 


WriteF("Ihre Zahl ist größer als 5\n') 


ELSE 


/* sonst hier */ 


WriteF('Ihre Zahl ist kleiner oder gleich 5\n') 


Listing 1: WENN das einfach für Sie ist, DANN bleiben Sie 


bei E, SONST wechseln Sie zu C 


Inhalt hat. Zur Unterscheidung 
so einer »Sofortliste« von einer 
Variablen des Typs LIST (wel- 
che zusätzlich die genannten 
Verwaltungsdaten besitzen), 
führen wir für letztere die Be- 
zeichnung »EList« ein. 

Wie man Listen in der Pra- 
xis verwendet, zeigt ein Bei- 
spielprogramm, das bei der 
FOR-TO-DO-Schleife vorge- 
stellt wird. 


El Strukturelemente 

Ein Programm ist wie ein Al- 
gorithmus, eine endliche Folge 
von Handlungsanweisungen. 
Formal läßt sich jeder Algorith- 
mus aus nur drei Elementen zu- 
sammensetzen: Sequenz (Fol- 
ge), Selektion (Auswahl) und 
Repetition (Wiederholung). 

Eine Sequenz (Anweisungs- 
block) ist eine einfache Folge 
von Anweisungen, die nach- 
einander abgearbeitet werden. 
Eine Selektion (Auswahl, Ver- 
zweigung) macht die Aus- 
führung von Programmteilen 
von bestimmten Bedingungen 
abhängig (z.B. Benutzereinga- 
ben und Variableninhalten). 
Schließlich kann man durch 


Nur ein Hinweis: Zur opti- 
schen Gliederung eines Pro- 
grammtextes hat es sich einge- 
bürgert, alle zusammengehöri- 
gen Sequenzen von links ein- 
zurücken. 

Vom zweiten Element, der 
Selektion, existieren zwei Ar- 
ten: die Einfach- und die 
Mehrfachselektion. Das 
Grundprinzip ist dabei immer 
gleich: Zuerst formuliert man 
eine Bedingung. Danach wer- 
den - je nachdem ob sie er- 
füllt ist oder nicht — bestimmte 
Anweisungsblöcke ausgeführt. 
Ist das geschehen, geht es 
nach der Abfrage weiter. 

Eine Bedingung wird in der 
Regel als Vergleich zwischen 
zwei (berechneten) Werten 
hingeschrieben. Der Vergleich 
kann stimmen (ist erfüllt) oder 
falsch sein (dann ist er nicht 
erfüllt). Er liefert für den Com- 


“püter also einen Wert (vgl. 


Definition »Ausdruck«). Der 
Bedingungszustand »erfüllt« 
wird durch die Konstante 
TRUE (-1) repräsentiert, »nicht 
erfüllt« durch FALSE (0). Zur 
Formulierung eines Vergleichs 
existieren geeignete Operato- 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


ren, die ähnlich wie in der 
Mathematik verwendet wer- 
den. Das sind: = (gleich), < 
(kleiner), > (größer), <> (un- 
gleich, >= (größer oder 
gleich, <= (kleiner oder 
gleich). Ein paar Beispiele: 

D 5>4, ist wahr, da 5 größer 
als 4 ist. 

& 3=4-2, ist falsch, da 3 un- 
gleich 4-2 (=2) ist. 

& 2+(3*4)<>2, ist wahr, da 
2+(3*4) (=14) ungleich 2 ist. 

Anstelle von Zahlen werden 
aber meist Variablen (z.B. 
a=b-1) oder Funktionen (etwa 
rechne(a)=5) verwendet. 

Eine Bedingung kann sich 
aber auch aus mehreren Teil- 
bedingungen zusammenset- 
zen. Diese können durch die 
logischen Operatoren »AND« 
(Und) und »OR« (Oder) mitein- 
ander verknüpft werden. Da 
Amiga-E alle Operatoren (also 


DEF a, eingabe[10] :STRING 


PROC main() 


Eilwalsss Varknünler zwaler Zanlen 


Gut geknüpft: 
Die logischen 
Verknüpfungen TE: Br 90011 
F AND_5_%0101 5_%0101 
AND und OR im 0001 7 %0111 


Detail betrachtet 


Auch wenn Sie innerhalb eines Vergleichsausdiuckes.die 


Teilbedingungen mit AND und OR verknüpfen, werden intern 
stets die Werte TRUE (-1) und FALSE (D) miteinander 
bitweise (32 Bit) kombiniert B 


Hier gilt, daß der 
Gesamtausdruck 
wahr wird, wenn 


4 RII1I1ITI1I1I11111331337711111170 
AND 0 _%00000000000000000000000000000000 


Beispiel (es gilt: a=2, b=3): (a=2) AND  (b=2) 
(2 


’ 
TRUE AND FALSE, 
=FALSE 


© %00000000000000000000000000000000 


wenigstens eine 
Teilbedingung er- 
füllt ist (Bedingung 1 ODER 
Bedingung 2): 
D& (a=1) OR (b=1), ist wahr, da 
a gleich 1 ist. 
D (a<2) OR (b=2) OR (b=3), ist 
wahr, da a kleiner 2 (und b 
gleich 2 ist). 
Schließlich kann man AND 
und OR auch kombinieren. 
Wissen sollten Sie noch, 
daß intern bei einer logischen 
Verknüpfung auch nur die Er- 
gebnisse der Teilausdrücke 
bitweise miteinander kombi- 


WriteF('Bitte geben Sie eine Zahl ein: ') 


ReadStr (stdout, eingabe) 
a:=Val (eingabe, NIL) 
IF a=0 


/* a gleich Null ? */ 


WriteF('Sie haben die Zahl Null eingegeben!\n') 


ELSEIF a<O 


/* kleiner als Null ? */ 


WriteF('Ihre Zahl ist negativ.\n') 


ELSE 


/* kann nur noch positiv sein */ 


WriteF('Ihre Zahl ist positiv\n') 


ENDIF 
ENDPROC 


Listing 2: Eine Mehrfachauswahl ist mit IF-ELSEIF kein Problem 


auch die Vergleichs- und Ver- 
knüpfungsoperatoren) gleich- 
wertig behandelt, muß jeder 
Teilausdruck von Klammern 
umgeben sein. 

Die Verknüpfung AND be- 
wirkt, daß der gesamte Aus- 
druck wahr wird, wenn beide 
Teilbedingungen erfüllt sind. 
Dazu einige Beispiele (a trägt 
den Wert 1, b den Wert 2): 

& (a=1) AND (b=2), ist wahr, 
da beides zutrifft. 

D (a<b) AND (a=2), ist falsch, 
da a ungleich 2 ist. 

D (a+ta=b) AND (b>a) AND 
(a=1), ist wahr, alles ist richtig. 

Man kann Teilausdrücke 
aber auch mit OR verbinden. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


niert werden (s. Bild oben). 
Ein solcher Ausdruck ist für 
den Rechner dann wahr, 
wenn das Ergebnis ungleich 
Null ist. Oftmals genügt des- 
halb auch das bloße Nennen 
einer Variablen oder einer 
Funktion, ohne den Wert die- 
ser Ausdrücke nochmals mit 


'einer Zahl zu vergleichen. 


Eine einfache Auswahl läßt 
sich mit den Schlüsselwörtern 
IF, THEN, ELSE aufstellen. Da- 
bei gilt folgende Syntax (einzei- 
lige und mehrzeilige Version): 
IF <Bedingung> THEN 


<Anweisung> ELSE 
<Anweisung> 


oder 


IF <Bedingung> 

<Sequenz> 
ELSE 

<Sequenz> 
ENDIF 

Die Verwendung eines IF- 
Konstruktes bedeutet für den 
Programmablauf: Wenn die 
angegebene Bedingung erfüllt 
ist, führt der Amiga die erste 
Anweisung (hinter »THEN«) 
aus. Möchten Sie dort mehrere 
Anweisungen ausführen, be- 
nutzen Sie bitte die zweite 
Schreibweise (ohne »THEN«, 
aber mit abschließendem 
»ENDIF«). Ist die Bedingung 
nicht erfüllt, gelangt der Pro- 
grammteil nach »ELSE« zur 
Ausführung. Der ELSE-Teil 
kann aber auch weggelassen 
werden. Das erste Beispielpro- 
gramm demonstriert den Ein- 
satz der verschiedenen Aus- 
wahlarten. 

Eine Mehrfachauswahl ist 
nicht viel schwieriger zu lö- 
sen. Sie benötigen dazu ledig- 
lich noch das Schlüsselwort 
»ELSEIF«. Damit lassen sich in 
einem IF-Block noch weitere 
Bedingungen mit zugehörigen 
Anweisungsfolgen anfügen. 

Ab Amiga-E Version 3.0 exi- 
stiertt noch eine Variante, 
Mehrfachauswahlen zu treffen. 
Es ist ein Konstrukt bestehend 
aus den Wörtern SELECT, 
CASE, DEFAULT und ENDSEL- 
ECT und hat folgendes Format: 


SELECT <Variable> 
CASE <Ausdruck 1> 
<Sequenz 1> 
CASE <Ausdruck 2> 
<Sequenz 2> 
DEFAULT 
<Sequenz> 
ENDSELECT 


Die ganze Sache funktio- 
niert so: Zuerst wird mit SE- 


LECT die zu untersuchende 
Variable genannt (selektiert). 
Danach stehen jeweils hinter 
einem »CASE« ein Wert sowie 
Anweisungen. Enthält die Va- 
riable den aufgeführten Wert, 
werden die Anweisungen aus- 
geführt und nach dem END- 
SELECT fortgefahren. Wird 
keine Übereinstimmung ge- 
funden, gelangt der DEFAULT- 
Teil zur Ausführung (kann 
weggelassen werden). 
Schließlich existieren‘ noch 
zwei weitere Varianten von 
SELECT, die aber eine Erweite- 
rung der bisherigen Syntax er- 
fordern (Erklärung folgt). Der 
Programmierer hat die Mög- 
lichkeit, hinter einem CASE 
gleich mehrere Fälle, durch 
Kommas getrennt, aufzuzählen 
(z. B. »CASE 1,7,3«) oder mit- 
tels »TO« einen Bereich zu de- 
finieren, in welchem sich die 


Kursübersicht 


Dieser Kurs ist für all jene, 
die die Programmierung 
des Amiga mit E lernen 
wollen. Dabei werden alle 
Themen so erklärt, daß sie 
sowohl Ein- als auch Um- 
steigern von anderen Spra- 
chen verständlich sind. 


Folge 1: Einführung in E, 
Variablen, Prozeduren 


Folge 2: Ein Beispielpro- 
gramm, Programmaufbau, 
das Typensystem 


Folge 3: Weitere Datenty- 
pen, strukturierte Program- 
mierung, eigene Prozeduren 


Folge 4: Betriebssystempro- . 
grammierung, Speicherbele- 
gung, Compiler-Funktionen 


Folge 5: Ein-/Ausgabe mit 
AmigaDOS, »Quoted Ex- 
pressions«, Fließkomma- 
zahlen 


Folge 6: Ausnahmebehand- 
lung, eigene Module, Sor- 
tieralgorithmen 


Folge 7: objektorientierte 
Programmierung, weitere 
Operatoren 


47 


PROC main() 


ReadStr (stdout, eingabe) 


CASE " {0} " TO " 9 " 
WriteF('Eine Ziffer\n') 
CASE „an TO U Al r, "an TO 


CASE ".", 


" I " 7 " 2 " 
CASE "\t" 
DEFAULT 


ENDSELECT 
ENDPROC 


schneller ausgeführt. 


ausgewählte Variable befinden 
soll (z.B. »CASE 1 TO 9«). Es 
ist weiterhin gestattet, beide 
Verfahren zu kombinieren (z. 
BEDCASEI FTOERZIIOHTO 
12,5«). Voraussetzung dafür ist 
jedoch, anstelle beliebiger 
Ausdrücke nur noch Konstan- 
ten zu verwenden und den 
Kopf der Anweisung wie folgt 
zu definieren: 


SELECT <max> OF <Variable> 


Sie müssen nun in »max« ei- 
nen Maximalwert für die selek- 
tierte Variable übergeben. Ist 
ihr Inhalt größer oder gleich 
diesem Wert, wird sofort in den 
DEFAULT-Teil verzweigt (so- 
weit vorhanden). Damit erfolgt 
die Auswahl des passenden 
CASE über eine Tabelle und 
um ein Vielfaches schneller als 
vorher, braucht aber auch we- 
sentlich mehr Speicher. 

Sofern möglich, sollten Sie 
aber SELECT-CASE einem IF- 
ELSEIF vorziehen. Als Beispiel- 
programm sehen Sie sich bitte 


Listing 3 an. 
Neben der Mehrfachaus- 
wahl demonstriert das Pro- 


gramm auch, wie ein String 
als Array interpretiert werden 
kann. Ziel war es, einzelne 
Zeichen aus dem String auszu- 
lesen. Da man eine Stringva- 
riable wie ein Array behandelt 
kann, läßt sich jeder Buchsta- 
be mit Hilfe der eckigen Klam- 
mern »[ ]« erreichen. Sie ge- 


48 


Arzt 
WriteF('Ein Buchstabe\n') 


Listing 3: Vor allem der Übersicht kommt die Verwendung 
des SELECT-CASE-Konstruktes zugute. Es wird aber auch 


DEF eingabe[10]:STRING, zeichen 


WriteF('Bitte geben Sie ein Zeichen ein: ') 
zeichen:=eingabe[0] /* Code des 1. Zeichens */ 


SELECT 127 OF zeichen /* "zeichen" auswählen */ 


WriteF('Ein Satzzeichen\n') 

/* auch Steuerzeichen sind erlaubt */ 
WriteF('Ein Tabulator\n') 

/* wenn nichts zutrifft, hier weiter */ 
WriteF('Unbekanntes Zeichen: \c\n',zeichen) 


ben also in eckigen Klammern 
die Position des gewünschten 
Zeichens an und erhalten als 
Ergebnis seinen ASCll-Wert 
(dritte Anweisung). 


Bi Schleifen 

Mit einer Schleife ist es 
möglich, Sequenzen beliebig 
oft zu wiederholen. Amiga-E 


DEF codewort [20] :STRING 


PROC main() 
REPEAT 


ren. Welche zu verwenden ist, 
richtet sich danach, ob inner- 
halb der Schleife nur eine 
oder mehrere Anweisungen 
auszuführen sind. 

Die einfachste Schleife läßt 
sich mit den Wörtern »LOOP« 
und »ENDLOOP« formulieren. 
Sie bewirkt, daß alle Anweisun- 
gen dazwischen unendlich oft 
wiederholt werden. Ein Ab- 
bruch ist nur durch eine »Ex- 
ception« oder das Schlüssel- 
wort »RETURN« möglich. 

Die zweite Variante ist 
schon gebrauchsfähig: Die RE- 
PEAT-UNTIL-Schleife (engl. 
»wiederhole bis«) bietet zu- 
mindest eine Abbruchmöglich- 
keit und hat folgendes Format: 
REPEAT 

<Sequenz> 
UNTIL <Bedingung er£füllt> 

Ihre Arbeitsweise ist schon 
allein aus den Schlüsselwör- 
tern zu erkennen: Eine Anwei- 
sungsfolge wird solange wie- 
derholt, bis eine Abbruchbe- 


WriteF('Bitte geben Sie das Codewort ein: ') 
ReadStr (stdout, codewort) 
UNTIL StrCmp (codewort, 'AMIGA',ALL) 
WriteF('Jawoll, richtig!\n') 


ENDPROC 


Listing 4: So einfach eine REPEAT-UNTIL-Schleife auch aufge- 
baut ist, zweckmäßig kann sie trotzdem sein 


kennt dafür drei Sprachkon- 
strukte. Beachten Sie, daß für 
jedes Konstrukt in der Regel 
zwei 


Schreibweisen existie- 


PROC main() 
WHILE a<=4 
WriteF('a ist jetzt \d. 
ReadStr (stdout,, eingabe) 


abgebrochen */ 
INC a 
ENDWHILE 
ENDPROC 


DEF a=1, eingabe[10] :STRING 


Abbrechen (j/n)? ',a) 


/* ab v3.0 können Sie folgende zeile durch 
"EXIT StrCmp(eingabe, 'j',ALL)" ersetzen */ 

IF StrCmp (eingabe, 'j',ALL) THEN a:=5 

/* wenn a-5, dann ist die Bed. a<=4 nicht 
mehr erfüllt, die Schleife wird also 


dingung erfüllt ist. Dazu ein 
einfaches Beispiel (Listing 4), 
welches den Benutzer auffor- 


dert, ein Codewort einzuge- . 


/* a:=arl */ 


Listing 5: Eine WHILE-DO-Schleife kann nicht nur durch eine 
Abbruchbedingung verlassen werden, sondern auch durch 
EXIT. Hier gilt: Viele Wege führen nach Rom. 


NOLUC 


ben und erst abbricht, wenn 
dieses »AMIGA« lautet. 

‘Der Aufbau des Programms 
ist einfach, lediglich die Ab- 
bruchbedingung bereitet An- 
fängern oft Probleme, da sie 
nicht als Vergleich formuliert 
ist. Deshalb hier die Erklärung: 

Bei jedem Schleifendurch- 
lauf wird am Ende die Eingabe 
mit dem String 'AMIGA' ver- 
glichen. Das geschieht durch 
die Funktion »StrCmp()« (Ein 
Vergleich mit dem Gleich- 
heitszeichen funktioniert bei 
Strings nicht!). Sie liefert TRUE 
zurück, wenn beide Zeichen- 
ketten übereinstimmen, sonst 
FALSE. Ein weiterer Vergleich 
kann daher entfallen. 

Gegenbeispiel: Würde 
StrCmp() den Wert 10 für Über- 
einstimmung liefern, müßte 
dort als Abbruchbedingung 
»StrEmp(...)=10« stehen. Ein 
solcher Vergleichsausdruck lie- 
fert aber auch nur die konstan- 
ten Werte TRUE oder FALSE 
zurück, mit denen der Rechner 
letztendlich entscheidet. 

Eine dritte Schleife ist mit 
den Wörtern »WHILE« und 
»DO« bzw. »ENDWHILE« zu 
realisieren: 

WHILE <Bedingung erfüllt> 
DO <Anweisung> 


oder 


WHILE <Bedingung erfüllt> 
<Sequenz> 
EXIT <Abbruchbed.> 
ENDWHILE 


Ihre Funktionsweise ist sim- 
pel: Am Schleifenkopf wird ei- 
ne Bedingung wie in einer IF- 
Anweisung formuliert. Ist die- 
se erfüllt, wird die Schleife 
durchlaufen (und nicht verlas- 
sen, wie bei REPEAT-UNTIL). 
Danach verzweigt das Pro- 
gramm zum Schleifenanfang 
und überprüft, ob die Bedin- 
gung immer noch zutrifft. 
Wenn ja, durchläuft der Rech- 
ner alle Anweisungen erneut. 

Die Konstruktion der WHI- 
LE-DO-Schleife sollte damit 
deutlich sein. Unbekannt ist 
Ihnen bisher noch das Schlüs- 
selwort »INC« (»increasex = 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Ihr AMIGA Distributor 


' Apollo 2030 030 50 MHz Scsı 


Speicher/Turbokarten Amiga 500 
RAM 512 KB A500 mit Uhr 57.- 
Apollo 520 020/881 25 MHz 297.- 


Speicher/Turbokarten Amiga 600 


RAM 1MB A600 mit Uhr 87.- 
Apollo 620 020/882 283MHz 297.- 
Apollo 620 020/882 4 MB 537.- 


Speicher/Turbokarten AI200 

Apollo 1200 raus uhr & scsı & 881 0/8MB 177.- 
Apollo 1240 33 MHz 1197.- 
Blizzard 1230-IV 50 MHz 347.- 
Blizzard 1230-IV 50 MHz4MB 577.- 


Blizzard 1260 060 50 MHz 1247.- 
OFF LIMITS 1220 28MHzB 177.- 
OFF LIMITS 1220 28MHz 4MB 387.-- 


OFF LIMITS 1230 ECO30-50 MHz 297.- 


Speicher/Turbokarte Amiga 2000 
Apollo 2030 030/882 25MHz Scsı 497.- 
697.- 
Apollo 2030 030/832 50MHz Scsı 797.- 
Blizzard 2060 060 50 MHz. 1287.- 


Speicher/Turbokarten A 3-4000 


Apollo 4040 040 33 MHz SCSI 1347.- 
Apollo 4040 040 40 MHz SCSI 1497.- 
Apollo 4040 040 50 MHz SCSI 1597.- 
Apollo 4060060 50 MHz a. Anfr. 
Cybersorm 060 50 MHz 1697.- 
Speicherbausteine 

4 MB PS/2 SIMM Modul 7Ons 227.- 
8 MB PS/2 SIMM Modu I70ns 467.- 
16 MB PS/2 SIMM Modul 70Ons. 777.- 
2MB ZIP Bax'steine 177.- 
1MB/4MB SIMM Modul 67.-/257.- 
Festplatten SCSI 3.5" 

Quantum Fireball 5405 297.- 
Quantum Trailblazer 8405 397.- 
Quantum Fireball 10805 547.- 
Quantum Capella 2.2GB .1147.- 


Quantum Atlas XP32150 2.1GB 1397.- 
1797.- 


Quantum Grand Prix 4.3GB 


Amiga 1200 Starterkit 
Overdive CD-ROM 2-fach 


EC090 CPU 50 MHzANB RAM. 


Festplatten IDE 3.5" 
Conner CFS850A 850MB 
Conner CFS1275A 1.2GB 
Samsung PLS1275 1.2GB Cache 


317.- 
397.- 
437.- 


Festplatten 2.5" IDE A600/1200 
Areal 180MB 247.- 
Areal/Conner 250MB 297.- 


Hitachi/Conner 350MB 397.- 
Hitachi/Toshiba 510 MB 517.- 
Toshiba 810 MB 697.- 


Monitore 

Amiga 1438 S 14" 15-33kHz 
Microvitec 1564 15" 15-64 kHz a.A. 
AcerView 56L 15" 30-64kHz 647.- 


Yakumo PS1764 17" 30-64kHz 1147.- 


ViewSonic 15" 30-64kHz 947.- 
ViewSonic 17" 30-80kHz 1697.- 
IIYAMA 8617 17" 24-86 kHz 1497.- 
IIYAMA 9017 17" 24-86 kHz 1797.- 
Wechselplatten 

Syquest SQ3270 IDE oder SCSI 537.- 
Syquest SQ300 Cartridge 97.- 
Syquest EZ135 extern SCSI 397.- 
Syquest SQ270 Cartridge 97.- 
lomega ZIP Drive SCSI 100MB 357.- 
lomega ZIP Cartridge 100MB 33.- 
CD ROM Laufwerke 

NEC CDR 210 2-fach Speed 217.- 
NEC CDR 512 6-fach Speed 617.- 


Sanyo CR254S SCSI 4-fach Speed 347.- 
Toshiba XM5301 Scsı 4-fach Speed 397.- 
Toshiba XM3601 SCSI 4,4-fach d 517.- 
Toshiba XM3701 SCS 6.7-fach aA. 
Mitsumi FX400 4-fach Speed 277.- 
OverdriveCD A600/1200 2-fach 337.- 
OverdriveCD A600/1200 4-fach 447.- 


HD-Coniroller 


Multi-Evolution II A500 SCSI-I 247.- 
Oktagon 2008 SCSI-II 247.- 
BSC 508 IDE 177.- 
BSC 2008 IDE 137.- 
Cyberstorm SCSI Kit 347.- 
Blizzard 1230/1260 scsıKit 167./197.- 


OFF LIMTS 1230 SCSI-Kit 147.- 
Update Multievolution/Evolution 57.- 


Grafik 
Cybervision 2MB / AMB 667.-/827.- 
Retina BLT Z3 IMB / AMB 697.-/827.- 


Picasso 2MB 547.- 
ScanDoubler Amiga 4000 247.- 
Delnterlace Karte A2-4000 247.- 


Video 

V-LAB A2-4000 297.- 
V-LAB A2-4000 S-VHS 497.- 
V-LAB par A500-1200 497.- 
V-LAB par A500-1200 S-VHS 647.- 
V-LAB Motion V 2.5 1897.- 
V-CODE intern/extern 127.-/177.- 
V-CODE Retina BLT Z3 87.- 
V-CODE Switch 187.- 


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Sound 

Toccata 16 BIT Audiokarte 497.- 
MaestroPro Audiokarte 777. 
25 Watt Aktivboxen 47.- 
80 Watt Surround Aktivboxen 67.- 
Gehäuse 

Towergehäuse Amiga 500 547.- 


Towergehäuse A 1200 incl. Tastatur 597.- 


Tower Amiga 2000 397.- 
Tower A 3000 incl. Slotplatine 597.- 
Tower A 4000 incl. Slotplatine 747.- 
SCSI Gehäuse 1 Einschub 3.5" 127.- 
SCSI Gehäuse 1 Einschub 5.25" 127.- 
SCSI Tower 2 Einschübe 5.25" 197.- 


SCSI Tower 4 Einschübe 5.25" 277.- 


Sonstiges 

Netzteil A500-1200 4.5A 87.- 
Kickum A600 27.- 
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3.5" LW intern A500/1200 87.- 


3.5" LW 1.76 MB int./ext. 167.-/197.- 


SX32 CD32 goes A1200 427.- 
Maus Amiga 260/400 DPI 20.-/37.- 
Joysticks ab 17.- 
CD32 Superjoypad A7.- 
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Studio 2.0 Pro Druckertreiber 97.- 
Finalcopy II 137.- 
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Diskexpander V2.1 57.- 
Monumental Titler 197.- 
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Diavolo Backup Pro 127.- 
Maestro Backup 77. 
CD-ROM Starter Kit incl. CD 97.- 
CD ROM Titel 

Aminet Set 4 CD's 47.- 
Aminet Share 4/5/6/7/8 je 19.- 
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Fresh Fish 9 DoppelCD 57.- 
RHS DTP Kollektion 47.- 
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Megahits 3/4 Games 57.- 
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DEF i,zahlen[30]:LIST, a 


PROC main() 
a:=100 
ListCopy (zahlen, [1,a],ALL) /* [1,100] kopieren */ 
a:=500 
ListAdd (zahlen, [5,a,2,56] , ALL) 

/* [5,500,2,56] kopieren */ 


FOR i:=1 TO ListLen (zahlen) 


/* a verändern */ 


/* alle Elemente 
durchzählen */ 


WriteF('\d. Listenelement = \d\n',i, 
ListItem(zahlen,i-1)) 


ENDFOR 
ENDPROC 


Listing 6: Fast schon luxuriös ist die FOR-TO-DO-Schleife. Sie 
bietet ein automatisches Mitzählen aller Durchläufe. 


»erhöhen«). Es bewirkt, daß 
eine dahinter angegebene Va- 
riable um eins erhöht wird. 
Man hätte folglich auch 
»a:=a+1l« schreiben können 
(was aber intern langsamer 
is). Zum Abziehen von eins 
gibt es »DEC« (»decrease« = 
»verringern«). ; 

Bleibt die Frage, wo der Un- 
terschied zwischen einer RE- 
PEAT-UNTIL- und einer WHI- 
LE-DO-Schleife liegt. Eine RE- 
PEAT-UNTIL-Schleife wird in 
jedem Fall einmal durchlaufen, 
da der Abbruchtest erst am En- 
de stattfindet. In einer WHILE- 
Schleife dagegen geschieht die- 
se Überprüfung zu Beginn des 
ersten Durchlaufs. Im Extrem- 
fall verzweigt das Programm 
direkt hinter die Schleife. 

In vielen Programmen ist es 
erforderlich, bestimmte Se- 
quenzen mit einer festen An- 
zahl von Durchläufen zu wie- 
derholen. Genau für diesen 
Zweck existiert in E noch eine 
vierte Schleifenart: 


FOR <Zählvar.>:=<Ausdruck> 
TO <Ausdruck> STEP <Konst.> 
DO <Anweisung> 


oder 


FOR <Zählvar.>:=<Ausdruck> 
TO <Ausdruck> STEP <Konst.> 
<Sequenz> 
EXIT <Abbruchbedingung> 
<ENDFOR> 


Zunächst wird eine Zählva- 
riable benötigt, die Sie selbst 
zuvor deklarieren müssen. Mit 
Beginn der Schleife erhält die- 
se Variable durch einen belie- 
bigen Ausdruck einen Start- 
wert (hinter »FOR«). Mit je- 
dem Schleifendurchlauf “er- 
höht sich der Inhalt der Zähl- 


rn 


variable um eins, bis sie den 
hinter »TO« angegebenen 
Endwert erreicht oder über- 
schritten hat. Wenn nötig, 


Daten auf 
Diskette 


kann man zusätzlich mit dem 
Schlüsselwort »STEP« einen 
eigenen Wert zum Erhöhen 
festlegen. Soll die Schleife vor- 
zeitig verlassen werden, ha- 
ben Sie die Möglichkeit per 
»EXIT« eine weitere Abbruch- 
bedingung wie bei der RE- 
PEAT-Schleife anzugeben. 

Zum besseren Verständnis 
sehen Sie in Listung 6 wieder 
ein Beispiel, das Sie gleichzei- 
tig mit einigen Listenfunktio- 
nen vertraut macht. 

Im Deklarationsteil werden 
drei Variablen vereinbart, wo- 
bei »a« lediglich Demonstra- 


/* Zahlenratespiel in E, 


©1995 Marcel Bennicke */ 


DEF name[30]:STRING, eingabe[10]:STRING, 
maximal, zufallszahl, geraten, schritt 


PROC main() 
WriteF('\c',12) 


/* Ausgabe von ASCII 12 löscht 


Fensterinhalte */ 


WriteF('\nHerzlich willkommen zu unserem ') 
WriteF('Zahlenratespiel!\n\n') 
WriteF('Bitte geben Sie Ihren Namen ein: ') 


ReadStr (stdout, name) 


REPEAT /* äußere Schleife für Spielwiederholung */ 


schritt:=0 /* Schrittzähler auf Null stellen */ 


WriteF('\c',12) 

WriteF('In diesem Spiel werde ich eine Zufalls' + 
'zahl >=1\nermitteln, die Sie raten sollen.'! + 
' Wie groß\ndarf diese Zahl maximal sein?\n\n') 


REPEAT /* 1.innere Schleife durchlaufen bis */ 
WriteF('Eingabe (min. 6): ') /* Eingabe >=6 */ 
ReadStr (stdout, eingabe) 
maximal:=Val (eingabe, NIL) 

UNTIL maximal>=6 


/* die Funktion »Rnd(x)« liefert eine Zufallszahl 
im Bereich von 0 bis x-1 */ 

zufallszahl:=Rnd (maximal)+1 

WriteF('\nJetzt geht\as los...\n\n') 


REPEAT /* 2. Schleife für Eingabe der Tips */ 
INC schritt /* Schrittzähler um 1 erhöhen */ 


WriteF('Bitte geben Sie Ihren Tip ein: ') 
ReadStr (stdout,eingabe) /*in Zahl umwandeln*/ 
geraten:=Val (eingabe, NIL) 


IF geraten>zufallszahl /* Eingabe auswerten */ 
WriteF(' Leider zu groß!\n\n') 
ELSEIF geraten<zufallszahl 
WriteF(' Leider zu klein!\n\n') 
ENDIF 
UNTIL geraten=zufallszahl /* bis es stimmt */ 


WriteF('\nJa Richtig! Super! Spitze!\n' + 
'\s, Sie haben in \d Schritten die Zahl\n'+ 
'\d gefunden!\n\n', name, schritt, zufallszahl) 


WriteF('Wollen Sie noch einmal spielen (j/n)? ') 
ReadStr (stdout, eingabe) 


UNTIL StrCmp(eingabe, 'n',ALL) /* beenden, wenn n */ 
ENDPROC 


Listing 7: Ein Zahlenratespiel ist schnell programmiert 


tionszwecken dient. Die erste 
Anweisung belegt die Variable 
»a« mit dem Wert 100. Da- 
nach wird die EList »zahlen« 
durch einen Aufruf von List- 
Copy() mit zwei Einträgen ge- 
füllt. Das Programm kopiert 
also eine »Sofortliste« in die 
LIST-Variable. Wie Sie sehen, 
können darin auch variable 
Elemente vorkommen. Es wird 
aber stets der aktuelle Wert 
dieser Variablen in die Liste 
übernommen. Danach fügt ein 
Aufruf von ListAdd() - nur zur 
Demonstration — noch weitere 
Einträge hinzu. 

Nun beginnt die FOR- 
Schleife. Ihre Aufgabe ist es, 
mit jedem Durchlauf ein Li- 
stenelement auszugeben. Die 
aktuelle Länge der Liste ist 
demnach zu Schleifenbeginn 
durch die Funktion ListLen() 
zu bestimmen. Mit Hilfe der 


Zählvariablen »i« und der 
Funktion Listltem() können 
nacheinander alle Einträge 


ausgegeben werden. Dazu er- 
hält Listltem() neben der EList 
»zahlen« als Parameter die In- 
dexnummer des zu lesenden 
Eintrags. Da sich bei jedem 
Schleifendurchlauf die Zählva- 
riable »i«e um eins erhöht, 
kann sie auch dort als Zähler 
benutzt werden. Zu beachten 
ist nur, daß das erste Listenele- 
ment mit dem Index 0 ange- 
sprochen wird, während »i« 
erst bei 1 beginnt. Deshalb 
muß im Listing als Indexaus- 
druck »i-1« stehen. 

Wie schon für die 2. Folge 
vorgesehen, finden Sie in die- 
ser Folge ein kleines Zahlenra- 
tespiel. Schauen Sie sich den 
Quelltext (Listing 7) genau an! 
Er zeigt recht anschaulich, wie 
viele der vorgestellten Fea- 
tures in einem Programm zu- 
sammenarbeiten sowie einige 
Kniffe mehr. 

In der nächsten Folge geht 
es dann »richtig los«. Sie wer- 
den mit dem wichtigen Daten- 
typ »Zeiger« und den vielzi- 
tierten »Objekten« bekannt 
gemacht. dg 


ur DIE 
RICHTIGE 
N\ISCHUNG 


KOMMT 


een 


Wenn spezielle Lösungen geplant sind, weil 
Einzelkomponenten wegen mangelnder Zu- 
sammenstellung nicht zusammenpassen, sind 
Pannen stets vorprogrammiert. Deshalb 
haben wir für Sie speziell zusammengestellte 
Systeme im Angebot und installieren auf 
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Ei Grafikprogramm 


AVI-Konverter 


Auf der CD Aminet 5 habe ich das Pro- 
gramm »CDDARip« gefunden, mit dem 
man direkt von einer Audio-CD Musik im 
IFF-8SVX-Standard sampeln kann. Wie 
teile ich dem Programm mit, daß mein 
CD-Laufwerk auf Unit 3 liegt? 

Ich suche außerdem ein Programm, das 
AVI-Files ins HAM8-Format konvertiert. 
Gibt es solch ein Programm aus dem Be- 
reich Public Domain? 

Ein weiteres Problem habe ich mit mei- 
nem Drucker Citizen Projetll. Farbbilder 
werden nur sehr dunkel gedruckt und um 
etwas zu erkennen muß ich die Bilder sehr 
stark aufhellen. Das Ergebnis sind dann 
Farbverluste und Bilder, die nicht mehr gut 
aussehen. Zur Zeit drucke ich mit dem 
Workbench-Druckertreiber HP-DeskJet. 
Ich habe vor, mir Turboprint 4.0 zu kau- 
fen. Ist bei diesem Programm der richtige 
Treiber für meinen Drucker dabei? 

Kai Kockott, 10407 Berlin 


I. Um das Programm richtig zu starten, 
müssen Sie zusätzlich zur Unit angeben, 
welches Device für Ihr CD-ROM-Lauf- 
werk gilt. Voreingestellt ist nämlich 
»scsi.device«. Haben Sie beispielsweise 
einen GVP-Hostadapter und die Lauf- 
werks-Unit ist 3, starten Sie das Pro- 
gramm mit folgender Eingabe: 


CDDARip 3 gvpscsi.device 


Beachten Sie aber, daß nicht alle Lauf- 
werke von diesem Programm unterstützt 
werden. 

2. Aus dem Bereich Public Domain 
gibt es das Programm »Xanim«, das Da- 
teien im AVI-Format anzeigt und nach IFF 
wandelt. Allerdings ist es nicht so einfach 
zu handhaben, wie es sich hier liest. Die 
Bedienung erfolgt ausschließlich via Shell 
bzw. CLI. Um es voll auszureizen ist auf 
jeden Fall die Beschreibung zu lesen. Sie 
finden das Programm auf der Aminet-CD 
im Verzeichnis »gfx/show«. Ein AVI-File 
wird in Einzelbilder zerlegt. Diese wer- 
den je nach angegebener Option in einer 
Farbtiefe von 8-Bit oder 24-Bit gewandelt 
und gespeichert. Danach bearbeiten Sie 
die Bilder mit einem geeigneten Grafik- 
programm. Effektiver erreichen Sie Ihr 
Ziel beispielsweise mit dem kommerziel- 
len Programm »MainActorBroadcast«. 

3. Die Druckertreiber der Workbench 
sind gerade für den Grafikausdruck unge- 


eignet, da sie total veraltet 
sind. Das Programm Tur- 
boprint dagegen hat den 
richtigen Treiber für Ihren 
Drucker. Damit werden 

Sie in Zukunft gute 
Druckergebnisse erzielen. 

Die Redaktion 


1 Datenbank 
Elektronisches 
Lexikon 


Ich besitze einen Amiga 500 mit einer 
512-KByte-RAM-Erweiterung sowie Fest- 
platte. Welchen Druckertreiber kann ich 
für meinen Matrix-Drucker Panasonic KX- 
P1123 verwenden? 

Außerdem möchte ich mir ein eigenes 
Lexikon anfertigen, sowie eine Kartei für 
Amateurfunk und Fußball anlegen. Wel- 
ches Programm können Sie mir dafür 
empfehlen? Michael Beutel, 55120 Mainz-Mombach 

1. Für Textausdrucke können Sie mit 
den originalen Treibern der Workbench 
experimentieren. 
nicht zufriedenstellend, empfehlen wir Ih- 
nen unsere PowerDisc 25. Hier finden Sie 
das Programm »TurboPrint Pro 3.0« und 
den richtigen Treiber für Ihren Drucker. 

2. Mit einem Datenbankprogramm wer- 
den Sie Ihr Archiv in den Griff bekom- 
men. Solche Programme gibt es reichlich 
im kommerziellen, wie im Public Do- 
main- oder Sharware-Bereich. Versuchen 
Sie es einmal mit der Datenbank »Fiasco« 
(PD) oder »TurboBase« (kommerziell). 
Damit können Sie auch gleichzeitig Grafi- 
ken bzw. Bilder verwalten, was gerade für 
ein Lexikon komfortabel ist. Die Redaktion 


MI Animationsprogramm 
Amiga-Video- 
recorder 


Mit meinem Amiga 1200 möchte ich 
Videos als IFF-Animation aufnehmen und 
anschließend mit einem Grafikprogramm 
weiterverarbeiten. Ich habe eine 1-GByte- 
Festplatte, eine Turbokarte 1230/50MHz 
und 18 MByte RAM. Können Digitizer, 
wie beispielsweise der »Graffito«, Video- 
sequenzen nur als Einzelbilder speichern 
oder gibt es auch Lösungen, die gleich ei- 
ne fertige IFF-Animation speichern? 

Andreas Riedel, 04277 Leipzig 


Sind Ihre Ergebnisse 


Für Ihr Vorhaben besitzen Sie schon 
eine ordentliche Hardware-Voraus- 
setzung. Allerdings werden Sie die 
Videosequenzen immer nur als Ein- 
zelbilder erhalten. Diese können 
ı Sie dann mit einem Grafikpro- 
gramm, wie »DPaint«, »MainActor« 
oder »Clarissa« zu einer Animation zu- 
sammensetzen. Welches Programm Sie 


dann nutzen, liegt bei Ihnen. Die Redaktion 


EI T-Online 
AMIGA-Magazin 
ım Btx 


Ich habe mir vor geraumer Zeit ein AR- 
CHOS-OverDrive-CD-ROM-Laufwerk mit 
PCMCIA-Interface gekauft. Ich habe aber 
nun mit dem zugehörigen Treiber Version 
7.0 und der Software speziell von 
»Microprose« Probleme. Leider gibt es 
den Händler, bei dem ich mein Laufwerk 
gekauft habe, nicht mehr. 

1. Gibt es eine Firma, an die ich mich 

wenden kann? 

Beim Stöbern im T-ONLINE entdeckte 
ich, daß das AMIGA-Magazin dort eine 
Seite betreibt. Leider war sie noch nicht 
in Betrieb. 

2. Ab wann werdet Ihr dort erreichbar 

sein? 

P.S.: Macht weiter so, das AMIGA-Ma- 
gazin ist echt super. Ich freue mich jeden 
Monat darauf und die Idee mit der CD 
zur Zeitschrift ist ebenfalls super! 

Thomas Buß, 88471 Laupheim 


1. Wenden Sie sich an die Firma TEL- 
MEX, 83603 Holzkirchen b. München, 
Tel. 0 80 24-87 30. 

2. Zur Zeit betreiben wir im T-Online 
lediglich eine Seite für die Vorschau zum 
AMIGA-Magazin. Zusätzlich sind wir da- 
bei, die Voraussetzungen zu schaffen, 
daß wir auch über diesen Dienst zu errei- 
chen sind. 

3. Wir bedanken uns fürs Lob und 
natürlich bei allen, die uns zur CD-ROM 
gratuliert haben, aber auch bei denen, die 
uns ihre Kritik wissen ließen. Die Redaktion 


El Datenbank 


AMIGA-Magazin 
archiviert 


Ich besitze alle Ausgaben des AMIGA- 
Magazins. Wenn ich einen Beitrag zu ei- 


nem bestimmten Thema suche, ist das 
immer sehr zeitaufwendig. Gibt es ein 
Gesamtinhaltsverzeichnis mit Suchfunkti- 
on auf Diskette? Günther Geißler, 79194 Heuweiler 
So ein Inhaltsverzeichnis ist auf unserer 
CD 1/96 zusammen mit der Datenbank 
»MaxonTWIST« zu finden. Es beinhaltet 
alle Ausgaben der Hefte 1/89 bis heute. 
Dabei wird auch die Fähigkeit der Bild- 
verwaltung von »Twist« genutzt. Die Da- 
tenbank wird ab sofort ständig aktuali- 
siert. Da der Datenumfang recht groß ist, 

ist eine Diskettenversion nicht geplant. 
Die Redaktion 


= Grafikprogramm 


DPaint für MS- 
DOS 


Das Grafikprogramm DPaint ist auf 
dem Amiga sehr verbreitet. Ich habe 
gehört, daß es dieses Programm auch für 
MS-DOS-Rechner gibt. Stimmt das? Wel- 
che Version ist derzeit aktuell? 

Eduard Zaruba, A-1190 Wien 


Ja, das ist richtig. Das Grafikprogramm 
DPaint existiert auch für MS-DOS-Rech- 
ner. Allerdings konnte es sich dort nicht 
so durchsetzen, wie in der Amiga-Ge- 
meinde. Wir haben uns.deshalb in einer 
PC-Redaktion unseres Verlags erkundigt. 
Dort wurde uns gesagt, daß dieses Pro- 
gramm seit einiger Zeit für den PC nicht 
mehr weiterentwickelt wird. Vielleicht 
bekommen Sie in einem PC-Shop noch 
eine »liegengebliebene« Version. 


Die Redaktion 


EI Amiga 1200 


Floppy-Problem 


Vor einigen Wochen kaufte ich mir ei- 
nen neuen, von AMIGA Technologies 
hergestellten Amiga 1200 HD. Dieser 
sollte nach Ihren Berichten mit dem älte- 
ren Amiga 1200 in der Hardware iden- 
tisch sein. Leider mußte ich feststellen, 
daß ein Großteil meiner alten Software 
auf dem neuen Amiga nicht mehr funktio- 
niert. Diese Programme sind ausschließ- 
lich solche, die eigene Routinen zum 
Booten benutzen (Demos und Spiele). 
Das äußert sich so, daß ca. zwei Sekun- 
den nach Beginn des Bootvorgangs das 
Diskettenlaufwerk nicht mehr reagiert 
und die Laufwerks-LED nicht erlischt. Bei 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


zwei weitern neuen Amiga 1200 ist das 
genauso. Woran liegt das? 


Arne Brassat, 42279 Wuppertal 


Dieses Problem ist nach Auskunft von 
AMIGA Technologies bereits bekannt. 
Die Ursache ist, daß einige Software-Ent- 
wickler mit eigenen Boot-Routinen die 
Programmier-Richtlinien mißachtet ha- 
ben. Da alle Tests, so auch in unserer Re- 
daktion, mit »sauber« programmierter 
Software durchgeführt werden, ist dieser 
Effekt bisher nicht aufgefallen. Selbstver- 
ständlich wird an einer Lösung gearbeitet. 
Sobald es eine Lösung des Problems gibt, 
werden wir im AMIGA-Magazin darüber 
berichten. Die Redaktion 


3 Support 
Einzelfall? 


Während häufig nur schlechte Erfah- 
rungen mit Amiga-Versandhäusern ge- 
schildert werden, möchte ich hiermit eine 
Lanze brechen und ein Lob für die Firma 
»Amiga-Oberland« an dieser Stelle an- 
bringen. Der schnelle Versand, die 
freundliche, informative sowie kompeten- 
te Beratung (auch zur Messe in Köln) soll- 
te beispielhaft für andere Firmen sein. 
Meine Reklamation zu fehlerhaften Pro- 
grammen wurden immer schnell bearbei- 
tet und eine Lösung in Aussicht gestellt, 
auch wenn der Support nicht hätte gelei- 
stet werden müssen. Armin Hübner, 33649 Bielefeld 


Mehr Kritik, als Lob — das liegt sicher- 
lich daran, daß Frust danach schreit von 
der Seele geschrieben zu werden, wohin- 
gegen man gute Erfahrungen eher zufrie- 
den für sich behält. Schließlich geht man 
ja davon aus, daß der Kunde König sein 
soll. Daher möchten wir an dieser Stelle 
ein Wort an alle richten, die uns in letzter 
Zeit ihre negativen Erfahrungen mit Ver- 
sand-Firmen mitgeteilt haben. Diese Brie- 
fe verschwinden keineswegs im Papier- 
korb! Wir setzen uns mit diesen Firmen in 
Verbindung und werden gegebenfalls 
Stellungnahmen dazu veröffentlichen. 


Die Redaktion 
Ei Speichererweiterung 
Lichtblick 
Für Grafikanwendungen reicht der 


Speicher in meinem Amiga 2000 oft nicht 
aus. Ich habe 6 MByte RAM - 2 MByte 
Chip-RAM und 4 MByte Fast-RAM auf ei- 
ner Turbo-Karte. Da es den Turbo-Karten- 


Hersteller nicht mehr gibt, hoffe ich von 
Ihnen Auskunft zu bekommen. Zwar sind 


"in letzter Zeit einige Hardware-Erweite- 


rungen für Amigas erschienen, nur kaum 
welche für den Amiga 2000. Gibt es eine 
Möglichkeit, den Arbeitsspeicher meines 
Amiga 2000 zu erweitern? 

Hans Weise, 06773 Gräfenhainichen 


Hilfe kommt von »M-TEC Hardware 
Design«, Horsterstr. 297, 46238 Bottrop. 
Die Firma bietet seit einiger Zeit eine 
Speichererweiterung für den Amiga 2000 
an, bei dem moderne SIMM-Module'zum 
Einsatz kommen. Es sind 1-, 2-, oder 4- 
MByte-Module steckbar. Desweiteren 
wird eine Kombination für 6 MByte 2 +4 
MByte) zugelassen. Maximal kann das 
Fast-RAM um 8 MByte erweitert werden. 
Damit das System diesen Speicher zusätz- 
lich zu der Speichererweiterung auf Ihrer 
Turbokarte erkennt, müssen Sie Ihrer Tur- 
bokarte einen anderen Auto-Config-Be- 
reich zuweisen. Schauen Sie dazu in der 
Dokumentation zur Turbokarte nach. Oh- 
ne SIMMs kostet die Speichererweiterung 
ca. 100 Mark. 


Die Redaktion 


Amiga-Clubs 


Name und Anschrift: Amiga Computer Club 
Voralberg, D. Weyermann, Churstr. 15, 

| A-6800 Feldkirch, Tel. +43/05522 76 124, 
Fidonet 2318772 ° 

Computertypen: Amiga > 

Beiträge: Jahresbeitrag Erwachsene: = 

ÖS. 500.- 


Jahresbeitrag Kinder ÖS. 200.- 


| Leistungen: preiswerte Computer-Zeitschrif- 
ten; Sonderpreise für AmiNet- und Fish- 
CDs; clubeigene Computer; 


Schwerpunkte: Durchführung von "Kulken; 
Informationen und Vorstellungen neuer 
Amiga-Produkte; Tips und Tricks; Spiele- 
Abende; Rund um FidoNet/Internet; PD- 
Software; Monatsdiskette; 
Mitglieder: ca. 40 

| Bemerkungen: Die Mitglieder des Clubs 
sind im Alter zwischen 13 und 75 Jahren. 


Hier fühlen sich Anfänger und Profis wie zu 
Haus. 


| Name u und Anschrift: A.P.N.S. - u = 
‚Marcus Gerresheim, Donaustr. GEL 
46395 Bocholt 


Computertypen: Amiga 
Beiträge: monatlich 5 Mark : 


Leistungen: monatliche Clubzeitung, mo- . 
‚natlich‘zwei PD-Disketten, Tips:& Tricks, 
Spiele Service, Spiele-Verleih eu 


53 


I Betriebssysteme 


Running Linux 


Nachdem die letzte Buchbesprechung 
der Systemadministratorseite von Linux 
galt, wendet sich dieses Buch an die An- 
wender. Speziell in Zeiten der Datenver- 
netzung kann es vorkommen, daß man 
über einen Terminal-Zugang zu einem Li- 
nux-Rechner bekommt. Aber auch wer 
eine PC-Karte in seinen Amiga einsetzt, 
sollte sich bei der Wahl des Betriebssy- 
stems ruhig einmal Linux ansehen. 

Das Buch »Running Linux« von O‘Reil- 
Iy and Associates beschreibt auf etwa 600 
Seiten in Englisch die wichtigsten Aspekte 
von Linux. Dabei erhält der Leser vorab 
eine Einführung in die Strategie, die hinter 
der freien Verbreitung eines so hochwerti- 
gen Betriebssystems liegt und welche An- 
wender angesprochen werden sollen. 

Wo man Linux herbekommt und wie 
man es installiert behandelt der zweite 
Abschnitt. Leicht verständlich und nach- 
vollziehbar, so daß auch Einsteiger hier 
zurechtkommen. Basiskonzepte und Be- 
fehle werden dem Leser im dritten Teil 
des Buchs nähergebracht. Dabei sind für 
den Interessierten auch einige grundle- 
gende Informationen zu Unix dabei. 

Etwas Systemmanagement läßt sich 
nicht vermeiden, da man ja vom System 
nach der Installation auch einen reibungs- 
losen Ablauf erwartet. Teil vier gibt darü- 
ber Aufschluß. Wichtige Tools wie Edito- 
ren sowie die grafische Oberfläche X-Win- 
dow sind ein weiterer wichtiger Bereich, 
dem das Buch auch ein Kapitel widmet. 

Betrachtungen über Programmieren un- 
ter Linux und Netzverwaltung runden 
den Linux-Rundgang ab, bevor in den 
Anhängen noch einige spezielle Themen 
abgehandelt werden. 

Fazit: Ein Buch, das jedem interessierten 
Anwender und speziell dem mit Linux-Am- 
bitionen über einige Hürden hinweghelfen 
kann. Ein echtes O’Reilly-Buch! abc 


Running Linux, 
Matt Welsh and Lar Kauf- 
\ mann, 600 Sei 
"ISBN 156592 


„Thomson Verlag 
1995, Bonn, 


EM Datenkommunikation 


Musik im Internet 


Der Sybex Verlag hat zur diesjährigen 
Frankfurter Buchmesse einenTitel für alle 
musikinteressierten Internet-Benutzer her- 
ausgebracht. Auf ca. 160 Seiten werden 
dabei die verschiedensten Themenberei- 
che in Form von WWW-Seiten, News- 
groups und FTP-Archiven aufgelistet und 
kommentiert. 

Egal, ob Sie sich mehr für die kreative 
Seite der Computermusik begeistern, oder 
es vorziehen, im weltweit größten Infor- 
mationsnetz über Musikrichtungen und 


UNTDECKEN SIE DAS. INTERNUT 
Grabig/Stuck/Trelle: 
Musik im Internet; 
154 Seiten; 
ISBN 3-8155-65 5 
Sybex Verlag; 1995; 
19,80 Mark 


aktuelle Popgruppen nachzuschlagen, 
das Buch »Musik im Internet« hilft mit je- 
der Menge Sprungadressen (URLs), die 
geeignete Quelle zu finden. 
MIDI-Musiker greifen dabei gerne auf 
Archive zurück, die vor Dateien im Stan- 
dard-MIDI-Format nur so überquellen. 
Aber auch entsprechende Tools und an- 
dere Hilfsprogramme lassen sich lokali- 
sieren. Weiterhin geht ein Großteil des 
Buchs auf die vielen semiprofessionellen 
und inoffiziellen Internet-Sites (Adressen) 
ein, die sich mit bekannten Bands und 
Einzelinterpreten des aktuellen Musik- 
markts auseinandersetzen. Entsprechende 
kommerzielle Internet-Seiten bleiben 
natürlich nicht unerwähnt und werden 
zum Teil ziemlich deutlich kommentiert. 
Ergänzend sind ein paar grundlegende 
Erklärungen zum Internet in den Text ein- 
gestreut, die vor allem für Einsteiger ge- 
dacht sind, aber auch wirkungsvoll das er- 
[rischende Layout des Buchs unterstützen. 
Fazit: Für Einsteiger und insbesondere 
für Musiker bietet das Buch einfach nur 
eine Menge gut kommentierter Adressen. 
Nur beim Preis hätte man sich bei Sybex 


vielleicht etwas zurückhalten sollen. 
Die knapp 20 Mark für das recht 
AN BI A HI TI vr SIE FI AMT 


Mi Der eigene Web-Server 


HTML 


Mitmachen, dabeisein. Wem das nicht 
reicht, der muß selbst Seiten im WWW 
publizieren und einen Server aufbauen. 
»HTML und das World Wide Web« soll 
dazu die Hintergrundinformation liefern. 
Das deutsche Buch beschränkt sich dabei 
- wie bei O'Reilly üblich — auf Unix- 
Rechner und den »httpd«-Server, den es 
aber auch für Amigas gibt. Dafür sind die 
Erklärungen exakt zugeschnitten und sehr 
ausführlich; mit Beispielen wird nicht ge- 
geizt. Allerdings muß man gute Unix- 
Kenntnisse mitbringen, um den überwie- 
genden Teil des Buchs zu verstehen. In- 
haltlich erklärt das Werk, was das Web ist 
und wie die Entwicklung momentan vor- 
anschreitet sowie wie man einen HTTP- 
Server installiert; es erläutert alle HTML- 
Kommandos, darunter auch einige aus 
HTML 3.0 (Tabellen, Formeln und Grafi- 
ken), zeigt, wie man Skripte erstellt, 
anklickbare Bilder einbindet und Formula- 
re aufbaut. In einem eigenen Kapitel geht 
es nur um das Thema Sicherheit. Auch die 
Anhänge sind nützlich: Es finden sich Re- 
ferenzen zu HTML-Kommandos, Sonder- 
zeichen und den Konfigurationsdateien 
»httpd.conf«, »access.conf« und 
»srm.conf«. Der Schreibstil ist locker und 


HTML - und das World || 2 
Wide Web, Russ Jones & || 

Adrian Nye, Thomas || 

Merz (Übersetzung), | 

i 200 Seiten, || 
ISBN 3-930673-34-7, 

Preis 29 Mark, O'Reilly, || 

Internat. Thomson Verlag || 


1995, Bonn | 


die Aussage bleibt dennoch präzise. Es 
macht keine Schwierigkeiten, komplizier- 
tere Sachverhalte zu verstehen. Das 
»Drumherum« des Buchs - Index, Inhalts- 
verzeichnis, Kapitelübersichten bei jedem 
Kapitel, Abbildungsverzeichnis, Abbildun- 
gen und Einführung - sind perfekt gelöst. . 

Fazit: Wer unter Unix einen Web-Ser- 
ver aufbauen muß, liegt mit diesem Buch 
goldrichtig. Amiga-Besitzer werden dank 
httpd-Portierung auch ihren Nutzen aus 


dem Buch ziehen können. Für Semiprofis 
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Hier kommt wieder mal ein 
neues Paket Time-Disket- 
ten. Sound, Grafik, Viren- 

schutz, Spiele: für alle Ge- 
schmäcker ist etwas dabei. 


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Alle Programme der Time-Serie befinden 
sich mittlerweile in gepackter Form auf den 
Disks. Per Mausklick werden sie in die 
RAM-Disk entpackt und können von dort 
aus auf der Festplatte installiert werden. rk 


Time 448 


Databench 
Es handelt sich um eine Datenbank, die für 
einfache Anwendungen völlig ausreichend 
ist. Die 64 Datenfelder können mit sieben 
unterschiedlichen Datentypen belegt wer- 
den. Dazu gehören Texte bis 256 Zeichen, 
Zahlen, Formeln und Bilder. Durchsuchen, 
Sortieren und Filtern der bis zu 500 Millio- 
nen Datensätze ist natürlich auch möglich. 
Man kann seine Adressen bequem in Serien- 
briefe einfügen. Auch ein ARexx-Port mit 25 
Befehlen wurde nicht vergessen. Bereits exi- 
stierende Datenbestände kann man in Data- 
bench-Format importieren. $ V 2.75; ab OS 
2.0; Shareware; Autor: Eric Hambuch 
Verwaltung/Datenbank 
Bounce = een : 
Wie der Name schon sagt ist »Bounce« ein 
Hüpf-Spiel. Eine agile Kugel ist auf der Jagd 
nach Diamanten, wird aber selbst auch von 
diversen Bösewichtern verfolgt. Wer alle Stu- 
fen durchgespielt hat, kann sich mit dem Le- 
veleditor neue basteln. + ab OS 2.0; Demo- 
version; Autor: Ben Wyatt 
Spiel/Plattformspiel 
Trails 
Und wieder ist eine Kugel unterwegs, dies- 
mal springt sie nicht, sondern muß einen ge- 
kennzeichneten Weg entlanggeschoben wer- 
den, was durch zahlreiche Hindernisse nicht. 
ganz einfach ist. * ab OS 2.0; Shareware; 
Autor: Henning Roblin Spiel/Knobelspiel 


Time 449 


VF-Schutz 2.77 

Für alte Amiga-Hasen ist »VT-Schutz« bereits 
ein guter Bekannter. Für Neulinge: VTSchutz 
ist ein sehr leistungsfähiger, stetig aktualisier- 
‚ter Virenkiller. VT-Schutz erkennt eine Viel- 
zahl lästiger Bootblock- und Linkviren sowie 
zahlreiche »trojanische Pferde« (zunächst 
harmlos aussehende Programme, die ein ge- 
fährliches Doppelleben führen). Gegen all 
diese Übeltäter besitzt VT-Schutz wirksame 
Waffen. Eine ausführliche Anleitung sowie 


EM PD-Serie: Time 448 bis 453 


Zeitsprung 


Time 450 


SoundFX 
Die Namensähnlichkeit kommt nicht von un- 
gefähr: »SoundFX« geht mit Sound ähnlich 
»fingerfertig« um, wie »ImageFX« mit Grafi- 
ken. Die Funktionen des Programms lassen 
Soundfreaks aufhorchen: Samples kann man 
mit 50 Operatoren beeinflussen (wie wäre es 
mit Sample-Morphing, 3D-Cube-Parameter- 
modulation und resonanzfähigen Filtern und 
Boostern?), das Programm arbeitet intern mit 
32/16-Bit-Signalqualität, spielt Sounds mit 8 
und 14 Bit, konvertiert zahlreiche Formate, 
arbeitet in Mono, Stereo und sogar Quadro 
und besitzt komfortable Editier- und flexible 
Darstellmöglichkeiten. Um auch für spätere 
Erweiterungen gerüstet zu sein, sind Player, 
Loader und Effekte als externe Module ausge- 
führt. $ V3.2; ab OS 2.0; Shareware; Autor: 
Stefan Kost Sound/Soundbearbeitung 


Time 451 und 451a 


VideoTracker 
Die Idee hinter »VideoTracker« ist, grafische 
Effekte um ein Musik-Module »herum« zu 
komponieren. Was dabei herauskommt, 
heißt dann »Vidule« und vereint Module und 
Effekte in ausführbarer Form. Die Einsatzge- 
biete sind vielfältig: Vom Intro bis zum Vi- 
deoabspann ist alles möglich. VideoTracker . 
kennt zahlreiche Datenformate wie beispiels- 
weise Texte, IFF-Bilder, -Brushes und -Anims, 
Amiga- und Kara-Fonts, Vektordaten in den 
Formaten von ROT, Imagine und Videosca- 
pe, Palettensätze und sogar »Landscapes« 
wie sie z.B. mit »Vista Pro« oder »Scenery 
Animator« erstellt werden. Daten dieser For- 
mate werden in Effekten benutzt, die als ex- 
terne Module gestaltet sind. Bis zu 256 ver- 
schiedene Effekte lassen sich mit Songposi- 
tionen oder Samples synchronisieren und un- 
tereinander kombinieren. + V2.0; ab OS 1.3; 
Shareware; Autor: Peter van Campen 
Multimedia/Effektkomposition 


Time 452 


Poweroids 

Hinter »Poweroids« verbirgt sich ein Klassi- 
ker in neuer Aufmachung: »Asteroids«. Ein 
Raumschiff muß sich gegen allerlei herum- 
fliegende Asteroiden wehren. Das ist nicht 
leicht, denn die Asteroiden zerspringen bei 
Beschuß lediglich in immer kleinere Teile 
und das Raumschiff muß über Schubkraft ge- 
ara Doaurermidlrgist An ässden 


Parallelport) und teilweise gerenderte 
mierte Grafiken sorgen für Spielspaß. 
+ V1.2; ab OS 2.0; Shareware; Autor 
Matthias Bock Spiel/Asteroic 


MineRunner 
Und noch ein Klassiker im neuen Ge 
»Minerunner« ist eine nahezu origina 
Umsetzung von »Loderunner«. In ein 
byrinth von Leitern und Ebenen müss 
Goldstücke aufgesammelt werden. Z. 
che Gegner versuchen natürlich, das 
hindern. Durch geschicktes Graben \ 
Löchern lassen sich diese jedoch zeit 
außer Gefecht setzen. Auch »MinerR 
läuft prächtig im Multitasking und un 
bis zu vier Spieler. $ V1.7; ab O5 2.1 
ware; Autor: Matthias Bock 
Spiel/Loderunn 


Time 453 


Diskspare 
Das »diskspare.device« erlaubt es, 9 
1968 KByte auf DD- bzw. HD-Diske 
durch ein spezielles Aufzeichnungsfc 
speichern. Die so beschriebenen Dis 
sind zwar nicht mehr ohne das Deviı 
bar, dafür ist der Zugriff aber schnell: 
Paket liegt eine ausführliche Anleitur 
Zusätzlich im Paket befindet sich da: 
ram.devices, ein Ersatz für die resetft 
'RAM-Disk »RAD:«. $ V3.3;ab O5 2 
ware; Autor: Klaus Deppisch 
System/Trackdi 
Browser Il 
»Browser Il« ist ein Vertreter der Gat 
teimanager, die den täglichen Umga 
Dateien erleichtern möchten. Brows 
sich jedoch in ungewohnter Aufmac 
Das Programm bietet beliebig viele’! 
ster, zwischen denen Operationen ir 
scher »Drag & Drop«-Manier ausgef 
den. Browser zeigt sich zudem bega 
arbeiten von Archiven, Netzwerksup 
im Darstellen von Verzeichnisbäum: 
mandos lassen sich Dateitypen zuwe 
wenn die »whatis.library« zum Eins: 
kommt. $ V3.09; ab OS 2.0; Sharev 
Autoren: Pierre Carrette u. Sylvain R 
Hilfsprogramm/Date 
ZShell 
»ZShell« ist ein komfortabler Ersatz | 
die Amiga-Shell. ZShell verbirgt in s 
rade 32 KByte Größe sage und schre 
eingebaute Kommandos, die die me 
nutzten Kommandos der Originalsht 
bilden. Weitere Schmankerl sind au! 
sche Dateinamenvervollständigung, 
Review-Buffer, Online-Hilfe, eingeb 
AmigaGuide-/Multiviewer, Pipes, Sı 
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sche Oberfläche bedienen 
möchte, kann seine Sicherun- 
gen auch automatisieren. 
ABackup läuft auf jedem Ami- 
ga mit mindestens AmigaOS 
2.04 und 1 MByte Speicher, 
das Programm selbst ist einge- 
deutscht, die Anleitung gibt es 
aber nur in Englisch und Fran- 


Universe aber nicht möglich. 
Das Programm läuft ab Ami- 
gaOS 2.04 und mit Grafikkar- 
ten. Es hat eine englische 
Oberfläche, ist aber auf 
Deutsch dokumentiert. 


Verzeichnis: gfx/fract; Shareware 


FiloFax 2.0 ist ein einfacher 
Terminkalender, mit dem man 
sich vom Computer an belie- 
bige Termine erinnern lassen 


die aktuelle Version 40.16 möglich. Die Sicherungen zösisch. kann. Diese werden über eine 
von »SetPatch«, das einige können auf Wunsch per verzeichnis: disk/bakup; Shareware grafische Oberfläche verwal- u 
Fehler im AmigaOS behebt, »xpk.library« komprimiert und tet. Sie können zu einem ge- Amen 
über das Aminet allen Amiga- verschlüsselt werden, und FractalUniverse 1.62 von nauen Zeitpunkt oder sich täg- new 
Besitzern frei zur Verfügung. auch die Zugriffsrechte eines Stefan Kost entführt uns in die lich bis jährlich wiederholend | 
Es ist in Verzeichnis eingestellt werden, auf »Gom 
»util/boot« zu finden. Ein wei- Wunsch mit Vorwarnung. Das schueik 
terer Patch läßt ebenfalls auf- Commodity von FiloFax wacht a 
horchen: Zu dem ehemaligen dann ständig im Hintergrund Sge W 
Haus- und Hof-Compiler von über fällige Termine, an die es ee 
Commodore, dem SAS/C-Pa- per Requester oder dem Start ann 5 
ket, ist der Patch auf Version eines Programmes, auf Aexisei 
6.56 im Verzeichnis »biz/ Wunsch auch mit Tonunter- Bere 
patch« erschienen. Und das, malung, erinnert. Zusätzlich. Fasanı 
obwohl die Entwicklung von bietet das Programmpaket von 44000 
SAS schon vor Monaten offizi- Holger Kasten ein Notizbuch, er 
ell eingestellt wurde... in dem man Texte vermerken eichend 
kann, sowie ein einfaches Sta- 
ABackup 5.02 präsentiert tistikprogramm über die Neu- — 
sich in seiner neuesten Versi- starts und eventuelle Abstürze Br 
on generalüberholt als ausge- des Systems. FiloFax läuft ab ROMs 2 
wachsenes Backup-Programm. > AmigaOS 2.04 auf jedem = 
Die Autoren Denis Gounelle ABackup: Bietet alles, was man von einem modernen Backuppro- Amiga, Programm und Doku- a 
und Reza Elghazi haben gramm erwarten kann, Tapestreamer werden auch unterstützt mentation sind deutsch. rn 
DOS, di 
Dench u 
5 — | Welt der Fraktale. Die Stärken EasyBase 1.0 ist eine einfa- za 
Neue Versionen dieses Fraktalgenerators liegen che Datenbank mit MUI- Joch 
Programm Programmart Verzeichnis | vor allem in seiner Farbver- Oberfläche, geschrieben von a 
Barfly 1.27 Assembler-Paket dev/issm. waltung und dem flexiblen Jean Francois. Die Daten, wie ru 
CBE 4.02 Clipboard-Erweiterung util/cdity Berechnungsalgorithmus. Zu- auch das Format der Daten- > I 
CyberGraphX 2.12 "Grafikkartentreiber efx/board sätzlich stehen bei der Bildbe- bank, werden komplett über rear 
DFA 2.6 Adressenverwaltung biz/dbase rechnung mehrere Dithering- die grafische Oberfläche Ver u 
Dies: © Imägine Mörph-Paket "ebd Algorithmen und Einfärbungs- waltet. Die Datenfelder kön- Samen. 
Executive 1.20 _Taskscheduler-Erweiterung util/misc methoden zur Verfügung. Die nen aus Text, Bild- oder Ton- Pe 
Filer 3.34: 2° Dateimanager — util/dir. Berechnung der Fraktale wird daten bestehen. Um diese dar- = 
IconanDrae Konadan gfx/edit komplett über Formelskripte zustellen oder abzuspielen Spur, ind 
"MovieMUI3.Ja Filmdatenbank biz/dbase gesteuert. Neben den bekann- wird die »datatypes.library« | 
ns erg game/shoot ten Mandelbrot- und Julia- von AmigaOS$ 3.0 benötigt. Es — 
sc6.56pchllha’ Patch für SAS/C biz/patch Mengen sind 68 Fraktalfor-- ist auch ein kleiner ARexx- ER 
SEE 23 ar ur Audradaränı. mus/edit meln: bereits fest eingebaut, Port eingebaut. Programm und 
Typeface 1.1 Zeichensätz-Editor text/mise und nochmal über 100 exter- Dokumentation gibt es.nur in N 
VT 2.77 Anti-Virus-Programm util/virus ne Formeln werden mitgelie- Englisch und Französisch. rk 
fert, die man auch selbst leicht \ hnis- biz/dbase 


38 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


a ent 


Modernes Ben 


StormC -Preview 


0, _DM 


Einführungsangebot 


652 


rn 


BOTEN 


 Source-Leve-Debugger 


ETUI one SSL, re 94 


\ 
\ 


utzerinterface 


TE TISRZTOELRREN PITEDLEHTTHEDTLÄIENE 


EL? 


KARSRE IERER 


PUBLIC DOMAIN 


Die Amiga-Fenster und 
-Schalter sahen bislang recht 
grau aus im Vergleich zum 
bunten Mac-OS oder gar 
Windows 95. MUI hat schon 
in der Vergangenheit einiges 
wettgemacht und kommt 
jetzt in der Version 3.1 auf 
den Markt. Was bringt's? 


EB Intuitionerweiterung: Magic User Interface 3.1 


Oberflächlich gut! 


Interessanterweise hat des Einstellprogramms, das 
»AMosaic 2.0«, der bisher dann nur die Einstellungen für 
einzige, grafische Web-Brow- dieses eine Programm ändert. 
ser für den Amiga, die Sprech- Wer bisher auf- und zu- 


Damit lassen sich diverse Ei- 
genschaften von Bildschirmen 
definieren und diese einfach 
öffnen und schließen. Als Be- 


EM von David Göhler 


ei MUI scheiden sich die 

Geister: Die einen finden 
die Oberfläche schlicht zu fett 
und langsam, die anderen 
meinen, es gäbe nichts Besse- 
res. Recht habe beide - ein 
wenig. Das Magic User Inter- 
face braucht schon etwas Lei- 
stung, bietet dafür aber auch 
soviel, wie kein anderer Intui- 
tion-Aufsatz. 

Außerdem hat Stefan Stuntz 
— der Programmierer des Sy- 
stems — die Klagen ernst- 
genommen und MUI einer 
Schlankheitskur unterzogen. 
Funktionen, die nicht jedes 
Programm benötigt, wurden in 
externe Libraries ausgelagert, 
was Speicherplatz und vor al- 
lem Ladezeiten spart. Darü- 
berhinaus hat er auch noch 
ein wenig optimiert, so daß 
gerade auf langsameren Rech- 
nern MUI merklich an Ge- 
schwindigkeit zulegt. 

Neue, für die Bedienung 
sehr nützliche Elemente sind 
Drag&Drop, wovon das neue 
Einstellprogramm reichlich Ge- 
brauch macht. Dieses hat der 
Autor komplett überarbeitet. Es 
wirkt deutlich übersichtlicher 
und ist optisch ansprechend (s. 
Bild). Vom Macintosh her be- 
kannt und übernommen ist das 
Bubble-Help: Bewegt man den 
Mauszeiger über einen Schal- 
ter und wartet drei Sekunden, 
erscheint eine Sprechblase mit 
einem Hilfstext. Weitere 
Sprechblasen folgen dann 
recht flott, wenn man die Maus 
weiterbewegt, bis zum näch- 
sten Klick. Dann dauert es wie- 
der drei Sekunden, ... 


60 


blasenhilfe schon eingebaut. 
Außerdem unterläßt es auch 
das lästige Öffnen und 
Schließen des Bildschirms bei 
Web-Seiten, die Formulare 
enthalten, sobald man MUlI 
3.1 benutzt. Damit arbeitet 


rt 


Mal etwas an- 
ders: Mit Rund- 
elementen und 
Popup-Schiebe- 
reglern setzt MUI 
optisch Maßstäbe 


AMosaic nun deutlich stabiler 
als bisher. 

Ebenfalls nützlich sind Pop- 
up-Menüs, die man z.B. an 
neue Schalter rechts oben am 
Fensterrand koppeln kann. Sie 
erlauben zusätzlich zum Iko- 
nifizieren des Fensters ein 
»Snapshot« von Fensterpositi- 
on und -größe sowie den Start 


*] 0x]. 2098| 
3... Met se] iz zanl 


ER Pren oe blu . Durch 
Einst 


klappbare Listen wie beim 
Mac oder Windows 95 ver- 
mißt hat, kann beruhigt sein: 
MUI bietet auch das. Mit dem 
kleinen Unterschied, daß man 
selbst bestimmen kann, wie 
sie denn aussehen sollen. 


Sr sPL 


‚sin Kropf zum Einstellen von Fintergrund- 


Der MUI-Einsteller: Das Pre- 
ference-Programm hat Stefan 
Stuntz komplett überarbeitet 


Als weiteres Schmankerl 
und Vorlage für eigene Pro- 
gramme ist PSI, der Public 
Screen Manager dabei. Wie 
andere Programme dieser Art 
verwaltet es öffentliche Bild- 
schirme (sog. PublicScreens). 


zu finden auf 


Programm 
AMosaic 2.0 


mftp 1.31 Aminet 


RO 1.10 Aminet 


DPoker Aminet 


MUICale 1.25 | Aminet 


XFig 1.8 Aminet 


Programme, die MUI nutzen (Auswahl) 


Meeting Pearls Ill 


Funktion 
WWW-Browser 
fürs Internet 
MUI-FTP (Internet- 
Kopierprogramm) 
Dateimanager fürs 
AmigaDOS 

Kartenspiel mit schöner 
MUI-Oberfläche 
Taschenrechner mit 
UPN-Eingabe 
Zeichenprogramm mit 
PostScript-Support 


sonderheit lassen sich auch 
Farbeinstellungen für MUI- 
Programme festlegen, die ihre 
Fenster auf einem PSI-Bild- 
schirm öffnen. 

Die Installation des Systems 
geschieht einfach per Installer. 


< 
O- 
% 
A 


fa 


H 


f 


tHf 


OYda»$ 
v3 
Z 


Richtig komplex: XMGR ist 
ein mächtiges Visualisierungs- 
programm, das MUI nutzt 


Dabei legt das Programm eine 
Sicherheitskopie des alten 
MUI-Systems an, so daß man 
— falls nötig — auch einfach 
zurückschalten kann. Wäh- 
rend der Testphase sind aber. 
keinerlei Inkompatibilitäten 
aufgefallen. 

Abstürze hat es im Betrieb 
ebensowenig gegeben wie 
»komische Effekte«. Die Ober- 
fläche lief im täglichen Einsatz 
fehlerfrei und ohne Probleme. 
Dagegen ist die Dokumenta- 
tion noch nicht ganz auf dem 
Stand. Die Hinweise sind noch 
recht dünn und ein Tutorial 
fehlt völlig. Allerdings hilft die 
allgegenwärtige Sprechblasen- 
hilfe einem schnell weiter. 

Auch hat es keinerlei Kompa- 
tibilitätsprobleme mit älteren 
Programmen gegeben. Insbe- 
sondere die deutlich verbesser- 
te Stabilität von n AMosaic macht 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Pr 


Schnittstelle in der ARexx-Liste 
nicht mehr auftaucht, der muß 
im MUI-Voreinsteller unter »Sy- 
stem« die ARexx-Schnittstellen 
einschalten. 

Auch unter Amiga-OS 2.x 
läuft MUI noch, läßt dann 
aber einiges an der schönen 
Optik vermissen, da die freie 


keiten gab es anfangs nur mit 
einer Sache: Per Voreinstellung 
sind die ARexx-Schnittstellen 
bei MUI-Programmen ausge- 
schaltet (um Speicher zu spa- 
ren). Wer sich also wundert, 
warum sein MUI-Programm 
plötzlich keine ARexx-Befehle 
mehr kennt und auch die 


Was ist ein Intuition-Aufsatz? 


Das Amiga-OS bietet dem Programmierer Standardelemente 
zum Klicken an: Ankreuzfelder, Ziehbalken, Schalter zum 
Anklicken, Listen usw. Allerdings wünscht man sich als Be- 
nutzer oft weitere Elemente, bessere Tastatursteuerung und 
Unabhängigkeit von Bildschirmauflösung und gewählten Zei- 


chensätzen. Doch was für den Benutzer angenehm, ist für 
den Programmierer oft ein Alptraum. 


MUHI ist ein System, das Programmierern die meiste Arbeit bei 
der Oberflächengestaltung abnimmt, neue Elemente hinzu- 


Wahl der Farben, Hinter- 
grundmuster und Bilder leider 
entfällt. An der Funktionalität 
ändert die Wahl des Betriebs- 
systems allerdings nichts. 
Fazit: Wer MUI bisher ein- 
setzte, wird auf dieses Update 
nicht verzichten wollen und 
können, da es doch einiges 
mehr bietet und nur 15 Mark 
kostet. Wen Umfang, Spei- 
cherbedarf und Geschwindig- 
keit bisher von MUI abhielten, 
der sollte wieder einmal einen 
Blick auf die Oberfläche wer- 
fen, da sich auch diesbezüg- 
lich einiges getan hat. Die un- 
zähligen Programme, die auf 
diese Oberfläche bauen (im 
Aminet etwa 150), zeigen, daß 
Stefan Stuntz nicht ganz falsch 


Da gibt es MUI 3.1 
Das Paket haben wir dank 
Stefan Stuntz' unermüdli- 
cher Nachtarbeit noch auf 
die CD dieser Ausgabe 
brennen können - inklusive 
Entwicklerdateien. Mit der 
CD-Version können Sie 
MUI uneingeschränkt nut- 
zen, allerdings nicht alles 
einstellen. Dazu benötigen 
Sie ein »Keyfile«, das es bei 
Stefan Stuntz, Eduard- . 
Spranger-Straße 7, 80935 
München gibt. Das Update 
kostet 15, eine Neuregistrie- 
rung 30 Mark. Näheres da- 
zu finden Sie im Einstellpro- 
gramm »MUI« auf der CD. 


Wer diese Ausgabe ohne 


liegen kann. ME |CD erstanden hat, kann die 


unregistrierte Version auch 
im Aminet finden. 


fügt, und dem Benutzer sogar die Wahl von Zeichensätzen, 
Farben und Aussehen läßt. Damit hat der Benutzer mehr 


A & 2 Literatur: [1] Gunther Lemm, Facelifter, 
Komfort und der Programmierer weniger Arbeit. Oberfläche: Magic User Interface, 12/94, 


Seite 140 


Die Sensation des Jahres 1995 


EFLECTIONS 3.0 Das Tor zur Phantasie 


3SD-RAYTRACINS & ANIMATION 
\ \ 


REFLECTIONS 3.0 katapultiert Sie in die Welt der 3-dimensionalen Compu- 
tergrafik und Animation. Das komplexe und äußerst leistungsfähige 
Programm hat eine so benutzerfreundliche Menüführung, daß Sie ir 
kürzester Zeit professionelle Ergebnisse erreichen können. Mit einem 
unschlagbaren Preis / Leistungsverhältnis (nur DIM 249,-1) bietet 

f Ihnen REFLECTIONS 3.0 den Einstieg in das faszinierendste Anwendungs- 

: gebiet Ihres Amiga. Ihre Kreativität bekommt ein Gesicht und lernt das Lau 
fen. Die Flexibilität und die Geschwindigkeit von REFLECTIONS 3.0 sprenge 
Grenzen. Starten auch Sie in die Welt des Raytracing und lassen Sie sich ve 
zaubern, oder verzaubern Sie selbst, denn Ihrer Phantasie sind keine 
Grenzen gesetzt... 


Systemvoraussetzung: - 
Jeder Amiga, OS 2.1 oder höher, 4MB RAM, Festplatte, schnellerer Prozess 
empfohlen, Programm auf Disketten, Zusatzdaten und Beispiele auf CD. 


OBERLAND 


In der Schneithohl 5 
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Fax: 06173 / 63385 
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DM 149,- ® CrossUpdate von einem anderen Raytracer DM 199,- e Für Updates senden Sie uns bitte Ihre 
Originaldisketten! e Versandkosten Post: Nachnahme'DM 15,- Vorkasse / Lastschrift DM 10,- 

UPS: Nachnahme DM 20,- Vorkasse / Lastschrift DM 15,- 

AMIGA ist ein eingetragenes Warenzeichen der ESCOM AG 
Übrigens: Eine Anleitung zur Konstruktion des rechts gezeigten Bildes liegt ebenfalls bei ! 


Das erste AMIGA-Magazin mit CD-ROM hat reißenden Absatz 
gefunden. Wie versprochen halten Sie nun die zweite Ausgabe 
mit CD-ROM in der Hand (falls nicht: man kann die 
Silberscheibe auch nachbestellen). 

Besonderes Augenmerk bei dieser CD war, Programme und 
Daten aufzunehmen, die sonst auf keiner anderen CD zu finden 
sind. Außerdem haben wir aus den Rubriken Leserforum, Tips & 
Tricks, Bücher und CD-ROM-Tests der Ausgaben 10/95 bis 
12/95 alle Beiträge als AmigaGuide-Dokumente aufgearbeitet. 
Diese werden ständig erweitert, so daß sich im Laufe der Zeit 
daraus ein Lexikon mit Tips und Referenzen entwickelt. 


Mit Überblick: 
Erst mit dieser 
Datenbank finden 
Sie auf der Aminet 
7 alle Bilder- und 
Clipart-Dateien 


Die Highlights: 

D Die Preview-Version von StormC/C++, einem vollständigen 
C/C++-Compiler, mit Editor, Source-Level-Debugger und 
Projektverwaltung. Der Compiler funktioniert 60 Tage nach der 
Erstinstallation und ist sonst voll funktionstüchtig. 
® Die fehlerkorrigierten Includes und Libraries von Amiga-OS 
3.1 mit freundlicher Genehmigung von AMIGA Technologies. 
© Die Textverarbeitung Wordworth 4SE (aus dem Amiga- 
Magic-Paket) von Digita, die bis auf die Druckfunktion (nur die 
erste Seite mit nicht löschbaren Hinweisen im Kopf und Fuß der 
Seite) unbeschränkt ist. Sie kann speichern! 

& Jahresinhalt 1995 als Twist-Datenbank, zusätzlich mit den 
Inhalten der Jahre 1989 bis 1994. Außerdem sind alle Titelbilder 
seit 1/94 per Klick anzeigbar. 


Nachbesiellen der GD 


Wenn Sie diese Ausgabe ohne CD gekauft haben, können Sie die 
CD natürlich nachbestellen, beim: 


AMIGA Leserservice 
Heiner-Fleischmann-Str. 2 
74172 Neckarsulm 


Preis: 7 Mark 
Porto & Versand: 3 Mark 

Abonnenten erhalten mit dem Heft ein günstigeres Angebot 
(Differenzbetrag zwischen Heft ohne CD zu Heft mit CD) 


Auf der CD zu finden 


EEE 

VE RS R T £ V N 
Wenn Sie nebenstehendes Emblem über ei- A 17 | 
nem Artikel finden, dann enthält die Magazin- | =MIGA ] 
CD die im Artikel erwähnten Programme oder \ 5 i 
abgedruckten Listings. Für Sie hat das den 
Vorteil, daß Sie weder nach den Daten suchen 
noch die Magazin-PD-Disketten bestellen müssen. 
Was Sie lesen, können Sie gleich ausprobieren. 


Ss 4 Ur & 2 
Sur 


& MUI 3.1 - die Benutzeroberfläche, auf die viele schon so lan- 
ge gewartet haben. Mit Bubble-Help, Drag&Drop, und vielen an- 
deren neuen Features. Direkt von der CD nutz- und installierbar. 


Weiter zu finden: 


© Animationen, Bilder und die besten Demos aus unseren 
Wettbewerben. Sie werden Augen machen! 


© Die AMIGA-Magazin-PD-Disketten 10/95 bis 12/95 gepackt 
und ungepackt mit Suchprogramm und Datenbasis über alle PD- 
Disketten. 


© Demo von DataBase Professional 3,0 - mit vielen Beispielen 
und Bilddaten aller Bilder und Cliparts der Aminet-CD-7 (ca. 70 


MByte). Außerdem kann man die Datenbanken erweitern und 
auch speichern. 


Auch drauf: 

Eine moderne 
Textverarbeitung, 
die speichern und 
drucken kann — 
wenn auch nur 
die 1. Seite 


D Kataloge von Fish, Saar, Meeting-Pearls (2 u. 3), Aminet (4 bis 
9) mit jeweiligem Suchprogramm. | 
© Auszüge aus den PD-Serien Amiga-E (EPD), Kid’sFun (Spiele) 
und Time (380-418) mit komfortablem Entpack-Programm. 
 MultiTerm-Light, der Btx-Dekoder zum Ausprobieren. 
Erkunden Sie als Gast das Riesenangebot von T-Online. 

> XiPaint 3.2 Demo, das 24-Bit-Malprogsramm für jeden 
Rechner (auch ohne Grafikkarte). Es bearbeitet nur Bilder bis 
200x200 Punkte, ist sonst aber nicht eingeschränkt. 

© Amiga-Atlas 2.0 Demo, der Routenplaner für den Amiga, mit 
allem Sehnickschnack für Leute, die viel mit dem Auto unter- 
wess sind. 

© und noch Demos von FinalWriter, Triolink (40 MByte), 
ScanQuix, MultiFax, ... 


Die Magazin-CD 1/96: 
Eine Raritäten-GD-ROM 


SEEN a 0 


aan N 


Fi 


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‚A Listtree object sample, 
reacts on preferences. 


Remember status: [7 
Disptay. opened: [7 


7,21 Smeangr... 


n 
ee f Spresser gerätetreiber: [Best euvter 


Tederherstellen Sarutzergberfische, sest-Rert: [7 Block gräde: | 


Braten 1 Erterns Progranne 
Kospress)on., { Verschiedenes, } Zurgehspulen J atorstens ion 


| Zsosisnern } penuszen | Abbru 


Bbbruch | 


‚pöruon | 


> Zeeiten Tası nutzen 
1 Uiosa stenern 
4 Kogsantar anfügen 
24 Irsn zinzufügen 
ZJ Usten kosprimieren 
guttergröte N Ans Kaytes 3 Katalog kongrinieren 

Lopbuch IF Versehlüsselo 

4 Arehie-&it setzan 

T kstalog auplizieren 


Areniv Datei 


Unverbindliche Preisempfehlung: 3,90 Mark 
Bestellcoupon 


Bitte ausschneiden und absenden an: 
N. Erdem c/o AMIGA-Magazin PD » Postfach 18 23 © 84471 Waldkraiburg 


Sie können auch per Telefon oder Fax bestellen: 
Tel.: (0 86 38) 96 70 70 Fax: (0 86 38) 96 70 55 


En ae ee = 
AMIGA-Magazin PD 1/96 


Lieferanschrift 


Name, Vorname (evtl. Kunden Nr.) 


Straße, Hausnummer 


PLZ/ Ort 


Zutreffende Diskette 


enlee — Gewünschte Zahlungsweise 
Disk 1 1/96 3,90 DM bitte ankreuzen: 


Disk2 1/96 3.90 DM (Ausland nur gg. Vorkasse mit Euro- 
2 


S 80 DM Scheck zzgl. DM 10,- *) 
el 3 x T, I Scheck liegt bei zzgl. DM 7,- * 
Disk 4 1/96 3,90 DM 


- I Bankabbuchung zzgl. DM 7,- * 
Disk5 186 3,90 DM U Ich möchte die AMIGA-Magazin-PD- 
Disketten zum Vorzugspreis von 
3.- Mark pro Diskette abonnieren. 
Zn — - — — (Nur in Vbg. mit Bankabbuchung; 
Mindestdauer 3 Monate, danach 


Ic GCD 


2 zzgl. Versand und Porto Kündigung jederzeit schriftl. mögl.) 
4 ges. Preis [I Per Nachnahme zzgl. DM 12-* 

&] Bankleitzahl Versand, Porto 
ee rn 

a Konto-Nr. Inhaber 


Geldinstitut 


2 DE EIIRIIELEILEEDLLBELDEEB CO ENNESÄH TERN UNE ÜREE NERSEESEHDENREBTESE 


EB AMIGA Technologies GmbH 
eo ® 

Amiga im WWW 

AMIGA Technologies GmbH, die 
neue Adresse des Amiga, läßt keine 
Chance ungenutzt: Nachdem in kürze- 
ster Zeit die Amiga-Familie zu neuem 
Leben erweckt wurde und die Amigas 
wieder zu kaufen sind, flankiert auch 
schon geeignete Werbung den Absatz. 
Neben starker Präsenz auf Messen und 
Werbeseiten in einschlägiger Computer- 
literatur möchte sich das junge Unter- 
nehmen ganz im Trend der 90er auch in 
Online-Diensten präsentieren. 

Die Jungfernfahrt findet dabei auf dem 
Information-Highway statt: AMIGA 
Technologies bietet unter »http://www. 


Trendy: AMIGA Technologies präsen- 
tiert sich zeitgemäß auch im World Wi- 
de Web mit Infos rund um den Amiga 


amiga.de« einen eigenen »World Wide 
Web«-Server. Dort stellt AMIGA Tech- 
nologies die aktuelle Produktpalette in 
Bild und Text »zum Anklicken« vor. Ak- 
tuelle Pressemitteilungen und Konfe- 
renzmitschnitte rund um Amiga-Events 
findet der interessierte User ebenso, wie 
wichtige Termine und Links (Verknüp- 
fungen) zu anderen Amiga-spezifischen 
Web-Seiten. Schön ist auch die persönli- 
che Vorstellung der Mitarbeiter. Wichti- 
ge Adressen für den direkten Kontakt 
zum Team von AMIGA Technologies 
fehlen ebensowenig. 

Das Angebot ist noch im Aufbau, 
wird aber ständig erweitert und aktuali- 
siert. Für Amiga-User mit Internetzu- 
gang ist diese Seite Anlaufstelle Nr. 1. 

Fazit: AMIGA Technologies im Cy- 
berspace! Wer sich rund um den Amiga 
informieren und aktuelles erfahren will, 
ist hier goldrichtig. Ch. Krenner/ww 


64 


Mi City.Net 


Sightseeing Surf 


Würden Sie gern einmal eine Stadt in 
Australien, Korea oder Neufundland be- 
suchen? Das richtige Werkzeug dazu ist 
das »City.Net«, das Sie unter der Adres- 
se »http//www.city.net« erreichen. Ci- 
ty.Net ist ein virtueller Stadtführer, der 
Sie auf Wunsch durch mehr als 1100 
Städte führt und Ihnen diese in Text und 
Bild präsentiert. 

Über Land, Staat und Region klickt 
man sich zur gewünschten Stadt vor 
und erhält dazu sogleich Informationen 
in Hülle und Fülle. Für abenteuerlustige 
Gemüter gibt's schließlich noch die 
Auswahl per Zufall. Dann sucht 
City.Net für Sie ein Reiseziel aus. 

Die Informationen zu den einzelnen 
Städten variieren zwar, sind aber in 
praktisch allen Fällen äußerst vielfältig. 
So finden sich Infos zu Themen wie Rei- 
se, Unterhaltung, lokale Attraktionen, 


Wirtschaft, Politik, Kunst, Sehenswür- 


digkeiten, Geschichte und mehr. Strebt 
man tatsächlich eine Reise an, erfährt 
man hier wichtige Termine, Events und 
Reisetips z.B. zu Hotels u.v.m. 

Die Faszination von City.Net liegt 
aber nicht nur in der Fülle der angebo- 
tenen Informationen, sondern in den 
vielen Links zu Angeboten der Städte 
selbst. Viele sind aktiv im WWW vertre- 


Stadtrundfahrt: City.Net bietet detaillier- 
te Informationen zu weit über 1100 
Städten und ermöglicht virtuelle Besuche 


ten und so landet man schneller als man 
denkt in einer virtuellen Stadtführung. 
Fazit: City.Net ist ein idealer virtueller 
Reiseführer zu vielen Städten der Welt — 
für Reiselustige und Traumreisende un- 
bedingt zu empfehlen. Ch. Krenner/ww 


MTVToday 


Multimedial 


Wer den Titel »TVToday« hört, denkt 
zunächst an eine Fernsehzeitschrift. 
Und so ganz daneben liegt man damit 
nicht. Die internationale Ausgabe von 
TVToday, die über die Adresse 
»http://www.tvtoday.de/« im Internet er- 


Medienrummel: TVToday ist ein aktuel- 
les Magazin und Ausgangspunkt für vie- 
le Angebote im Dschungel des WWW 


reichbar ist, versteht sich als Medienma- 
gazin, das die Themen TV, Medien und 
Entertainment als Schwerpunkt abdeckt. 

TVToday gibt sich als Magazin im klas- 
sischen Sinne. Dort finden sich Artikel zu 
verschiedenen Themen rund um Medien 
und Entertainment. Natürlich gehört ein 
aktuelles Fernsehprogramm für deutsche, 
europäische und einige US-Sender dazu. 

Doch TVToday hat ein zweites Ge- 
sicht: Es ist idealer Startpunkt für ausgie- 
bige Surfs im Internet. Das Zauberwort 
heißt hier »Übersicht«: TVToday prä- 
sentiert ein riesiges Angebot des sonst 
unüberschauberen Internets so, daß das 
gewünschte Ziel schnell erreicht ist. 
Zum Angebot gehören beispielsweise 
andere Magazine mit Präsenz im 
WWW, wie die deutschsprachigen 
»P.M.«, »Der Spiegel«, »Geo«, auslän- 
dige Magazine oder rein virtuelle Publi- 
kationen wie das ultimative Online-Sze- 
nemagazin »Hot Wired«. Links zu Soft- 
ware-Servern erlauben schnelles Auffin- 
den von Software aller Art. 

Fazit: TVToday ist nicht nur ein pep- 
piges Medienmagazin mit Fernsehpro- 
gramm, sondern bietet einen idealen 
Ausgangspunkt für ausgiebige Surfs im 
Internet. Ch. Krenner/ww 


AMIGA-MAGAZIN 1/199£ 


Pünktlich zur IFA'95, 
die im Sommer statt- 
fand, startete die Tele- 
kom »T-Online«, das 
mit dem Multimedia- 
standard »KIT« dem 
betagten »Datex-J/Btx« 
wundersame Fähigkei- 
ten beibringen soll. 
Wir haben den ersten 
KIT-Dekoder für den 
Amiga unter die Lupe 
genommen. 


EB von Christian Krenner 


ie 90er stehen bekannt- 

lich im Zeichen von 
»Multimedia«.. Auch wenn 
sich die Fachwelt noch über 
vernünftige Einsatzgebiete des 
neuen Zauberwortes streitet, 
will doch jeder dabei sein. 
Natürlich wollte auch die 
Telekom diesen Zug nicht ver- 
passen und führte zum »Da- 
tex-/Btx« eine neue Ober- 
fläche ein. Heraus kam »KIT«, 
ein neuer Standard, der auf 
dem alten aufsetzt und neuen 
multimedialen Schwung in die 
Bude bringt. 

»KIT« steht in Telekom- 
Amtsdeutsch für »Kernsoftware 
für Intelligente Terminals«. 
Ziel des neuen Standards ist 
es, typische Bedienelemente 
grafischer Benutzeroberflächen 
mit multimedialen Objekten 
wie Ton, Bild und Film zu 
kombinieren. Möglich wird 
dies, indem man die »Eigenin- 
telligenz« des Computers und 
die Kapazität seiner Peripherie 
nutzt. KIT bedeutet jedoch kei- 
nen radikalen Umbruch: Da 
KIT kein Ersatz ist, wird man 
auch weiterhin öfter über die 
alten CEPT-Seiten stolpern. 

KIT bedeutet nicht nur Bild, 
Ton und Interaktivität, sondern 
auch ein stark erhöhtes Daten- 
aufkommen. Wohl dem, der 
bereits über einen der neuen, 
schnellen Zugänge oder gar 
ISDN verfügt. Zwar kennt KIT 
geeignete Mechanismen, um 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Telekom goes 
Multimedia 


das Datenaufkommen so nied- 
rig wie möglich zu halten, 
dennoch sollte man im Falle 
langsamer Übertragung nicht 
über die eine oder andere 
Warteminute überrascht sein. 
Der KIT-Standard wurde mit 
dem Ziel implementiert, platt- 


formunabhängig zu agieren. 
KIT-Seiten bestehen aus ver- 
schiedenen Objekten, wie 
Texten, Bildern aber auch Be- 
dienelementen. Letztere wer- 
den durch das Ressort des je- 
weiligen Betriebssystems abge- 
deckt - Amiga-ähnliches Look- 
and-Feel auf KIT-Seiten also. 
Für die Darstellung von KIT- 
Seiten ist natürlich ein wesent- 
lich intelligenterer Dekoder 
nötig, als für den alten CEPT- 
Standard. »MultiTerm KIT 4.0« 
von IKR wurde zu diesem 
Zweck völlig neu konzipiert 
und hat mit dem Vorgänger 
kaum noch Gemeinsamkeiten. 
Das war auch nötig, denn erst 
die vollständige Nutzung der 
Ressourcen des Computers er- 
möglicht eine sinnvolle Imple- 
mentation von KIT. Natürlich 
kann MultiTerm KIT 4.0 auch 
mit alten CEPT-Seiten umge- 
hen, auch wenn diese in der 
uns vorliegenden Vorversion 
langsamer dargestellt werden, 


| Alles neu macht KIT 


als beim Vorgänger. MultiTerm 
KIT 4.0 bietet in jeder Hinsicht 
deutlich mehr Komfort, auch 
über das »Verstehen« des neu- 
en Standards hinaus: Da gibt es 
eine Bildschirmmodus-Aus- 
wahl, »saubere« Requester und 
viele kleine, nützliche Zusatz- 


ı Interaktiv: 

i KIT-Seiten be- 

e \ sitzen alle 

| Elemente moder- 
" ner Benutzerober- 
flächen und lassen 
sich natürlich per 
Maus bedienen 


KIT erweitert den T-Online- 
Dienst um multimediale 
Fähigkeiten und intuitive 
Bedienung. KIT-Seiten kön- 
nen neben Text und Bild 
auch Ton oder gar Film ent- 
halten und besitzen grafi- 
sche Bedienelemente, die 
sich wie gewohnt per Maus 
bedienen lassen. Durch die 
Nutzung der Eigenintelli- 
genz des Computers und 
angeschlossener Peripherie 
eröffnen sich ungeahnte 
Möglichkeiten. 


funktionen. Nach dem Start 
präsentiert sich das Programm 
in zwei Fenstern: Neben dem 
eigentlichen Darstellfester bie- 
tet sich das »Aktionen«-Fenster 
an, das diverse Seiten per 
Mausklick bereitstellt. 

Bei der ersten Anwahl des 
T-Online-Dienstes merkt man 
zunächst kaum Unterschiede 
zu früher. Zwar erscheinen 
CEPT-Seiten skaliert an die ak- 


tuelle Fenstergröße angepaßt, 
doch so richtig bunt wird's 
erst mit KIT. Dort ist man 
schnell angelangt, wenn man 
im »Aktionen«-Fenster auf das 
»KIT«-Symbol klickt. Dadurch 
wird die KIT-Leitseite der Tele- 
kom aufgerufen, die Zugriff 
auf alle KIT-Anbieter ermög- 
licht. Spätestens bei deren 
Aufbau kommt die schon ge- 
nannte KIT-Eigenintelligenz 
zum Tragen: Der Rechner la- 
gert die via Telefonleitung er- 
haltenen Daten auf Festplatte 
aus. Diese Vorgehensweise 
bietet zahlreiche Vorteile: Ei- 
nerseits holt KIT Grafiken nur 
dann über die Telefonleitung, 
wenn diese noch nicht auf 
Festplatte zu finden sind - ein 
Segen für Besitzer langsamer 
Modems. Andererseits lassen 
sich durch die Integration zu- 
sätzlicher Computerperipherie 
auch ganz neuartige Anwen- 
dungen realisieren: Paradebei- 
spiel ist ein Katalog auf CD- 
ROM, der unter KIT offline — 
also ohne Telefonverbindung 
— benutzt wird, sich aber bei 
Bedarf über T-Online selb- 
ständig aktualisiert und Bestel- 
lungen ausführt. 

KIT ist ein Quantensprung in 
Sachen intuitiver Bedienung: 
Es wird mit der Maus geklickt, 
Buttons, rollbare Listen und 
ähnliches ersetzen die alten 
CEPT-Befehle. Amiga-Benutzer 
fühlen sich da sofort heimisch. 
Die Leistungsfähigkeit von KIT 
spiegelt sich aber auch in den 
einzustellenden Parametern 
von MultiTerm KIT wider: Da 
wollen Darstellungsoptionen, 
Anzeiger für verschiedene 
Grafikformate (vor allem für 
»Photo-BTX«), Pfadangaben 
für Verzeichnisse, Puffer u.ä. 
angepaßt sein. Doch der Auf- 
wand lohnt sich! KIT wertet 
T-Online um ein Vielfaches 
auf. Mit MultiTerm KIT 4.0 
brauchen Amiga-Benutzer 
nicht länger auf diesen Kom- 
fort zu verzichten. Ein ausführ- 
licher Test folgt in einer der 
nächsten Ausgaben. ww 


65 


ONLINE 


MI Amiga-Börse 
Zu verkaufen 


Was wäre geeigneter auf dem Anzei- 
genmarkt als ein Dienst wie T-Online? 
Man erreicht die »Amiga Börse« auf der 
Seite »*41361910#« oder über »*AC#«. 
Dort gibt's private und gewerbliche An- 
gebote rund um den Amiga. 

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die 
Online-Börse wird laufend aktualisiert, 
ist bundesweit erreichbar und der Kon- 
takt zum Anbietenden erfolgt ebenfalls 
direkt über T-Online. Dafür ist das An- 
gebot auch nicht ganz billig: Die klein- 
ste Anzeige schlägt mit 3,29 Mark zu 
Buche, große »ganzseitige« Anzeigen 
kosten gar 10,29 Mark. Preislich dazwi- 
schen siedeln sich gewerbliche sowie 
»Jumbo-Anzeigen« an. Lediglich für 
Mitglieder des »Amiga-BTX-Clubs« 
gibt's niedrigere Preise. Dafür ist das 
Lesen der Anzeigen für alle kostenlos. 

Jede Anzeige hat zusätzlich zum An- 
zeigentext eine Überschrift. Mit dieser 
kommen alle Anzeigen in Listenform 


Anika sucht...: Wer TE acht 
oder verkaufen möchte, ist in der »Ami- 
ga Börse« genau richtig 


und mit Datum versehen auf den Bild- 
schirm. Möchte man eine Anzeige lesen, 
erscheint erst der tatsächliche Anzeigen- 
text. Das schafft Übersicht, Jede Anzeige 
bleibt 14 Tage erhalten, bevor sie wieder 
aus dem Angebot verschwindet. 
. Neben dem Anzeigenmarkt bietet die 
Amiga-Börse noch Verbindungen zum 
Angebot diverser Amiga-Händler in 
T-Online sowie ein Händlerverzeichnis 
nach Postleitzahlen. Außerdem gibt's 
Telesoftware zum Downloaden sowie 
eine Rubrik für Mailboxwerbung. 

‚Fazit: Die Amiga-Börse ist eine Fund- 


grube für Schnäppchenjäger und Se- 


cond-Hand-Anbieter. Die hohe Aktua- 
lität von T-Online tut ein Übriges. 
Ch. Krenner/ww 


BI Greenpeace 


Umweltschutz 
online 


Durch spektakuläre Aktionen sorgte 
Greenpeace in den letzten Monaten 
mehrmals für Schlagzeilen. Über ihre 
Aktionen und Erkenntnisse informieren 
die aktiven Umweltschützer auch in 


Aktuellen 
Die (arsenpsack -Konragynen 

nıdae Fakten 
Bkrioren 


snuna zum Temwt 


Grüner Frieden: nee ab im 
Online-Angebot nicht nur Informatio- 
‚nen zu aktuellen Kampagnen 


verschiedenen Online-Diensten. In 
T-Online findet man Greenpeace am 
schnellsten über die alphanumerische 
Suche durch Eingabe von »GREENPEA- 
CE#«. Im World Wide Web ist die Orga- 
nisation auf der Seite »http//www. 
greenpeace. org« zu finden. 

In T-Online informiert Greenpeace 
über aktuelle Themen und stellt Presse- 
mitteilungen und Informationen zu »aku- 
ten Brennpunkten« bereit. Nach Themen 
sortiert gibt's viel Lesenswertes zu den 
einzelnen Kampagnen der Umweltorga- 
nisation. Und wie bei Greenpeace mitt- 
lerweile üblich, sind unglaublich anmu- 
tende Sensationsmeldungen keine Sel- 
tenheit. Einblick in die Hintergründe der 
Organisation gibt die Rubrik »Greenpea- 
ce: Fakten«, die auch über die finanziel- 
le Situation berichtet sowie über die Or- 
ganisations-Geschichte aufklärt. Mit- 
machaktionen und Meinungsumfragen 
erlauben aktiven Kontakt zu Greenpeace 
und laden zur Mitgestaltung des Online- 
Angebots ein. Natürlich läßt sich auch 
Infomaterial direkt bestellen. 

Fazit: Wer wissen möchte, wie bei- 
spielsweise schon heute ein 3-Liter-Auto 
zum vernünftigen Preis hergestellt wer- 
den könnte oder warum die letzten Pro- 
duzenten von Solarzellen vom Standort 
Deutschland abgewandert sind, für den 
ist das Online-Angebot von Greenpeace 
allererste Wahl. Ch. Krenner/ww 


BI ABC Bücherdienst 
Bücherwurm 


‚Die kalten Monate sind die richtige 
Zeit, um sich einem guten Buch zu wid- 
men. Der »ABC Bücherdienst« bietet ei- 
ne riesige Auswahl zur direkten Bestel- 
lung via T-Online. Das Angebot erreicht 
man über die Seite »*TELEBUCH#«. 

325000 deutschsprachige, 180000 
englischsprachige und 16.000 spanische 
Buchtitel sind ein beeindruckendes An- 
gebot. In der riesigen Datenbank findet 
sich nahezu alles, was sich: Buch nennt. 
Gesucht wird nach Titel, Autor, Verlag 
oder Stichwort, wobei auch Kombina- 
tionen möglich sind. Auch Platzhalter 
werden akzeptiert, falls Angaben nicht 
komplett bekannt sind. Ist der richtige 
Titel gefunden, kann dieser in die Be- 
stellite übernommen werden. Diese 
läßt sich auch nachträglich ändern, bis 
das Buch auf dem Postweg den Versand 
verlassen hat. Umgekehrt läßt sich über 
30 Tage zurückverfolgen, welche 
Bücher bereits verschickt wurden. 

Bestellt wird per Bankeinzug oder 
Kreditkarte zum Originalpreis des 
Buchs. Bei Bestellungen über 80 Mark 
entfallen die Versandkosten von sonst 
7,90 Mark. Zusatzkosten entstehen le- 
diglich beim Wühlen in der Datenbank: 
Das läßt sich der Buchversand nämlich 
mit 20 Pfennig pro Minute bezahlen. 
Die meisten Titel sind dafür innerhalb 


74 Intormat ionen 
72 Ihre Vorteile 
8 Impraszum 


Ser Die riesige Bücherdafenbank 
des »ABC Bücherversands« enthält prak- 
tisch alles, was in Buchform verkauft wird 


48 Stunden lieferbar. Ob dies auch 
beim individuell gewünschten Titel der 


‚Fall ist, ist praktischerweise bereits vor 


der Bestellung sichtbar, so da böse 
Überraschungen ausbleiben. 

Fazit: Für Bücherwürmer und Leserat- 
ten dürfte das Angebot des »ABC Bücher- 
versands« schmackhaft sein - auch der 
Service stimmt. Ch. Krenner/ww 


AMIGA-MAGAZIN 1/19% 


I 


\ 


Narr 


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lenkalkulation aller Zeiten, um einige Kundenwünsche wie 
etwa direkten Excel-Import oder XY-Diagramm erweitert, 


TurboCale V3.5 präsentiert sich mit einer erweiterten Benut- 
zeroberfläche, die Dank zahlreicher Neuerungen wie Drag 
& Drop zum Kopieren/Verschieben oder Füllen per Maus, 
noch einfacherer Funktionsauswahl, Fixierung von Tabellen- 
titeln oder aber der einblendbaren Statusanzeige noch ein- 
facher zu bedienen ist. 


Diagramme (etwa die neuen 3D-Säulen und -Tortendiagram- 
me) können direkt neben die dazugehörigen Zahlenreihen 
plaziert werden. Mit der Mehrzeilenoption können auch län- 
gere Texte kompakt in einer Zelle untergebracht werden. Der 
in der Tabelle sichtbare Seitenumbruch sowie die vorhande- 
ne Druckvorschau helfen beim optimalen Einrichten des Lay- 
outs am Bildschirm und sparen so Papier und Zeit. 


All dies kann mit verbesserten Druckroutinen zu Papier ge- 
bracht werden oder aber als IFF-Grafik oder Text (per Datei 
oder Clipboard) in Ihre Textverarbeitungssoftware eingebun- 
den werden. 


Zur einfacheren Verwaltung Ihrer TurboCalc-Datenbanken 
steht jetzt eine Datenbankmaske zur Verfügung. 


neue Import- und Exportformate: XLS (Excel 4.0-Format) 
sowie WKS (Lotus 1.2.3 V1.1-2.0) 
Datatypes-Unterstützung bei Grafikobjekten (ab ©OS3.0) 
frei skalierbare Werkzeugleiste 

neue Zahlenformate 

Bildschirmaufbau beschleunigt 


Kopf in den Sand ?? 


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max. Tabellengröße: 18.278 Spalten, 9.999.999 Zeilen 
Objekte (Diagramm, Text, Zeichnung, Bilder...) können di- 
rekt in die Tabelle eingebunden, mit Makros belegt und 
und im Grafikmodus mitausgedruckt werden 

Fixieren: Der Titelbereich, der beim Scrollen immer erhalten 
bleibt, kann links und oben festgelegt werden. 
mehrzeilige Zellinhalte 

Drag-and-Drop zum Veschieben/Kopieren/Größe ändern 
von Blöcken per Maus 

mehrfaches Undo/Redo 

Diagrammmodul stark erweitert [neue Diagrammtypen, 3D, 
Auto-Refresh, ...) 

Druckvorschau für den Grafikausdruck (ab 052.0) 
Seitenumbruch in der Tabelle ersichtlich 

Daten-Maske zum einfachen Eingeben/Anzeigen der ein- 
zelnen Datensätze 

Statuszeile einblendbar mit kurzer Online-Hilfe, ... 
Clipboard-Unterstützung zum einfachen Datenaustausch 
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Schicken Sie uns eine Postkarte mit Ihren drei 
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bitte Ihren Computertyp an, damit wir Ihnen 
das passende Spiel schicken können. Wie 
immer haben wir fünfmal das »Spiel des Mo- 
nats« zu vergeben; ein von uns in jeder Aus- 
gabe gewähltes, brandaktuelles Spitzen- 
Game. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
Mitarbeiter der MagnaMedia Verlag AG sowie 
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Ihre Postkarte schicken Sie bitte an: 
MagnaMedia Verlag AG 
AMIGA-Redaktion 
Stichwort: Spiele-Hits 
85531 Haar bei München 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


70 Computer ’95 


74 Alien Breed 3-D 


76 Platman 


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& Iran 
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11 


Eine Computermesse ohne Spiele 
ist kaum noch denkbar. Natürlich 
kamen auch die Amiga-Spieler 
nicht zu kurz, Neuigkeiten wurden 
angekündigt und auch vorgeführt. 


von Ralf Kottcke 


Zwar war die Computer '95 keineswegs ei- 
ne reine Spielemesse, dennoch verstanden es 
die Spiele-Aussteller, die Aufmerksamkeit 
durch bloße Lautstärke auf sich zu ziehen — 
oft konnte man sein eigenes Wort nicht verste- 
hen. Damit die Leser des AMIGA-Magazins 
die Messe nocheinmal ohne Lärmbelästigung 
genießen können, haben wir den Ton ausge- 
blendet und liefern Ihnen Text und Bilder pur. 


AMIGA Technologies führte die i-glasses 
vor. Zum ersten Mal wurde eine Grafik für den 
Head-Tracker gezeigt. Damit sah sich der Be- 
trachter per Cyberbrille in einem Zimmer und 
konnte durch Kopfbewegung Boden, Decke 
und Wände des virtuellen Raums betrachten. 

Die i-glasses soll es nun doch in drei Ver- 
sionen geben. Während die PC-Vollversion 


i-glasses: Die 3-D-Brille war am Amiga 
mit Head-Tracker zu sehen 


(Preis: ca. 2000 Mark) neben dem Head- 
Tracker auch einen VGA-Pal-Wandler enthält, 
braucht der Amiga diese Wandlereinheit nicht. 
Ca. 1800 Mark sind für die Amiga-Variante 
(mit Head-Tracker) vorgesehen. 


Ascon hatte den Formel-1-Simulator »Pole 
Position« dabei. Es handelt sich um eine reine 
Management-Simulation: Nachdem man die 
Fahrer eingekauft und das Auto richtig einge- 
stellt hat, fährt der Bolide selbständig und holt 
die Anzahl von WM-Punkten, die das Programm 
errechnet hat. Dabei hält sich Pole Position akri- 
bisch an die Realität: Fahrer, Motordaten, 
Streckenführung - alles wie im richtigen Leben. 

In der Amiga-Version wird eine Festplatte in 
jedem Fall erforderlich sein, aber dafür hat As- 
con unterschiedliche Versionen für verschie- 
dene CPUs geplant. Je nach Rechenleistung 


70 


EOMPUtera957 


Pole Position: Die Detailtiefe paßt sich 
der CPU-Geschwindigkeit an 


wird die Detailtiefe verändert, damit die Ge- 
schwindigkeit bei schwächeren Prozessoren 
nicht zu sehr nachläßt. Bisher hat sich Ascon 
beim Thema CDs für den Amiga eher zurück- 
gehalten. Dank zahlreicher Anfragen auf der 
Messe wird sich das vielleicht ändern. 


Black Legend zeigte fast fertige Versionen 
von »Citadel« und »Leading Lap«. Citadel ist 
ein weiterer Vertreter aus der 3-D-Kampfbran- 
che und will Alien Breed 3D und Fears Kon- 
kurrenz machen. Dabei kommen auch kleine- 
re Amigas (ohne AA-Grafik) zum Zug. Wer ei- 
nen neuen Amiga hat, kann natürlich die volle 
Farbenpracht genießen. 

»Leading Lap« ist ein Autorennen aus Fah- 
rerperspektive im Vektor-Design. Interessant 
ist vor allem der »Moving View Point«. Wie 
beim richtigen Autofahren schaut der Fahrer 
nicht starr in Fahrtrichtung, sondern blickt in 
Kurven auch mal dorthin, wo er in einigen Se- 
kunden sein wird. Die Kopfbewegungen sollen 


Leading Lap: Ein Autorennen im 
Vektordesign aus Fahrerperspektive 


für mehr Realismus sorgen, als man ihn bei 
anderen Simulationen findet. Mehr dazu im 
Test in der nächsten Ausgabe. 

Das Abenteuer »Einmal Hölle und zurück« 
war bereits auf MS-DOS zu sehen. Auch eine 
Umsetzung auf den Apple steht bevor (gut für 
alle Shapeshifter-Besitzer). Wann und ob es 
das Spiel auch auf Amigas geben wird, war al- 
lerdings noch ungewiß. 


Ikarion hatte gleich zwei Amiga-Neuheiten 
anzubieten. »Hattrick« ist eine Fußballmana- 
ger-Simulation im Stil des bekannten Bundes- 
liga-Mangers. Etwas neues bietet dagegen 
»Caribbean Disaster«. Hier kann der Spieler 
in die Rolle eines Militärdiktators schlüpfen. Es 
ist nicht einfach, sich gegen konkurrierende 
Generäle, korrupte Behörden, Revolutionäre 
und internationale Konzerne durchzusetzen. 
Ob der Diktator überlebt und sein ergaunertes 
Vermögen ins sichere Ausland schaffen kann, 
hängt vom Geschick des Spielers ab. 


Magic Bytes: Die Firma bleibt ihrem Kas- 
senschlager »Biing!« treu. Für das Jahr 1996 
wird ein Kalender mit bekannten Motiven der 
Krankenhaus-Simulation verkauft. Preis: 24,95 


Caribbean Disaster: Auch südamerika- 
nische Generäle haben’s nicht leicht 


Mark. Um das passende Ambiente zu schaf- 
fen, konnten sich Messebesucher am Stand 
von Magic Bytes auch gleich von einer echten 
Biing-Krankenschwester behandeln lassen. 


Mindscape hat »Tiny Troops« so gut wie 
fertig. Wie der Titel schon sagt, handelt es 
sich um winzigkleine Truppen, die mit diver- 
sem Kriegsgerät gegen den Computer oder 
gegeneinander kämpfen. Dabei haben die 
Programmierer auf blutrünstige Geschmacklo- 
sigkeiten verzichtet, die Grafik fällt eher in die 
Rubrik »kunterbunt & niedlich«. 


Warner Interactive Entertainment hatte 
die Bitmap Brothers dabei, die »Z« präsentier- 
ten — leider vorerst nur für MS-DOS. Chaos 
Engine 2 für den Amiga läßt weiterhin auf sich 
warten. »Anfang nächsten Jahres« ist die offi- 
zielle Aussage. 


Ganz so üppig wie auf anderen Plattformen 
ist der Nachschub an Neuigkeiten für den 
Amiga z.Zt. zwar nicht, aber da wieder Amigas 
verkauft werden, kann sich das ja schnell än- 
dern. Bei einem Preis von deutlich unter 1000 
Mark (mit Festplatte) bietet sich der Amiga 
auch als Spiele-Computer an. a 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


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Wiedemann 


Da wagt es Ikarion doch tatsäch- 
lich, den ehrenwerten Berufsstand 
des Journalisten durch den Kakao 
zu ziehen. Dennoch sahen wir uns 
gezwungen, »Mad News«zum Spiel 
des Monats zu machen. 


von Carsten Borgmeier 


Zu einer Zeit, als Simulationen noch etwas 
neues waren, erdachte die deutsche Soft- 
ware-Schmiede »Rainbow Arts« ihren ersten 
großen Amiga-Hit »Mad TV«. Steve Feinbein, 
ein kleiner Angestellter, sollte sich mit Hilfe 
des Spielers zum Programmdirektor eines 
großen Fernsehsenders hocharbeiten und da- 
bei die Konkurrenz in Grund und Boden 
stampfen. Zusätzlich war Steve noch auf Bea 
(damals hieß sie noch »Betty«), die Tochter 
des Chefs, scharf. Nach langer, harter Arbeit 
hatte er es dann geschafft: Mad TV wurde 
zum bedeutendsten Fernsehsender der 


Das Christkind kommt: 
Durch einen Fehler er- 
scheint der Nackedei 
nicht nur im Studio. Ste- 
ve hat seinen Porno ver- 
sehentlich im ganzen 
Land verbreitet 


Nation, Stevie-Boy heiratete 
glücklich seine Bea und ei- 
nem Happy End stand nichts 
mehr im Weg. 

Doch wie das Leben nun 
mal so spielt, kommt nach jedem Hoch auch 
ein Tief: So sitzt Steve dann an Heilig Abend 
im Studio und überwacht die Übertragung ei- 
ner Weihnachtsfeier. Leider kann er erst nach 
den Festivitäten nach Hause gehen und seine 
Geschenke auspacken. Um sich die Zeit bis 
dahin etwas zu vertreiben, beschließt Steve, 
sich einfach ein Video aus dem Archiv zu ho- 


7 


Noch ein Nerz: Die Dame stellt An- 
sprüche, aber mit einigen miesen 
Tricks wird Steve sie schon loswerden 


72 


vr 
N FF 
[ r 4£ 
- er 
g 


len, und es sich auf einem der anderen Bild- 
schirme anzusehen. 

In der Abteilung »Erotik und Porno« meint 
er dann das Richtige gefunden zu haben, 
schlurft zu seinem Sessel zurück und drückt 
die Kassette in den Recorder. Einige Sekun- 
den später erscheint auch schon das Ge- 
wünschte auf dem Schirm — nur nicht auf dem 
Richtigen: »On Air« ist jetzt nicht mehr die 
Sendung »Das Christkind kommt«, sondern 
Stevies Pornofilm, der natürlich nicht unter 18 
Jahren freigegeben war. 

Das Schicksal nimmt seinen 
Lauf: Stevie wird gefeuert. 
Doch zu seinem Glück gibt es 
ja noch den Schwiegerpapa, 
der den armen Jungen so- 
gleich in seine Zeitungsredak- 
tion setzt. Und wieder darf 
Steve, diesmal unter der Ob- 
hut der Softwarefirma »Ikari- 
on«, von ganz unten begin- 
nen, und soll versuchen, das 


kleine Sensationsblatt »Mad News« zu einer 
der bedeutensten und meistverkauften Zeitun- 
gen der Nation zu machen. 

So leicht, wie das nun wieder für einge- 
fleischte Mad-TVer klingen mag, ist das aber 
gar nicht, denn das ganze Verlagshaus hat ei- 
nen Haken, oder, um genauer zu sein, einen 
Anker. Der Verlag ist auf einem Schiff und 


+ ww; 
Der Fotograf: Welches der beiden Bil- 


der ist wohl besser für die Titelseite 
von Mad News geeignet? 


dümpelt so auf den sieben Weltmeeren her- 
um, was bedeutet: Steve ist bei seinen Nach- 
richten auf Gedeih und Verderb, seinen Repor- 
tern und Redakteuren ausgeliefert, und wenn 
die keine ordentlichen Stories vom Festland 
herüberbringen, kann der Schreiberling auch 
nichts dagegen tun. 

Das Spielkonzept ist sonst aber soweit beim 
alten geblieben: In 21 verschiedenen Räumen 
sitzen Redakteure, Anzeigenleiter, Fachjour- 
nalisten und warten nur darauf, daß Steve ihre 
Räumlichkeiten betritt, um ihnen ihre News 
abzukaufen. Je nach Länge und Qualität des 
Artikels bestimmt sich dann auch der Preis, 
und das ist Stevies erstes Problem: Er hat 
nicht all zu viel Geld zur Verfügung, kann es 
also in den ersten paar Wochen kaum schaf- 
fen, seine Zeitung vollständig mit sinnvollen 
und guten Nachrichten zu füllen. 

Diese bezieht er wahlweise aus dem 
»Newsraum«, in dem vier verschiedene Tele- 
fax-Verschnitte Neuigkeiten von jeweils einer 
anderen Nachrichtenagentur anbieten — die 
vier Faxe deshalb, weil sie jeweils eine Qua- 
litätsstufe an Nachrichten repräsentieren, das 
natürlich auch im preislichen Niveau. Sollte 
Stevie ganz viel Geld auf der hohen Kante ha- 
ben, kann er auch einen Reporter auf die 
Neuigkeiten des Tages ansetzen, um noch 
mehr Hintergrundinfos zu bekommen oder 
neue Skandale aufzudecken. 

So wird z.B. aus »Hillary Clinton: Frau des 
Jahres« nach den Reporter-Recherchen »Hil- 
lary Clinton — First Lady der Mafia«. Um das 
Niveau der Nachrichten noch weiter anzuhe- 
ben, und damit noch mehr Lesern das Geld 
aus der Tasche zu ziehen, kann zusätzlich 
noch ein Fotograf den Reporter begleiten. Wer 
nicht genug Geld für einen eigenen Reporter 
hat, kann Stevie auch zur Storyagentur 
schicken, um dort etwas billiger an bessere 
Stories zu kommen - natürlich qualitativ 
schlechter und mit der Gefahr verbunden, daß 
einer der beiden Konkurrenten »Bad News« 
und »Sad News«, die unserem Stevie auch 
noch das Leben auf dem Zeitungsdampfer 
mies machen wollen, ihm die Geschichte vor 
der Nase wegkaufen 


Schreibkraft: Was wa 


der Chef ohne 
Sekretärin? Hier haben wir ein beson- 
ders ansehnliches Exemplar. 


SWGA-MAGAZIN 1/1996 


REDAKTION 


Zeitung fertig: Mal se- 
hen, ob das Machwerk 
den Käufern gefällt 


Zusätzliches Problem: Die 
Verkäufer in den Agenturen 
nehmen ihre Artikel nicht 
vom Markt, wenn jemand 
anders sie schon gekauft 
hat, was unter Umständen 
dazu führt, daß Steve eine 
Story kauft, die am nächsten Morgen schon 
bei der Konkurrenz durch die Druckerei ge- 
gangen ist. Das bedeutet, daß Stevies Geld 
futsch ist, und er die Neuheit auch aus rechtli- 
chen Gründen nicht mehr verwenden darf. 

Zum guten Zeitungsprogramm gehören 
dann auch noch Dauerbrenner wie der Sport- 
teil, die Rätselecke oder die Wettervorhersa- 
ge. Sportseite und Rätselecke darf der 
Möchtegern-Journalist noch selber zusam- 
menstellen, indem er im dazugehörigen Büro 
einzelne Komponenten wie den Bundesliga- 
teil, die Formel-1-Spalte oder das Kreuzwort- 
rätsel kauft. Insgesamt stehen fünf Sportarten 
und drei Rätsel zur Auswahl, die alle eine ein- 
malige Lizenzgebühr kosten, und danach je- 
den Tag zur Verfügung stehen — zu einem ge- 
wissen zusätzlichen Tagessatz, versteht sich. 

Stevie kann auch auf den Artikel der lieben 
Ehefrau zurückgreifen — in »Bea's Kasten« 
tratscht sie über allerlei Frauenprobleme. Nur 
nicht darüber, daß sie immer noch so ver- 
wöhnt ist, wie zu den goldenen Zeiten, als ihr 
Männe noch Programmdirektor beim Ferm- 
sehen war. Auch jetzt noch, wo der arme klei- 
ne Steve unter Zeitdruck als Schreiberling 
durch die Stockwerke des Schiffes hetzt, will 
sie solche Geschenke wie :Drittnerz oder ein 
viertes Perlencollier. Steve hat die Schnauze 


Gute Nachrichten: Je nach Honorar 
spuckt das Fax interessante oder 
langweilige Neuigkeiten aus 


voll von ihr, und kann sie, so wie er sie bei 
Mad TV mit kleinen Geschenken angelockt 
hat, jetzt mit etwas unangenehmeren Überra- 
schungen von Bord jagen. Dazu gibt es auch 
wieder einen Händler, der so fiese Tricks wie 
Stromausfälle, Lärmbelästigungen durch 


Rockbands, Computerviren, Juckpulver oder 
Exhibitionisten parat hat. 


t u A 
Wetterfrosch: Hier wird der Wetterbe- 
richt zusammengestellt, der Meteoro- 
loge befürchtet bereits Schlimmes 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Sind alle Artikel für den jeweiligen 
Tag gesammelt, begibt Steve sich in sein 
Büro, von wo aus er die nächste Ausgabe der 
Mad News gestaltet. Dies funktioniert in einem 
DTP-ähnlichen Programm, wo er die Artikel 
aus jeder Rubrik aufruft und sie auf einer Ras- 
termatrix, die eine Zeitungsseite symbolisieren 
soll, plaziert. Hierbei muß er darauf achten, 
daß die Seiten möglichst ausgefüllt sind und 
keine überflüssigen Seiten in Druck gehen. 
Außerdem muß er noch den Redaktions- 


Hallo Skipper: Der 


Kapitän der 
schwimmenden Redaktion hat gleich 
einige Anweisungen für den Spieler 


schluß für die jeweilige Seite einhalten, denn 
pünktlich zu einer bestimmten Zeit geht die je- 
weilige Seite in Druck, und kann dann nicht 
mehr bearbeitet werden. 

Die Aufträge für die kommerziellen Anzeigen 
besorgt Steve sich in der Werbeagentur, wo er 
zwischen acht verschiedenen Angeboten pro 
Tag auswählen kann. Entscheidend für die An- 
nahme eines Auftrags sind Faktoren wie die 
von der Firma verlangte Auflagenhöhe, die da- 
mit verbundende Konventional- (also »Nicht- 
Einhaltungs«)-Strafe, vielleicht die Größe des 
Werbeblocks und natürlich die Preise. 

Nach jedem Tag bestellt der Chef seine klei- 
nen Angestellten zu Arbeitsbeginn zu sich ins 
Büro zum Rapport. Hier erfährt Steve dann 
sein Arbeitsziel für die nächsten Tage und 
kann den Boß um Geld anflehen, was mei- 
stens jedoch von Mißerfolg gekrönt ist. Oder er 
zahlt seine Kredite zurück, was den Gläubiger 
in höchste Verzückung versetzt. Zu guter Letzt 


Die Redaktion: Die ganze Zeitung wird 
auf einem Schiff zusammengestellt, 
Davonlaufen ist nicht möglich 


»Mad TV«war ja schon ein Brüller, 
mit »Mad News« kann man aber 
noch tiefer in die Materie einstei- 
gen. Besonders gut kommt der 
Zeitdruck rüber, unter dem_ ein 
Journalist dauernd steht. Die Über- 
schriften der Marke »Verfluchter 
Stuhl tötete 63. Opfer« enstanden 
in Zusammenarbeit mit dem (nun 
schon eingestellten) Satire-Maga- 
zin "Neue Spezial", die Bilderchen 
entstammen den begabten’ Zeich- 
nerhänden des Familienbetriebs 
Kandemiröglü, der auch für die 
Grafik in »Biing!« verantwortlich 
zeichnete. Und für den Sound bot 
Ikarion einen weiteren Star aus der 
Welt der Bits & Bytes auf: Chris 
Hülsbeck komponierte die, wenn 
auch nach längerer Spielzeit ner- 
vende, »Mad News«-Hymne im Stil 
von Yello. Wer also auch mal in die 
(verrückte) Welt des Schreiberling- 
Lebens Einblick gewinnen, zudem 
noch knackig sinnlose Nachrich- 
ten veröffentlichen und einfach 
mal so seine frühere Traumfrau 
verekeln möchte, erprobt seine 
Künste beim tadellos gelungenen 
»Mad News«, das übrigens in drei 
unterschiedlichen Schierigkeits- 
stufen gespielt werden kann. 
Besonders gut gelungen ist die 
Option, daß man sich seine Zei- 
tung nach der Fertigstellung auch 
mal genau ansehen darf, wer Lust 
(und Zeit) hat, kann dann ausgie- 
big in seinen teuer eingekauften 
Artikeln schmökern. 


kann die reiche Zeitung dann ihre Verkäufe 
noch in anderen Städten Amerikas steigern, in- 
dem sie wahlweise per LKW oder Flugzeug ih- 
re schönen Druckerzeugnisse dorthin transpor- 
tieren läßt, oder einfach der Druckerei neue 
Maschinen kauft, um noch mehr Ausgaben auf 
einmal drucken zu können. rk 


Festplatte: ca. 5 MByte 
RAM: 2 MByte 
U] A 500: 
X A 1200: X A 4000: 
Preis: ca. 80 Mark 
Anbieter: Fachhandel 


UA2000: [1A 3000 


73 


MIGA 


nn 
i N TEST 


von Carsten Borgmeier 


Team 17 feierte mit den diversen Fortset- 
zungen der Alien-Breed-Saga schon große Er- 
folge und setzt nun eine 3D-Version drauf. 

Dabei erinnert nicht nur die Beschreibung 
an die üblichen 3-D-Spiele, Team 17 hat SOo- 
gar die grafischen Elemente wie Medipacks, 
Türen, Schalter und Waffen kopiert und nur 
ein klein wenig auf Amiga-Verhältnisse zu- 
rechtgestutzt - und auch Levelaufbau und Ge- 
staltung ähneln denen der bereits auf dem 
Markt befindlichen Geschwister. So sind auch 
beim dreidimensionalen Alien Breed bestimm- 
te Levelteile durch Türen verschlossen, die 
nur mit bestimmten Schlüsseln geöffnet wer- 
den können. Diese findet Reynolds irgendwo 
in den unzähligen Nebengängen und Gassen 
der verschiedenen Ebenen. 

Die Gegner, von ihnen gibt es nicht viel 
mehr als fünf verschiedene Arten, sacken 


Alien in Anmarsch: Hoffentlich hat 
sich Reynolds bewaffnet und reichlich 
Munition eingepackt 


Alien Breed 3D hält sich an Be- 
währtes. Die Level sind ziemlich 
verstrickt und nichts für Anfänger. 
Das erschwert die Suche nach den 
spärlich verteilten Munitions- 
Päckchen zusätzlich, Die Joystick- 
belegung ist nicht die beste, an- 
statt auf den zweiten Knopf den 
Türöffner zu legen, knallt Team 17 
da lieber eine Schnellfeuer-Option 
rauf, sodaß anspruchsvolle Duelle 
in einer aussichtslosen Verknote- 
rei der Zockerfi mit Tastatur 
und Joystickkabel enden. Als neue 
Idee fließt der »Reynolds-zum- 
nicht-Umdrehen-zwingen«-Befehl 

mit ein, der in manchen Situatio- 
nen dem Helden das Leben rettet. 
Der Sound ist etwas mager, nicht- 
mal eine Hintergrundmusik ist auf 
den zwei Disketten zu finden. 
Dafür klingen die Sound-Effekte 
knackig und passen zur Grusel-At- 
mosphäre. Wer Fears bereits hat, 
braucht Alien Breed 3D nicht auch 


nach der erforderlichen Anzahl von Treffern in 
bekannter Weise mit einem etwas verquirit 
klingenden Heuler (wenn man genau hinhört, 
erkennt man noch den Sound aus »Tower As- 


sehnlicher Pixelhaufen. Beim Sound hat man 
neue Wege eingeschlagen - zu jedem Schritt 
hallt ein kleines Klick durch die Dungeons. 

Das Spiel präsentiert sich nach der Codeab- 
frage mit einem Hauptmenü, in dem man die 
Tastenbelegung ändern oder das 2-Player-Ga- 
Extrabild- 
schirm, läuft das eigentliche Geschehen ab. 


Fast-RAM. 
sechs Seiten 
umfassenden Anleitung kein Befehl für den auf 
der Packung beschriebenen Fullscreen-Mode 
dokumentiert ist. In der Dokumentation finden 


Verwinkelt: Die Aliens sind nur das 
eine Ärgernis, es ist auch nicht ein- 
fach, den Ausgang zu finden 


sich dann doch noch einige Tastaturkürzel, die 
beim Spielen recht hilfreich sein können: Ne- 
ben dem bekannten Rennen und zur Seite 
steppen, gibt es hier auch noch Befehle wie 
ducken, nach hinten sehen oder »Commander 
Reynolds dazu zwingen, nicht zur Seite zu tre- 
ten und nicht umzukehren«. Das klingt etwas 


gewöhnungsbedürftig, alles in allem ist 
aber ein Einfall, der so manchem Spieler 


Mal was anderes: Hier hat ein frecher 
Roboter den Weg zum nächsten Medi- 
Pack versperrt 


im Schützenverein sein müßte, um auf Anhieb 
zumindest in den zweiten Level zu kommen. 
Leider ist kein Schwierigkeitsgrad einstellbar, so 
daß auf jeden, egal ob Anfänger oder Vollprofi, 
die gleiche Anzahl Monster losgelassen wird. 
Schön aber ist, daß jeder, der zufällig zwei 
Amigas und ein serielles Kabel zuhause 
liegen hat, gegen einen Kumpel, seinen Boß 
oder ein Mitglied der Fam ie im »Death 


Match« oder »Team Mode« antreten kann. 
Diese Option macht hier, wie in allen 
Shootern, am meisten Spaß. Wer will, oder 


besser, wer hat, kann das Spielchen auch auf 
seiner Festplatte Wenn nicht, 
n das Gameplay 
schneller, und die 


nst 


wird davon kein b 


Disketten verlangt der Compi beim Start irre- 
führenderweise sow eSsO w r, diese Auffor- 
derungen können mit @ vem Klick aber leicht 
übersprungen werden rk 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Unser Tip des Monats: 


| | Dungeon 


Der Meister (dt.) 


Bing! (3 MB RAM, Festplatte) 
Der Seelenturm 


Elite 3 (1st Encounters) * 
Fears 
35 Smdca Jetzt oder nie! 
neun .S | Gravis 
Unknown 4 
Joystick 


Fears * 79,95 
Fury of the Furios SONDERPOSTEN 19.95 
Pinball , 


Tel.: (030) 621 60 21 Tel.: (030) 794 72 131 
U-Bahn 8 Leinestraße S-Bahn 1 Feuerbachstr. 
Bus 144 Bus 170, 181, 182 


Autom. Ansagedienst für aktuelle Angebote: (030) 622 85 28 
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Media Point Media Point Media Point Drucklegung noch nicht erschienen! Alle Preise in DM inchusive 15% MwSt. Irmtümer und Preisänderungen 
Allgemeinen de wir auf Wunsch gerne vorab zusenden. 
Berlin - Friedrichshain Berlin - Spandau Berlin - Tegel Versandkosten: „ Nachnahme: 9,95 DM + 3,- Post-NN-Gebühr 
Straße 94 Nonnendammallee 82 Brunowstraße 10 x rennen 
Tel.: (030) 427 37 11 Tel.: (030) 381 17 20 Tel.: (030) 433 96 05 
U-Bahn 5 Rth. Friedrichsh. U-Bahn 7 Rohrdamm U-Bahn 6 Alt-Tegel 


Tram 20, 21 Bersarinplatz Bus 127, 204 Bus 120, 125, 133, 222 = we 


Platman 


von Igor Vucinic 


Es dürfte wohl kaum einen Computerspieler 
geben, dem das Spiel mit der gelben, kreisrun- 
den Hauptfigur und den Geistern unbekannt 


Pacman-Puristen werden sich vor 
Entsetzen an den Kopf fassen; hat 
man ihren Held doch zum hüpfen- 
den Smily degradiert. Die Geister 
schlüpfen in die Haut von hin- und 
herhuschenden 08/15-Fieslingen 
und die Hauptaufgabe besteht dar- 
in, Schlüssel und Früchte aufzu- 
sammeln. Auf den zweiten Blick 
entpuppt sich das Jump'n'Run- 
Spielchen jedoch als äußerst kurz- 
weiliger und professionell aufge- 
machter Mix aus »Bubble Bobble«- 
Elementen und einem Hauch 
Nostalgie, gepaart mit gelungenen 
und bunten Grafiken und einer lau- 
nigen Begleitmusik. Der Schwie- 
rigkeitsgrad von Platman ist etwas 
über dem Durchschnitt. 


Pacman springt: Die gefräßige Kugel 
und die Geister sind zu Helden eines 
Plattformspiels geworden 


ist. Trotz seines Rentenalters lassen die Pro- 
grammierer den armen Pacman nicht in Ruhe 
und denken sich immer wieder neue Geschich- 
ten rund um die pillenfressende Kugel aus. 

Bei »Platman« ist jedoch etwas ganz ande- 
res herausgekommen. Der Pionier der Laby- 
rinthe wurde kurzerhand zum Jump'n'Run-Hel- 
den umfunktioniert. Aus der Seitenperspektive 
steuert man Pacman durch die Level. Dabei 
wird der Bildschirm nicht gescrollt, sondern um- 
geblättert. Die Aufgabe ist eigentlich ganz ein- 
fach: Pacman muß den Schlüssel zum Aus- 
gang finden, dann öffnet sich eine Tür und der 
Weg zum nächsten Screen ist frei. Aber oftmals 
wird der Spieler kreuz und quer durch den Le- 


vel gehetzt, um einen Schlüssel zu finden, der 
ihn an einer ganz bestimmten Stelle weiterbrin- 
gen soll. Die bunten Geister aus dem Original- 
spiel haben hier wieder die Rolle der Feinde 
übernommen und huschen durch die Level, um 
an Pacmans Gesundheit zu knabbern. 

Die einzige Möglichkeit, dem vorzeitigen 
Ableben zu entgehen, ist, den Kontakt mit den 
Gegnern zu meiden. Läßt man Pacman aller- 
dings eine Kraftpille verspeisen, erwacht das 
Tier in ihm und er wird für einige Sekunden 
zur geisterfressenden Bestie. Das Spiel liegt 
gepackt auf der Disk vor, mit Installationsskript 
kann es auf Festplatte entpackt werden. Damit 
auch Besitzer ohne AGA-Amigas in den Ge- 
nuß dieses Spieles kommen, .stehen zwei 
Grafikmodi zur Verfügung im ECS-Modus 
sieht das Ganze etwas farbloser aus. rk 


Grafik: 70% 


Serie: Spielekiste Extra #101 
Vertrieb: Willi Hillenbrand, Bismarckstr. 64, 
13585 Berlin, Tel. (0 30) 3 33 54 25 


Santa & 
Rudolph 


von Igor Vucinic 


Es weihnachtet wiedermal. Der Weih- 
nachtsmann macht sich auf, seine Geschenke 
zu verteilen. Doch was ist das? Der Sand- 


Passend zur Jahreszeit gibt es 
endlich wieder ein pures Spaß- 
Spiel. Grafisch reißen Santa und 
Rudolph bestimmt niemanden vom 
Hocker, jedoch hat das »Spiel zum 
Fest« durchaus seinen Reiz. Der 
Schwierigkeitsgrad ist zwar stetig 
steigend, aber immer fair. Bis man 
dem Sandmann in seiner Spiel- 
zeugfabrik endlich das Handwerk 
gelegt hat, dürfte so manche Stun- 
de vergehen. Die gelungenen Be- 
gleitmelodien in Form flotter Remi- 
xes bekannter Weihnachtslieder 
tragen ihr übriges zum Spaß bei. 
Kurzum: »Santa & Rudolph« ist ein 
Spiel, das man mal gespielt haben 
sollte. Wenn es grafisch auch kein 
Meilenstein ist, das wichtigste ist 
reichlich vorhanden: Spielspaß. 


76 


ni u) $ 


sein Rentier Rudolph verteilen Weih- 
nachtsgeschenke an brave Kinder 


mann hat alle fleißigen Elfen gekidnappt und 
sie zur Zwangsarbeit in seine Spielzeugfabrik 
gesteckt. Da guckt Santa Claus natürlich 
dumm aus der Wäsche, denn wer soll jetzt 
beim Austragen helfen? 

Selbst ist der (Weinachts-) Mann — Onkel 
Santa verteilt die Päckchen dieses Jahr auf ei- 
gene Faust. Als Spieler schlüpft man in die 
Rolle von Santa Claus oder seinem Rentier, 
das bekanntlich auf den Namen »Rudolph« 
hört. Hat man sich für eine Spielfigur entschie- 
den, beginnt auch schon die wilde Ballerei in 
der Arktis. 

Vor schneeweißen Bergen und Iglus ver- 
sucht man, umherfliegende Pakete einzusam- 
meln und in die Eskimobehausungen zu beför- 
dem. Dabei hängt man an einem Luftballon 
und versucht, per Gravitationssteuerung her- 


annahenden Vögeln und sonstigen Schikanen 
auszuweichen. Die Gravitationssteuerung 
mag am Anfang zwar etwas verwirren, doch 
wenn man sich einmal mit ihr angefreundet 
und ein paar Runden hinter sich hat, kommt 
man schnell hinter das Geheimnis des blitz- 
schnellen Agierens und Reagierens. Damit 
das Ganze nicht zu schwer wird, hat man den 
beiden eine schlag- und aussagekräftige Waf- 
fe mitgegeben. Nach Beschuß einiger Gegner 
rieseln Törtchen oder Glühweingläser vom 
Himmel und bescheren dem Spieler Bonus- 
punkte. Pro Level hat man eine bestimmte An- 
zahl von Päckchen abzuliefern, ehe es via Te- 
leporter in die nächste Runde geht. Nach je- 
weils drei Levels wechselt das Szenario und 
somit steigt auch der Schwierigkeitsgrad. 
Während die ersten drei Levels tief verschneit 
sind, findet die Bescherung in Abschnitt 4 bis 
6 im warmen Ägypten statt. Dort hat man es 
dann mit Mumien oder UFOs zu tun. rk 


80% 


(gut) 


Grafik: 65% Sound: 70% 


Serie: Nordlicht-Spiele 57-01 
Vertrieb: Nordlicht-PD, 

Alter Fischerspfad 10, 26506 Norden, 
Tel./Fax (0 49 31) 16 7222 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


1 

Ein Muß 

für jeden 
5 

Amiga- n 
a u a ray Ber) 

Fa n ET 
(7 Ve, nee 

Z7 a 


back. Rund 60000 Besucher 

kamen zur Messe nach Köln und 
konnten sich von neuen interessanten 
Amiga-Produkten überzeugen. 


(2 ‘95: Amiga is 


dem Amiga starten oder Mac-Software auf dem Amiga genießen? Wir 


Feen ans Wollten Sie immer schon mal schnell PC-Programme auf 
zeigen Ihnen, wie dies auf dem Amiga ganz einfach möglich ist. 


Disketten oder Festplattenpartitionen verschlüsseln. Unbefugte 


Ddeeten Das AMIGA-Magazin zeigt Ihnen, wie Sie ganze 
bekommen ohne das richtige Paßwort nur Datenmüll zu sehen. 


Programm? Geburtstagskarten drucken? Da haben wir eine bessere 


Dr: mit dem Amiga: Was machen Sie eigentlich mit Ihrem DTP- 
Idee. Produzieren Sie mit dem AMIGA-Magazin eine Schülerzeitung. 


Ab 6.12.95 bei Ihrem Zeitschriftenhändler! 


AMIGA 


AN Ei 


Es gibt Spieler, die sehen ein Ad- 
venture, als interaktive Kurzge- 
schichte. Wer durch »Flight of the 
Amazone Queen« einfach durch- 
marschieren möchte, kann das mit 
unserer Komplettlösung tun. 


von Carsten Borgmeier 


Wir schreiben das Jahr 1949. Joe King, Pilot 
zum Mieten, steht gerade vor seinem größten 
Auftrag: Er soll die bekannte Filmschauspiele- 
rin Faye Russel aus ihrem Hotel in Rio de Ja- 
neiro abholen, um sie zum Drehort für ihren 
neuen Film »Jungle Passion« zu fliegen. Als er 
in ihrem Zimmer ankommt, wird er jedoch von 
seinem Erzfeind und größten Konkurrenten, 
dem holländischen Piloten Anderson über- 
rascht und im leeren Hotelzimmer eingesperrt. 
Anderson will Faye in den Dschungel fliegen, 
um Joe zum Konkurs zu zwingen. 

Joe geht in den hinteren Teil des Zimmers, 
und zieht mit der Kordel den Vorhang zur Sei- 
te. In der Schminkecke nimmt er die Perücke 
vom Ständer und geht in den vorderen Teil 


r. 
= ne 
Der Lakentrick: Joe King seilt sich ab, 


nachdem ihn sein Konkurrent im Ho- 
telzimmer eingesperrt hat 


des Bildschirms, wo er zwei Laken aufnimmt, 
die er aneinander knotet. Dieses Fluchtseil be- 
festigt er an der Heizung und klettert so die 
Wäscherutsche hinab. Am Regal angekom- 
men, schiebt er die Leiter in die Mitte des 
Holzgerüsts, klettert sie rauf und angelt sich 
einen der Pappbusen aus dem Fach. Auf dem 
Regal steht noch eine Kiste mit Brecheisen, 
aus der er sich mit Mühe und Not noch eines 
ergattern kann. Joe verläßt seinen Hochsitz 
und geht die Treppe links im Bild hoch. Er ge- 
langt ins Foyer des Hotels. Hier redet er mit 
dem Pagen (2, 1, 2, 3) und ergattert so den 
Schlüssel für Lolas Umkleidekabine. 


Feucht-fröhlich: Lola nimmt ein Bad, 
während der Held des Abenteuers 
draußen warten muß 


78 


Dann geht's zurück in den Keller. Über die 
Wäscherutsche klettert Joe zurück in sein Ho- 
telzimmer, wo er die Truhe mit dem neuen 
Brecheisen gewaltsam öffnet. In ihr findet er 
nach genauerem Hinsehen ein Handtuch. 
Anschließend rutscht King wieder zurück in 
den Keller. Er geht nach rechts zu der roten 
Tür mit dem gelben Stern, schließt sie mit dem 
Schlüssel aus der Rezeption auf und betritt 
den Umkleideraum von Lola. Mit dieser wech- 


Nasse Füße: Das Flugzeug ist in den 
Amazonas gefallen, jetzt geht das 
Abenteuer erst richtig los 


selt er ein paar Worte (3, 1, 2) und gibt ihr 
nach einem feuchtfröhlichen Duschvergnügen 
das Handtuch aus der Truhe. 

Von ihr hat Joe erfahren, wie er unbemerkt 
aus dem Hotel flüchten kann, und nun setzt er 
diesen Plan auch gleich in die Tat um: Mit 
dem Pappbusen, der Perücke und dem Kleid 
von Lola verkleidet er sich als schöne Dame, 
kraxelt die Treppe zur Eingangshalle rauf und 
stolziert durch die Glastür in die Freiheit, wo er 
auf den wartenden Transporter steigt. Auf der 
Ladefläche des Wagens findet er unter dem 
Heu ein Ölfaß, dessen Inhalt er den lästigen 
Verfolgern vor die Räder kippt. 


Am Flughafen streitet Joe nochmal kurz mit 
Anderson (2, 2), schlägt ihn in berechtigtem 
Zorn zu Boden und macht sich mit dem Flug- 
zeug und Faye Russel an Bord aus dem 
Staub. Wegen eines kleinen Gewitters und ei- 
nes etwas größeren Blitzeinschlags in der Ma- 
schine muß er dann mitten im Dschungel not- 
landen. Im Flugzeugwrack, mittlerweile wieder 
auf dem Boden der Tatsachen angekommen, 
findet Joe beim Durchsuchen des Seesacks 
ein Messer und ein Feuerzeug. Unter den un- 
terwässerten Stühlen läßt sich auch noch ein 
etwas durchweichter Comic-Gutschein 
blicken, der ebenfalls in Joes Inventar wan- 
dert. King verhandelt noch kurz erfolgreich mit 
Mechaniker Sparky (3, 1, 3, 3) über seine Sa- 
lamivorräte, öffnet die Flugzeugtür und klettert 
an die frische Luft. 

Joe landet genau auf einem riesigen Seero- 
senblatt, von wo aus er die Piranhas mit Spar- 
kys Würstchen füttert. Dann kappt er mit dem 
Messer den Stamm des Blattes, fischt sich 
den Propeller aus dem Wasser und paddelt an 
Land. Nach einer kleinen Unterhaltung mit 
Faye und Sparky macht Joe sich auf den 


ei 


beträcht- 
lichen Teil der Zeit läuft Joe durch den 
Amzonas-Urwald 


Waldspaziergang: Einen 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Indianerdorf: 
Natürlich kommt man auch in 
Kontakt mit Ureinwohnern 


Weg, das neuentdeckte Land zu erkunden. Er 
geht Richtung Norden und trifft auf einen Go- 
rilla, dem er klar macht, daß es eigentlich kei- 
nen von seiner Sorte im südamerikanischen 
Urwald geben sollte (2, 2, 3, 1). 

Den nun freigewordenen Weg geht er weiter 
entlang, bis er auf einem Berggipfel steht, der 
ihm noch öfter als Aussichts- und Übersichts- 
punkt dienen wird. Von hier aus wandert er in 
den tieferen Dschungel. Dort angekommen, 
setzt Joe seinen Weg nach Norden und dann 
nach Osten über einen kleinen Baumstamm, 
der als Brücke dienen soll, fort. Nach diesem 
mehr oder weniger beschwerlichen Weg trifft 
er auf die zwei Urwaldforscher Skip und Bud. 
Joe spricht kurz mit Skip (2, 3, 2, 3, 3) und kra- 
xelt dann wieder zurück zum Absturzplatz. Ei- 
nen Screen vorher schnibbelt er sich noch eine 
etwas zu groß geratene Weinrebe, die aus- 
sieht wie eine Liane, mit dem Messer ab. 

Am Crashplatz dann bietet Joe Sparky das 
von Skip erstandene Comic-Heftchen an. Der 
Bordmechaniker lehnt jedoch ab, gibt unse- 
rem Pixelhelden aber als Entschädigung für 
seine Mühen eine Feile. Diesesmal zieht es 
Joe weiter nach Süden, wo er an eine nicht 
mehr ganz intakte Brücke gelangt. Mit der 
Weinrebe kann er sie aber wieder halbwegs 
sichern. So überquert er dann den Fluß und 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


hebt neben dem Bananenbaum die et- 
was reifere Krummfrucht auf. Zurück 
zum Berggipfell Von hier aus geht's 
dann auch wieder in den Dschungel, 
wo er diesmal gleich nach Osten geht. 
Er kommt an einen Wasserfall, wo er 
weiter nach Osten wandert. Hier war- 
tet der Gorilla-Imitator in einem Dino- 
saurierkostüm auf den Pixelpiloten, 
Joe kann ihn jedoch mit einigen ge- 
schickten Redewendungen abwim- 
meln (3, 2, 3, 1 und 2, 3, 1). 

Weiter geht's nach Süden, wo Joe 
King mit Mary-Lou einige Sätzchen 
palavert (1, 1, 2, 1, 2, 2). Dem kleinen Äffchen 
mit der Kokosnuß gibt er die Banane und er- 
hält dafür die Urwaldnuß. Weiter geht's beim 
Berggipfel, wo er den Weg zum Händler Bob 
einschlägt. Über das kleine Astbrückchen ge- 
langt er ins Dorf, wo im Ostteil Bobs Geschäft 
ist. Da drin redet er mit dem Inhaber höchst- 
persönlich (4, 2, 1, 3) und verkauft ihm seine 
restlichen Salamibestände. Von dem so er- 
handelten Geld kauft er gleich den Staubsau- 

ger, mit dem er wieder in den 

Dschungel kraxelt. 

Er geht wieder nach Osten, 
wo er durch die Baumstammtun- 
nel-Brücke wackelt und am an- 
deren Ende weiter nordwärts 
spaziert. Dort angekommen 

saugt er die um die Orchidee 
schwirrenden Wespen mit seinem 
neuen Krachmacher weg. So hat 

er auch gleich Gelegenheit, die 

Blume zu pflücken. Damit ausgerü- 
stet, geht's wieder zurück zu Bob, 
dem er die Orchidee schenkt. Zum 
Dank darf er sich, nun als guter 
Kunde, etwas aussuchen. 

Joe nimmt sich eines der Fi- 
schernetze und macht sich auf den Weg zur 
Absturzstelle, wo er Fayes Parfüm aus dem 
Wasser fischt. Dann geht's wieder in den Jun- 
gel zum Wasserfall. Hier angekommen, fängt 
King den Käfer, der über dem Fischtempel 
seine Runden zieht, mit dem Netz ein und 
tuckert zurück zum Berggipfel. Wieder einmal 
geht's zu Bobs Laden, wo Joe der schönen 
Naomi Fayes Parfüm vermacht. Von ihr kriegt 
er daraufhin eine Friseurschere geschenkt. 
Und wiedereinmal geht's zum Berggipfel, dies- 
mal schlägt Joe den Weg zur Flöda GmbH 
ein, wo er im Garten noch ein kleines 
Blümchen pflückt, bevor er die Eingangshalle 
betritt. Dort redet er an der Rezeption mit der 
schwerarbeitenden Sekretärin (3, 3, 3). 


Nur für Amazonen: Diesen Tempel 
kann Joe nicht so einfach betreten, 
wie er sich das vorstellt 


Mahlzeit: Damit das Essen schmeckt, 
sollte man den Blick in die Küche bes- 
ser vermeiden 


Danach geht er nach Norden zur Tür zur Bi- 
bliothek, wo er die Couch durchsucht und un- 
ter den Kisten etwas Geld findet. Zurück zum 
Berggipfel, von da aus in den Dschungel und 
von da aus zu Skip und Bud. Joe spricht mit 
Bud (3) und geht zurück nach Norden, wo 
über der Baumbrücke ein Faultier an einem 
Seil hängt. Diesem knotet er die Blume ans 
Tau und wartet einige Stunden, bis das ziem- 
lich langsame Vieh sich bis zur Blume gehan- 
gelt hat. Aufregende Sache! Jedenfalls kann 
er nun dem Tierchen einige Haare mit der Fri- 
seurschere abschneiden, die er für eine Medi- 
zin gegen Buds Hitzeallergie braucht. 

Zurück zu Bud's Laden, soll heißen, einige 
Schritte davor. Dort redet Joe mit der Medizin- 
frau (1, 1, 3, 3). Danach gibt er ihr die Faultier- 
haare und die Wespen im Staubsauger. Die Ko- 
kosnuß schneidet er in einer akrobatischen Akti- 
on mit dem Messer durch und gibt die beiden 
Hälften ebenfalls der Hexenfrau. Und wiederein- 


Geheimgang: Nicht leicht zu finden, 
aber näheres Anschauen der Räume 
kann sich lohnen 


mal darf Joe sich auf den Weg zum Berggipfel 
und von dort aus in den Dschungel machen. 
Dort angekommen, besucht er wieder sei- 
nen alten Freund Bud und gibt ihm das Medi- 
kament gegen seine verhaßte Allergie. Bud 
belohnt ihn mit viel Geld, das Joe gleich auf 
einen Schlag beim Händler Bob für die Schall- 
platte ausgibt. Zum wiederholten Mal dann 
führt Joe sein Abenteuer-Trip wieder zum 
Berggipfel, von da aus in den Dschungel und 
dort wieder am »Salva Shun«-Schild vorbei 
gen Osten zur Baumstammtunnel-Brücke. 
Nachdem er diesen Höhentrip überstanden 
hat, stolpert er weiter nach Norden, am obe- 
ren Rand des Wasserfalls vorbei zum Eingang 


79 


des Amazonentempels. Joe beobachtet eine 
Amazone beim Eingangsritual, und meint, nun 
genau so ins Innere des Höhlenwerks zu kom- 
men. Er drückt einen der beiden Knöpfe — und 
wird sogleich von zwei Amazonenwächterin- 
nen festgenommen und in ein unterirdisches 
Verlies gesperrt. Wieder bei Sinnen, redet er 
mit dem verschmutzten Häftling mit den bei- 
den Kasperpuppen (2, 1) und schwatzt ihm ei- 
nes seiner Spielzeuge ab. Doch was nun? 
Wie kommt er hier nur wieder raus? 

Ganz einfach, durch die Hilfe von Faye, 
denn diese kommt gerade die Treppe herun- 


Bitte Anmelden: Wie jeder Chef hat 
auch Dr. Eisenstein ein Vorzimmer, in 
dem die Besucher warten müssen 


ter. Joe redet kurz mit ihr (3, 3, 4, 3), entschul- 
digt sich für all die Mißgeschicke und Unfälle, 
für die er eigentlich nichts kann und geht mit 
ihr die Treppe hoch. Faye führt ihn in den 
Thronsaal des Tempels, wo Joe zum zweiten 
Mal vom Verschwinden der Prinzessin Azura 
erfährt. Er soll sich nun aufmachen, um die 
Herrscherin aus den Klauen der bösen Unbe- 
kannten zu befreien und sicher wieder in den 
Tempel zurückbringen. 

Nach diesen Informationen gelangt er in 
den Freizeitgarten der Amazonen, wo er um 
den Swimmingpool herumgeht und auf die 
zwei Bronzestatuen links im Bild zusteuert. An 
ihnen geht er vorbei und landet wieder am 
Eingang zum Tempel, wo er so kläglich in die 
Falle getappt ist. Zum Berggipfel gelangt Joe 


Niemand da: 
Joe kann 
sich in Ruhe 
umsehen, 
der Bewoh- 
ner dieses 
Zimmers hat 
gerade 
Küchen- 
dienst 


von hier aus am schnellsten, wenn er einfach 
rechts durch die Büsche krabbelt — und das tut 
er nun auch. 

Oben auf dem Berg angekommen, geht er 
wieder zur Absturzstelle, genauer gesagt zum 
Bananenbaum, wo er sich eine weitere Gelb- 
frucht holt. Mit dieser bewaffnet, macht er sich 
wieder auf den Weg zur Flöda GmbH. Im Gar- 


80 


ten angekommen, betritt er gleich wie- 
der das Haus und ohne mit der Se- 
kretärin zu sprechen weiter nach 
rechts die Küche, wo er kurz mit dem 
Koch redet (3, 3, 3) und ihm dann die 
Banane gibt. 

Der Chef de cuisine verschwindet 
daraufhin, und Joe kann sich einige 
von den Käsekräckern sowie eine Do- 
se Hundefutter aus dem Regal ein- 
stecken. Dann öffnet er die Tür rechts, 
gelangt in den Schlafsaal und öffnet dort den 
Postsack, in dem er beim Durchsuchen einen 
Brief findet, den er auch sogleich liest. 

Anschließend macht er sich noch an dem 
Spind im Bildschirmvordergrund, der ein 
bißchen offen steht, zu schaffen und findet in 
ihm ein Quietschekätzchen. Mit diesem verläßt 
er das Haus wieder, geht in den Garten und 
gibt dem Hund vor der Hütte das Spielzeug. 

Im Haus geht er dann wieder in die Biblio- 
thek, wo er die Schallplatte aus Bobs Laden 
auf das Grammophon legt. Dadurch erscheint 
ein Geheimfahrstuhl, mit dem er in die gehei- 
men Keller der Flöda GmbH fährt. Im Flur, wo 
er nun steht, öffnet er die Tür, betritt den 
Raum dahinter und fischt aus der Flöda-Kiste 
einen Dosenöffner, mit dem er gleich die Hun- 
defutterdose öffnet. 

Zurück geht's zum Flur, und von da aus durch 
den Durchgang oben rechts in den blauen Be- 
reich, wo Joe die Treppen des Feuer- 
ausgangs heruntersteigt, um im Labor 
das Super-Schlaffi-Serum aus dem Re- 
gal an sich zu nehmen. So gerüstet 
geht er dann wieder in die Flure, die ihn 
durch die Durchgänge oben rechts 
(oder auch am unteren Bildschirmrand) 
irgendwann in einen grünen Flur führen, 
wo er das Super-Schlaffi-Serum mit 
dem Hundefutter vermischt und es dem 
Wächter Klunk mit dem Dialog 3, 2 als 
»Spezialität des Tages« anbietet. 

Nun kann er auch die Tür öffnen 
und in Dr. Eisensteins Büro gelangen, 
wo er sich über den Doc schlau 
macht. Joe geht zurück auf den Flur 
und wandert in den gelben Bereich. Hier ver- 
sieht »Private John« seinen Dienst. Joe liest 


nocheinmal kurz 
den Brief, und 
drückt ihn dann 


John in die Hand, 
der, nachdem er 
den Abschiedsbrief 
seiner Freundin ge- 
lesen hat, sofort in 
Tränen ausbricht. 
Das gibt Joe Ge- 
legenheit, die vor- 
dere Tür zu öffnen 
und den Raum da- 
hinter zu betreten. 
Er schaut auf den 
Dienstplan, und erfährt, daß Henry heute als 
Küchenhilfe arbeiten soll. Mit dieser Nachricht 
eilt John wieder auf den Flur, öffnet die hintere 
Tür und verschiebt in dem Raum dahinter den 
Aktenschrank. So kommt ein Safe zum Vor- 
schein, der sich aber leider nicht öffnen läßt. 
So, wie es aussieht, kann er hier nichts mehr 
ausrichten, und begibt sich niedergeschlagen 


Faultierinsel: An Insel ist ZEN 
jetzt muß sich Joe noch auf die Suche 
nach dem Faultier machen 


in den blauen Bereich, wo er hinter der Tür 
Henry findet. 

Diesem teilt er mit, daß er in der Küche aus- 
helfen soll (3, 4). Nachdem der Küchenjunge 
verschwunden ist, kann Joe dann die Tür links 
öffnen und in den Raum dahinter gelangen. 
Auf dem Schreibtisch findet er ein Buch mit 
verklebten Seiten, die er mit der Schere öffnet. 
Im Papiersafe liegt der Schlüssel für die Zelle, 
in der Prinzessin Azura gefangen gehalten 
wird. Joe macht sich dann auch gleich auf den 
Weg, die Amazonenherrscherin zu befreien. 

Er geht zum Labor und von dort aus die 
Treppe hoch. Schnell wechselt er noch ein 
paar Worte mit ihr (1, 1) und öffnet dann die 
Zellentür mit dem Schlüssel. Frisch verliebt 
wollen die beiden gerade flüchten, als Alarm 


Mumifiziert: Damit der Prinz nicht ein- 
sam ist, hat man einige seiner Konku- 
binen einbalsamiert 


ausgelöst wird. In der Eingangshalle des Ge- 
bäudes verstecken sie sich hinter den Schau- 
fensterpuppen, um den wachsamen Blicken 
von Klunk zu entgehen. 

Wenn die Luft wieder rein ist, fragt Joe sei- 
ne Azura nach dem Code für die Kontrolitafel 
an der Sicherheitstür und gibt ihn ein. Wieder 
allein, geht Joe zum Berggipfel, von dort aus 
in den Dschungel, und von dort aus wieder 
zum Amazonentempel. Am Swimmingpool an- 
gekommen, geht King um diesen herum zum 
Eingang zum Thronsaal, wo er von der Prin- 
zessin ein Schwert aus Thyranno-Horn ge- 
schenkt bekommt. Mit diesem geht's zum 
Berggipfel und von dort aus diesmal zum 
Bootssteg, wo er dem Angler und zugleich 
dem Fährmann empfiehlt, zum Angeln doch 
einen Köder zu benutzen (1, 2, 1, 1). 

Joe gibt ihm zu diesem Zweck den Käfer. 
Zum Dank darf er dann auch noch mit dem 
Boot fahren (1). Auf der Faultierinsel ange- 
kommen, begibt sich King zum Eingang der 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


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Gamers“ Delight 2 
Pinball Fantasies/Sleepwalker 
Flink 

Fields of Glory 
Korms 

Pirates Gold 
Fears 

Super Shidmarks 
Der Seelenturm 


onheuer Straße 25 


Katakomben und gelangt so in die Eingangs- 
halle der Steinhöhlen. Joe schleicht durch den 
linken Durchgang,»versucht alle Mumien auf- 
zunehmen und findet unter den Überresten 
der Menschenkadaver einen Brustkorb und ei- 
nen Beinknochen. Ebenso verfährt er in dem 
Raum, den er durch den Durchgang links er- 
reicht, nur daß er hier einen Schädel und ei- 
nen Armknochen findet. 

Mit diesen hastet er dann wieder durch den 
linken Durchgang und gelangt in die Ein- 
gangshalle, wo er die Knochen nach den Ge- 
setzen der menschlichen Anatomie in die rich- 


nr rg“ 


Prinzenrolle: Der Prinz ist sauber ver- 
packt, Joe muß ihn auswickeln, um an 
den Wächterinnen vorbeizukommen 


tigen Löcher an der hinteren Wand einlegt. 
Den übriggebliebenen Armknochen bastelt er 
an die komische Maschine links, wirft eine 
Münze in den Schlitz ein und zieht an dem 
Arm: ein einarmiger Bandit. Joe hat Glück und 
erwischt gleich den Jackpot. Die Wand mit 
den Armknochen öffnet sich, und Joe spaziert 
in das geheime Kellergewölbe der Faultierin- 
selkatakomben. Unten angekommen erscheint 
unserem Pixelhelden noch eine Fee, die er mit 
den Dialogen 2, 1, 2, 2, 1 verschwinden läßt. 
Joe passiert den rechten Durchgang, und 
wendet sich dann wieder nach rechts, wo er 
auf eine Amsammlung von Zombiefrauen trifft, 
die ihm nach den Sätzen 2, 1, 2, 2 einen Blick 
in den Sarkophag gewähren. Ein Stück Band 
rollt heraus, an dem Joe zieht. Joe bringt die 


Blauer 
Juwel: 
Wenn man 
die Quelle 
mit Baum- ? 


harz ver- | Fe 


u rc 


stopft, findet 5 
man in der 
Pfütze den 

Juwel 


Zombies dazu, den Sarg nocheinmal zu öff- 
nen: Der Prinz ist verschwunden, die Wächter- 
innen folgen ihm. Jetzt ist der Weg zum Sar- 
kophag frei, wo Joe dann noch eine Pharao- 
Krone und einige Weinreben, die er mit dem 
Messer abschneidet, findet. Nachdem Joe den 
Sarg fast ratzekahl ausgeräumt hat, kann er 
ihn zur Seite schieben, er gibt ihm den Blick 
auf einen kleinen Tunnel frei, durch den er in 
die unteren Gänge kriecht. 

Jetzt muß der Spieler technisches Geschick 
beweisen, denn Joe beginnt mit der Bastel- 


82 


look at 


stunde. Mit seinem Messer kann er et- 
was Harz aus einem Baum heraus- 
träufeln lassen, mit dem er dann die 
Wasserquelle verstopfen kann. Dar- 
aufhin kommt ein blauer Edelstein 
zum Vorschein. Die Kasperpuppe ba- 
stelt Joe kurzfristig zum Topflappen 
um und nimmt so die heiße Stein- 
scheibe (zwei Räume weiter links) in 
sein Inventar auf. 

Er zieht an dem Hebel und fährt mit 
einem antiken Fahrstuhl wieder in die oberen 
Gänge, wo er die Spindel an die heiße Stein- 
scheibe setzt und die untere Rolle mit einer der 
Weinreben umwickelt. Den Baseballschläger 
befestigt er auch noch an dem Gerät — sie dient 
als Kurbel. Nun kann er nach Betätigung des 
Baseballschlägers in einen weiteren Raum ge- 
langen, wo er einen Eispickel klaut. Er verläßt 
den Raum wieder und kurbelt die Tür wieder zu. 

Mit dem Pickel macht er sich auf den Weg 
zum Tropfstein, den er erstmal ordentlich zer- 
hackt. In dem Gebrösel findet er einen Feuer- 
stein, den er gut für sein Feuerzeug benutzen 
kann. Mit den Mumienbandagen wickelt er den 
Armknochen ein und zündet die Fackel nun an. 
So kann er auch die Schlange vertreiben. In 
der Leiche findet er einen Personal- 
ausweis und einen Kieselstein. An der 
von zwei Wasserfällen umgebenen 
Statue mopst Joe sich den großen Ast 
und schlägt sich mit dem Eispickel den 
Weg zum Schatzraum frei. 

Mit dem Stock öffnet er die Krypta 
und findet eine Totenmaske, die er mit 
den restlichen Mumifizierungs- 
schnüren auf Hochglanz bringt. So 
kann er die Todesstrahlen der Statuen 
ablenken. Den Baseballschläger 
schmiert er nun mit etwas Harz ein 
und angelt sich so den grünen Juwel. 
Joe spricht noch kurz mit dem Gefan- 
genen lan (3, 2) und bewegt den He- 
bel, um den Käfig zu öffnen. Joe stolpert lan 
hinterher und verhindert so, daß er auch in eine 
Falle läuft. Armer 
lan! Nichtsdestotrotz 
untersucht er seinen 
zerbröselten Leich- 
nam und findet einen 
großen Stein, aus 
dem er sich mit et- 
was Harz und dem 
Kieselchen einen 
Schlüssel bastelt. 
Die Wasserfallstatue 
bestückt er nun mit 
den beiden Juwelen 
in den Augenhöhlen, 
mit dem Steinschlüs- 
sel öffnet er im nächsten Raum eine Tür, hinter 
der eine Treppe liegt. 

Nachdem er diese überwunden hat, landet 
Joe in einem Labyrinth, wo er der Dino-Ratte 
einen Käsecracker zuwirft und ihr folgt. Die 
zwei Schalttafeln in dem Raum, zu dem ihn 
die Ratte geführt hat, aktiviert er und saugt im 
angrenzenden Raum den Dreck mit dem 
Staubsauger vom Mosaikboden auf. Dann 
betätigt er das »H«-förmige Zeichen links un- 
ten und das Zeichen schräg rechts darüber 
(ähnelt der »31«). 


Bastelstunde: Mit dem Baseballschlä- 
ger als Kurbel kann man die Tür 
(rechts) nach oben ziehen 


Und wiedereinmal hat Joe einen Geheim- 
gang entdeckt, in dem er auf die Tempelwäch- 
terin trifft. Ihr gibt Joe die Krone’aus dem Sar- 
kophag und darf sich zum Dank den Kristall- 
schädel nehmen. Daraufhin setzt er sich auf 
den Thron und läßt sich zur Anlegestelle bea- 
men. Doch schon wird er wieder gefangenge- 
nommen. Mit dem Metallbecher kratzt er an 
den Gitterstäben seiner Zelle entlang und 
lockt so Faye und Anderson an, die ihn zum 
Glück befreien. Mit dem Bleistift der Sekretärin 
decodiert er die Geheimschrift auf dem Notiz- 
block und kann dann den Safe öffnen. In ihm 


Lichtschranke: Joe braucht die Toten- 
maske, um damit die gefährlichen 
Laserstrahlen abzulenken 


findet er einen Schlüssel, mit dem er die ge- 
heime Truhe öffnet. 

In dieser findet er einen Raketenantrieb, lei- 
der ohne Gebrauchsanweisung. Nun ist erst- 
mal Ausruhen angesagt: Joe schnappt sich 
sein Comic-Heftchen, und will gerade anfan- 
gen zu lesen, als ihm ein Zettel aus dem Heft 
flattert. Diesen legt er mit dem anderen Pa- 
pierschnipsel zusammen und kann so nach 
der Anleitung den Raketenantrieb zusammen- 
bauen. Bei Bob besorgt er sich den Treibstoff 
für sein neues Maschinchen: Alkohol. 

Vom Berggipfel aus fliegt er dann ins Nebel- 
tal, wo er mit dem Messer ein paar Zweige ab- 
schneidet und damit den Dinosaurier ein paar 
Schritte nach vorne lockt. Mit dem Tyranno- 
Horn kann er ihn gänzlich vertreiben. Mit dem 
Dino-Strahlen-Gewehr schießt Joe dann auf 
den Mutanten-Doktor, leider aber zielt er nicht 
so genau und trifft Faye damit. Joe bittet sie, 
ihren Spiegel umzudrehen und feuert nochein- 
mal auf den Doc. Doch diesmal trifft er Sparky. 
Dieser setzt sich die Totenmaske auf, und Joe 
feuert zum dritten und letzten Mal auf den Doc. 
Diesmal trifft er und rettet somit die Welt vor 
dem Verderben — herzlichen Glückwunsch. rk 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Unser aktuelles Buchprogramm 1995 


ISBN 3-926858-40-0 ISBN 3-926858-31-1 ISBN 3-926858-38-9 ISBN 3-926858-37-0 ISBN 3-926858-52-4 
750 Seiten, 1 DISK 220 Seiten, 1 DISK 360 Seiten, 1 DISK 160 Seiten, 1 DISK 300 Seiten, 1 DISK 


DM 38, DM 69,- DM 79,- DM 69, DM 69, 
ERNDSCHAFTS ” 
KLEREI a 


DELUXE PAINT 
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ISBN 3-926858-46-X ISBN 3-926858-36-2 ISBN 3-926858-48-6 ISBN 3-926858-59-1 ISBN 3-926858-54-0 
200 Seiten, 1 DISK 466 Seiten, 1 DISK 620 Seiten, 1 DISK 120 Seiten, 1 DISK 280 Seiten, 1 DISK 
DM 59, DM 69,- DM 79,- DM 29,- DM 69,- 


Disketten CD-ROM 


ISBN 3-926858-61-3 
ı Sie übeı Die CD enthält jede Menge 


Ickfiguren neue Tips und Tricks zı 


Videofonts, aı Tiere usw MaxonCINEMA 4D s 


n fast allen I 


»ie enthält nei shei groß re 
erschienenen Disketten auch neue Fi 
Effekte und Animationen Objekten und Animationen 
DM 59,- DM 49,- 
Mauli, der Maulwurf 
Disketten mit animierten Titeln, Tieren, Tricksequenzen, Video- 
fonts, Grafiken, Animationen zuı Gestaltung Ihrer Videofilme 
Geeignet für alle gängigen Programme, wie Deluxe Paint 
Brillant, Scala 
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Disk Feste/Feiern Disk Videofonts 2 ISBN 3-926858-56-7 Verlag 
Disk Tiere Disk Videofonts 3 IM B z ö “ en, Gabriele Lechner 
Disk Best of Disk Special Effects DM 29, £ AN 'ersell einsetzbare EE 
ickfigur, perfekt animiert Bodenseestr. 97 


in verschiedenen Lebens 


Ab Feb/März 96 erscheint die neue Buchreihe lagen - Bringt Ihren Vide 
„Schritt für Schritt von O auf 100“ zu den a 
unterschiedlichen Programmen. Info anfordern. 20 Seiten, 2 Disks 


DM 59,- 


SOFTWARE 


EM Reflections 3.05 


Die Rückkehr des 


Lange Zeit war es um den 
Raytracer »Reflections« 
still. Ob es dem Programm 
in der neuen Version ge- 


Preis des Programms berück- 
sichtigt. Effekte wie Lens-Fla- 
res (Lichtreflexe auf der Kame- 


lingt, Akzente zu setzen, St h j f ! ralinse) waren bisher wesent- 
cn. 0: lich teureren Programmen vor- 

haben wir für Sie »durch- ra ve r O sers behalten. Reflections verfügt 
leuchtet«. über vier verschiedene Arten 

von Lichtquellen: Punkt (Glo- 

I von Olaf Gröning bal), Spot, Lokal und Lokal- 


N‘: Wege geht Reflec- 
tions in Sachen Benutzer- 
führung. Das Programm ist 
komplett überarbeitet worden 
und eine Ähnlichkeit zu vor- 
angegangenen Versionen ist 
allenfalls noch zu erahnen. 
Die Benutzeroberfläche läßt 
sich nun völlig frei konfigurie- 
ren (s. »Fenstervielfalt«). Der 
Anwender kann bei Bedarf 
auch gleich mehrere solcher 
Fensterkonfigurationen defi- 


nieren. Diese sind jederzeit 
per 


Tastendruck erreichbar 


und bieten dem Benutzer die 
zur jeweiligen Aufgabenstel- 
lung passende Arbeitsumge- 
bung. Voll auskosten läßt sich 
diese Fähigkeit aber erst bei 
hohen Auflösungen. 
Allgemeine Verwaltungsauf- 
gaben werden über drei Tool- 
Fenster erledigt. In diesen Pro- 
grammfenstern erscheinen alle 
Elemente als Icons, wobei die- 
se je nach Art (Dreieckskörper, 
Material, Lichtquelle usw.) un- 
terschiedlich aussehen. Die 
von älteren Versionen bekann- 
te Plotkörperliste (PKL, sie ent- 
hält alle darzustellenden Ob- 
jekte) erscheint als Tool-Fen- 
ster in neuem Glanz. Durch 
simples Verschieben der Icons 


84 


Fenstervielfalt: Reflections 3 läuft auch auf vielen Grafikkarten 
mit Emulationssoftware wie etwa »CyberGraphX« 


können Objekte der PKL ent- 
nommen oder hinzugefügt 
werden. Für die Materialver- 
waltung steht ein separates 
Tool-Fenster zur Verfügung. 
Die Materialvergabe erfolgt 
durch Drag&Drop (s. Kasten). 
Körperhierarchien werden im 
gleichnamigen Tool-Fenster 
aufgebaut. Die Hierarchiever- 
waltung unterscheidet sich al- 
lerdings stark von der der Vor- 
gängerversionen. Hilfreich ist 
die integrierte Online-Hilfe, 
die überall im Programm zur 
Verfügung steht. 

Überarbeitet präsentiert sich 
dem Anwender auch der Geo- 
metrie-Editor. Er erlaubt die 
Bearbeitung der Punkte oder 
der Dreiecksmengen, aus de- 
nen die Objekte aufgebaut 
sind. Auf eine Trennung in 
verschiedene Teil-Editoren, 
wie aus Reflections 2.5 be- 
kannt, wurde verzichtet. An- 
hand der zu bearbeitenden 
Objektarten (Dreieckskörper, 
3-D-Linie, Polygon usw.) stellt 
der Geometrie-Editor nur die 
Funktionen zur Verfügung, die 
auch sinnvoll sind. Die Plazie- 
rung von Texturobjekten auf 


Körpern ist hier ebenso ein- 
fach möglich wie die Positio- 
nierung von Lichtquellen oder 
der Kamera. Unterstützend 
kann jederzeit auf eine 4-Sei- 
ten-Ansicht (von vorn, rechts, 
oben und perspektivisch) um- 
geschaltet werden. Ein Fähig- 
keit, die lange gefehlt hat. 

Eine kleine Sensation sind 
die Lichteffekte, die Reflec- 
tions anbietet, wenn man den 


Spot. Zu jeder dieser Lichtar- 
ten lassen sich Effekte wie 
Kreis, Halo, Ring und Flares 
hinzuschalten. Obwohl man 
diese Effekte nicht beeinflus- 
sen kann (z.B. die Ringgröße) 
sind die Ergebnisse beein- 
druckend. In Verbindung mit 
neuen Funktionen wie Tiefen- 
unschärfe sowie Brennwei- 
teneinstellung der Kamera und 
der  Animationsmöglichkeit 
eröffnen sich dem Anwender 
ganz neue Welten. 

Der früher nur separat erhält- 
liche Animator wurde komplett 
ins Programm integriert. Dem- 
entsprechend gestaltet sich die 
Animationskreation nun we- 
sentlich einfacher. Das 
Drag&Drop-Prinzip findet auch 
hier Verwendung. Animations- 
sequenzen von Objekten wer- 
den anhand einer Zeitschiene 
(Timeline) in Verbindung mit 
Schlüsselpositionen (Key-Snaps) 
definiert. Der Bewegungspfad 
von Objekten läßt sich jeder- 
zeit anzeigen und im Geome- 


Teint 


Einzigartig unter den 3-D-Programmen wird Reflection 
durch die Einführung von Drag&Drop-Fun 


Objekt zu löschen ist, all dies ist mit Drag&Drop i i 
erreichen. Diese een spart nich 


dern macht einfach Sp 


‚Viele RED Sehe Ten. 


PERS!“ 


nach Art ihre 


auch InsbschieiicheFinkae Sie ei 


der-Gadget: Nach einfa 


m Anklicken wer 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


trie-Editor direkt mani- 
pulieren. Erwähnens- 
wert ist die Möglichkeit, 
3-D-Linien einem Ob- 
jekt als Sequenz zuzu- 
ordnen. Kamerafahrten 
durch Objekte wie ei- 
nem Schlauch sind so 
zu verwirklichen. Be- 
schleunigungs- und 
Bremseffekte sind nur indirekt 
erreichbar. 

Reflections erlaubt es, (fast) 
alles zu animieren. Egal, ob 
Lichtquellen, Kamera, Materia- 
lien, Nebel oder Körper. Selbst 
die Plazierung einer Textur auf 
einem Körper ist animierbar. 
Texturanimationen sind der- 
zeit noch nicht implementiert. 
Zur Kontrolle von Bewegungs- 
abläufen stellt Reflections ver- 
schiedene Previews zur Verfü- 
gung. Die einfachste Form ist 
die Bounding-Box-Vorschau. 


Absichtliche Fehler: Reflections 3 beherrscht 
jetzt auch Lens-Flares und andere Lichteffekte 


Aber auch Drahtgitter- und So- 
lid-Modus sind verfügbar. Ne- 
gativ fällt hier auf, daß besag- 
ter Solid-Modus recht langsam 
ist. Hinzu kommt, daß keine 


Möglichkeit besteht, diese 
Vorschau-Animationen zu 
speichern. 


Auch an Ausgabeformaten 
hat Reflections neues zu bieten: 
Neben dem eigenen Bildformat 
Beams gibt es JPEG, TIFF24, 
IFF24, RGB und BMP. Reflec- 
tions verfügt über Tools, um die 
Bildformate untereinander zu 
konvertieren. Sogar eine Skalie- 
rungsfunktion für Bilder ist ent- 
halten, die sehr gute Ergebnisse 
liefert. An Animationsformaten 
werden Anim-Opt5 (auch 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Planen erst duch. 
Zusatzprogramm 


Pe ro 


große Awänl a an ae 


modulares Programmkonzept 


HAM6 und HAMB), FLC und 
ReflectionsPC angeboten. Ani- 
mationen lassen sich alternativ 
als Einzelbilder sichern. An- 
wender aus dem Videobereich 
werden sich über die Möglich- 
keit freuen, Halbbilder erzeu- 
gen zu können. 

Weniger erfreulich ist das 
Fehlen von Funktionen, die in 
älteren Versionen bereits ver- 
fügbar waren. So bot Reflec- 
tions 2.5 ein reichhaltigeres 
Angebot an Grundobjekten. 
Besonders schmerzlich ist, 
daß die Objekt- 
form »Echte Ku- 
gel« nicht mehr 
angeboten wird. 
Ein noch größeres 
Manko ist aber 
die fehlende 
ARexx-Unterstüt- 
zung. Weggefal- 
len sind auch die 
Funktionen zur 
Schaffung eigener 
3-D-Fonts. Allen- 
falls gemildert 
wird dies dadurch, daß auf der 
beiliegenden CD-ROM solche 
Zeichensätze reichlich vor- 
handen sind. 

Im Gegensatz zu älteren 
Versionen besitzt das neue Re- 
flections keinerlei Begrenzun- 
gen der maximalen Punkt- 
und Objektanzahl. 

Der Einsatz von Reflections 
auf Amigas mit 68000-Prozes- 
sor ist zwar möglich, bei re- 
chenintensiven Anwendungen 
wie Raytracing aber wenig 
sinnvoll. Ein schneller Prozes- 
sor mit Koprozessor beschleu- 
nigt Programmablauf und 
Bildberechnung erheblich. 
Grafikkarten werden unter- 
stützt, sofern diese über eine 


Lichteffekte 


Tool zum Erzeugen von 3-D-Fonts viele Ausgabeformate 


ne Enerfiäche 


- Integrierter Aniniedor 


Workbench-Emulation (wie 
z.B. CyberGraphX) verfügen. 
Wahlweise kann Reflections 
auf der Workbench oder auf 
einem eigenen Bildschirm be- 
trieben werden. Letztere Mög- 
lichkeit läßt sich aber nur an- 
hand eines Eintrags in der 
Konfigurationsdatei aktivieren. 
Hier ist es auch möglich, ei- 
nen Bildanzeiger einzutragen. 
Unverständlich ist, daß diese 
Einträge manuell eingefügt 
werden müssen. 

Das Handbuch zu Reflec- 
tions erweist sich während der 
Einarbeitungszeit als Hilfe. Be- 
sonders Umsteiger von älteren 
Reflections-Versionen werden 
kaum um das Studium herum- 
kommen. Bereits gesammelte 
Erfahrungen erweisen sich 
schnell eher als Hemmschuh. 
Neueinsteiger dürften es leich- 
ter haben, da sie »unbelastet« 
sind. In speziellen Ein- 
führungskapiteln wird der An- 
wender Schritt für Schritt in 
die Bedienung von Reflections 
eingeführt. Insgesamt jedoch 
wünscht man sich mehr Bei- 
spiele und tiefergehende Be- 
schreibungen zu Funktionen. 

Neben den neu hinzuge- 
kommenen Bild- und Animati- 
onsformaten weisen auch die 
Bildschirmfotos im Handbuch 
auf die Windows-Version von 
Reflections hin. Beide Pro- 
grammversionen sind identisch 
und kompatibel. Nachteilig 
wirkt sich dies dahingegehend 
aus, daß betriebssystemspezifi- 
sche Eigenschaften nicht 
berücksichtigt werden. Darum 
dürften wohl auch die Amiga- 
Tasten bei den Shortcuts keine 
Verwendung gefunden haben. 
An manchen Stellen fühlt man 


sich an sehr alte Amiga-OS- 
Versionen erinnert, ein Punkt, 
der in Zukunft unbedingt be- 
hoben werden sollte. 

Das Reflections-Paket prä- 
sentiert sich im ansprechen- 
den Karton-Schuber. Neben 
den Programmdisketten und 
der Dokumentation in Form 
eines Ringbuchs enthält das 
Paket auch eine CD-ROM, auf 
der reichlich Material zum 
Einsatz in Reflections zu fin- 
den ist. Die Installation : des 
Programms gestaltet sich dank 
Installer problemlos. 

Fazit: Die Rückkehr des 
Strahlenverfolgers ist geglückt. 
Reflections 3 kann allen emp- 
fohlen werden, die sich mit 
3-D-Grafik und -Animation 
auseinandersetzen möchten. 
Das Programm ermöglicht 
Raytracing vom Feinsten - 
und das bei einem unschlag- 
baren Preis/Leistungs-Verhält- 
nis. Die vom Hersteller an- 
gekündigte Weiterentwicklung 
von Reflections macht neugie- 
rig auf künftige Versionen. rb 


Reflections 3.05 


DOKUMENTATION 


Licht-/Kamera-Effekte; Ani- 
mationen; Drag & Drop; 
konfigurierbare Oberfläche; 
Online-Hilfe; Grafikkarten- 
unterstützung; CD-ROM mit 
vielen Objekten usw. 


wu keine ARexx-Unterstützung; 
wenig Grundkörper; keine 
Texturanimationen möglich; 
Oberfläche nicht 100% 
Amiga-konform 


85 


SOFTWARE 


Das gleichzeitige Abspielen 
mehrerer, völlig unter- 
schiedlicher Animationen 
auf einem einzigen Bild- 
schirm bedeutet viel Arbeit. 
Mit »Animage« genügen ei- 


I Animationsbearbeitung: Animage 


Its a kind of magic 


nige wenige Mausklicks — 
und die Software kann 
noch mehr! 


M von Hartwig Tauber 


) » Aussen arbeitet mit Ele- 
menten, die als Objekte 
bezeichnet werden. Das sind 
Rechtecke, die beliebig am 
Bildschirm plaziert und ska- 
liert werden. Als Inhalt kön- 
nen Animationen im IFF- 
Anim- und SSA-Format, oder 
Grafiken verwendet werden. 
Um Einzelheiten wie die ur- 
sprüngliche Farbtiefe oder die 
Auflösung des Objekts muß 
sich der Anwender dabei nicht 
kümmern. Animage über- 
nimmt die Skalierung und 
Farbanpassung automatisch. 

Auf dem Bildschirm werden 
beliebig viele Grafikobjekte 
plaziert, das heißt, es können 
alle gewünschten Animatio- 
nen und Bilder gleichzeitig 
angezeigt werden. Für jedes 
Element läßt sich die Transpa- 
renz gesondert festlegen. 
Dafür stehen Stanzmasken zur 
Verfügung, oder es wird die 
Farbe Null als durchsichtig de- 
finiert. Die Stanzmaske kann 
auch eine Animation sein, wo- 
durch sich der sichtbare Aus- 
schnitt der eigentlichen Ani- 
mation laufend verändert. 
Darüber hinaus gibt es frei 
einstellbare Transparenzgrade 
für Durchscheineffekte. 

Für die Berechnung der fer- 
tigen Animation wird wahl- 
weise das SSA-Format oder ei- 
ne ILBM-Bildsequenz verwen- 
det. Auflösung, Farbtiefe und 
Berechnungsqualität sind in 
mehreren Stufen einstellbar. 
Dabei werden alle am Bild- 
schirm plazierten Objekte pas- 
send skaliert und 'entspre- 
chend der gewählten Farbtiefe 


86 


die jeweiligen Farben best- 
möglich angepaßt. Dieser Be- 
rechnungsvorgang benötigt 
zwar, abhängig von der vor- 
handenen Rechenleistung, ei- 
ne gewisse Zeit, dafür steht im 
Anschluß aber eine völlig 
fließend ablaufende Animati- 
on zur Verfügung, bei der alle 
verwendeten Ausgangsse- 
quenzen gleichzeitig abge- 
spielt werden. 


Intuitiv: »Animage« bietet vie- 
le Gestaltungsmöglichkeiten, 
die Bedienung bleibt trotzdem 
einfach und überschaubar 


Aber Animage begnügt sich 
damit nicht. Es stehen darüber 
hinaus eine Reihe von Gestal- 
tungsmöglichkeiten zur Verfü- 
gung: So kann jedes Grafikob- 
jekt mit zusätzlichen Effekten 
versehen werden. Diese las- 
sen sich noch am ehesten mit 
jenen vergleichen, die man 
bei Titelprogrammen für die 
Textgestaltung verwendet. So 
kann die Animation bezie- 
hungsweise die Grafik mit ei- 
nem Umriß oder Schatten ver- 
sehen werden oder durch 
»Perspektive« einen räumli- 
chen Eindruck erwecken. 

Alle diese Effekte lassen sich 
nicht nur mit einzelnen Farben 
oder Farbverläufen definieren: 


Es sind auch hier Grafiken und 
Animationen erlaubt. 

Doch bei proDAD hat man 
sich auch damit noch nicht zu- 
frieden gegeben. Hinter den 
unscheinbaren Bezeichnungen 
»In-FX« und »Out-FX«, die im 
Eigenschaftsfenster jedes 


Grafikobjekts zu finden sind, 
verbergen sich bewegte Ein- 
und Ausblendeffekte für die 
dargestellten Bilder und Anima- 


tionen. Das heißt, 
die ablaufende Se- 
quenz wird unter 
Verwendung eines 
Effekts in das oder 
aus dem Bild be- 


wegt. 

Bisher stehen 
vier Möglichkei- 
ten zur Verfü- 


gung: Blende, Wi- 

pe, Zoom und Partikel. Für die 
ersten drei lassen sich Rich- 
tung und Art (linear, dyna- 
misch oder gefedert) bestim- 
men. Beim Partikeleffekt kön- 
nen die Parameter für die 
Richtung und den Bereich mit 
der Maus definiert werden. Ei- 
ne Einschränkung besteht le- 
diglich darin, daß sich die Ef- 
fektlänge nur für alle Objekte 
auf dem Bildschirm gemein- 
sam bestimmen läßt. Als zu- 


sätzliches »Extra« können 
dafür diese Effekte noch mit ei- 
nem »Schweif« versehen wer- 
den. Das heißt, sie ziehen bei 
der Bewegung eine Spur hinter 
sich her, für deren Form fünf 
Varianten zur Auswahl stehen. 

Die Komposition einer sol- 
chen komplexen Animation ist 
mit Animage in wenigen Minu- 
ten möglich. Für das Aneinan- 
derreihen mehrerer Szenen 
steht die bereits aus dem »Mo- 
nument Titler« bekannte Zeit- 
leiste zur Verfügung, mit der 
beliebig viele Szenenabfolgen 
möglich sind. Gleichzeitig legt 
die Zeitleiste auch die Länge 
der Ein- und Ausblendeffekte 
sowie die Art des Schweifs fest. 

Durchdachte Benutzer- 
führung gehört zu den großen 
Stärken von Animage. Die 


Alles bewegt sich: Der Globus rotiert, der 
Drache zoomt flatternd heran und der 
Schriftzug wandert über den Bildschirm - 
mit »Animage« kein Problem 


gute und bekannte Oberfläche 
der »Monument«-Serie wurde 
übernommen. Die gesamte Ar- 
beit erfolgt per WYSIWYG 
(What You See Is What You 
Get — am Bildschirm wird das 
Ergebnis bereits so dargestellt, 
wie es beim fertigen Projekt 
aussehen wird). Anstelle um- 
fangreicher Menüs und Reque- 
ster bekommt man Fenster prä- 
sentiert, die nach dem Kartei- 
reiterprinzip aufgebaut sind. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Ein Anklicken des jeweiligen 
Karteireiters bringt die entspre- 
chenden Optionen in den Vor- 
dergrund. Komplizierte Vor- 
zänge, wie das Anlegen von 
Farbverläufen oder die Defini- 
ton der Partikel- Effektparame- 
ter erfolgen unter Verwendung 
intuitiver »Kreis-Gadgets«, die 
sich durchgehend mit der 
Maus bedienen lassen. Trotz- 
dem ist in so gut wie allen Fäl- 
len auch genaue Werteeinga- 
be per Tastatur möglich. 

Eine besondere Neuerung in 
der Oberfläche ist die »Video- 
vorschau«: Bisher war es not- 
wendig, das Projekt als SSA- 
Animation zu berechnen, um 
einen Eindruck der Arbeit zu 
erhalten. Die dadurch beding- 
ten Wartezeiten entfallen end- 
gültig. In einem Fenster direkt 
auf der Arbeitsoberfläche wird 
die Animation im Kleinformat 
in Echtzeit berechnet und dar- 
gestellt. Durch die freie Ska- 
lierbarkeit des Vorschaufen- 
sters kann man das Verhältnis 
der Größe zur notwendigen 
Rechenzeit selbst bestimmen. 
Ein besonderer Trick macht 
die Vorschau noch schneller: 
Es wird nicht sofort jedes Bild 
berechnet, sondern Bilder mit 
einem gewissen Abstand. Bei 
den nächsten Durchläufen 
wird der Abstand verkleinert, 
bis jedes Bild angezeigt wird. 
Die Vorschau ruckelt also an- 
fangs stark und läuft dann im- 
mer runder. Fehler beim Ab- 
lauf der gesamten Animation 
sind so meist nach wenigen 
Sekunden sichtbar. Gerade bei 
der täglichen Arbeit mit Ani- 
mage wird die Videovorschau 
schnell unverzichtbar. Das Ex- 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


perimentieren mit den vielfäl- 
tigen Möglichkeiten macht 
Freude, jede Veränderung läßt 
sich praktisch ohne Verzöge- 
rung begutachten. 

Durch die systemkonforme 
Programmierung funktioniert 
Animage auch auf Grafikkar- 
ten. Das CyberGraphX-System 
wird unterstützt. Lediglich die 
Installation erfolgt noch immer 
mit dem nicht mehr zeit- 
gemäßen proDAD-Skript. Die 
gute, deutsche Dokumentation 
gibt einen Überblick der Mög- 
lichkeiten des Programms. 

Fazit: Die Arbeit mit Anima- 
ge macht einfach Spaß. Ani- 
mationskompositionen sind 
schnell und problemlos mög- 
lich, ohne daß man sich um 
Auflösung, Farbtiefe oder Ska- 
lierung kümmern müßte. Die 
einfache Bedienung und vor 
allem die gelungene Echtzeit- 
Videovorschau erlauben krea- 
tive Betätigung. Die Ergebnis- 
se sind, vor allem bei Verwen- 
dung von SSA, von hoher 


Qualität. rb 
Literatur: [1] Hartwig Tauber, Da steckt mehr 
drin — Test: Monument-Designer 2.0, 

Amiga 10/95, Seite 106 


Animage | 


DOKUMENTATION 


# einfache Bedienung; Video- 

vorschau nahezu in Echtzeit; 
Ein- und Ausblendeffekte; 
viele Gestaltungselemente 
(Umriß, Schatten, Perspek- 
tive); gute Ergebnisqualität; 
Grafikkartenunterstützung 


EEE Effektlänge nur für die ganze 
Szene definierbar 


e, DIRECTORY e, 
P U 5 von G, h x 


X die bessere Workbenc 


Directory Opus, das populärste Directory-Utility der 
nude 

LAnıGa.tEsT 
Version und bietet so unglaublich viel fürs Geld, daß ANIGA.TEST 
die Amiga-Fachpresse mit Höchstnoten nicht spart. 


SPECIAL 


grafischen 
Symbolen, bei der jeder Knopf bis zu dreifach belegt 
werden kann. 
Opus 5 kann parallel zur Workbench auf jedem 
beliebigen 


Sie brauchen nicht mehr auf die 
Beendigung einer Operation zu warten, Sie starten 
einfach eine weitere! 
Und wenn Sie Ihr Opus 4 gut im Griff und im Laufe der 
Benutzung stark erweitert haben? 


Das ganze Syaar I ou en Musi ds 
Rechners ausgelegt. 


Keine Angst! Directory Opus 5 übernimmt alle 
der Vorgängerversion und 
konvertiert sie. Für den "sanften Umstieg” kö nnen Sie 


Lassen auch Sie sich 
von den Stärken des neuen 
Directory Opus 5 
überzeugen - für nur 


on ww S 


Update-Preise (bitte einsenden): 
Update von einer Innovatronics-Version 3.X oder 4.X: 69,- DM 
Update von der Amiga°-Plus-Version 4.12: 99,- DM 


Versandkosten: 
Inland: DM5,- V-Scheck, DM 8,- Nachnahme 
Ausland: DM 8,- V-Scheck oder Kreditkarte 


. N erbe 


SEHATIIRN, 


Stefan Ossowskis Schatztruhe 
Gesellschaft für Software mbH 
Veronikastraße 33 - 45131 Essen 
Bestellannahme: 0201-788778 
Telefax: 0201-798447 
Kundendienst: 0190-578250 (DM 1,15/Minute) 
Email: stefano@tchest.e.eunet.de 
Support-Mailbox: 0208-202509 


‚Amiga ist ein eingetragenes Warenzeichen der ESCOM AG. 


Directory Opus 5 benötigt Workbench 2.0 
‚oder höher, 1 MB Speicher und eine Festplatte. 


SOFTWARE 


M Datenbank: TurboBase V1.0 


Der Datenturbo 


Lange genug war »Maxon- 
TWIST« die einzige profes- 


bi s druck jedoch noch auf den 
sionelle relationale Daten- , 


Textdruck beschränkt.«. Damit 


bank für den Amiga. Mit 


»TurboBase« tritt ein Her- 


ausforderer an, der ähnli- 


ist lediglich ein Ausdruck in 
Druckerschriftarten möglich. 


3 Mi Voll programmierbar 
che Leistungsmerkmale, Bel: dan: ‚Ralssonihr Blake 
aber ein anderes Konzept TurboBase alle denkbaren 


bieten kann. 


M von Hartwig Tauber 


a rer hat der Pro- 
grammierer sich ein 
großes Vorbild genommen: 
Der Aufbau der Software sowie 
viele der gebotenen Optionen 
erinnern stark an »Microsoft 
Access«, das auf Windows- 
Computern inzwischen fest 
zum Standard-Datenbankpro- 
gramm geworden ist. 

Anders als bei anderen Da- 
tenbanken des Amiga können 
mehrere davon in einem Pro- 
jekt zusammengefaßt werden. 
Man spricht dann von Tabel- 
len, die völlig unabhängig von- 
einander sind oder durch Rela- 
tionen verknüpft werden. Bei 
einer kleinen Lagerhaltung, bei 
der Kundenadressen, Rechnun- 
gen, Produktein- und -verkauf 
sowie Lagerstand ineinander 
übergreifen, muß man nicht 
zwischen einzelnen Datenban- 
ken wechseln. Diese finden al- 
le in einem einzigen Projekt 


TurboBase ist eine Datenbank, die 


sowohl für den Heim- als auch für 
den semiprofessionellen Bereich 

geeignet ist. Im Heimbereich kön- 
nen vor allem die einfache Bedie- 


masken spielen hier eine Rolle. 


88 


Vielfältig: TurboBase bietet umfangreiche Optionen. Durch die 


Verwaltung von Projekten bleibt es trotzdem übersichtlich 


Platz, zu dem auch die nötigen 
Ein- und Ausgabemasken, Ab- 
fragen und Makros gehören. 

Für die Datenbankdefinition 
stehen alle Standardoptionen 
zur Verfügung. Neben den üb- 
lichen Feldtypen können mit 
Hilfe von Funktionen Gültig- 
keitsregeln sowie eine Berech- 
nungsformel bestimmt wer- 
den. Vor allem bei Relationen 
ist der »Seriennummer«-Feld- 
typ, der jedem Datensatz eine 
eindeutige Nummer zuweist, 
von Bedeutung. 


Ei Mehrere Masken möglich 
Bildschirmmasken, bei Tur- 
boBase als »Ansichten« be- 
zeichnet, sind nicht nur auf ei- 
ne beschränkt. Mehrere ver- 
schiedene für eine Datenbank 
oder Relation können gleich- 
zeitig entworfen werden. Des- 
weiteren lassen sich neben 
der freien Wahl der Schriftart 
Grafiken in die Masken einfü- 
gen. Für externe Grafiken und 
Texte stehen eigene Elemente 
zur Verfügung, die anhand 
des Dateinamens den Inhalt 
anzeigen. Dabei werden auch 
Datatypes unterstützt. Ein Fil- 
ter bestimmt die Darstellung 
der Datensätze. Man kann 


auch die Werte oder Formeln 
in den Feldern eintragen. Un- 
verständlich ist allerdings, daß 
dies nicht direkt in der aktuel- 
len Ansicht möglich ist. Der 
Vorteil der Eingabehilfen, wie 
beispielsweise der Umschalter 
oder Listen, geht damit bei der 
Auswahl verloren. 

Berichte kümmern sich um 
die Druckerausgabe. Um am 
Ende einer Seite oder eines 
Berichts Berechnungen durch- 
führen zu können, wird zwi- 
schen unterschiedlichen Be- 
reichen differenziert. Dadurch 
ist es möglich, bei einer Rech- 
nung die Gesamtsumme auto- 
matisch zu ermitteln. Praktisch 
ist, daß sich mehrere Da- 
tensätze zusammenfassen und 
im Bericht ausgeben lassen. 
Somit können auch Berech- 
nungen über den Inhalt der 
Gruppe angestellt werden. 


Auch bei der Gestaltung der - 


Berichte kann TurboBase Be- 
sonderheiten vorweisen. Gra- 
fiken lassen sich einfügen und 
Schriftarten auswählen. Einem 
professionellen Aussehen der 
Druckausgabe würde somit 
nichts im Wege stehen, wäre 
da nicht im Handbuch der 
Hinweis: »Zur Zeit ist der Aus- 


Möglichkeiten: Aufbauend auf 
1:N- und M:1-Relationen kön- 
nen alle gewünschten Bezie- 
hungen hergestellt werden. 
Unüblich ist die Notwendig- 
keit, bei einer 1:N-Relation den 
Maximalwert von N festlegen 
zu müssen. Grund dafür ist 
wohl das Problem, keine belie- 
big langen Listen in Eingabe- 
masken verwalten zu können. 
TurboBase behilft sich damit, 
daß es bei Ansichten, die eine 
Relation enthalten, entspre- 
chend dem angegebenen »N«- 
Wert Eingabefelder ermöglicht. 
Die elegantere Lösung wären 
dynamische Listen, die in sich 
eine Ansicht einbauen lassen. 
Daß dies möglich ist, beweist 
beispielsweise »Access«. 

Für typische Heimanwen- 
dungen spielt diese Einschrän- 


TurboBase 1.0 


DOKUMENTATION 


»Projekte«-Konzept; mehre- 
re Bildschirmmasken mög- 
lich; nahezu vollständig 
über ARexx programmier- 
bar; umfangreiche Berech- 
nungsfunktionen 


Bu Kein Grafikausdruck; Such- 
kriterien nicht in der Bild- 
schirmmaske festlegbar; 
kein SQL 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


- kung jedoch kaum eine Rolle. 
Trotzdem sollte bald eine Lö- 
- sung gefunden werden. Eine 
relationale Datenbank mit den 
Möglichkeiten von TurboBase 
eignet sich durchaus auch für 
semiprofessionelle Projekte. 
Mit Hilfe von »Updates« 
können mehrere oder alle Da- 
tensätze verändert werden. Be- 
sonders hier lernt man die 
große Anzahl an String- und 
Berechnungsfunktionen zu 
schätzen. Scheinbar kompli- 
zierte Veränderungen können 
meist sehr einfach durchgeführt 
. werden. Der »Im-/Export«-Be- 
= reich bietet alle Funktionen, 
um Daten aus anderen Daten- 
banken zu übernehmen. Aller- 
e dings wird bisher nur das dBa- 
se-Format unterstützt. In allen 
anderen Fällen müssen die Da- 
ten in ASCII-Form vorliegen. 


Eine weitere Stärke von Tur- 
boBase ist der ARexx-Port. Mit 
den Kommandos lassen sich 
komplette Datenbankanwen- 
dungen entwickeln. Damit ist 
TurboBase zur Entwicklungs- 
umgebung für kleinere Daten- 
bankprojekte gut geeignet. Die 
logische Folgerung wäre ein 
Runtime-Modul, um die An- 
wendung weitergeben zu kön- 
nen. Um ARexx-Skripts voll- 
ständig in ein Projekt zu inte- 
grieren, lassen sie sich als 
»Makros« einbinden. 

Mehrere Projekte können 
gleichzeitig geöffnet und meh- 
rere zugehörige Objekte ver- 
wendet werden. Verschiedene 


"Ansichten, Berichte und Listen 


lassen sich somit gleichzeitig 
darstellen. Nachteilig ist, daß 
keine automatische Aktualisie- 
rung erfolgt. Inkonsistente Da- 


TurboBase-Ansichten 
Die Ansichten dienen zur 
Darstellung der Eingabemas- 
ken und Daten am Bild- 
schirm. Für einen schnellen 


Überblick über den Inhalt 
der Datenbank kann jede 
Ansicht in den Listenmodus 
umgeschaltet werden. Leider 
ist dann das Editieren der 
Datensätze nicht möglich. 


tenanzeigen sind die unange- 
nehme Folge. 

Die Geschwindigkeit von 
TurboBase ist zwar hoch, er- 
reicht jedoch nicht die Leistung 
von »Twist«. Ein angenehmes 
Arbeiten mit großen Datenbe- 
ständen ist trotzdem möglich. 
Bei der Wahl der Tastaturkür- 
zel hat man sich wenig Gedan- 


ken gemacht. Wer <Amiga_ 
rechts x> zum Löschen des ak- 
tuellen Eingabefeldes verwen- 
det, läßt gleich den gesamten 
Datensatz verschwinden! 

Fazit: TurboBase ist ein wei- 
terer Schritt zu einer professio- 
nellen Datenbank für den 
Amiga. Das Konzept und die 
Leistung können überzeugen. 
Werden der Grafikausdruck 
für Berichte implementiert und 
die kleinen Fehler beseitigt, 
muß »MaxonTwist« den Thron 
der Amiga-Datenbanken räu- 
men. Sollen Datenbankprojek- 
te, bei denen der Anwender 
nicht mehr mit der Daten- 
banksoftware in Berührung 
kommt, entwickelt werden, ist 
TurboBase heute schon die er- 


ste Wahl. tf 
Literatur: [1] Hartwig Tauber, Tanzende 
Daten, Test: MaxonTwist 2, Amiga 2/1995, 
Seite 110 


Neues Filesystem vervielfacht 7, 


Ami-FileSafe kann 


steigern. 


die Ge- 
schwindigkeit von Festplatten- 
operationen bei deutlich verbes- 
serter Datensicherheit drastisch 


Festplattengeschwindigkeit ! 


Ami-FileSafe wird in zwei Versionen angeboten: 
AFS-Pro bietet den vollen Leistungsumfang, 
die User-Version beinhaltet folgende Einschränkungen: 


Ü Keine Unterstützung des MultiUser-Filesystems 
Q Nutzung nur mit einer Festplatte mit maximal 650 MByte 
möglich 


Englischen Entwicklern der Firma Fourth 
Level Development ist es gelungen, ohne 
Hardwarezusätze die Geschwindigkeit von 
Dateizugriffen auf dem Amiga” deutlich zu 
beschleunigen. Mit dem neuen Ami- 
FileSafe, kurz AFS, lassen sich bei Fest- 
plattenzugriffen wie dem Lesen und Schrei- 
ben von Daten und dem Anzeigen von Di- 
rectories unglaubliche Leistungssteigerun- 
gen erzielen. 

Zusätzlich fanden die Programmierer eine 
Möglichkeit, die Datensicherheit signifikant 
zu erhöhen. Systemabstürze in Anwen- 
dungsprogrammen durch defekte Datenträ- 
ger (z.B. Disketten) werden abgefangen, 
ein Datenverlust wird vermieden. Auch 
‚nicht validierte Datenträger treten beim 
AFS nicht mehr auf. 

Bereits die Entwickler von Commodore 
bemühten sich um eine Geschwindigkeits- 
‚steigerung Ihres Filesystems. Sie schufen 
das Fast File System (FFS), das ab OS3.1 
zusätzlich mit einer Verzeichnispufferung 
ausgestattet wurde. AFS übertrifft dieses 
Verfahren bei weitem. So erfolgen Lese- 
und Schreibzugriffe oft doppelt so schnell, 
Durchsuchen von Directories 10-20 mal so 
schnell wie beim Standard FFS. Gegenüber 


Q Privatkundenversion, nicht für den gewerblichen Einsatz 


Benchmarktest 
A3000 030 mit Oktagon SCSI 2 


erstellen 
(KByte/s) lesen 4 Bytes suchen 
(KByte/s) und schreiben 
(relativ) 


‚Amiga ist ein eingetragenes Warenzeichen der ESCOM AG. 


A Fourth Level 
Development 


dem erweiterten FFS ab 0S3.1 erfolgt ein 
Directoryscan immer noch 3 mal so schnell. 
Bei Löschen und Umbenennen ergibt sich 
eine Geschwindigkeitssteigerung um den 
Faktor 10-20. 

Trotz der enormen Leistungssteigerung, die 
sich besonders günstig auf die Multitasking- 
Fähigkeiten des Amiga” auswirkt, ist AFS 
vollständig Amiga®Dos-kompatibel und un- 


terstützt Festplatten, DD- und HD- 
Disketten. 

AFS-Pro User-Version 
DM 149,- DM ’79,- 
Versandkosten: 

Inland: DM 5,- V-Scheck, DM 8,- Nachnahme 


Ausland: DM 8,- V-Scheck oder Kreditkarte 


: Amiga” mit Kickstart 2.04 oder höher 


SCHATLUN 


Stefan Ossowskis Schatztruhe 
Gesellschaft für Software mbH 
Veronikastraße 33 - 45131 Essen 
Bestellannahme: 0201-788778 
Telefax: 0201-798447 
Kundendienst: 0190-578250 (DM 1,15 / Minute 
Email: stefano@tchest.e.eunet.de 
Support-Mailbox: 0208-202509 


Was ist ein Rechner ohne 
Haus- und Hofcompiler? 


Nachdem alle anderen 
mehr oder minder das 


Handtuch geworfen haben, 
stellt Haage & Partner jetzt 
einen neuen C/C++-Com- 

piler vor. Schwaches Lüft- 


chen oder starke Brise - 
das ist hier die Frage. 


I von David Göhler 


Di berraschung! Es gibt wie- 
der Firmen, die »jetzt erst 
recht« auf den Amiga setzen 
und an seine Zukunft nicht 
nur glauben, sondern sie 
selbst mitgestalten. Dabei her- 
ausgekommen ist bisher die 
Preview-Version des C- und 
C++-Compilers »StormC«. 


f' r nn 


are] ss] ia 


7 . 
ehe] ri. 1 [2 


= 


ELELEL ELLI IE 


—TiETT 


piler, Linker und Source-Le- 
vel-Debugger ist die Entwick- 
lungsumgebung komplett 


Was nach der Installation per 
Installer gleich auffällt: Die 
Shell hat ausgedient. Stattdes- 
sen erscheint ein kleines Fen- 
ster, über das die Projektver- 
waltung, der Editor, Compiler 
und Source-Level-Debugger zu 
erreichen ist. Das Ziel ist: denk- 
bar einfache Bedienung und 
kurze Turn-Around-Zeiten. 

Nach dem ersten Sichten 
zeigt sich der Compiler 
tatsächlich von der flotten Art. 


90 


EM Compiler: Storm-C/C++ Preview-Version 


Frischer Wind 


Der Linker scheint hingegen 
noch mit Handbremse zu fah- 
ren, so daß insgesamt ein 
DICE oder MaxonC++ noch et- 
was schneller Programme pro- 
duzieren. Haage & Partner hat 
schon Besserung versprochen: 
Ein sog. inkrementeller Linker, 
der immer nur neu übersetzte 
Teile durchsucht und linkt, soll 
jegliche Konkurrenz in den 
Schatten stellen. Mal sehen. 
Die erste Besonderheit ist 
die Projektverwaltung, die 
zum ersten Mal bei einem sol- 
chen Paket nicht aufgesetzt 
wirkt, sondern integrierter Be- 
standteil ist. In einem Fenster 
enthält sie mehrere, faltbare 


Listen von Datei- 
en gleicher Art, 
wie C-Source, 
Guide-Dateien, 
übersetzte Objek- 
te und fertige Pro- 
gramme. Dateien 
lassen sich leicht 
hinzufügen oder löschen - 
bald auch per Drag&Drop. 
Der Compiler verdaut C- 
Source klaglos und gibt sich 
dabei möglichst SAS-konform, 
wenn dabei auch ein paar 
(nicht ANSI-kompatible) An- 
weisungen noch nicht unter- 
stützt werden. Der C++-Teil 


Die Projektverwaltung: Endlich einmal ein 
Tool, das nicht wie ein Klotz am Bein 
wirkt, sondern wirklich nützlich ist 


ist jedoch noch nicht ganz 
ausgereift und versagt bei 
recht komplexen Template- 
Ausdrücken manchmal seinen 
Dienst. Hieran wird noch 
gearbeitet. Nichtsdestotrotz 
konnten in der Redaktion fast 
alle C-Programmtexte sofort 
problemlos übersetzt werden. 

Insbesondere bei der Verar- 
beitung von C++-Inline-Kon- 
strukten war eine erstaunlich 
gute Optimierung zu verzeich- 
nen. Apropos: Der Compiler 
erzeugt in einem Rutsch Pro- 
gramme für alle Motorola- 
CPUs bis zum 68060 sowie 
den FPUs 68881 und 68882, 
kennt ein großes und kleines 
Speichermodell und die mei- 
sten C++-Erweiterungen von 
ANSI-C++ 3.0. 

Eine weitere Besonderheit 
ist der integrierte Editor, der 
auch als Source-Level-Debug- 
ger fungiert. Er hebt Schlüssel- 
wörter und andere C-Sprach- 
Konstrukte farblich hervor und 
läßt auch das direkte Editieren 
im Debugger-Modus zu! Kon- 
figurationsmöglichkeiten feh- 


len noch, das soll sich aber 
ebenfalls bald ändern. 

Der Source-Level-Debugger 
beherrscht _alle . wichtigen 
Funktionen. Variablen lassen 
sich dauerhaft beobachten, 
Strukturen anzeigen und ver- 
folgen, Breakpoints setzen und 
ein Programm auch per Kill 


Alles auf CD 
Damit Sie sich selbst einen 
fundierten Eindruck von 
dem Compiler machen kön- 
nen, haben wir das vollstän- 
dige Paket mit den Includes 
und Libraries von Amiga-OS 
3.1 auf die CD zu dieser 
Ausgabe gepackt (inklusive 
AmigaGuide-Datei statt des 
fehlenden Handbuchs). Die 
Version ist 60 Tage nach der 
Erstinstallation lauffähig und 
anderweitig nicht einge- 
schränkt. Sie bekommen da- 
mit einen C++-Compiler 
quasi zum Null-Tarif. 


'unfein' beenden. In Zukunft 
soll vor allem die »RunShell« 
dafür sorgen, daß selbst un- 
schön beendete Programme 
Speicher, Fenster und exklusiv 
angeforderte Ressourcen wie- 
der freigeben. Die Preview- 
Version beherrscht das aller- 
dings noch nicht. 

Die resultierenden Program- 
me sind recht klein. Genaue 
Aussagen lassen sich erst ma- 
chen, wenn eine endgültige 
1.0-Version auf dem Markt ist. 
Auch die Ausführungsge- 
schwindigkeiten sind bis dato 
ausreichend flott. Allerdings 
benötigt man schon minimal 3 
MByte freien Speicher, um 
überhaupt arbeiten zu können. 

Die Oberfläche aller Pro- 
grammteile ist vollständig 
Font-sensitiv und leicht zu be- 
dienen. Das Handbuch der 
Preview-Version beschreibt 
auf 50 Seiten kurz und reich- 
lich bebildert, wie was funk- 
tioniert. 

Fazit: Für 20 Mark (oder 
gratis auf unserer CD) erhält 
man ein - am Preis gemessen 
- erstklassiges Produkt. Wenn 
die Firma es schafft, die gelun- 
genen Anfänge konsequent 
und fehlerfrei zu Ende zu 
führen, kann man sich dem- 
nächst auf einen schönen, 
neuen C/C++-Compiler freu- 
en, der die Lücke schließt, die 
SAS mit der Einstellung ihres 
Compilers gerissen hat. ® 


Bezugsquelle: 

Haage & Partner, Mainzer Str. 10A, 61191 
Rosbach v.d.H., Tel (0 60 07) 93 00 50, 

Fax (0 60 07) 75 43, Preis: 20 Mark (wird 
beim Kauf der Vollversion angerechnet). Voll- 
version: 499 Mark, Cross-Upgrade von ande- 
rem C-Compiler: 399 Mark. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


A1200 Magic 

mit 2MB Chip RAM 

+ Kickstart 3.1 

+ Softwarepack 698,- 

( Photogenics, Turbocalc, Wordworth, 
Pinball Mania, Personal Paint, ... ) 


A1200 Magic Plus 
zusätzlich mit Scala MM300 
und 170MB Festplatte 998,- 


A4000-040 

Tower mit 6MB RAM 
und Kickstart 3.1 

+ Softwarepack 3998,- 
A4000-040 Multimedia 
+ SCSI-Controller 

+ 1GB SCSI Festplatte 
+ Scala MM300 4498, - 
AMIGA M1438$ Monitor 
14" (35cm) strahlungsarm 
mit Lautsprechern 

direkt an alle AMIGA 598,- 


Adapter für Grafikkarten :39,- 


Händler Deutschland 
AMIGA & Zubehör 


Preise ohne Monitor ! AMIGA ist eingetragenes Warenzeichen 
der AMIGA Technologies GmbH 


Digi Tiger Ill 


Flachbettscanner Artec 6000C 
2400dpi, SCSI, 24Bit, 16.8 Mio 
Farben, deutsche Software 
für AMIGA und PC 798,- 


CD ROM Kit A1200 
direkt an PCMCIA 
mit 4 fach speed Lw. 398,- 

Lernvideos VHS 
über den A1200 39,- 
über den A4000 a: 


Ariadne Ethernetkarte 378,- 
AmifTCP/IP Software 135, - 


Picasso 2MB 
Sirius II Genlock 


548,- 
1698,- 


Squirrel SCSI-Controller 
für AI200 an PCMCIA 199,- 


COM Card A1l200 PCMCIA 
serielle High-speed Schnitt- 
stelle bis 115.200 bps 199,- 


Laufwerk extern 880KB 99,- 


Alle Preisangaben sind ca. Preise ! Abweichungen bei einzelnen Händlern sind möglich ! 


Ihr AMIGA Händler in Ihrer Nähe: 


06124 Halle 
Grothe’s Gameshop 
Rennbahnring 34 
Tel.: 0345 - 66 70 88 
Fax: 0345 - 66 70 88 


33098 Paderborn 
Computer & Zubehör 
Münhlenstr. 16 

Tel.: 05251 - 129 330 
Fax: 06251 - 129 338 


49074 Osnabrück 
Fischer Hard & Software 
Goethering 3 

Tel.: 0541 - 28 123 

Fax: 0541 - 24 492 


72810 Gomaringen 
PERNAT Hard & Software 
Schillerstr. 28 

Tel.: 07072 - 85 10 

Fax: 07072 - 85 11 


06749 Bitterfeld 
HESCHCO GbR 

Walther Rathenau Str. 19 
Tel.: 03493 - 40 00 60 
FAx: 03493 - 40 00 61 


33330 Gütersloh 
TGV Haupt 

Dalkestr. 10 

Tel.: 05241 - 53 11 33 
Fox: 05241 - 53 22 27 


70378 Stuttgart 
Siegler’s An&Verkauf 
Pelikanstr. 19 

Tel.: 0711 - 536 07 23 
Fax: 0711 - 536 07 24 


86650 Wemding 
Digital World 
Nördlinger Str. 3 
Tel.: 09092 - 900 31 
Fax: 09092 - 900 32 


10439 Berlin 
Computer Shop Ulbrich 
Paul-Robeson-Str. 18 
Tel.: 030 - 44 51 170 
Fax: 030 - 44 51 170 


34117 Kassel 

Fischer Hard & Software 
Entenanger 2 

Tel.: 0561 - 108 11 20 
Fax: 0561 - 71 30 33 


71332 Waiblingen 
Prisma Elektronik GmbH 
Fronackerstr. 24 

Tel.: 07151 - 18 66 O0 
Fax: 07151 - 56 22 83 


90419 Nürnberg 
Xantillon 
Kirschgartenstr. 44 
Tel.: 0911 - 39 06 89 
Fax: 0911 - 39 06 88 


21073 Hamburg 
Ihlow & Kruse 
Eißendorfer Str. 62 
Tel.: 040 - 76 64 290 
Fax: 040 - 77 35 99 


38302 Wolfenbüttel 
Scharbert Computer 
Ahornweg 5a 

Tel.: 05331 - 31 333 
Fox: 05331 - 31 333 


72160 Horb 

KDH Datentechnik 

Südring 65 

Tel.: 07451 - 555 110 
Fax: 07451 - 555 115 


91301 Forchheim 
Modern Video Arts 
Klosterstr. 15 

Tel.: 09191 - 72 92 00 
Fax: 09191 - 72 92 01 


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Tel.: 0511 - 572358 

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Das Programm ist instal- 
liert und die lästigen Ein- 
stellungen sind auch schon 
abgeschlossen. Die Arbeit 
mit »Auto Pilot« kann nun 
beginnen! 


Mi CompuServe Information Manager: Auto Pilot 1.80 (Folge 2) 
Bei Anruf CompuServe 


ändern. Während des An- 


I von Frank Otto 


or dem ersten Anruf soll- 
ten Sie noch durch 
Anklicken eines Forum-Gad- 
gets überprüfen, ob die Einstel- 
lungen mit Ihren Wünschen 
übereinstimmen. Sie können 
dort angeben, ob Nachrichten 
und Überschriften oder (mit 
»Keine Überschriften«) nur 
Nachrichten an Sie übertragen 
werden sollen. Die Foren-De- 
finitionen werden durch An- 
klicken von »Get« aktiviert. 
Im folgenden gehen wir da- 
von aus, daß Sie bereits einge- 
tragenes Mitglied bei Compu- 


Serve sind. Wenn nicht, soll- 
ten Sie mit »Interaktiv« in den 
Terminal-Modus »Hands On« 
verzweigen und sich von dort 
aus eintragen. 

Nun können Sie mit »Gehe 
Online« die Verbindung mit 


CompuServe aufbauen. Be- 
achten Sie, daß alle Compu- 
Serve-Nachrichten (»CMails«), 
Faxe und Internet-Nachrichten 
automatisch beim Anruf ver- 
schickt werden. Jetzt ist also 
die letzte Möglichkeit, sie zu 


92 


wahlvorgangs kann durch 
Anklicken von »Bleibe On- 
line« bestimmt werden, ob 
nach Empfangen der Daten zu 
»Hands On« umgeschaltet 


werden soll und Sie von dort 
aus manuell weiterarbeiten. 
Beim Log-in werden Benut- 
zer-ID und Paßwort eingege- 
ben und den Entwicklern von 
Auto Pilot (AForums Ltd.) mit- 


geteilt, daß Sie das Programm 
benutzen. Als nächstes sehen 
Sie, wie das Programm alle 
Tastatur-Eingaben automatisch 
übernimmt. Sie können zuse- 
hen, wie Ihre Nachrichten im 
Nachrichten-Editor von Com- 
puServe automatisch eingege- 
ben und Foren betreten und 
verlassen werden. Während- 
dessen holt das Programm 
Nachrichten und Inhaltskata- 
loge der ausgewählten Foren 
und bricht schließlich die Ver- 


bindung ab - es sei denn, Sie 
haben »Bleibe Online« an- 
geklickt. Sollte während des 
automatischen Ablaufs ein 
Fehler auftreten (z.B. falsches 
Paßwort), ignoriert das Pro- 
gramm alle folgenden Einstel- 
lungen und Sie müssen per 
Hand weiterarbeiten. 

Nach erfolgreichem Ablauf 
werden Sie schnell feststellen, 
daß sich der Bildschirm verän- 


E u 
Newsflash: Aktuelles sowie 
eine Beschreibung des Forums 
ist beim Betreten zu sehen 


Wetter, Wetter, Wetter: 
Wetteran- und -vorhersagen 
sind nur ein Teil der vielen 
Dienstleistungen 


dert hat. Auf dem leeren Feld 
zwischen den Gadgets »Get« 
und »Messages« befindet sich 
eine Markierung (entweder 
»M« für Nachrichten [Messa- 
ges] oder »H« für Überschriften 
[Headers]), die angibt, daß sich 
in dem Forum neue Nachrich- 
ten befinden. Sie klicken nun 
die Markierung einfach zwei- 
mal an, woraufhin die Nach- 
richt bzw. Überschrift er- 
scheint. Nachdem die Nach- 
richt gelesen ist, erkennt das 


Programm sie nicht mehr als 
neu an und die Markierung 
verschwindet. Die Nachricht 
oder Überschrift kann nun aber 
immer noch mit »Lese« im 
»Messages«-Fenster angezeigt 
werden. Wenn eine Nachricht 
angezeigt wird, können Sie mit 
»Zurück« oder »Weiter« zur 
vorherigen bzw. nächsten 
Nachricht springen. Um eine 
Nachricht zu beantworten, 
kann mit »Antwort« der Editor 
aufgerufen werden. Die Nach- 
richt wird dann in das obere 
Fenster kopiert, damit Sie den 
Text lesen und gleichzeitig be- 
antworten können. 

Klicken Sie jetzt auf eines 
der Forum-Gadgets: Sie sehen, 
die meisten der »Unnamed«- 
Gadgets haben sich geändert. 
Statt dessen stehen dort die 
Namen der Nachrichten-Sek- 
tionen des jeweiligen Forums. 
Sie können diese Gadgets 
anklicken und die Nachrich- 
ten auf diese Weise nach dem 
nächsten Anruf lesen. Mit 
»Setze alle« und »Lösche alle« 
werden alle Sektionen mar- 
kiert bzw. demarkiert. Nach- 
richten, die an Sie adressiert 
sind, werden mit »Wartende« 
als erstes empfangen, egal, ob 
nun andere Nachrichten im 
Forum sind oder nicht. 

Normalerweise ersetzen 
neue Nachrichten die alten. 
Damit von den alten (teilweise 
wichtigen) Nachrichten nicht 
immer Kopien angefertigt wer- 
den müssen, um sie vor Ver- 
nichtung beim Aufräumen zu 
bewahren, wäre es vorteilhaft, 
die neuen Nachrichten ein- 
fach an die alten anzuhängen. 
Ein Klick auf »History« macht 
genau dies. Wenn Sie ein akti- 
ver CompuServe-Nutzer sind 
und Nachrichten ständig an- 
hängen, wird sich der Frei- 
raum Ihrer Festplatte innerhalb 
kurzer Zeit sehr verringern. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


= 2 ’ 


t 


Vergessen Sie also nicht, alte 
Nachrichten von Zeit zu Zeit 
mit dem Menüpunkt »Ver- 
schiedenes/Aufräumen« zu lö- 
schen. Alle Nachrichten, die 
mindestens genauso alt sind, 
wie die angegebenen Tage, 
werden daraufhin entfernt. 


EB Download 

Ein beliebter Grund für die 
Teilnahme an CompuServe ist 
die riesige Auswahl an Public- 
Domain-Software, Grafik, Mu- 
sik, Animationen, Texten und 
vielem mehr. All diese Datei- 
en können Sie auf Ihren eige- 
nen Computer übertragen. 
Dieser Vorgang nennt sich 
»Download«. 

Klicken Sie einfach auf die 
»Files«-Gadgets der Foren, die 
Sie besucht haben. Sie werden 
ein neues Fenster sehen, das 
nach »Upload«, »Download« 
und einem Katalog fragt, der 
benötigt wird, um Dateien vor 
dem Verbindungsaufbau aus- 
zusuchen und sie danach au- 
tomatiich zu empfangen. 
Klicken Sie auf »Katalog«. Es 
öffnet sich ein Fenster und Sie 
sehen eine Liste der Datei- 
Verzeichnisse des Forums. 
Hier können Sie einen Katalog 
zusammenstellen, indem Sie 
die Verzeichnisse einzeln 
markieren oder mit »Setze al- 
le« oder »Lösche alle« alle 
markieren bzw. demarkieren. 
Geben Sie nun mit »Alter« an, 
wie alt die Dateien höchstens 
sein dürfen, die mit in den Ka- 
talog aufgenommen werden. 

Eine weitere sehr nützliche 
Funktion stellt das »Schlüssel- 
wort«- Eingabefeld dar: Nach 
der Eingabe eines Wortes 
(Groß- und Kleinschreibung 
wird ignoriert) wird die Be- 
schreibung aller Dateien nach 
dem Schlüsselwort durchsucht 
und es werden nur Dateien in 
den Katalog aufgenommen, 
bei denen das Wort in der Be- 
schreibung vorkommt. 

Haben Sie sich nun Ihren 
Katalog zusammengestellt, 
können Sie ihn mit »OK« spei- 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


chern. Es erscheint im letzten 
leeren Gadget ein »P« für aus- 
gehende (Englisch: »pending«) 
Aktionen. Sobald diese abge- 
schlossen wurden, verschwin- 
det die Markierung wieder. 
Das Datum wird mitgespei- 
chert, so daß beim nächsten 
Aufbau eines Katalogs für die- 
ses Forum das Alter automa- 
tisch auf die Zeitspanne ge- 
setzt wird, die seit dem letzten 
Mal verstrichen ist. 

Es ist wieder Zeit für »Gehe 
Online«. Der Katalog wird auf- 
gebaut und Nachrichten wer- 
den empfangen. Nach Verbin- 


dungsabbau können Sie 
»Download« im »Files«-Fenster 
anklicken, um Dateien zum 
Empfang auszusuchen. Mit 
dem Menüpunkt »Dateiliste« 
werden alle Dateien im Katalog 
aufgelistet. Klicken Sie einen 
Namen an, erscheint eine Be- 
schreibung zum jeweiligen Pro- 
gramm. Mit <Ctrl P> können 
Sie die Liste ausdrucken. Ober- 
halb des Fensters stehen einige 
Informationen zur angewählten 
Datei: Der Name, Benutzer-ID 
des Uploaders, Datum des Up- 
loads, Anzahl der bisherigen 
Downloads, die Datei-Länge 
und wie lange das Empfangen 
voraussichtlich bei Ihren Ein- 
stellungen dauern wird. Unter- 
halb befinden sich schließlich 
Gadgets zum Empfangen der 
Dateien: »Download« fügt die 
angewählte Datei in die 
Download-Liste ein, in der die 
Namen der Dateien gespeichert 
sind, die beim nächsten Anruf 
empfangen werden. 


Bei jedem Hinzufügen einer 
Datei wird auf den Speicher- 
platz hingewiesen, der für die 
gesamten Dateien benötigt 
wird. Mit »Ent-Markieren« 
wird eine Datei wieder aus 
der Liste entfernt. 

Der Katalog läßt sich durch 
Anklicken von »Sortieren« 
und den darunterliegenden 
Gadgets alphabetisch, nach 
Datum oder Sektion sortieren. 

Wenn Sie eine bestimmte 
Datei suchen, müssen Sie 
nicht erst den ganzen Katalog 
durchsehen. Mit »Suchen« 
kann nach Dateiname, Up- 


Digitale Korre- 
spondenz: Nach- 
richten können 
über Compu- 
Serve verschickt 
werden und ste- 
hen dem Empfän- 
ger bereits nach 
wenigen Minuten 


zur Verfügung 


loader-ID oder einem Schlüs- 
selwort gesucht werden. 
Klicken Sie jetzt auf »OK«. 
Sie können nun erneut anru- 
fen, damit die ausgewählten 
Dateien empfangen werden. 
Dateien werden mit Hands 
On durch Verwendung des 
»B+«-Protokolls empfangen. 
Sobald Sie eine Liste der ver- 
fügbaren Protokolle zum 
Download sehen, wählen Sie 
»B« aus. Wenn Sie eine Datei 
während der Verbindung mit 
dem CompuServe-Befehl 
»Bro« suchen, werden die Da- 
teien, die zur Beschreibung 
passen, nacheinander ange- 
zeigt. Nach der Eingabeauffor- 
derung erscheint die nächste 
Datei auf dem Bildschirm. 
Wenn Sie die Datei empfan- 
gen wollen, geben Sie einfach 
den Download-Befehl ein. 


EM Upload 
Selbstentwickelte oder frei- 
kopierbare Software kann an 


CompuServe geschickt wer- 
den (»Upload«) und wird so 
innerhalb kurzer Zeit über die 
ganze Welt verteilt. 

Klicken Sie im Hauptbild- 
schirm auf das Gadget »Files«. 
Ein weiterer Klick auf »Up- 
load« öffnet ein Datei-Aus- 
wahlfenster, in dem Sie Datei- 
en zum Versand aussuchen 
können. Im daraufhin erschei- 
nenden Fenster kann eine aus- 
führliche sowie eine kurze Be- 
schreibung eingegeben ’wer- 
den. Außerdem müssen 
Schlüsselwörter und die Fo- 
rum-Sektion, in die der Upload 
kommt, angegeben werden. 
Unter »Dateiname für Compu- 
Serve« wird der Name angege- 
ben, der später in der Forum- 
Auflistung erscheint. Beachten 
Sie, daß Datei-Namen in Com- 
puServe nicht länger als neun 
Buchstaben sein dürfen (sechs 
für den Namen, drei für die Er- 
weiterung). Ein Beispiel wäre 
»MYFILE.LHA«. Längere Da- 
teinamen werden abgehackt, 
so daß bei Namen wie »MYFI- 
LE1.LHA« und »MYFILE2. 
LHA« die Nummern ver- 
schwinden und sich die Datei- 
en gegenseitig ersetzen, weil 
sie denselben Namen tragen. 


Kursübersicht 

Über CompuServe erhält 
man jede Menge Neuigkei- 
ten, Programme und Up- 
dates. Durch »Auto Pilot« 
kann man all dies auch mit 
dem Amiga machen. In die- 
sem Kurs zeigen wir Ihnen, 
wie man mit dem Pro- 
gramm umgeht. 

Folge 1: Installation; Konfi- 
guration und Beschreibung 
des Programms; Nachrich- 
ten zum Versand vorberei- 
ten; Grundlagen zu Compu- 


KURS 


Mit »Upload« wird die Datei 
zum Versand bereit gemacht. 

Dateien müssen nicht 
zwangsläufig der Allgemeinheit 
zur Verfügung gestellt werden. 
Sie können auch per CMail an 
ein anderes Mitglied verschickt 
werden. Klicken Sie einfach auf 
»Messages« und »Upload« im 
CMail-Forum. Wie bei einem 
normalen Upload können Sie 
eine Datei aussuchen. Als 
nächstes erscheint allerdings 
das Adreßbuch, in welches Sie 
den Empfänger mit Benutzer-ID 
eingeben müssen. Ein Klick auf 
»Speichern« oder »Empfangs- 
bestätigung« (wenn Sie den 
Empfang bestätigt haben wol- 
len) verschickt die Datei beim 
folgenden Anruf. 


u Öffentliche Nachrichten 

Im Nachrichten-Teil eines 
Forums werden täglich mas- 
senweise Nachrichten ausge- 
tauscht. Fragen über alle The- 
men, nicht nur Computer, wer- 
den gestellt und beantwortet. 
Nachrichten während der Ver- 
bindung zu lesen und zu be- 
antworten, nimmt viel Zeit in 
Anspruch. Mit Auto Pilot kön- 
nen Sie alle Nachrichten be- 
stellen und off-line bearbeiten. 
Dies spart erheblich Telefonko- 
sten und außerdem können Sie 
sich alles in Ruhe ansehen. 

Nachrichten werden auto- 
matisch im Forum-Fenster 
durch Anklicken von »Hole 
Nachrichten« empfangen. Zu- 
sätzlich müssen Sie noch in 
der oberen Gadget-Liste ange- 
ben, welche Themen bestellt 
werden sollen. 

Nachdem Nachrichten emp- 
fangen wurden, erscheint ein 
neues Fenster, sobald sie ange- 
zeigt werden. Wenn nur eine 
Gruppe von Nachrichten ange- 
zeigt wird (z.B. durch Suchen) 
werden einige Nachrichten 
übersprungen. Mit dem 
Menüeintrag »Nachrichten/Zei- 
ge alle Nachrichten« kann dies 
wieder rückgängig gemacht 
werden. Um nicht immer alle 
Nachrichten durchzublättern, 


94 


um an den Anfang oder Schluß 
zu kommen, gibt es die Menü- 
punkte »Erste Nachricht« und 
»Letzte Nachricht«. Mit ihnen 
kann man zum Anfang oder En- 
de springen. 

In der Nachrichtenliste (mit 
gleichnamigem Menüpunkt zu 
erreichen) werden alle Über- 
schriften untereinander aufge- 
listet. Klicken Sie eine Über- 
schrift an, wird die dazu- 
gehörige Nachricht angezeigt, 
was das Suchen nach einer 
bestimmten Nachricht erheb- 
lich vereinfacht. 


Shopping: Von Zuhause aus ä 
mit dem Computer einkaufen - 
CompuServe macht's möglich 


Zahlreich: In jedem Forum 
gibt es Nachrichten zu ver- 
schiedenen Themen, die man 
abrufen kann 


Der »Newsflash«, der beim 
Betreten eines Forums als erstes 
erscheint und alle Neuigkeiten 
anzeigt, kann mit »Lies Ankün- 
digung« gelesen werden. 

Nachrichten, die schon in 
CompusServe sind, lassen sich 
nachträglich mit »Aktionen/ 
Lösche aus CIS« entfernen. 
Natürlich können Sie nur eige- 
ne Nachrichten löschen. 

Wenn Sie bereits mit »Ant- 
wort« eine Nachricht beant- 
wortet haben, läßt diese 
nachträglich mit dem Menü- 
punkt »Aktionen/Editiere Ant- 


wort« veränderen. Der einge- 
baute Texteditor hat nicht be- 
sonders viele Funktionen und 
deshalb kann eine Nachricht 
mit »Individuell Speichern« 
als einzelne Datei gespeichert 
und so mit einem anderen Edi- 
tor beantwortet werden. 

Name und Benutzer-ID des 
Absenders können mit 


»FROM: Ins Adreßbuch über- 
nehmen« im Adreßbuch ge- 
speichert werden. Themen, die 
Sie nicht interessieren, lassen 
sich automatisch beim Durch- 
gehen aller Nachrichten über- 


springen, ebenso Nachrichten 
von bestimmten Personen. Da- 


zu dient entweder der 
Menüeintrag »Lösche Thema«, 
der alle Nachrichten (z.B. Ant- 
worten) nicht mehr anzeigt, 
die mit dem gerade angezeig- 
ten Thema zu tun haben, oder 
»Ausschließen FROM: Benut- 
zer ID«, womit alle Nachrich- 
ten des Absenders mit der ge- 
rade angezeigten Benutzer-ID 
übersprungen werden. Dersel- 
be Menüpunkt mit »TO:« hat 
die gleiche Funktion mit dem 
Unterschied, daß alles, was 


vom Empfänger stammt, nicht 
mehr angezeigt wird. Alle an- 
deren Nachrichten, die nicht 
empfangen wurden, später 
aber trotzdem angezeigt wer- 
den sollen, können mit dem 
Menüpunkt »Verschiedenes/ 
Ausschließen« im Hauptbild- 
schirm beim Anzeigen der 
Nachrichten übersprungen 
werden. Sie müssen nur die 
Benutzer-ID des Verfassers 
oder den Namen eines The- 
mas ganz besonders angeben. 
Wenn Sie sich für ein Thema 
interessieren und nicht wollen, 
daß es beim Aufräumen 
gelöscht wird, benutzen Sie 
»Übernehme Thema in Liste«. 
Alle Nachrichten, die zum an- 
gezeigten Thema gehören, 
werden daraufhin beim Auf- 
räumen nicht entfernt. Mit 
dem nächsten Menüeintrag 


»Finde« kann nach News ge- 
sucht werden. Sie müssen den 
Namen, das Thema oder die 
Nachrichten-Nummer einge- 
ben. Die erste gefundene 
Nachricht wird daraufhin .an- 
gezeigt. 

Damit sind wir am Ende die- 
ses Kurses. Nahezu alle Funk- 
tionen des Programms wurden 
beschrieben und der Einstieg 
sollte geschafft sein. Sie wer- 
den sehen, daß der Rest ganz 
von selbst kommt, wenn Sie 
erst einmal Gefallen an Com- 
puServe gefunden haben. abc 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


All in one! - Jetzt noch größer, noch schneller, noch besser, noch umfangreicher - { t 11 


BBZEEEBEBEB EHBEZBEERZBREZEBZBAF ZHBFERZEZZE ZI END 


nl Die neue 
 AMIGA-P 
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Versandkosten! Richten Sie Ihre Bestellung unter deutlicher Angabe Ihres 


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In dieser Folge geht's ans 
Eingemachte: Die 
Textformatierung ist das 
Thema. Aus dem nackten 
ASCII-Text wird ein Doku- 
ment mit Bildern. 


M von Gunther Lemm 


Ww:: Sie den ersten Teil 
unseres Workshops ge- 
lesen haben, sollten Sie jetzt 
bestens in Form sein, um hier 
so richtig loslegen zu können. 
In dieser und der nächsten 
Folge dreht sich nämlich alles 
darum, ein Referat in ein an- 
gemessenes Gewand zu 
zwängen. 

Falls Sie schon mal ein Refe- 
rat oder eine Hausarbeit 
schreiben mußten, wissen Sie 
sicherlich, wieviel Arbeit allein 
in die äußere Form des guten 
Stücks investiert werden muß. 
Neben dem eigentlichen Text 
gehören auch einige obligato- 
rische Listen und Anhänge zu 
so einem Werk. Im schlimm- 
sten Fall haben Sie also mit 
dem Text, den zugehörigen 
Fuß- oder Endnoten, einem In- 
dex, einem Literatur-, einem 
Bildquellen- und einem In- 
haltsverzeichnis zu kämpfen. 
Der so entstandene Papiersta- 


ist ee sie kann Doku- 
drucken: Daher haben wir alle 
wichtigen Zwischenschritte auf den 
PD-Disketten beigelegt. Die Voll- 


I Textverarbeitung: Workshop (Folge 2) 


Schick statt schäbig 


Be- Eppnot-E 


j 


troffen, da sie aufgrund der geringen vjllR- 


lichkeit haben, sich nach Abwamerenn 
Schon relatıv geringe Megen an Ab 


die durch Drainageleitungen in einen See gelangen, SE RTTTE 


sarmteo Öhoeystern verändern. 


31 Das nAarunuche Ökosystem nı See 


Fremen, 


Funktions-Bundle: Formatschablonen verknüpfen Absatz-, 
Schrift- und Tabulator-Einstellungen, so spart man viel Zeit 


pel braucht dann auch noch 
ein anständiges Deckblatt. 

Bei all diesen Arbeitsschrit- 
ten kann Ihnen der FinalWriter 
behilflich sein, denn er hat für 
jeden der oben genannten Be- 
standteile einen paar spezielle 
Funktionen parat. Probieren 
wir sie doch einfach mal aus... 

Wenn Sie FinalWriter ge- 
startet haben, laden Sie mit 
der Funktion »Öffnen« aus 
dem »Projekt«-Menü zunächst 
unseren Beispiel-Text. Bevor 
Sie sich nun daran machen, 
diesen zu gestalten, sollten Sie 
Ihr Dokument mit passenden 
Texträndern, Fußzeilen und 
Grundseiten ausstatten: 

Im Fenster für den Seiten- 
aufbau (Menü: »Layout / Sei- 
te«) aktivieren Sie im Feld 
»Seiten« den Schalter »Links / 
Rechts«. Jetzt unterscheidet 
der FinalWriter zwischen lin- 
ken und rechten bzw. Vorder- 
und Rückseiten. 

Danach wählen Sie über das 
Menü »Layout / Abschnitt« das 
Fenster für die Abschnitts-Ein- 
stellungen an. Hier setzen Sie 
den äußeren Rand des Editier- 
bereichs von 2,54 auf 4,5 cm. 
Durch diese Änderung an der 
Außenkante jedes Blattes wird 


gehören (unsere Demo-Ver- 
sion kann nicht drucken). 

Der FinalWriter kann übri- 
gens ein Dokument in belie- 
big viele Abschnitte untertei- 
len, die sich getrennt numerie- 
ren lassen und denen auch 
verschiedene Grundseiten zu- 
gewiesen werden können. In 
unserem Fall bleiben wir aber 
beim bereits angemeldeten 
Abschnitt »Hauptteil«. 

Und nun zur Fußzeile: 
Schalten Sie die Fußzeile ein, 
indem Sie den Menüpunkt 
»Einfache Kopf-/Fußzeiles im 
Menü »Extras« anwählen. Im 
zugehörigen Einstellungsfen- 


Professionell: Aussagekräftige Bebilderung sollte in keinem 
Referat fehlen, die Grafiken werden vom Text umflossen 


ein 4,5 cm breiter Korrektur- 
rand eingerichtet. Durch die 
Trennung von linken und 
rechten Seiten erscheint dieser 
Rand je nach gerader oder un- 
gerader Seitenzahl entweder 
links oder rechts. Wundern Sie 
sich jetzt nicht, daß Sie davon 
auf dem Bildschirm nichts se- 
hen. Beim Entwurf erscheinen 
alle Außenränder auf der lin- 
ken Blatt-Seite; erst beim 
Drucken wird richtig sortiert. 
Probieren Sie's ruhig aus, 
wenn Sie zu den Besitzern 
einer FinalWriter-Vollversion 


ster setzen Sie nun »Fußzeile / 
Mitte« auf »Nichts« und »Fuß- 
zeile / Außen« auf »Seiten- 
nummer«. Außerdem müssen 
Sie noch dafür sorgen, daß 
das Aussehen Ihrer Seiten- 
nummern auch später zum 
restlichen Text paßt. Mit dem 
Gadget »Schriftspezifikationen 
/ Definieren« wählen Sie die 
Schrift »SoftSans_ltalic« aus 
und setzen die Schriftgröße 
auf 12 Punkt. 

Jetzt geht es daran, die 
Grundseiten zu »layouten«. Ei- 
ne Grundseite kann aus belie- 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


1996 


bigen Grafiken und Texten be- 
stehen und wird hinter jeder 
Seite eines Abschnitts einge- 
blendet. Bei einer Trennung 
von linken und rechten Seiten 
können auch zwei unterschied- 
liche Grundseiten benutzt wer- 
den, die dann abwechselnd 
eingeblendet werden. 

In unserem Fall gibt es nicht 
viel zu entwerfen, da die 
Grundseiten nur aus einigen 
Zierlinien bestehen. Wählen 
Sie also den Menüpunkt »Edi- 
tiere linke Seitenvorlage« im 
Menü »Ansicht« an. Darauf- 
hin erscheint eine bisher leere 
Seite (keine Sorge, Ihr Haupt- 
text ist nicht verlorengegan- 
gen). Wechseln Sie nun von 
der Schriftleiste zur Werk- 
zeugleiste, indem Sie auf das 
erste Gadget links oben 


Jetzt betätigen Sie das Pfeil- 
Symbol (neben dem T-Sym- 
bol). Damit haben Sie den Gra- 
fik-Modus aktiviert und können 
nun Objekte verschieben und 
in ihrer Größe verändern. 
Wählen Sie nun die erste Linie 
mit einem Doppelklick an. Es 
sollte sich ein Fenster öffnen. 
Tut sich nichts, waren Sie 
wahrscheinlich zu langsam. 

In diesem Fenster setzen Sie 
die Linienstärke auf zwei Punkt 
und klicken danach die Kartei- 
karte »Position« an. Hier geben 
Sie die Koordinaten für die Li- 
nie in der Reihenfolge Aus- 
gangspunkt X,Y / Ende X,Y ein. 
Die passenden Werte finden 
Sie in im Kasten »Attribute«. 

Die zweite Linie bleibt ei- 
nen Punkt stark. Jetzt noch 
kurzerhand die Koordinaten 


a a EEE — 
al TuWSBenpießentie - Hauptteil (Sonde) UI leise 
Are r r - 


Fehler oder Absicht: Trotz linker und rechter Seiten ihn 
die Außenränder immer rechts, beim Druck stimmt’s dann 


klicken (unter dem Fenster- 
Schließ-Gadget in der linken 
oberen Ecke). 

Klicken Sie in der Werk- 
zeugleiste das Gadget zum 
Ziehen gerader Linien an (das 
22. von links). Ziehen Sie nun 
zwei waagerechte Linie von 
der linken bis zur rechten 
Kante des Blattes. Eine davon 
etwa auf Kopfzeilen- und die 
andere auf Fußzeilenhöhe 
(Dazu die Maus am Startpunkt 
plazieren, linke Maustaste ge- 
drückt halten und bis zum 
Zielpunkt fahren). 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


eintragen und schon ist die er- 
ste Grundseite fertig. Mit dem 
Menüpunkt »Ansicht / Editiere 
Hauptteile kommen Sie wie- 
der zurück zum eigentlichen 
Dokument. Inzwischen sollten 
auf jeder linken Seite die bei- 
den zuvor definierten Linien 
aufgetaucht sein. Um auch die 
restlichen Seiten mit einer ent- 
sprechenden Vorlage auszu- 
statten, wählen Sie »Editiere 
rechte Seitenvorlage« an und 
wiederholen die Arbeitsschrit- 
te, die für die erste Grundseite 
nötig waren. 


Wozu Formatschablonen? 

Beim Überarbeiten relativ langer Texte wäre es sehr unpraktisch und 
langwierig, wenn alle Schrift- und Absatzfunktionen einzeln auf be- 
stimmte Textelemente wie die Überschriften oder den Fließtext ange- 
wandt werden müßten. Wenn Sie also bei jeder Überschrift den Zei- 
chensatz, die Schriftgröße und die Textausrichtung ändern wollten, 
müßten Sie pro Überschrift eine Handvoll Arbeitsschritte ausführen. 


Um das zu vermeiden, unterstützt der FinalWriter Formatschablonen 


»Attribute« 


Jetzt, wo alle »Vorbereitun- 
gen« abgeschlossen sind, 
geht's an die eigentliche Text- 
formatierung. Jede Überschrift 
soll entsprechend ihrer Kate- 
gorie, eine bestimmte Schrift, 
Größe und Text-Ausrichtung 
bekommen. Außerdem sollen 
die Absätze des normalen 
Fließtextes in der ersten Zeile 
eingerückt werden und eine 
andere Schrift erhalten als die 
Überschriften. 

Allein mit diesen Verände- 
rungen wären Sie bestimmt ei- 
nen halben Tag beschäftigt. 
Wie gut, daß Sie mit dem Fi- 
nalWriter »Attribute« definie- 
ren können. Diese Attribute 
nennen sich Formatschablo- 
nen und werden dazu ge- 
braucht, sämtliche textbezoge- 
nen Funktionen zusammenzu- 
fassen. Das heißt, daß Sie ein- 
fach alle Funktionen, die Sie 
sonst nacheinander auf einen 
Textblock anwenden würden, 
zu einer Formatschablone 
bündeln und diese auf den ge- 
wünschten Text anwenden. 

In unserem Fall wird eine 
Schablone für den Fließtext 
gebraucht. Öffnen Sie also 
über den Menüpunkt »Attribut 
definieren« das zugehörige 
Fenster. Wählen Sie hier mit 
einem Mausklick die Format- 
schablone »Haupttext« aus. In 
der rechten Hälfte befindet 
sich das »Absatz«-Gadget, 
über das Sie die Absatzeinstel- 


lungen festlegen können. Hier 
tragen Sie bei »Einrückungen / 
Erste« »0,5« ein, setzen den 
Zeilenabstand auf »1 1/2« und 
die Textausrichtung auf 
»Blocksatz«. Mit dem »OkK«- 
Gadget kommen Sie zurück 
zum Ausganspunkt. 

Als nächsten Schritt definie- 
ren Sie die Schrift-Einstellun- 
gen für den Haupttext. Per 
»Schrift«-Gadget kommen Sie 
zum altbekannten Schrift-Ein- 
stellungsfenster. Hier muß nur 
der Zeichensatz »SoftSerif« 
ausgewählt werden, alle ande- 
ren Format-Einstellungen blei- 
ben, wie sie sind. 

Im Formatschablonen-Fen- 
ster sollten Sie nun noch eine 
Funktionstaste mit der gerade 
eingerichteten Schablone bele- 
gen. Wählen Sie dazu mit der 
Maus die Karteikarte »F-Taste« 
an. Jetzt sollten Sie eine Liste 


Kursübersicht 


In diesem Kurs lernen Sie 
den Umgang mit der Text- 
verarbeitung von A bis Z. 
Teil 1: Die grundlegende 
Bedienung einer Textverar- 


beitung 


Teil 3: Listenfunktionen: In- 
halt, Index, Bibliographie 


97 


Attribute 


Entfernen Sie die Schablonen »Doku- 
menttitel« und »Unterthema 2«. Buune 


> SoftSans.| Boldltalic 
© Größe: 18pt 
& Groß-/Kleinschreibung: Kapitälchen 


o Ausrichtung: Blocksatz 

» Einrücken links: 1,3cm 

© Einrücken rechts: 1,3cm 

o Einrücken erste Zeile: 1,3cm 


JLinketerechtesee Obens2;54/18/ 


16,5 / 1,8; Strichstärke: 2 pt 
Rechte Seite unten: 2,54 / 27 /15,9/ 27 
Linke Seite unten: 3,1 /27/ 16,5 /27 


98 


der verfügbaren F-Tasten 
vor sich haben. Daraus 
können Sie dann eine 
Taste oder Tastenkombi- 
nation wie z.B. »Fl« aus- 
wählen. Ein Druck auf 
das »Akzeptieren«-Gad- 
get macht Ihre Wahl 
amtlich. 

Wenn Sie jetzt das 
Fenster per »OK«-Gad- 
get schließen, können 
Sie die Formatschablone 
benutzen: Markieren Sie 
also den Textbereich un- 
terhalb der ersten Über- 
schrift und drücken Sie 
»Fl«. 

Der Text läßt sich 
nicht markieren? Dann 
müssen Sie zuerst das 
»T«-Symbol in der Werk- 
zeugleiste aktivieren, um 
wieder vom. Grafik- in 
den Textmodus zu wech- 
seln. Ist das erledigt, soll- 
te der Text aber tatsäch- 
lich beim Aktivieren der 
Formatschablone das ge- 
wünschte Aussehen an- 
nehmen. 

Markieren Sie jetzt ein- 
fach nacheinander jeden 
Textabschnitt, der nicht 
nach Überschrift aussieht, 
und drücken Sie die pas- 
sende F-Tasten-Kombina- 
tion, um die Formatscha- 
blone zu aktivieren. 

Um den Text mög- 
lichst schnell und über- 
sichtlich zu markieren, 
sollten Sie einmal folgen- 
de Markierungsmethode 
testen: Cursor plazieren, 
mit der linken Hand die 
Shift-Taste gedrückt hal- 
ten und die Cursor- 
Down-Taste drücken, bis 
der gewünschte Bereich 
markiert ist. 

Die restlichen vier 
Formatschablonen, die 
Sie im Kasten »Attribu- 
te« finden, werden auf 
die gleiche Art angemel- 
det wie die Haupttext- 
Schablone. Für das For- 
matieren der Überschrif- 


ten gilt folgendes System: Alle 
Haupt-Überschriften (mit nur 
einer Ziffer) sind »Abschnitts- 
namen«, alle Überschriften 
mit zwei Ziffern sind »The- 
mennamen« und die restli- 
chen Überschriften mit drei 
Ziffern werden als »Unterthe- 
ma 1« formatiert. 

Die Schablone »Einger. 
Haupttext« ist speziell für die 
vier Wassergüteklassen im 
zweiten Kapitel des Beispiel- 
texts vorgesehen. Dabei wer- 


ee m So nn 
STE 3141: IE B1z uf A]EIVTololelelgleini spe oo 
He EEEBR = tr — 


a u ar 


ee 
aber nur um einige naturliche Substanzen gehen. 


21. Wassercoore 


Zur Beurteilung der Wasergnüte lassen sich mehrere biotische und 
abictische Faktoren heranziehen. Besonders aufschlußreich ıst dabet die 
Betrachtung des Bahteriengehaks und des chemischen und biocherni- 
schen Swwertoffbedarfs (C5W/ESB). Um dıe Wassergüte bestimmen zu 
können, reicht eo jedoch nicht aus, nur abiotische Faktoren zu betrach- 


ter. Ste ergibt sich aus dem Zusammenspiel aller Faktoren. Deshalb liegt 
eo nahe, das Wasser nach den darin vorkommenden Lebewesen zu beur- 
teilen. Aus diesem Grund benutzt man zur Einordnung vier Stufen der 
Gewimerbelsstung mt den dafur typsachen Lebewesen: 


er 


Pezerıgr 


Shift-Taste auf eine Breite von 
5,6 cm. Das Drücken der 
Shift-Taste ist wichtig, um das 
Verhältnis der Bildhöhe zur 
Bildbreite beizubehalten. Mit 
der Maus können Sie das Bild 
nun rechtsbündig auf Seite 
neun plazieren. 

Die Bilder »Sommer.iff«, 
»Winter.iffe und »Frühjahr & 
Herbst.iff« gehören auf die Sei- 
ten zehn und elf. Ziehen Sie 
diese Bilder jeweils auf eine 
Breite von etwa 5,5cm. Je 


da, 


Mo > 


: Gr 1» 0 EB ]81« eipinle lo 1-E 


obe Stufe = Gewässe rpüteklasse I 


[Zeus 18.87em jrorsasem | ALAL| see | 7], 7 12 _] ze [ls 


- 


Eingerückt: Mit Formatschablonen gestaltet man die Dokumen- 
te schnell und einfach, ein Mausklick reicht für das Layout 


den die Zeilen mit der Kurzde- 
finition jeweils mit einer Li- 
stenpunktmarkierung versehen 
(»Layout / Listenpunktmarkie- 
rung«) und der Absatz darun- 
ter bekommt das Format »Ein- 
ger. Haupttext«. 

Jetzt fehlt noch eine Reihe 
von Seitenumbrüchen, um die 
Kapitel etwas voneinander ab- 
zugrenzen. Fügen Sie jeweils 
vor allen Haupt-Überschriften 
einen Seitenumbruch ein (»Lay- 
out / Seitenumbruch«). Außer- 
dem sollten Sie auch vor den 
Überschriften 3.3, 3.4 und 3.5 
einen Umbruch spendieren. 

Wenn Sie mit der Textfor- 
matierung soweit fertig sind, 
können die Grafiken eingefügt 
werden. Sie wählen dazu den 
Menüpunkt »Grafik/lmportie- 
ren« und laden das Bild »Eu- 
troph.iffe. Anhand der Skala 
ziehen Sie es bei gedrückter 


nachdem, ob ein Bild rechts 
oder links vom Text umflossen 
werden soll, müssen Sie diese 
Umflußart noch festlegen. Das 
tun Sie, indem Sie das Bild 
doppelt anklicken und den 
Umflußmodus im daraufhin er- 
scheinenden Fenster einstellen. 
Nun laden Sie das Bild 
»Fluß.iff«e und plazieren es auf 
Seite 15 mit einer Breite von 8 
cm. Auch hier können Sie das 
Bild nur links- oder rechtsbün- 
dig unterbringen, da der Final- 
Writer bisher keinen beidseiti- 
gen Textumfluß unterstützt. 
So, jetzt noch schnell die 
Unterschrift auf der letzten 
Seite in kursiv und rechtsbün- 
dig ändern und das Dokument 
ist fertig — bis auf die Listen, 
Inhaltsverzeichnis, Index und 
Bibliographie, dazu kommen 
wir in der nächsten Folge im 
AMIGA-Magazin 2/96. rk 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Und plötzlich 
ist das Bild 
aus der 
Zeitung 


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Schnabel Pagestream 3.0 


KURS 


Jetzt geht's aufs Ganze. In 
diesem Teil des Kurses 
steht der Server von Multi- 
Fax im Mittelpunkt. Er läßt 
jede Anwendung faxen, 
die den Druck über die 
Workbench-Treiber unter- 
stützt, egal ob es sich dabei 
um ein DTP-Programm, 
eine Textverarbeitung oder 
einen Editor handelt. 


M von Michael Watzl 


enn Sie mit den Stich- 
wörtern »Server« und 
»MultiFaxDriver«e noch nicht 
viel anfangen können, machen 


Sie sich zuerst in unserem Info- 
Kasten »Fax-Diener« schlau. 
Dort finden Sie eine Einstiegs- 
hilfe zum Erstellen von Fax- 
dateien mit dem Server. 
Folgende drei Arbeitsschrit- 
te sind nötig, um mit dem Ser- 


‘© Server starten und ggf. akti- 


vieren, 
D& Druck-Funktion des Pro- 
gramms anwählen (Work- 


bench-Treiber einstellen) 
und 
& Server wieder beenden. 


ver und einem Anwenderpro- Da 
gramm ein Fax zu erstellen 
und zu verschicken: 


viele Anwenderpro- 
gramme bereits ein konfigu- 
rierbares Menü bereitstellen 


Was kostet ein Fax? 


Die Gebühr für ein Fax hängt von der Länge, der Übertragungsge- 
schwindigkeit, der Tarifzone des Empfängers und von der Uhrzeit 
(neue Tarife beachten!) ab. Die Werte in der Tabelle sind nur grobe 
Richtwerte, da die Übertragungsdauer je nach Aufbau der Seite vari- 
iert. Die Werte in der Tabelle basieren auf einer Übertragungszeit 
von 40 Sekunden pro Seite. 

Hier zwei der neuen Tarife als Beispiel, die angegebenen Werte sind 
die Übertragungskosten in Mark: 


NEN (werktags, 12.00 bis 18.00 Uhr)? 


Bon EU 1 2 war > 


0,48. 


0 
1,56 


0,36 
0,12 20,72: a er 
0,24 1732 4,32 


" City-Zone: Nachmittags- und Vormittagstarif sind gleich, andere Zonen: 
Vormittagstakt etwa 10% kürzer. 

2) bisherige Orts- und Nahzone 

3) Verbindungen bis zu 50 bzw. 100 km 

# Länder der EU und Tschechien, Island etc. 

>) USA und Kanada 


BETTER 
0,36 
0,72 


012 SR 37 
3,60 
7,08 


100 


I Fax-Workshop mit MultiFax 3.0/4.0 (Folge 2) 


Verfaxt nochmal! 


Umleitung: Diese mit PageStream 3 entworfene Seite geht 
nicht mehr an den Drucker, sondern direkt ans Faxmodem 


ten zu diesem Heft finden, 
stellt eine Kompromißlösung 
zum Faxen mit »GoldEd« dar: 

Kopieren Sie zuerst »Gold- 
Fax.rexx« ins logische Ver- 
zeichnis »REXX:«, starten Sie 
GoldEd und wählen Sie den 
Menüpunkt »Konfig/Menüs...« 
an. Mit dem Schalter »Neu« in 
der mittleren Spalte des Konfi- 
gurationsfensters erzeugen Sie 
eine neue Zeile im »Projekt«- 
Menü. Im Textfeld unter der 
Liste tragen Sie z.B. »Als Fax 
versenden« ein. Mit den Pfeil- 
symbolen können Sie die er- 
zeugte Menüzeile nach oben 
und unten verschieben. Durch 


Schnellfax: Mit GoldEd und GoldFax.rexx sind Faxe im Hand- 
umdrehen zusammengestellt und via MultiFax »draußen« 


(z.B. PageStream 3.x, GoldED) 
läßt sich dieser Vorgang weit- 
gehend mit einem ARexx- 
Skript automatisieren. Leider 
ist der ARexx-Port von Multi- 
Fax nicht sehr flexibel: Steuert 
man die Module per ARexx 
an, erscheint beim Aus- 
drucken das Telefonbuch zur 
Auswahl des Empfängers 
nicht. Es wird nur ein Empfän- 
ger akzeptiert, der per ARexx- 
Befehl »setphone« definiert 
wurde. Startet man den Server 
jedoch konventionell, igno- 
riert er jegliche ARexx-Befehle 
(bei der Version 3.0) oder er 
wechselt in den ARexx-Modus 
(Version 4.0). Das Skript 
»GoldFax.rexx«, das Sie auf 
den AMIGA-Magazin-Disket- 


einen Doppelklick auf die Zei- 
le aktivieren Sie das »Kom- 
mando«-Fenster, wo Sie dann 
dem Editor mitteilen, welche 
Funktion dieser Menüpunkt 
hat. Wählen Sie »ARexx« bei 
den Schaltern auf der rechten 
Seite aus und tragen Sie 
»REXX:GoldFax.rexx« ins 
Textfeld »Befehl« ein (siehe 
Bild »Schnellfax«). Durch das 
»OK«-Symbol bestätigen Sie 
die Eingaben. Vergessen Sie 
nicht, die Einstellungen zu si- 
chern. Zum Testen öffnen Sie 
ein neues Fenster (»Projekt/ 
Neues Fenster«), schreiben ei- 
nen kurzen Text und wählen 
»Projekt/Als Fax versenden« 
im Menü. Es sollte das Tele- 
fonbuch-Modul erscheinen, in 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


1/1996 


dem Sie den Empfänger be- 
stimmen können. 

Faxe lassen sich mit einem 
Texteditor auf diese Art und 
Weise schnell zusammenstel- 
len, allerdings ist man in der 
Gestaltung sehr stark einge- 
schränkt: Das Layout ist vorge- 
geben und Grafiken können 
nicht verwendet werden. Ist ei- 
ner der beiden Punkte wichtig, 
sollte man auf ein DTP- oder 
Malprogramm zurückgreifen. 
Worauf Sie achten müssen, er- 
fahren Sie im  Info-Kasten 
»DTP- und Malprogramme«. 

Bei Briefen ist es üblich, die 
Nachricht in einen gewissen 
Rahmen einzubetten: Oben 
befindet sich der Briefkopf, es 
folgen die Adressen, später 
evtl. noch eine Betreffzeile 
und Aktenzeichen, erst dann 
kommt der Inhalt. Bei Multi- 
Fax läßt sich ein Briefkopf (im 
IFF-ILBM-Format) bei jeder 
Faxseite automatisch hinterle- 
gen. Die erste Seite erhält so- 
gar einen eigenen. 

Um einen Briefkopf zu 
kreieren, haben Sie im we- 
sentlichen drei Möglichkeiten: 

1. Sie zeichnen die Grafik 
direkt mit einem Malpro- 
gramm. Die Breite der Seite 
beträgt ca. 1650 Punkte (je 
nach Rand), die Höhe ist be- 


liebig (600 Punkte entsprechen 
ca.7 cm). 
2. Sie verwenden ein DTP- 


oder Zeichenprogramm und. 


lassen das Bild von MultiFax in 
ein ILBM-Bild umwandeln: Ge- 
hen Sie vor, als ob. Sie den 
Briefkopf abschicken wollten 
(via Server). Wenn das Telefon- 
buch erscheint, wählen Sie den 
Schalter »Nur IFF« an. MultiFax 
3.0 legt dann die IFF-Datei im 
Verzichnis für ausgehende Faxe 
»FaxProt-x.iff«e an (x enspricht 
1, 2, 3 usw.). Die Version 4.0 
öffnet eine Dateiauswahlbox, in 
der man Pfad und Namen der 
Datei eingibt. Bei Bedarf bear- 
beiten Sie das erzeugte IFF-Bild 
mit einem Malprogramm nach 
und bringen es auf Größe. 

3. Sie besitzen Briefpapier 
mit Ihrem persönlichen Brief- 
kopf: Lassen Sie sich einen Bo- 
gen zufaxen (von einem kon- 
ventionellen Faxgerät). Mit dem 
View-Modul speichern Sie das 
Fax als ILBM-Bild (Menü: »Die- 
se Seite/Speichern als IFF...«). In 
einem Malprogramm können 
Sie die nicht benötigten Teile 
löschen und schwarze Punkte, 
die beim Scannen entstanden 
sind, löschen. 

Das fertige Bild kopieren Sie 
am besten ins Verzeichnis 
»MultiFax:Letterheads«.. Um 


DTP- und Malprogramme 

Fast alle Mal- und DTP-Programme, die den Druck via Work- 
-Treiber unterstützen, verwandeln sich mit dem »Ser- 
ver« in Faxstationen. Trotzdem gibt es ein paar Stolpersteine: 


1. Die Seite wird im Grafikmodus (also Punkt für Punkt) an 
| den Treiber geschickt. Platzhalter werden somit nicht er- 


kannt. 


2. Bei Malprogrammen unbedingt auf zwei Farben einstellen, 


da Sie sonst unnötig Zeit beim Rastern der Seite verschwen- 
den (Faxe werden schließlich nur schwarzweiß verschickt). 
3. Hintergrundfarbe Weiß, Vordergrund Schwarz! Der Emp- 
fänger freut sich nicht besonders über eine ewig ausdrucken- 
de pechschwarze Seite mit ein paar weißen Buchstaben! 


4. Auf Hintergrundgrafiken achten, die Sie im Config-Modul 
intergrundgrafiken abschalten 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Der Server erlaubt es, aus fast jedem Programm heraus Faxe 
zu erstellen. Dazu wird die Druckausgabe in einen Pseudo- 
Druckertreiber (dem »MultiFaxDriver«) umgelenkt. Er leitet 
die Daten nicht an den Drucker, sondern macht daraus eine _ 
Faxdatei. Das entsprechende Programm muß also die 
Druckertreiber der Workbench unterstützen, damit dieses 
Konzept funktioniert. 


Wie auch bei den herkömmlichen Druckertreibern, unter- 
scheidet der MultiFaxDriver zwischen Text- und Grafikmo- 
dus. Im Textmodus empfängt der Treiber nur Steuercodes und 


den Text. Die Einstellungen bestimmen dann Position und : 
Schriftart. Im Grafikmodus schickt das Programm die Daten 
Punkt für Punkt an den Druckertreiber. Der MultiFaxDriver 
kann somit nur im Textdruck Platzhalter erkennen und durch 
entsprechende Texte ersetzen. 

Grau ist alle Theorie: Starten Sie den Server mit einem Dop- 
pelklick. Steht im Serverfenster »PASSIV«, so klicken Sie ein- 
mal in das Fenster, um den Server und damit die Druckumlei- 
tung zu aktivieren. Starten Sie ein beliebiges Programm, von 
dem Sie wissen, daß es die Workbench-Treiber zum Drucken 
verwendet (z.B. GoldEd, PageStream 2.21 oder 3.x, Final Co- 
py/Writer, WordWorth, DPaint etc). Falls die entsprechende 
Anwendung auch eigene Druckertreiber unterstützt (z.B. Pa- 
geStream), müssen Sie noch überprüfen, ob der Preference- 
Treiber auch eingestellt ist. Schreiben Sie einen kleinen Text 
oder malen Sie ein paar Striche, je nachdem welche Art von 
Programm Sie gestartet haben. Wenn Sie jetzt drucken, sollte 
das Telefonbuch von MultiFax erscheinen. Sie können wieder 
einen oder mehrere Empfänger auswählen und das Fax dem 
Spooler zum Versand überstellen. 


MultiFax mitzuteilen, daß ab 
jetzt ein Briefkopf verwendet 
werden soll, starten Sie das 
Modul »Config«. Unter der 
Seite »Formatierung« finden 
Sie u. a. die Einstellungen für 
Briefköpfe. In den Textfeldern 
»Seite 1« und »ab Seite 2« ste- 
hen die Dateinamen der Brief- 
köpfe. Mit den Schaltern links 
von den Textfeldern lassen 
sich die Briefköpfe generell 
an- und abschalten. 

Bedenken Sie: Je mehr Ge- 
schnörkel, desto länger dauert 
die Übertragung und desto 
teurer wird das Fax. Lassen Sie 
Briefköpfe also nicht zu üppig 
werden. Ganz vermeiden soll- 
ten Sie Hintergrundseiten, die 
z.B. einen ganzen Rahmen um 
die Seite legen, oder Fußzei- 
len. Diese verlängern nur die 
Übertragungszeit unnötig. ww 


Kursübersicht 


Ob Sie zu den »Vielfaxern« 
oder zu den »Ab-und-Zu- 
Faxern« gehören ist egal. 
Dieser Workshop mit Mul- 
tiFax 3.0 und 4.0 zeigt Tips 
& Tricks zu der Software, 
wie auch allgemein zum 
Thema Fax. 


Folge 1: Schnelleinstieg in 
MultiFax; rund ums Desk- 
Modul; Templates; direkt 
faxen mit AddressMaster 
und MaxonTWIST. 


beim Fax; Tips & Tricks 
zum Faxen. 


101 


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AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


RATGEBER 


EM AFS paßt doch 

Beim Installieren des 
AmiFileSave-Dateisy- 
stems kann es passie- 
ren, daß der Amiga 
meint, er habe nicht 
genug Platz im RDB (Ri- 
gid Disk Block), um das Datei- 
system noch aufzunehmen. 
Hat man dort viele Dateisyste- 
me gespeichert, reicht es 
meist, ein ungenutztes (und 
nur ein solches!) zu löschen, 
um für genug Platz zu sorgen. 
Bitte achten Sie aber dabei 
unbedingt darauf, kein Datei- 
system zu löschen, das noch 
von einer bestehenden Partiti- 
on benutzt wird. Dies kann fa- 
tale Folgen beim nächsten 
Hochfahren haben. 

Manchmal reicht aber auch 
das Löschen nicht, da kleinere 
Platten nur wenige Sektoren 
pro Spur besitzen. In diesem 
Fall gibt es nur eins: Die erste 


Zu niedrig: Wenn man mehre- 
re Dateisysteme im RDB un- 
terbringen muß, sollte man 
die »2« erhöhen 


Partition auf der Festplatte 
muß verschoben oder verklei- 
nert werden, damit am Anfang 
der Festplatte mehr Platz ent- 
steht. Leider führt dies automa- 
tisch zum totalen Datenverlust 
dieser Partition -— wenn man 
aber sowieso gerade auf AFS 
umschwenkt, bleibt einem das 
sowieso nicht erspart. Damit 
wird also ein Backup fällig. 
Zur Platzgewinnung ist die 


erste Partition und an- 
schließend der Schalter 
»Advanced Options« an- 


zuklicken. Daraufhin erschei- 
nen neue Schalter. Für die An- 
passung wichtig ist der Wert 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


RATBEBER 


hinter »Start 
Cyl:«. Meist steht dort »2« (s. 
Bild). Versuchen Sie es ein- 
fach mit einem größeren Wert 
(vielleicht reicht ja schon 3 
oder 4). Wichtig: Je größer der 
Wert, umso kleiner wird der 
verbleibende Platz für die Par- 
titionen auf der restlichen 
Festplatte. dg 


u XiPaint-CD läuft 

Seit kurzem wird das 24-Bit- 
Malprogramm XiPaint 3.2 auf 
CD vertrieben (s. Kurztest in 
dieser Ausgabe, Seite 144). 
Die Unterstützung der ver- 
schiedenen Grafikkarten ist in 
Form von Libraries geschehen, 
die bei Bedarf geladen wer- 
den. Die Namen der Libraries 
auf CD können - wie beim 
Amiga üblich — groß oder 
klein geschrieben sein. Aller- 
dings verträgt es das Amiga- 
OS nicht, wenn der Name der 
Library im Speicher statt klein- 
großgeschrieben wird. 

Unglücklicherweise sind die 
Namen auf der CD aber groß- 
geschrieben, was dazu führt, 
daß XiPaint sie bei Verwen- 
dung der meisten CD-ROM- 
Dateisysteme falsch installiert 
und anschließend nicht laden 
kann (vielmehr lehnt das Ami- 
ga-OS sie ab). Wenn Sie also 
ein solches Problem haben, 
sollten Sie nach der Installati- 
on von XiPaint 3.2 die großge- 
schriebenen Libraries in 
»Libs« alle umbenennen und 
dabei komplett kleinschrei- 
ben. Anschließend wird Xi- 
Paint ohne Probleme starten 
und funktionieren. 

Diese Schwierigkeit kann 
übrigens auch durchaus bei 
anderen Programmen auftre- 
ten. In dem Fall lohnt es sich, 
in »Libs:« oder den entspre- 
chenden Verzeichnissen nach- 


zuschauen, ob die Libraries 
nicht vielleicht großgeschrie- 
ben sind. dg 


EI RockRidge ist besser 

CD-ROMs sind Datenträger, 
die fast jedes Computer-Sy- 
stem lesen kann. Wie leider so 
oft, hat man sich deswegen 
auf einen recht kleinen, ge- 
meinsamen Nenner geeinigt, 
der sich ISO 9660 nennt. Seit 
einiger Zeit gibt es als ab- 
wärtskompatible Erweiterung 
das RockRidge-Format, das 
wesentlich mehr Möglichkei- 
ten bietet (mehr als der Amiga 
verdauen kann). 

Beim Freeware-CD-ROM- 
Dateisystem »AmiCDROM« 
kann man zwischen beiden 
Systemen wählen, indem man 
in den Startup-String ein »R« 
einfügt (um RockRidge anzu- 
schalten). Fehlt diese Option, 
erscheinen auf einigen CDs al- 
le Dateinamen nur großge- 
schrieben. Mit der Option da- 
gegen gibt es sowohl Groß- 
als auch Kleinbuchstaben in 
Dateinamen. Dies kann unter 
Umständen einige Probleme 
beseitigen (s. auch XiPaint- 
Tip). dg 


EM Fonts in Guide-Dateien 

Ab Amiga-OS 3.0 gibt es für 
Hypertexte im AmigaGuide- 
Format einige neue Komman- 
dos, die dem Aussehen mehr 
Pep verleihen. Dazu gehören 
die Anweisungen 
@font 
@wordwrap und 
@proportional 

Hinter @font kann man z.B. 
»helvetica.font 13« angeben, 
um diesen für das Dokument 
oder auch nur die folgende 
Seite einzusetzen. Die Anwei- 
sung kann zwischen Knoten 
beliebig oft stehen und wirkt 


sich auf die noch folgenden 
Seiten aus. Sie zeigt aber 
keine Wirkung, wenn 
man versucht, den Zei- 
chensatz mitten in einer 
Seite umzuschalten. Hinter 
@wordwarp kann »on« oder 
»off« stehen, um ein automati- 
sches Anpassen an die Fenster- 
breite zu erlauben, was insbe- 
sondere dann Sinn macht, 
wenn man einen Zeichensatz 
mit variabler Zeichenbreite 
verwendet und folgerichtig 
hinter @proportional ebenfalls 
»on« angegeben hat. dg 


I AFS-Probleme gelöst 

Bei der Installation von 
AmiFileSafe V.2.2 Pro hatte 
ich zwei Probleme, die viel- 
leicht auch anderen zu schaf- 
fen machen. 

Bei der Installation streng 
nach Handbuch sollte man 
nach erfolgreicher RDB-Instal- 
lation erneut hochfahren (boo- 
ten) und anschließend die be- 
troffene Partition formatieren. 
Jedoch war nach dem Reboot 
kein Icon zu sehen. Nach lan- 
ger Suche fand ich schließlich 
heraus, daß das SpeedUp-Sy- 
stem von Breitfeld Computer- 
systeme sich nicht gleichzeitig 
benutzen läßt. Nachdem der 
Befehl »Speedup« aus der 
Startup-Sequence gelöscht 
war, erschien nach dem Boo- 
ten das benötigte Icon und die 
Partition ließ sich problemlos 
formatieren. 

Bei der Floppy-Installation 
funktionierte alles auf Anhieb 
— scheinbar. In DirOpus 4.11 
gab es jedoch das Problem, 
daß das Programm Disketten- 
wechsel von AFS-Disketten 
nicht mehr erkannt hat. Die 
Lösung: Laden Sie den Mount- 
list-Eintrag von AFO: (oder ei- 
ner ähnlichen Bezeichnung, 
die das AFS für Disketten bei 
Ihnen einbindet) in einen Text- 
editor und setzen Sie den Wert 
von »Priority« von 10 auf 11. 
Damit erkennt auch DirOpus 
jeden Diskettenwechsel sofort. 

Werner Lisseck/dg 


105 


RATGEBER 


Ei Assign ADD überlistet 

Mit dem Befehl »Assign« hat 
das Amiga-OS anderen Syste- 
men (auch und gerade Win- 
dows 95) vieles voraus. Beson- 
ders interessant sind dabei die 
Optionen »PATH« und »DE- 
FER«, die es ab Amiga-OS 2.0 
gibt. Sie sorgen dafür, daß die 
Verbindung, die ein Assign- 
Befehl zwischen Jogischer‘ Be- 
zeichnung und Ziel zieht, erst 
bei der ersten Benutzung über- 
prüft und tatsächlich anlegt. 

Steht also in der User-Start- 
up 
Assign Bla: Wechsel: PATH 
muß das Laufwerk »Wechsel:« 
bei Befehlsausführung noch 
nicht bekannt sein. Erst wenn 
ein Programm das erste Mal 
auf »Bla:« zugreift, sucht das 
Amiga-OS nach »Wechsel:«. 
Dies ist nützlich bei Laufwer- 
ken, die nicht immer ange- 
schlossen sind, bei Wechsel- 
platten und CDs. 

PATH und DEFER unter- 
scheiden sich darin, daß ein 
PATH-Assign nach der Benut- 
zung gleich wieder aufgelöst 
wird, die andere Variante je- 
doch bestehen bleibt und nur 
per Option »REMOVE« aufge- 
löst werden kann. 

Allerdings kann man an ein 
Assign vom Typ PATH nie ein 
weiteres per »ADD« hinzufü- 
gen. Bei DEFER geht es, man 
muß aber vorher dafür sorgen, 
daß es schon einmal benutzt 
wurde. Dies ist übrigens auch 
der Grund, warum bei der Se- 
quenz, die MUI (das Magic 
User Interface) in die User-Star- 
tup einfügt, die zwei Zeilen 
if exists HELP:dummy 
endif 
auftauchen. Sie dienen nur da- 
zu, den Assign HELP: (vom 
Typ DEFER) aufzulösen, bevor 


man ein »Assign ... ADD« dar- 
aufanwendenkann. dg 
Bi Programm-Lokalitäten 


Wie bei fast jedem Dateisy- 
stem kann man auch beim 
AmigaDOS Dateien »absolut« 
und »relative angeben. Abso- 


106 


lut bedeutet, daß eine Dateibe- 
zeichnung immer aus einem 
Laufwerksnamen, einem Dop- 
pelpunkt, einigen Verzeichnis- 
namen und schließlich dem 
Dateinamen besteht. Diese 
Angabe nennt sich »voller 
Pfad«. Statt des Laufwerksna- 
mens läßt sich auch der Name 
eines Assigns angeben. 

Läßt man die Bezeichnung 
der Partition weg, ist die Da- 
teiangabe relativ zum aktuel- 
len Verzeichnis. Fehlen jegli- 
che Partitions- und Verzeich- 
nisnamen, ist die Datei im ak- 
tuellen Verzeichnis gemeint. 
Dies ist nützlich, wenn man 


-mehrere Dateien zusammen- 


stellt, aber nicht bekannt ist, 
wie die Platten und Partitio- 
nen desjenigen heißen, der 
die Dateien bekommt. 

Möchte man. etwa in 
MainActor Broadcast eine Ani- 
mation mit einem Sound ver- 
sehen, sollte man in den Da- 
teirequestern nur relative Da- 
teinamen eintragen — am be- 
sten kopiert man die Animati- 
on und die Sounddatei in ein 
Verzeichnis, beendet MainAc- 
tor, wechselt in das Verzeich- 
nis und startet das Programm 
erneut aus diesem heraus. 
Dann stellt man die Animation 
mit Sound zusammen (löscht 
dabei Pfadangaben, falls diese 
im Dateirequester vom Pro- 
gramm eingetragen wurden) 
und speichert das Projekt. 

Das Projekt läßt sich nun 
problemlos an andere weiter- 
geben. Sie können dann per 
Doppelklick Animation und 
Sound starten, ohne mit »Plea- 
se insert xyz: in any drive« 
belästigt zu werden. Diese 
Vorgehensweise ist übrigens 
für viele Programme sinnvoll 


und vermeidet unnötigen 
Frust. dg 
5 Bildertrick in AmigaGuide 


AmigaGuide-Dateien haben 
einen Nachteil: in ihnen kann 
man Bilder und Text nicht mi- 
schen. Außerdem ist es (re- 
gulär) nicht möglich, per Klick 


von einer Seite mit Text auf ei- 
ne mit einem Bild zu wech- 
seln. Ein Trick erlaubt dies 
aber doch. 

Jede Verzweigung in einem 
AmigaGuide-Dokument kann 


mit Text mischen 


auf einen Knoten (engl. 
»Node«) im gleichen Doku- 
ment oder einen in einer ex- 
ternen Datei zeigen. Sie unter- 
scheiden sich nur dadurch, 
daß ein externer Verweis ei- 
nen Dateinamen enthält, der 
durch einen Schrägstrich »/« 
und den Knotennamen er- 
gänzt wird, etwa 

"Hallo" link 

"Text .guide/main" 

Nutzt man aber statt Amiga- 
Guide »Multiview« (oder Ami- 
gaGuide ab Amiga-OS 3.0 mit 
den Datatypes), läßt sich statt 
»Text.guide« auch der Name 
einer Bilddatei angeben. Da- 
bei darf das »/main« aber 
nicht fehlen: 

"Hallo" link 
"Bild.iff/main" 

Dann versucht das Pro- 
gramm die Datei zu laden, 
merkt, daß es ein Bild ist und 
zeigt per Datatype das Bild an. 
Daß etwas nicht stimmt, sieht 
man schon daran, daß noch 
die Schalter für Textelemente 
über dem Bild zu sehen sind, 
obwohl ein Bild dargestellt 
wird (s. Bild). dg 


Bi System() richtig genutzt 
Oft ist es praktisch, nicht al- 
les selbst zu programmieren, 


Immerhin: Mit einem Trick kann man 
zumindest Bilder in ein AmigaGuide- 
System aufnehmen, wenn auch nicht 


sondern auf Bewährtes zurück- 
zugreifen. So macht es Sinn, 
aus einem eigenen Programm 
z.B. Shell-Kommandos aufzu- 
rufen und somit zu nutzen. 
Dies erlaubt seit Amiga-OS 2.0 
die Funktion »Sy- 
stem()« einfach und 
komfortabel. 

Wird dabei das ei- 
gene Programm von 
der Workbench aus 
gestartet, besitzt es al- 
lerdings von vornher- 
ein kein Console-Fen- 
ster. Nun lassen sich 
zwar für die Ein- und 
Ausgabe »Dateihand- 
les« beim Aufruf von 
System() angeben, die 
vorher durch Öffnen 
von Dateien zu initia- 
lisieren sind, diese 
müssen aber leider verschie- 
den sein. Man kann also kein 
Console-Fenster öffnen und 
das eine Dateihandle für Ein- 
und Ausgabe angeben — sehr 
lästig, wenn man nicht nur 
Texte ausgeben möchte, son- 
dern auch Eingaben erwartet. 

Die Lösung ist einfacher als 
befürchtet: In dem String mit 
dem Befehlsnamen, der Sy- 
stem() zu übergeben ist, kann 
man Ein- und Ausgabe wie ge- 
wohnt mit den Zeichen »<« 
und »>« umleiten. Diese bei- 
den Zeichen lassen sich zum 
Glück kombinieren, wie in: 
<>CON:60/60/400/100/Aha! 

Dann öffnet sich nur ein 
Fenster für Ein- und Ausgaben. 
Wie bei jedem Console-Fen- 
ster läßt sich durch weitere 
Angaben wie »/WAIT/CLO- 
SE/AUTO« hinter dem Titel 
(im Beispiel »Aha!«) steuern, 
ob das Fenster nach Komman- 
do-Ende offen stehenbleibt, ei- 
nen Schließschalter erhält und 
sich erst bei der ersten Ausga- 
be öffnen soll. 

Auch wenn in der Shell 
keinerlei Ein-/Ausgaben ge- 
wünscht sind, kann man sich 
wie beschrieben helfen und 
einfach ein »<>NIL:« einset- 
zen. dg 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


RATGEBER 


Noch sind sie getrennt, 
das neue CD-ROM- 
Laufwerk und der ver- 
traute Rechner. Das 
soll sich bald ändern. 
Egal, für welches Lauf- 
werk Sie sich entschie- 
den haben - wir zeigen 
Schritt für Schritt, wie 
es in den Amiga 4000 
eingebaut wird. 


MM von Thomas Fischer 


at man sich seinen 

Wunsch erfüllt - schließ- 
lich will man ja im Trend blei- 
ben - und endlich ein CD- 
ROM-Laufwerk für den Amiga 
gekauft, muß nun der nächste 
Schritt, der Einbau in den 
Rechner, erledigt werden. Ge- 
nauso, wie Sie sich über den 
Kauf Ihres Laufwerks Gedan- 
ken gemacht haben, sollten 
Sie sich über den Einbau in 
Ihrem Computer Gedanken 
machen. Sonst kann es schnell 
zu unangenehmen Überra- 
schungen kommen. 


EM Einbau CD-ROM im Amiga 4000 


Maßarbeit 


Wie wird die SCSI-Adresse eingestellt? 


Die richtige Adresse bei SCSI-Laufwerken festzulegen, ist be- 
sonders dann wichtig, wenn mehr als ein Gerät am Hostadap- 
ter angeschlossen ist. Dafür sind die Steckbrücken des Adress- 
Jumper-Blocks entsprechend zu konfigurieren. Dieser Block 
befindet sich meist an der Rückseite des Geräts (bei Festplat- 


ten auch auf der Leiterplatte) und ist mit 2 1 0 beschriftet. 
Diese Ziffern sind jeweils als Exponent zur Basis 2, also 22=4, 
2!=2 und 20=1 zu verstehen. Ist eine Jumper-Brücke offen, ist 
das Ergebnis Null. Für eine geschlossene Jumper-Brücke ist 
das Ergebnis entsprechend der Zweier-Potenz. Addiert man 
alle Ergebnisse, erhält man die Laufwerksadresse. In der Ta- 
belle sind alle Möglichkeiten aufgeführt. 


Die Bauform des Laufwerks 
läßt einen Einbau lediglich im 
5,25 Zoll-Schacht des 
Rechnergehäuses zu. Hier 
wird zwar der Einbau ins 
Desktop-Gehäuse des Amiga 
4000 beschrieben, jedoch 
kann das Prinzip für den Ami- 
ga 2000/3000 ebenso ange- 
wandt werden. Ob Sie sich für 


Erweitern des Bus-Kabels 


ein SCSI- oder AT-BUS-Lauf- 
werk entschieden haben, ist 
für den mechanischen Einbau 
nicht relevant. Allerdings sind 
im Bereich des elektrischen 
Anschlusses einige Unter- 
schiede zu beachten. 


Mi SCSI-Laufwerke 

Ein SCSI-Laufwerk benötigt 
einen entsprechenden SCSI- 
Hostadapter (im Volksmund 
SCSI-Controller). Der Amiga 
3000 hat ihn bereits. Bei allen 


zugeordnet. Sie werden als ID 
bezeichnet und jeweils am 
Gerät durch Stecken oder Ent- 
fernen von Brücken eingestellt. 
Ist das Laufwerk Ihr einziges 
am Hostadapter, jumpern Sie 
es auf ID 0. Selbsverständlich 
funktioniert auch jede andere 
ID, wenn sie nicht doppelt 
vergeben wird. Mit welcher 
Kombination welche ID einge- 
stellt wird, lesen Sie in unse- 
rem Info-Kasten und in der Ta- 
belle nach. Gewöhnlich hän- 
gen alle SCSI-Geräte an einem 
langen Kabel. Jedes Gerät be- 
sitzt sogenannte Abschlußwi- 
derstände. Sie müssen bei al- 
len Geräten, außer beim letz- 
ten in der Kette, herausgezo- 
gen werden. Um die Wider- 
stände zu lokalisieren, ziehen 
Sie Ihr Handbuch zu Rate. 


EM AT-Laufwerke 

Da sich der AT-Bus für Fest- 
platten meist nicht mit dem 
der CD-ROM-Laufwerke ver- 
trägt, muß ein entsprechender 
AT-Bus-Controller nachgerü- 
stet werden. Für die Amiga 
600/1200 werden im Fach- 
handel Lösungen für AT- und 
SCSI-Bus-Laufwerke für die 


Den Steckverbinder am Bus-Kabel nennt man Pfostenstecker. 
Mindestens zwei, häufig drei dieser Stecker sind am Kabel 
befestigt. Meist jedoch an einer Stelle, wo man sie nicht ge- 
brauchen kann. In diesem Fall muß ein weiterer Stecker, dies- 
mal an der richtigen Stelle, angebracht werden. Die Stecker 
werden lediglich gequetscht, wofür sich ein kleiner Schraub- 
stock bestens bewährt hat. Selbstverständlich bekommt man 
im Fachhandel dafür auch eine spezielle Zange zu kaufen. 
Markieren Sie am Buskabel die Stelle, auf die der neue Pfo- 
stenstecker gequetscht werden soll. Beachten Sie, daß das Ka- 
bel eine farbige Ader, die Pin 1 ist, hat. Der Pfostenstecker 
hat eine kleine Kerbe in Form eines Dreiecks, die ebenfalls 
Pin 1 kennzeichnet. Von welcher Seite Sie nun das Kabel in 
(oder durch) den Stecker führen, spielt keine Rolle. Sie sollten 
die Richtung anhand des Wegs festlegen, den das Kabel spä- 
ter im Rechner nehmen soll. Um den Stecker festzuquet- 
schen, ist etwas Fingerspitzengefühl notwendig. Schieben Sie 
das Kabel durch den Stecker und postieren ihn an die mar- 
kierte Stelle. Öffnen Sie dann den Schraubstock gerade so- 
weit, daß der Stecker zwischen den Schraubstockbacken 
noch bewegt werden kann, aber nicht mehr herausfällt. Jetzt 
werden Stecker und Kabel so ausgerichtet, daß beide im 
rechten Winkel zueinander stehen. Danach dreht man vor- 
sichtig den Schraubstock zu. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Nutzung des PCMCIA-Steck- 
platzes angeboten. Die Ami- 
gas 500/500+ werden mit in- 
ternen oder externen Lösun- 
gen für Controller erweitert. 


anderen Amigass muß er 
grundsätzlich nachgerüstet 
werden. Haben Sie sich für 
SCSI entschieden, können Sie 


CEEEEECKECZECIECZSCIIESSEIECD m 
SCSHD 0. :[1.” [2 32 j2= [5 spe 


Durchblick: In dieser Kombination werden die Jumper für die 
richtige Laufwerks-ID bei SCSI-Geräten gesteckt 


künftig bis zu sieben SCSI-Ein- 
heiten an Ihren Hostadapter 
anschließen. Außer CD-ROM- 
Laufwerken sind beispielswei- 
se Festplatten, Scanner, 
Drucker oder Bandlaufwerke 
(Streamer) möglich. 

Damit die Geräte vom Com- 
puter erkannt werden, sind sie 
unterschiedlichen Adressen 


Aus Platzgründen wird hier- 
bei das Laufwerk immer 
draußen bleiben. Desweiteren 
gibt es ROM-Kits, die den An- 
schluß eines CD-ROM-Lauf- 
werks an den internen AT-Bus 
des Amiga 600/1200/4000 er- 
möglichen. >» 


Literatur: [1] Bernd Rudolf, CD-ROM- 
dezvous, AMIGA-Magazin 8/94, Seite 132 


107 


RATGEBER 


Zum Öffnen des Gehäuses werden die beiden Kreuz- 
schlitz-Schrauben an der Rückseite gelöst 


Zum Ausbau des Daughterboards müssen zuerst die vier 
Schrauben herausgedreht werden 


Insgesamt 


Die Frontblende wird von sie- 
ben Schnappverschlüssen ge- 
halten. Fangen Sie einfach 
oben links an und drücken 
mit den Fingern die Kunst- 
stoffclips zusammen. Gleich- 
zeitig wird die Frontblende 
leicht nach vorn gezogen, bis 


108 


3 sieben Kunststoffclips 
des Amiga 4000 fest - Vorsicht: sie brechen leicht ab! 


halten die Frontblende 


> 


sie sich vollständig vom restli- 
chen Gehäuse gelöst hat. Da- 
nach können die zwei 
Schrauben der Blende des 
5,25-Zoll-Schachts ohne Spe- 
zialwerkzeug und Fummelei 
mit einem Schraubendreher 
entfernt werden. Nehmen Sie 


Um das Laufwerk einzubau- 
en, muß der Amiga zunächst 
vom Stromnetz getrennt wer- 
den. Entfernen Sie auch alle 
anderen externen Kabel 
(Drucker, Modem usw.). Als 
Werkzeug wird ein mittel- 
großer Kreuzschlitz-Schrau- 
bendreher benötig. Das 
Gehäuseoberteil des Amiga 
4000 ist U-förmig und wird 
durch zwei Schrauben auf der 
Rückseite in den oberen 


Jetzt muß die Blende des 5,25- 
Zoll-Schachts entfernt wer- 
den. Das ist jedoch leichter 
gesagt, als getan. Sie ist näm- 
lich verschraubt und an diese 
Schrauben kommt man nur 
schwer ran. Die beste Mög- 
lichkeit, sie zu erreichen, ist 
die ganze Frontblende abzu- 
nehmen. Vorher jedoch emp- 
fiehlt es sich, eventuell vor- 
handene zusätzliche Steckkar- 
ten und das Daughterboard 
herauszunehmen. Bei langen 
Steckkarten müssen Sie das 
Slotblech an der Rückseite 
des Amiga losschrauben und 
die Karten vorsichtig nach 


die Blende beiseite und 


stecken Sie die Frontblende 
wieder ans Gehäuse. Achten 
Sie hierbei besonders darauf, 
daß die Stange für den Netz- 
schalter vorher wieder aufge- 
steckt wird. Danach wird das 


Um die Laufwerks-Blende vom Frontteil zu entfernen, 


Ecken gehalten. Lösen Sie die- 
se beiden Schrauben und 
schieben Sie anschließend 
das Gehäusesoberteil etwa 2 
cm nach hinten. Das ist not- 
wendig, damit die Seitenteile 
aus ihrer Halterung rutschen. 
Anschließend läßt sich das 
Gehäuseoberteil nach oben 
abnehmen. Beachten Sie, daß 
im Gegensatz zu anderen 
Gehäusebauformen die Front- 


blende am Rechner bleibt. 
links herausziehen. Das 
Daughterboard (mit den 


Steckplätzen darauf) wird von 
einer durchgehenden Schiene 
am Oberteil des Chassis ge- 
halten. Um sie zu entfernen, 
müssen Sie die vier Schrau- 
ben der Festplattenhalterung 
entfernen. Das erleichtert 
außerdem den Zugang zum 
AT/DE-Stecker auf dem 
Mainboard erheblich. Legen 
Sie die Festplatte(n) vorsichtig 
bei Seite, lösen Sie dann die 
beiden Schrauben der Schie- 
ne und nehmen diese zusam- 
men mit dem Daughterboard 
nach oben heraus. 


Laufwerk von vorn in die Öff- 
nung des 5,25 Zoll-Schachts 
geschoben. Achten Sie darauf, 
daß beim Verkanten des Lauf- 
werks die Befestigungslaschen 
am Einschub nicht zum Hin- 
dernis werden. 


werden die zwei Schrauben herausgedreht 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Im Vordergrund der Hauptplatine befindet sich der interne 
Audio-Anschluß für das CD-ROM-Laufwerk 


Das Laufwerk wird vorsichtig in den Schacht eingeschoben 
ausgerichtet und abschließend festgeschraubt 


Hermann DER Us 


Bevor Sie das Laufwerk arre- 
tieren, stecken Sie das Bus-Ka- 
bel, das Stromversorgungska- 
bel und eventuell das Audio- 
Kabel an. Sollten Sie Probleme 
mit dem Steckverbinder des 
Audio-Kabels haben, wenden 
Sie sich an einen Amiga-Fach- 
händler. In einigen Computer- 
geschäften bekommt man sol- 
che Kabel zu kaufen. Zwar 
sollte der Stecker der Strom- 
versorgung verpolungssicher 
sein, jedoch ist eine Verpo- 
lung bei manchen Geräten 
möglich. Schauen Sie sich 
Stecker und Buchse vorher ge- 
nau an. Diese passen nur in 


Jetzt wird das Laufwerk soweit 
eingeschoben, bis die Front- 
blende des Laufwerks bündig 
mit der Frontblende des 
Gehäuses ist. Dabei kann es 
je nach CD-ROM auf der 
Rückseite des Laufwerks 
ziemlich eng werden. Kritisch 
wird es, wenn das Bus-Kabel 
die Lüfteröffnung im Netzteil 
vollständig verdeckt. Achten 
Sie darauf, daß der Lüfter 
noch genügend Luft ansaugen 
kann. Schrauben Sie nun das 


einer bestimmten Stellung zu- 
einander. Beim Bus-Kabel ist 
eine Verpolung ebenfalls nicht 
auszuschließen. Im Gegensatz 
zu AT-Bus-Kabeln haben 
Steckverbinder der SCSI-Kabel 
meist eine Kerbe und können 
nicht verpolt werden. 
Für alle Bus-Kabel gilt: Die 
farblich gekennzeichnete Ader 
des Bus-Kabels ist der Pin 1 
des Pfostensteckers. Sitzt der 
Pfostenstecker nicht an .der 
richtigen Stelle des Bus-Ka- 
bels, muß er versetzt werden. 
Wie man das macht, lesen Sie 
im Info-Kasten »Erweitern des 
Bus-Kabels«. 


Laufwerk fest und überprüfen 
Sie den richtigen Sitz aller Ka- 
bel. Gibt es keine Beanstan- 
dungen, wird der Rechner zu- 
sammengebaut. Gehen Sie 
dabei in umgekehrter Reihen- 
folge vor, wie beim Auseinan- 
dernehmen. Achten Sie vor 
allem darauf, daß die Befesti- 
gungsschiene des Daughter- 
boards richtig auf das Board 
gesteckt wird. Beim Ein- und 
Ausbau von Steckkarten muß 
das Board festen Halt haben. 


©Karl Bihlmeier 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


KURS 


Ein Bild als Hintergrund der 
Workbench sieht zwar nicht 
schlecht aus, aber es geht 
noch besser. Diesmal wer- 
den wir das Aussehen der 


Piktogramme verändern. 


Noch sehen sie so grau wie 
vorher aus — das wird sich 


aber schnell ändern. 


M von Thomas Fischer 


Hi: Sie schon einmal 
versucht, selber ein Pikto- 
gramm zu malen? Die meisten 
sicherlich, aber nur wenige 
werden mit dem Ergebnis so 
richtig zufrieden gewesen 
sein. Das ist aber gar nicht so 
tragisch, da es einen riesigen 
Pool mit Piktogrammen für 
fast jede Anwendung gibt. 
Dieser ist größtenteils im 
PD-Bereich anzutreffen. Aber 
auch für kommerzielle Pro- 
dukte, wie beispielsweise 
»Maxon Tools« werden Pikto- 
gramme zu allen möglichen 
Bereichen mitgeliefert oder 
zusätzlich angeboten. Aus 
dem Bereich Shareware 
kommt das Programm »Ma- 
gicWB«, das Piktogrammen 
ein fetziges Aussehen verleiht. 


EM Bevor es losgeht 
Hintergrundbilder oder Pat- 
terns (Muster) für Workbench 
und Schubladen finden Sie 
speziell für »MagicWB« im 
PD-Bereich in großer Aus- 
wahl. Zu beachten ist, daß die 
Farbpalette der Workbench 
mit denen der Hintergrundbil- 
der und Piktogramme überein- 
stimmen muß. Ist das nicht 
der Fall, sehen wir zwar eine 
bunte, aber kaum eine »zau- 
berhafte Workbench«. Bevor 


I Tapetenwechsel (Folge 2) 


Workbench aufgemotzt 


die Installation des Software- 
Pakets »MagicWB« startet, 
sind einige Dinge zu beach- 
ten. Das Betriebssystem muß 
mindestens Amiga-OS 2.0 
sein und die Festplatte wenig- 
stens noch 1,5 MByte freien 
Speicherplatz haben. Öffnen 
Sie mit einem Doppelklick auf 
das Piktogamm das Pro- 


nen flimmerfreien Bildschirm- 
modus ein. Wenn Sie beim 
Betriebssystem Amiga-OS 2.x 
Patterns benutzen möchten, ist 
vorher das Programm »Nick- 
Prefs« (siehe Folge 1) zu in- 
stallieren. Nachdem die Vor- 
bereitungen abgeschlossen 
sind, kann »MagicWB« instal- 
liert werden. 


\Aniaa Horkbench 7.008.538 ThI>-WAH 14.787.508 sonst 7 Fe 


[ea] 


Mr nn 


h| Zu 


gramm »ScreenMode« im Ver- 
zeichnis »Workbench/Prefs«. 
Stellen Sie hier die Anzahl der 
Farben auf wenigstens 16 ein. 
Desweiteren ist es wichtig, 
daß der Anzeigemodus für ein 
korrektes Bild eine proportio- 
nale Bildschirmgröße auf- 
weist. Als Beispiel dafür sind 
die Größen 640 x 480 Pixel 
und 800 x 600 Pixel genannt. 
Die Einstellung 640 x 256 Pi- 
xel würden die Piktogramme 
auf dem Bildschirm verzerrt 
aussehen lassen. 

Wenn es Ihre Computeraus- 
rüstung zuläßt, stellen Sie ei- 


De ers 
Mn De = son: Seresrähoss findet mn Im 


Aminet bzw. auf PD-Serien. 


Martin Huttenloher Am Hochsenik 4 89081 Ulm 


E-Mail: xen@magic.in-ulm.de 


110 


I Erstmal entpacken 

Das Programm ist in ge- 
packter Form auf Diskette. 
Öffnen Sie die Diskette und 


klicken Sie »Unpack Ma- 
gicWB« doppelt an. Danach 
geht ein Fenster auf, in dem 
einige Eingaben gemacht wer- 
den müssen. Beantworten Sie 
die erste Frage »Would you li- 
ke to unpack MagicWB?« 
(Möchten Sie MagicWB ent- 
packen?) mit <j> für ja. Da- 
nach geben Sie die Bezeich- 
nung des Laufwerks an, auf 
dem das Programm entpackt 
werden soll. Wählen Sie 
»Sys:« für die Workbench. 
Das Verzeichnis »MagicWB« 
wird erzeugt und der Entpack- 
vorgang gestartet. Nach eini- 
ger Zeit erscheint die Mittei- 
lung, daß der Vorgang been- 


det und in welchem Verzeich 
nis das Programm zu finder 
ist. Mit <Return> wird da: 
Fenster geschlossen. 


EI Abschied vom alten Look 
Nachdem das Programm er: 
folgreich entpackt wurde 
steht die Installation an. Öff. 
nen Sie das Verzeichnis »Ma- 


Andenken: Schon bald sieht 
alles ganz anders aus - ein 
letzter Blick auf die Work- 
bench, wie sie im Original 
aussieht 


Dialogfenster: Alle Fragen 
werden in Englisch gestellt, 
die Antwort darauf darf in 
Deutsch sein 


gicWB« und klicken Sie auf 
»Install«. Ein Fenster mit Be- 
grüßungstext wird geöffnet, 
das Sie mit <Return> bestäti- 
gen. Die Frage »Start the in- 
stallation?« (Soll die Installati- 
on anfangen?) beantworten 
Sie mit <j>. Auf die Frage »Do 
you have the AA (AGA) Chip- 
set?« (Haben Sie einen Rech- 
ner mit AA (AGA)Chip?) ant- 
worten Sie entsprechend Ihrer 
Hardware mit <j> für ja oder 
<n> für nein. Haben Sie mit ja 
geantwortet, erscheint kurz 
darauf die Frage, ob gleich ein 
Hintergrundbild installiert 
werden soll. Sie können die 
Frage beruhigt bejahen. Nach 
kurzer Zeit erscheint im Fen- 
ster die Frage: »Do you want 
to have the HardDisk-Icon in- 
stalled to other partitions?« 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Blickfang: Vorbei ist's mit den 
langweilig aussehenden 
Schubladen - der Hintergrund 
läßt sich jederzeit ändern 


Riesenauswahl: Im Public-Do- 


(Soll 
gramm auf andere Partitionen 
installiert werden?). Das Pikto- 
gramm der »MagicWB«- Fest- 
plattenpartition ist zu diesem 


das Festplatten-Pikto- 


Zeitpunkt bereits geändert. 
Haben Sie mehrere Partitionen 
(Bereiche auf der Festplatte) 
oder mehrere Festplatten, 
schreiben Sie <j>, sonst <n>. 
Solange Sie hier nicht mit <n> 
antworten, werden Sie mit 
»Please enter the NAME of the 
desired partition ...:« (Bitte ge- 
ben Sie den Namen der ge- 
wünschten Partition ...:) im- 
mer wieder aufgefordert, den 
Namen einer Partition oder 
Festplatte anzugeben. Danach 
muß auf die Frage »Do you 
have a SYQUEST ...? (Haben 
Sie eine SYSQUEST ...?) geant- 
wortet werden. Hiermit ist ei- 
ne »Wechselplatte« gemeint. 
Nein ist die richtige Antwort, 
falls Sie keine Wechselplatte 
besitzen. Anschließend wer- 
den die neuen Verzeichnis- 
Piktogramme installiert und im 
Fenster erscheint eine weitere 
Frage. »Would you like to 
have them installed?« (Möch- 
ten Sie sie installieren?) Der 
Text darüber erklärt, daß da- 
mit die »MagicWB-Dock-Ima- 
ges« gemeint sind. Das sind 
kleine Bildchen, ähnlich wie 
Piktogramme, die für ein spe- 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


zielles Programm, den »Tool- 
Manager«, mitgeliefert wer- 
den. Beantworten Sie diese 
Frage nur dann mit <j>, wenn 
Sie dieses Programm installiert 
haben. Danach wird vom In- 


Das Programm dient ledig- 
lich der optischen Verbesse- 


Workbench im Original 
nicht gefällt, sei dieses Pro- 
re 


stallationsprogramm ein Ver- 
weis auf das Programm »Ma- 
gicWB« mit dem Befehl »As- 
sign« in Ihrer Systemdatei 
»User-Startup« vorgenommen. 
Die folgenden Fenster werden 
mit <Return> bestätigt. Damit 
ist die Installation abgeschlos- 
sen. Starten Sie jetzt Ihren 
Rechner neu. 


I Snapshot RAM-Icon 

Als Nächstes machen wir 
uns an die Feinarbeit. Öffnen 
Sie den Ordner »MagicWB«. 
Hier sehen Sie die Programme 


»Snapshot RAM-Icon« und 
»Update Drawers«. Haben Sie 
schon mal versucht, dem Pik- 
togramm »Ram Disk« auf Ihrer 
Workbench eine neue Positi- 
on zu verpassen? Dann wer- 
den Sie das Programm »Snap- 
shot RAM-Icon« lieben. Schie- 
ben Sie mit der Maus das Pik- 
togramm »Ram Disk« an die 
gewünschte Stelle der Work- 
bench und klicken das Pro- 
gramm an. Von nun an wird 
das Piktogramm auch nach je- 
dem Neustart des Rechners an 
dieser Stelle stehen. 


Ei Update Drawers 
Das Programm »Update 
Drawers« im Verzeichnis 


»MagicWB« verpaßt anderen 
Schubladen-Piktogrammen ein 
neues Aussehen. Starten Sie 
mit einem Doppelklick das 
Programm. Es wird ein Fenster 
mit Informationen und der 
Frage »Start the Drawer-Upda- 
te?« (Soll mit der Aktualisie- 
rung der Schubladen begon- 
nen werden?) geöffnet. Geben 
Sie <j> ein. Danach erscheint 
die Frage »Wich mode do you 
prefer?« (Welchen Modus 
wünschen Sie?), auf die Sie 
mit <N> für »Normal-Mode« 
oder <R> für »Rekursiv-Mo- 
de« antworten. Wenn Sie mit 
<N> antworten, werden ledig- 
lich die Schubladen-Pikto- 
gramme im nachfolgend anzu- 
gebenden Verzeichnis geän- 
dert. Antworten Sie mit <R>, 
werden alle Schubladen-Pikto- 
gramme weiterer Unterver- 


zeichnisse ebenfalls geändert. 
Auf die nächste Aufforderung, 
»Please enter the PATH where 
old Drawer-Icons are loca- 
ted:« (Bitte geben Sie den Pfad 
an, in dem sich die alten 
Schubladen-Piktogramme be- 
finden:), geben Sie den kom- 
pletten Pfad für das Verzeich- 
nis an, in dem Schubladen- 
Piktogramme geändert werden 
sollen. Nach <Return> beginnt 
das Programm sofort, allen 
Schubladen-Piktogrammen im 
angegebenen Verzeichnis ein 
neues Aussehen zu geben. 


EM Icons neu zuordnen 

Soll einem Programm ein 
neues Piktogramm zugeordnet 
werden, gibt es auch dafür ein 
Hilfsprogramm. Sie finden es 
im Verzeichnis »MagicWB/ 
Programs« unter dem Namen 
»IconUpdate«. Starten Sie das 
Programm mit einem Dop- 
pelklick. Danach wird ein 
Fenster geöffnet, das als Zwi- 
schenablage dient. Schieben 
Sie das neue Piktogramm in 
dieses Fenster und dann das 
Piktogramm, das geändert 
werden soll. Verwechseln Sie 
dabei aber nicht diese Reihen- 
folge! Kurze Zeit später hat 
das alte Piktogramm das neue 
Aussehen. Bei dieser Aktion 
werden alle Merkmale des al- 
ten Piktogramms übernom- 
men. Das ist besonders wich- 
tig für die Einträge in den 
»ToolTypes«. ” 


Kursübersicht 


Der Amiga hat eine gut 
durchdachte Benutzerober- 
fläche. Hier lernen Sie, wie 
das Aussehen der Work- 
bench verbessert werden 
kann. 


Folge 1: Das Programm 
NickPrefs, Workbench mit 
Amiga-OS 2.04 und 3.x 


Folge 2: MagicWB, Installa- 
tion und Einrichten 


Folge 3: Newicon, die Work- 
bench wird noch bunter 


111 


nn it un er 


vesalia 


A 1200 und Erweiterungen 
Amiga 1200 Magic *, 053.1 68,- 
Amiga 1200 Magic *, 170 MB-HD+ 948,- 


A 1200 120 DEE 810 MB-HD, 2.5 Harddisk 1399,- 
% Personal Paint 6.4, Print-Manager 1.2, Whizz, 
D izer 1.1, TurboCalc 3.5, Datastore 1.1, Photogenics 1.2, 

|| Mania. + Scala MM 300 nur im A 1200 m. 70 MBH 


CD. ROM-LW 2-fach *, 300 kB/s, mit2 CD’s 269,- 


M-TEC 68030Turbo mit MMU, 28 MHz, Uhr 199,- 
M-TEC 68030Turbo mit MMU, 42 MHz, Uhr 299,- 
1MB-Modul 89-/4MB 229-/8MB 479, 


WINNER 68040 33 MHz, bis 32MB-RAM 999,- 
30-fache Performance zum AMIGA 1200, SCSI-Option 


2.5 Harddisk A 500 / A 600 / A 1200 


170 MB-25 HD* 229,- / 250MB-25HD* 289,- 
540 MB-2.5 HD* 449,- / 810MB-25HD* 699,- 
*Harddisk intern, inklusive Software und Zubehör 


AMIGA 600 Erweiterungen 
CD-ROM-LW mit CD 1200+ Contr,2CD’s 269,- 
540 MB Harddisk-intern und Software 399,- 
1 MB RAM-Karte ohne Uhr 69,- 
Apollo 620 Turbo-int., 28 MHz, RAM-Opt. 299,- 
Apollo 620 Turbo, 28 MHz. 4MB-RAM 528,- 


AMIGA 500 Erweiterungen 
CD-LW 4-fach für Alfa-Power-Controler 339,- 
inkl. Metallgehäuse, Install-Software, CD mit 500 Games 
CD-LW 4-fach mit Alfa-Power-Controller 479,- 
Alfa-Power-Controller mit HD-Option, 8 MB-RAM-Option 


540 MB-HD mit Alfa-Power-Controller 419,- 
512 kB-RAM-Karte Uhr/Akku, 2 Spiele 59,- 
2 MB RAM-Karte, Uhr/Akku, REV. 5-8a 189,- 
1 MB-RAM-Karte A 500Plus, 2 Spiele 69,- 
4/2/1 MB 68020 Turboboard 


TEE 


Tel.: 02852/ 9140-16 
28.800 ne. ai Online 


HER Produkte = 


399,/ 299,./ 249,- | 


CD-32 - SX-32 - Zubehör 
Premium-Bundle: CD-32 und SX-32 698,- 
CD-32 Console mit Joypad, 2 CD’s 333,- 


Oscar/Diggers, 150 Städte-Info, Morph, Sieepwalker, Sen.-Socoer 


Nützliches Zubehör 
1.3 0.2.0 ROM mit Umschaltplatine A 1200 109,- 
2.0 ROM mit Umschaltung, A 500/A 200 89, 


3.1SetfürA600 169,-/ 3.1 Setfür A1200 199,- 
3.1 Set A 500/2000 169,-/ A 3000 0.A4000 199,- 
Alle Sets mit 3.1 ROM (s), 3 Handbücher dtsch. u. 6 Disketten 


Mega Maus 3-Tasten 400 dpi (Alfa Data) 49, 
Optische 3-Tasten-Maus (Alfa-Optic) 69,- 


Crystal Trackball, 3-fach leucht. Kugel 79,- 
Joystick, Multi-Cruiser color, M.-Schalter 29,- 
Maus-Pad, verschiedene Farben 9- 
Techno Sound-Sampler Turbo Il u. Softw. 149,- 
35 DD „Precision“-Disketten 100 Stück 59,- 
3,5 HD „Precision“-Disketten 100 Stück 79,- 
Modem 28.8, V.34 & V. Fast, Postzulassung 


SX-32 goes AMIGA 1200 Komplett-Sstt 899,- 
CD-32 mit SX-32, Tastatur, 3.5 Laufwerk, Maus, 2 CD's 

CD-32 Tastatur sw 99,-/CD-32Maussw 39,- 
SX-32 Modul mit0MB-RAM 49,- 
SX-32 Modul mit 1/74 MB-RAM 538,- / 678,- 
170MB 25-HD 229,-/540MB25-HD 449, 


3.5 Laufwerk schwarz für SX-32/ SX-1 9,- 
CD-32/SX-1 Power-Netzteil mit3.0 Ampere 79,- 


Ersatzteil-Service 
ROM 13 39,- ROM 2.04 39,- 
ROM 2.05 A600 HD 49,- 8375 2MB Fat Ag.39,- 
IC 8520 CIA 49,- 165719 Gary 39,- 
IC 8362 Denice 39,- IC8373Denise 59,- 
IC 8364 Paula 39,- 8375 1MB Fat Ag. 49,- 
Dual-Adapter für 2x HD im A600/A 1200 39,- 
Chip Puller (Agnus Werkzeug) mitbestellen! 10,- 
Coprozessor 25 MHz /33 MHz 89,-/119,- 
Coprozessor 40 MHz /50 MHz 179,-/19,- 
1 MB/4 MB/8 MB PS/2 -Modul 89,-/229,- /479,- 
2 MB RAM-Erweiterung (ZIP 514400) 18,- 
1 MB PS 2-Modul 70nS/2 MB 80nS 89,-/139,- 


A 2/3/4000 und Erweiterungen 
SCSI-CD-ROM-LW 4-fach /6-fach ab 279,-/559,- 


GVP Turbo 40 MHz, mit SCSI A 2000 629,- 


AT 2008 AT-Bus- Controller, RAM-Option 129,- | 
Oktagon 2008 SCSI-Bus-Contr, RAM-Opt. 239,- 
Multi Face Card Ill, Multi | /0-Karte 139,- 


2 MB Chip-RAM-Erweiterung A 2000 239,- 4MB PS 2-Modul 70nS /8 MB 70nS 229,-/479,- 
Drei oa C64 Netzteil 29, / C128 Netzteil 29; 

2 De ER® | 
Citizen ABC Frinter 29 Nadel 2 Jahre Gar 319; FÜ AuıGA 2000 oder 3000 Netzteil 169. 


\B AMIGA 3000 T.-Netzteil, A 4000 Netzteil je 269,- 
5 AMIGA 3000 Tower-Board komplett 899,- 
IB AMIGA 3000 Tower Gehäuse org.Commo. 169,- 
46 Caddy für A 570, CDT\, ... 5Stück 40,- 
CDTV Fernbedienung (auch als Reserve?) 29,- 
48 CDTV org. Maus, schwarz 39,- 

IB CDTV Board m. 1 MB-RAM, o. gesock. IC’s 49,- 

4 Spieler Adapter für Parallel-Port 19,- 
| Autom. Maus / Joystick Umschalter 19,- 
Externes Gehäuse für z.B. 3,5 Disk-Laufw. ... 15,- 
2,5/ 3,5 HD-Kit für A 600 / A 1200 39,- 
/B Amiga an TV Scart-Kabel 19,- 
Switch-Box f. Drucker/Scanner inkl. Kabel 39,- 
/B Parnet-Kabel 19,- CD-32 Sernet-Kabel59,- 
Nullmodemkabel 25,- Audiokabel Cinch 9,- 
Druckerkabel 15,- VGA 15-P-Verläng. 15,- 


Citizen Swift 200C Color-Drucker 
24 Nadel-Matrix, 216 Z / sec., 8 kB Speicher, 2 Jahre Garantie 


3 Jahre Garantie, 248 2 / sec., 360 dpi, EBZ 100 Bl., 64 kB 
WINNER-Handy-Scanner Parallel 159,- 
400 dpi, 64 Graustufen, inkl. ScanQuix Software 
AlfaScan800, 256 Graustufen 800 dpi 209,- } 


Farbband sw MPS 12311224/15006 je 6Stck. 27,- 

SCSHI, 24 Bit, hohe Auflösung, inkl. Amiga o. PC-Software Tintenpatrone für MPS 1270 29,- 
Vesalie- S ) Salzwedel Direktverkauf Hamminkeln 
aße Mo.- Fr. 10.00 - 13.00 / 14.00 - 18.30 UI 


Sa. 9.00 - 13.00 Uhr 


Made in Germany * 8 Jahre WINI -F 


Amiga Ist ein eingetragenes Warenzeichen der Escom AG 


A 4000-Tower 2 MB, ohne Harddisk 

A 4000-7. 6 MB, 1 GB-HD, 6-fach CD-LW 
A 4000-T. 18 MB mit HD u. CD-ROM-LW 5798,- 
2,15 GB-SCSI-HD (8mS), 6-fach SCSI-CD-ROM-LW (140mS) 


WINNER-4040/60 Turbo bis 50 MHz 


3699,- 
468,- 


WINNER-4040 33 MHz & SCSI Il 1299,- 
WINNER-4040 40 MHz & SCSI Il 1499,- 
WINNER-4060 50 MHz & SCSI I 1899,- 


Mit 68040 40 MHz ca. 3-fache Leistung des A 4000. 
Datendurchsatz ca.10 MB/sec.. Bis 128 MB Fastram. 


Disk-Software allgemein 


ASIM30CDTr. 129,- Final Writer V4.0 dtsch. 219,- 
Brilliance V2.0 185,- 
CD Boot 1.0 55,- IDE-Fix CDFS 89,- 


CD-ROM Starterkit 99,- PC Task 2.03/3.1 39,/169,- 


CD-Write 69,- Personal Write dtsch. 49,- 

Deluxe Paint 5 229,- 

Diavolo Backup 89,- Siegfried AntiVirus 49,- 

Final Data 119,- 

AMOS-the Creator 39,- GP Fax 9,- 
AMIGA - Laufwerke 

35 Alfa Data-Laufwerk extern = - 


3,5 Color-Laufwerk, rot, blau, gelb, grün, weiß 
3,5 LW A 500/ A 600 / A 1200 /A 2000-intern 


3.5 AT- Harddisk 3.5 SCSI-Harddisk 
540 MB Quantum 279,- 850 MB Quantum 399,- 
850 MB Conner 349,- 1.09 GB Quantum 499,- 
1.27 GBConner .439,- 2.15GBConner 1299,- 
SCSI-Gehäuse, TUV-Netzteil, leiser Lüfter 109,- 


Mo.-Fr. 9.00 -13.00 Uhr 
14.00 -18.30 Uhr 
9.00 -13.00 Uhr 


17 Bit Phase 4 
17 Bit5th Dimension 


Amiga Desktop-Video 


A. Virtual Karting AGA 39, 
je 19,- 
Aminet Set 1, 4CD's 49,- 


Amos PD Release 2 45,- 


Aminet7/8/9 


Amiga FD Inside 
Amiga Tools 1/ Il 


C64Sensations Vol.1 25,- 


Cliptomania 
Comugraphics Phase 1 


Demomania | 
Deutsch. Ed. 1/2 16,-/ 


Fanta Seas 
Fresh Fish 10 
Frozen Fr 


Gatewa 

The 6b Global A. Experience 
Gif's Galore 

Giga Grafik 4CD’s 


Giga-PD30dt. 3CD's 20, 
GoldFishI/ll 2CD’s je 45,- 


Grafik Workshop 89,- 
Illusions in 3D 2, 


CD's für A570, CDTV, CD-32/SX-32, A 500 - A 4000 


” Megahits 3 &4 
19,-/ 3 - 
Arktıs Edition Vol. 1 16,- 
Assassins Volume 2 22, 


" Spectrum Emulator CD 


58, 
45- 
DaCapo Vol.1 3,- Stare Optx 
2, 
2, 


“ Terra Sound 


BanzenE 


Imagine V3.0 (PC) 


,- 
49,- Light ROM I/II je 
3D Arena - 


D Compendium Del. 3 
Making Musik 


89,- 
69 
ight Works 37,- 
45, 
45, 
Mand 2000 89, 


Maxon Cinema 4 D Clas. 65- E 
Maxon Raytrace Pro CD 65,- ! 


Meeting Pearls Il 17,- 


je 29,- 
Network CD Volume2 39, 
RHS Color-Collection 
RHS DTP-Collection 
Saar / Amok Il 


Sound Library/Graphic 
Ten on Ten 
The Color Libary Vol. 1 


Texture Gallery 
Town of Tunes 


PEEPERLURELTTT 


. Visions 

“ Weird Science Anim. 
“ Weird Science Clipart 
Weird Science $.2 CD's 
World Info 95 
World of .... 


BEREBE 


= 


Zoom Vol. 1 


3 


Giga PD 3.0, GigaGraphicCDs 1-4, Animatic, 


Gigantic Games 2, Superautos. 


Battle Chess, Megahits 1 & Megahits 2, Power Games, 
Tiebreak, Animatic, Deutschland 150 Städte-Info. 


Manchester United, Morph, Vital Light, Sieepwalker, 


Beavers, Bump 'N’ Burn. 


A 1084 ST Monitor inkl. Amiga-Kabel 
Philips TV-Monitor mit Amiga-Kabel 


Vesalia 


AMIGA 1200 170 MB-Harddisk 98, 
M 1438S Autoscan-Monitor, Stereo. 578, 


Citizen ABC Color-Drucker, A.-Disk 389, 


CD-ROM-LW A 600 / A 1200 -extern 269, 
Canon BJC 4000 Farbtintenstrahldrucker 599, 


CD-ROM-LW A 1200*, 4fach,2CD’'s 39, 
CD-ROM-LW A 2000+,4-fach,2CD’s 299, 
CD-ROM-LW A 4000*, 6-fach,2CD’s 469, 


CD-ROM inkl. Software/Controller+, * CD-32 Emulator 


6000C Flachbett-Color-Scanner 


CD's für CD-32/SX-32 , Amiga 1200 und Amiga 4000 


Alfred Chicken 15,- 
Marvins M. Adventure 29, 
Alien Olympics 49- Mean Arenas 25, 
All Terrain Racing 45,- Microcosm 27, 
Arcade Pool 29,- Myth 29, 
Baldie 69,- N.Mansell Grandprix 35, 
Banshee 29,- 
Base Jumpers 3, 
Battle Chess 2,- PGA European Tour 30, 
Photo Lite 49, 
BeneathaSteelSky 69, Pinball Illusions 48, 
Benefactor 25,- Pirates Gold 69, 
Big Six - Dizzy Games 29,- Powerdrive 59, 
Brian the Lion 25,- 
Premiere 27, 
Bubba 'n” Stix 29,- Quick 15; 
Bubble 'n’ Squeak 49,- Ryder Cup Golf 25, 
Bureau 13 69,- Rise ofthe Robots 69, 
Castles II 25,- Roadkill 53; 
ChuckRock 1&2 je 27,- 
Clockwiser 3%, Shadow Fighter 49, 
Skeleton Crew 55, 
Def. ofthe Crown 2 37,- Speedball2 30, 
Dragonstone 27,- Speris Legacy 65, 
Soccer Kid 25, 
Evasive Action 59,- Soccer Superstars 35, 
Fields of Glory 59,- Star Crusader 69, 
Flink 3,- 
Superfrog 29,- 
Gamers’ Delight /Il 45,-/35,- Super Skidmarks 59,- 
Super Methane Bros. 25,- 
Guardian 55,- Super Stardust 49,- 
Heimdall 2 29,- Syndicate/Alfr.Chicken 58, 
Impossible Mission 29,- Tiny Troops 89,- 
James Pond Ill 23,- Top Gear Il 53,- 
John Barnes Football 15,- Tower Assault(AB.2) 53; 
Kid Chaos 25,- 
Kingpin 29,- Uitimate BodyBlows 35,- 
Liberation 29,- Video Creator 29,- 
Litil Divil 49,- Whales Voyage Il 79, 
Lotus Trilogy 39,- Worms 65,- 
Lost Vikings 29,- Zool/Zool ll 25,-/29,- 
Industriestraße 25 
46499 Hamminkeln 
Industriegebiet A2 
Autobahn A3 
Oberhausen-Arnheim 


Fax: 02852 /1802 


HARDWARE 


Die Scannerpreise purzeln 
weiter und hochwertige 
Geräte werden auch für den 
Heimanwender erschwing- 
lich. Der »GT-8500« ist ein 
Scanner, der von den tech- 


Mi Flachbettscanner: Epson GT-8500 


Deep Scan 


(HxBxT in mm): 
Dokumentation: 
Lieferumfang: 


nischen Daten her schon fa- 
belhafte Leistungen erwar- 
ten läßt und das zu einem 


günstigen Preis. 


I von Walter Watzl 


rst vor kurzem gaben auch 

die renomierten Hersteller 
von Scannern, zu denen Ep- 
son gehört, dem Preisdruck 
der »Billiganbieter« nach und 
senkten ihre Preise. Nach die- 
sem Preisrutsch kostet der Ep- 
son GT-8500 ca. 1400 Mark — 
für einen Scanner dieser Qua- 
litätskategorie (30 Bit) ver- 
lockend. Passende Treiber 
sind von ASDG, dem Herstel- 
ler von »ADPro«, schon län- 
ger erhältlich — allerdings nur 
für die parallele Schnittstelle. 

Der Epson arbeitet mit einer 
optischen Auflösung von 400 


Technische Daten/Meßwerte 


Auflösung 
1600 x 1600 dpi 


400 x 400 dpi 


30 Bit (10 Bit/Farbe) 


Software für PC 


Verfügbare Software: Scanner-Modul für 


132%332x575 
Deutsch (85 Seiten) 
SCSI-Kabel, Netzkabel, 


ADPro (auch ohne ADPro einsetzbar, nur 
parallele Schnittstelle), ScanQuix für Epson 
GT-Modelle (parallele und SCSI-Schnittstelle) 


Meßwerte 


Graustufenumfang: 6 bis 99 Prozent 
Geschwindigkeiten!) 


Monochrom 
(parallel/SCSI): 
256 Graustufen 
(parallel/SCSI): 
16,8 Mio. Farben 
(parallel/SCSI): 


13s/23s 
22s/26s 


515/71s 


ein 


114 


” ER (18,4 x 26 cm) mit 100 dpi 


x 400 dpi, interpoliert schafft 
er sogar 1600 x 1600 dpi. 
Letztere sind eher als Gimmik 
zu sehen, denn die Vorlage 


wird weiterhin nur 
mit 400 x 400 dpi 
abgetastet. 

Die Farbtiefe von 
10 Bit pro Farbe 
und die in den 
Scanner ladbare 
Gammakurve er- 
möglichen wesent- 
lich bessere Scans 
als bei 


Ui Ei 


nicht der immerhin 64 Mal 
größere 30-Bit-Farbraum zur 
Verfügung. Über die Gamma- 
kurve lassen sich auch interes- 
sante Effekte erzielen (z.B. 
Falschfarben). 

Seit Kurzem gibt es eine 
neue Software aus deutschen 
Landen: »ScanQuix« (Test in 
Amiga 12, S. 140). Beide Pro- 


c or v wm m wo © 


re a 


Geräten Mit Tiefgang: Dank der Abtasttiefe von 


mit nur 8 Bit/Farbe 30 Bit erhält man brillante Scans 


und ohne 
Gammakorrektur. 
Die eingelesenen 30- 
Bit-Rohdaten (1024 
Abstufungen pro 
Farbe) bewertet der 
Scanner mit der (ge- 
ladenen) Korrektur- 
kurve, rechnet sie 
anschließend auf 8 
Bi/Farbe um und 
schickt sie über die 
. parallele oder SCSI- 
Schnittstelle zum 
Computer. »Schwie- 
rige Bilder« mit zu 
viel oder zu wenig 
Kontrast oder sehr 
feinen Farbübergän- 
gen erscheinen dif- 
ferenzierter und ori- 
ginalgetreuer. Zwar 
lassen sich Scans 
aus 8-Bit-Scannern 
in einer Bildbearbei- 
tung nachträglich 
via Gamma aufhel- 
len, doch dann steht 


gramme arbeiten einwandfrei 
mit dem Scanner zusammen. 
Der Scanner-Loader von 
ASDG unterstützt nur die 
parallele Schnittstelle, wäh- 
rend ScanQuix beide nutzen 
kann. Auch läßt sich der 
Scanner mit zwei Computern 
verbinden, jede Schnittstelle 
mit einem anderen. 

Über SCSI und mit Scan- 
Quix dauert ein Scanvorgang 
zwar etwas länger, doch das 
schnellere ASDG-Produkt ver- 
braucht dafür alle zur Verfü- 
gung stehende Prozessorlei- 
stung. Bevor man sich für ein 
entsprechendes Programm ent- 
scheidet, sollte man bedenken, 
daß das ADPro-Modul die 
Gammakurve und damit einen 
wesentlichen Leistungsfaktor 
des GT-8500 nicht unterstützt. 

Neben 24 Bit stehen auch 
12 Bit, 256 Graustufen und 
monochrom (z.B. Strichzeich- 
nungen) als Farbtiefe zur Aus- 


wahl. Ebenso ist es möglich, 
Grafiken bereits vom Scanner 
in je drei Stufen schärfen oder 
weichzeichnen zu lassen. 
Manchmal kann es durchaus 
sinnvoll sein, nicht mit echten 
Farbabstufungen zu scannen, 
sondern gerastert. Auch für 
diese Anwendung hat der GT- 
8500 eine Antwort parat: Er 
rastert in vier Mustern und 
drei Halbtonmodi. 

Fazit: Der GT-8500 ist ein 
hervorragender Scanner der 
gehobenen Preisklasse. Seine 
zwei Schnittstellen machen 
ihn vielfältig einsetzbar. Dank 
30-Bit-Rohdatenerfassung, 400 
dpi optischer Auflösung und 
einstellbarer Gammakurve las- 
sen sich hochwertige Scans 
erzeugen. Einziger Wehrmuts- 
tropfen ist die Software, die 
extra dazu gekauft werden 
muß und mit 150 bis 250 
Mark zu Buche schlägt. ® 


DOKUMENTATION 


BEDIENUNG 


VERARBEITUNG 


SCSI- und Parallel-Interface; 
SCSI-Terminator zuschaltbar; 
10 Bit/Farbe; Gammakurve 
downloadbar; Durchlichtauf- 
satz erhältlich; zwei Rechner 
gleichzeitig anschließbar; 
Kabel im Lieferumfang 


gu Keine Einstellmöglichkeit 
am Scanner; Amigasoftware 
fehlt 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Anwen grenzten 


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wenn die an- 
deren noch 
danach beim 

Zeitschrift- 

enhändler 
suchen. 


HARDWARE 


Digitaler Videoschnitt ist 
extrem teuer, normalerwei- 
se zumindest. Der »DraCo« 

verspricht hohe Qualität 

zum moderaten Preis. Ob 
der »Amiga-Ableger« hält, 
was er verspricht? 


von Johann Schirren 


in Amiga und doch kein 

Amiga, das ist der DraCo 
von MacroSystem. Er läuft mit 
Amiga-OS 3.1, hat aber kein 
Chip-RAM, das sonst beim 
Amiga eine sehr wichtige Rol- 
le spielt. Wir haben für Sie un- 
tersucht wie kompatibel er ist 
und was er in seiner Spezial- 
disziplin Video leistet. 


M Video-Computer: DraCo 


Volle Video-Power 


he mit einem DraCo-Direkt- 
Slot). Ein DraCo-Direkt-Steck- 
platz ist schon bei der Auslie- 
ferung besetzt, und zwar von 
der Grafikkarte, die in ihren 
Fähigkeiten einer Retina BLT 
Z3 entspricht. Hier finden Mo- 
nitore von 15 kHz (etwa Com- 
modore 1084) bis zu Hochlei- 
stungs-Bildschirmen mit Auf- 
lösungen von 1600 x 1280 
Bildpunkten Anschluß. 

Neben der auf hohe Leistung 
ausgelegten Hardware spielt 
für das flotte Funktionieren ei- 
nes Rechners zunächst die Be- 
triebssystemsoftware die ent- 


er men 


a sn Taree 00 Tone _uma.icıne umn.iune wende: 
In 1 Pe 


Fensterorgie: »MovieShop 3.0« hat viele Fenster, die man zum 
Glück meistens nicht alle gleichzeitig benötigt 


EM Hardware 

Rein äußerlich ist der Rech- 
ner ein PC-Tower [1], im Inne- 
ren steckt teils Bekanntes, teils 
völlig Neuentwickeltes. Kom- 
plette Eigenentwicklungen 
sind das DraCo-Motherboard 
»Rastaban«, die Prozessorkar- 
te »Eltanin« und die Grafikkar- 
te »Altais«, die zusammen 
schon fast den ganzen Com- 
puter ausmachen. Die weite- 
ren Bestandteile finden Sie in 
unserem Infokasten »Hard- 
ware des DraCo«. 

Das Motherboard weist drei 
»DraCo-Direkt«-Steckkarten- 
plätze (Datenrate bis 35 
MByte/) und fünf Amiga- 
kompatible Zorro-Il-Steckplät- 
ze auf (einer von ihnen in Rei- 


116 


scheidende Rolle. Hier greift 
der DraCo auf bereits Bekann- 
tes zurück: Amiga-OS 3.1. 

Im DraCo kann jede Zorro- 
II-Karte alternativ zum norma- 
len Modus (ca. 2 MByte/s) im 
Zorro-Il-Fast-Modus betrieben 
werden, sofern sie dafür aus- 
gelegt ist. Die meisten Karten 
benötigen nicht unbedingt 
höhere Datenraten, die Moti- 
on-JPEG-Karte »VLab-Motion« 
schon. Theoretisch sind rund 
5 MByte/s erreichbar, in der 
Praxis lassen sich mit der Zor- 
ro-II-VLab-Motion (DraCo-Di- 
rekt-Version ca. Ende 1. Quar- 


tal 1996 lieferbar) etwa 3 
MByte/s realisieren. Diese 
Steigerung klingt zunächst 


nach nicht viel, ist aber schon 


der entscheidende »Kick« in 
der Qualität. Der DraCo klopft 
also schon mit der jetzigen 
VLab-Motion bescheiden an 
die Profi-Tür, die DraCo- 
Direkt-Version wird sie 
aufstoßen. 

Ein weiteres Anzeichen für 
die gestiegene Qualität sind 
die im Standbild nicht mehr 
sichtbaren JPEG-Artefakte. Im 
laufenden VLab-Motion-Vi- 
deosignal nicht sichtbar, 
tauchten diese durch den 
JPEG-Algorithmus bedingten 
»Klötzchen« im Standbild auf 
dem Amiga auch in bester 
Qualität öfter auf. Der DraCo 
zeigt hier fast keine 
Schwächen mehr. 

Von Zeit zu Zeit kommen 
neue Versionen des DraCo- 
Boot-ROMs. Der Benutzer hat 
zwei Update-Möglichkeiten: 
Entweder wird ein neuer ROM- 
Chip eingesetzt oder die »Soft- 
Kick«-Option bemüht. So kann 
eine neue Boot-ROM-Datei per 
Software resetfest eingebunden 
und genutzt werden. 

Bei der Ausstattung des 
Rechners tauchen ab und an 
Mißverständnisse auf: Alle im 
Kasten »Hardware des DraCo« 
beschriebenen Komponenten 
gehören zum Lieferumfang - 
Festplatten, mehr Arbeitsspei- 


Spezialeffekte: Laufende Vi- 
deos auf dreidimensonal be- 
wegten Körpern gehören zu 
den Highlights der Effekte 


cher, die VLab-Motion und 
die Toccata müssen separat 
angeschafft werden. Jeder 
DraCo-User stellt sich also ein 
System nach seiner Anforde- 
rung zusammen: Mit zusätzli- 
chen 4 MByte Speicher und 
einer Festplatte um die 500 
MByte kann man schon ver- 
nünftig arbeiten. Digitale Vi- 
deobearbeitung erfordert — da- 
mit's Spaß macht — neben der 
VLab-Motion und der Toccata 
16 MByte RAM und eine Plat- 
te mit mindestens 1 GByte 
Speicherkapazität. 


Wofür braucht man Motion-JPEG? 


Die Idee ist einfach: Man digitalisiert alle Videobilder sowie 
den Ton und speichert sie auf Platte, um dort den Film zu 
schneiden, zu betiteln und anderweitig zu verändern. Da- 
nach überträgt man den fertig geschnittenen Film wieder auf 


Videoband. 


Leider ist die Umsetzung nicht so einfach: Der Datenstrom ei- 
nes Videosignals beträgt rund 25 bis 32 MByte/s. Solche Da- 
tenmengen kann kein auch nur einigermaßen erschwingli- 
cher Computer kontinuierlich auf einem Speichermedium ab- 
legen. Um dennoch laufende Videosignale speichern zu kön- 
nen, werden sog. Motion-JPEG-Karten eingesetzt, die die ein- 
zelnen Bilder eines Videostroms (25 pro Sekunde) mit Hilfe 
des JPEG-Algorithmus in Echtzeit komprimieren. Der Nachteil 
dabei: Je nach Kompressionsrate treten mehr oder weniger 


sichtbare Qualitätsverluste auf. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


I Software 

Ein Großteil der Amiga-Pro- 
gramme läuft auf dem DraCo 
(s. »Kompatible Software«). 
Da der DraCo keine Amiga- 
Custom-Chips hat, bekommen 
Programme, die direkt auf 
Amiga-Hardware zugreifen, 
Schwierigkeiten. Prominente- 
ste Vertreter der Inkompa- 
tiblen sind »Scala«, »DPaint« 
und »clariSSA«. 

Programme aber, die auf 
Grafikkarten laufen, sind meist 
zur Arbeit auf dem DraCo zu 
bewegen. Als Emulation wurde 
wegen der großen Verbreitung 


»VLab-Motion« 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Mitgelieferte Software auf CD 

© ADPro, Bildbearbeitungsprogramm mit allen Zusatzmodu- 
len wie Scannertreibern und Lade-/Speichermodulen 

& Morph Plus, Morphing-Software 

© Xi-Paint, 24-Bit-Malprogramm 

© MovieShop, Schnittsoftware für die Motion-JPEG-Karte 


> Samplitude, Software für Audio-Sampling und -Bearbeitung 
> Toccata-Tools, zur Steuerung der Soundkarte »Toccata« 


von MacroSystem der De-Fac- 
to-Standard für Grafikkarten 
»CyberGraphX« gewählt. 

Der DraCo ist also ein ex- 
trem schneller Amiga, mit der 
Motion-JPEG-Karte VLab-Mo- 
tion und dem Videoschnittpro- 
gramm MovieShop aber wird 
er, was ein Amiga eben nicht 
sein kann: ein nahezu profes- 
sioneller Video-Computer. 

Zum Test lag uns Movie- 
Shop 3.0 vor. »Riesige« Neue- 
rungen gegenüber der zuletzt 
getesteten Version 2.2 (s. AMI- 
GA-Magazin 07/95) gibt es 
nicht, aber eine Fülle von Ver- 
besserungen im Detail. 

Ein Vorschau-Modus wurde 
implementiert, der in zwei 
wählbaren Fenstergrößen die 
komponierten Effekte nahezu 
in Echtzeit wiedergibt. Die Be- 
rechnung eines Einzelbildes in 
voller Größe erfolgt nun auf 
Knopfdruck. Sogenannte »Lo- 
catoren« ermöglichen die De- 
finition eines oder mehrerer 
Bereiche in der Schnittliste, 
die dann explizit angewählt 
und abgespielt werden. Über 
die Blockbearbeitung lassen 
sich Zeitlupen- und Zeitraffer- 
Effekte realisieren. 

Die farbliche Gestaltung der 
schon fertigen (grün) und noch 
nicht berechneten Teile (rot) 
in der Schnittliste wurde noch 
prägnanter. Das gesamte Out- 
fit der Schnittliste wurde 
nochmals auf klare Gliede- 
rung und hohe Funktionalität 
hin optimiert. 

Ein oft beanstandetes Man- 
ko, die langen Rechenzeiten 
auch bei einfachen Über- 
gangseffekten, sind mit der 


Hardware des DraCo 


& 68060-CPU mit 50 MHz, Karte ist auf 66 MHz ausgelegt 
bzw. 68040-CPU mit 33 MHz, aufrüstbar auf 68060-Version 

& ROM, Amiga-OS 3.1 

> Ein paralleler und zwei serielle Highspeed-Anschlüsse 

© Diskettenlaufwerk, Schreiben und Lesen von MS-DOS- und 
DraCo-Disketten, Lesen von Amiga-Disketten 

> Serielle 3-Tasten-Maus 


> Speziell präparierte PC-Tastatur (auch Amiga-2000/3000- 


Tastaturen möglich) 


D Vier RAM-Bänke für bis zu 128 MByte RAM, gemischt be- 
stückbar mit PS2-SIM-Modulen (automatische Erkennung) 

© SCSI-III-Host-Adapter für bis zu sechs interne und exterhe 
SCSI-Geräte, Partitionsgrößen bis 4 GByte möglich 

D» CD-ROM-Laufwerk mit vierfacher Geschwindigkeit 


D Grafikkarte 


Version 3.0 und dem DraCo 
Vergangenheit. Die meistbe- 
nutzten Effekte wie Fade, Flip, 
Shift und Wipe werden dank 
optimierter Lade- und Spei- 
cherroutinen im Sekundentakt 
abgearbeitet. Eine Blende, ei- 
ne Sekunde lang, ist also in 
knapp einer halben Minute 
berechnet. 

Hinzugekommen sind einige 
Spezialeffekte: So kann man 
etwa drei laufende Videos auf 
die Seiten einer Pyramide oder 
eines Würfels projizieren las- 
sen, die sich drehen und dabei 
noch größer werden. 

MovieShop erlaubt jetzt das 
Speichern und Laden verschie- 
dener selbst definierter Arbeits- 
konfigurationen, beispielswei- 
se zur Aufnahme, Schnittlisten- 
oder Audiobearbeitung. In der 
jeweiligen Konfiguration sind 
nur die benötigten Fenster 
geöffnet und erlauben so auch 
auf kleineren Oberflächen ef- 
fektives Arbeiten. 

Zum Schluß noch eine gute 
Nachricht für »Langzeit-Auf- 
nehmer«: MovieShop unter- 
stützt jetzt auch 4-GByte-Parti- 
tionen. 

Fazit: Der DraCo füllt eine 
Lücke, und er füllt sie gut. So- 
wohl auf dem Amiga als auch 
auf dem PC gibt es zwischen 
den LowCost-LowPerforman- 
ce-Systemen und den hoch- 
preisigen Profi-Karten, eben 


nur den Draco. Auch er nicht 
ganz billig, aber extrem lei- 
stungsfähig. Mit der neuen 
VLab-Motion (höhere Datenra- 
te, digitaler Eingang, Y/UV- 
Option), der neuen Toccata 
(VITC-Timecode) und der an- 
gekündigten DEC-Alpha-Ko- 
prozessorkarte zur Berechnung 
der Effekte steht dem DraCo 
der Weg ins Profilager offen. rb 


[1] Griff nach den Sternen, Rene Beaupoil, 
AMIGA-Magazin 6/95, Seite 121. 


Weitgehend Amiga-kompa- 
tibel; hohe Hardwarelei- 
stung; exzellentes Schnitt- 
programm 


BES ADPro-Handbuch nicht im 
Lieferumfang 


HARDWARE 


I Vorstellung: GVP- & M-Tec-Produkte 


GVP is back 


Es gibt sie wieder. GVP-Karten sind 
wieder erhältlich und zu verdanken 
ist dies M-Tec, die die komplette An- 
gebotspalette von den ehemaligen 
Besitzern aufgekauft haben. Darunter 
sind auch einige Karten, die bisher 
noch nicht vorgestellt wurden. 


B von Achim Berndt Christian Karpf 


Is sich GVP aus dem Amiga-Geschäft 

zurückzog, ging ein Aufschrei durch 
die Amiga-Gemeinde. Einen Anbieter mit 
so vielen guten Produkten zu verlieren 
war hart. 

Um so erfreuter wurde die Nachricht 
aufgenommen, als die Firma M-Tec 
ankündigte, den gesamten Nachlaß und 
den Namen von GVP zu übernehmen so- 
wie die Produktion wieder aufzunehmen. 
Weiters sollten auch neue Karten auf den 
Markt kommen. 

Nun ist es so weit. Wir hatten die er- 
sten M-Tec-GVP-Karten auf dem Tisch. 
Die bekannten Karten stellen wir nur kurz 
vor. Die »Neuen« erhalten auch die Mög- 
lichkeit, ihre Features vorzustellen. In den 
folgenden Ausgaben werden sie dann 
gründlicher unter die Lupe genommen. 

Doch M-Tec hat sich nicht nur den 
GVP-Produkten gewidmet, sondern auch 
ihre eigene Linie erweitert. Der lang er- 
wartete SCSI-Host-Adapter für die Amiga- 
1200-Turbokarten ist ebenso fertig gewor- 
den, wie eine einfache RAM-Erweiterung 
für den Amiga 2000. 

Dabei werden jedoch die M-Tec-Pro- 
dukte in der nächsten Zeit in die GVP-Se- 
rie einfließen und nur noch unter dem 
Label GVP erhältlich sein. 


Anbieter: 


M-Tec Hardware Design, 
Horsterstraße 297, 46238 Bottrop, 


Tel. (0 20 41) 46 56, 
Fax (0 20 41) 46 60, - 
Support Mailbox (0 20 41) 2 57 3 


118 


1 SCSI-Host-Adapter; Mastercard 


Das U des Amiga 


Die Turbokarten für den Amiga 1200 
von M-Tec sind schon lange auf dem 
Markt, doch der SCSI-Host-Adapter fehl- 
te noch. Doch gut Ding will Weile ha- 
ben und gut ist er geworden. 


Mi Leistung 

Bei SCSI-Host-Adaptern, die auf einer 
Turbokarte sitzen, hängen die Übertra- 
gungsraten im großen Maße von den 
Festplatten ab und werden nicht von ir- 
gend welchen Bussen beeinflußt. Dies gilt 
auch für die »Mastercard«, die mit alten 
Quantum-Modellen nur 0,75 bis 1 und 


mit einer Seagate Barracuda bis zu 4,5 
MByte/s liefert. Wie bei SCSI üblich kön- 
nen bis zu sieben Geräte von Streamer 
über CD-ROM, Wechselplatten bis hin 
zu Scannern angeschlossen werden. 


Installation 

Die Installation ist, bedingt durch die 
Form, etwas umständlich, da das 
Floppy-Laufwerk zu entfernen ist. Diese 
Anordnung bietet jedoch einige Vorteile 
und speziell, wenn man intern eine 
SCSI-Festplatte anschließen will. Die U- 
Form führt auf einer Seite zu einer 
25poligen SUB-D-Buchse und intern auf 
einen Standard-Anschluß für eine 2,5- 
Zoll-SCSI-Harddisk. Die Treiber befin- 
den sind in einem EPROM auf dem 
Host-Adapter. Auf einer Diskette wer- 
den Programme zur Partitionierung von 
Festplatten mitgeliefert. 


I Fazit 

Ein gut durchdachtes Konzept mit an- 
sprechenden Leistungswerten zu einem 
günstigen Preis. Ein ausführlicher Test 
folgt in einer der nächsten Ausgaben. 


Anbieter: M-Tec 
Preis: 199 Mark 


I Speichererweiterung: Amiga 2000 


Klein, aber fein 


Einfach, aber dennoch praktisch. So 
präsentiert sich die 16-Bit-Speicherer- 
weiterung für den Amiga 2000. Ein 
längst vergessener Bereich wird damit 
wiederbelebt. Dabei gibt es immer wie- 
der Anwender, die nur ein wenig mehr 
Speicher wollen, ohne gleich eine Tur- 
bokarte o.ä. kaufen zu müssen. Interes- 
sant ist hierbei auch der Preis von 99 
Mark für die nackte Erweiterung. Je nach 
Speichervorstellung sind für RAM-Modu- 
le noch mal 400 Mark zu investieren. 


Mi Leistung 

Auf dem RAM-Board befinden sich 
zwei Sockel, die Standard-32-Bit-SIMMs 
aufnehmen können. Bis zu 8 MByte 
können in Form von 1-, 2- und 4- 
MByte-Modulen eingesetzt werden, wo- 
bei auch eine Kombination mit 6 MByte 
unterstützt wird. Dies erfreut die PC- 
Brückenkarten-Besitzer mit Sicherheit. 


Installation 

Hier gibt es nicht viel zu sagen. Die 
Karte in einen freien Zorro-Il-Slot stecken 
und die Jumper entsprechend der RAM- 


Aufrüstung einstellen. Eine einfache DIN- 
A4-Seite erteilt ausreichend Information 
hierzu. Interessant wird die Speicherer- 
weiterung auch in Verbindung mit den 
Amiga-500-Towern, da sie in die Buspla- 
tinen eingesetzt werden kann. 


M Fazit 

Eine einfache und solide Speicherwei- 
terung für nur 99 Mark, welche für An- 
wender interessant wird, die nur auf et- 
was mehr Speicher aus sind. 


Anbieter: M-Tec 
Preis: 99 Mark 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


5 Turbokarte: G-Force 040/060 
Der Renner 


Die G-Force 040/06 ist die erste 
68060-Turbo-Karte, die ihren Weg vom 
Reißbrett zu den Anwendern gefunden 
hat. Je nach Wunsch kann sie mit einem 
68040 mit 40 MHz oder mit dem lei- 
stungsfähigeren Bruder versehen wer- 
den. Auch ein Update von 040 auf 060 
ist vorgesehen. 


Mi Leistung 

Im Vergleich zum Vorgänger hat die 
G-Force einige Änderungen in Kauf neh- 
men müssen. So wurde ihr die serielle 
und parallele Schnittstelle abgenommen 
und auch der Verbinder zur IV-24 ist 
nicht mehr vorhanden. Dafür ist sie jetzt 
68060-tauglich und verträgt sowohl 
GVP- als auch Standard-PS/2-SIMMs. 
Dies ermöglicht eine preiswerte Aufrü- 
stung mit handelsüblichen Modulen 
oder den einfachen Umstieg von älteren 
GVP-Turbokarten. Geblieben ist auch 
der altbekannte SCSI-Host-Adapter. 

Leistungs- und Geschwindigkeitstest 
zur Prozessorleistung und den Übertra- 
gungsdaten können Sie im Voll-Test in 
einer der nächsten Ausgaben des AMI- 
GA-Magazins nachlesen. 


EB Installation 

Wie auch bei den älteren Karten sind 
je nach Prozessor, Speicheraufrüstung 
und Festplattenbestückung diverse Jum- 
per zu setzen. Diese sind jedoch im 
Handbuch ausführlich erklärt, so daß es 
keine Schwierigkeiten bereitet, den ge- 
wünschten Speicherbereich zu wählen. 


M Fazit 

Wer seinen Amiga noch einmal auf 
den Stand der Technik verhelfen will, 
kann dies mit der G-Force 040/060 pro- 
blemlos tun. Dabei ist es egal, ob ein 
68040 oder ein 68060 zum Einsatz 
kommt, genug Power gibt's allemal. 


Anbieter: M-Tec 
Preis: ab 1200 Mark 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


IE Multi-/O-Karte: 1/O-Extender 
Der Evergreen 


Wer viel im DFÜ-Bereich unterwegs 
ist und dazu High-Speed-Modems oder 
gar ISDN-Adapter einsetzt, wird bald er- 
kennen, daß der Amiga-internen 
Schnittstelle Grenzen gesetzt sind. Hier 
helfen nur Multi-/O-Karten wie der 
»GVP-I/O-Extender«. 


Mi Leistung 

Ausgerüstet mit zwei seriellen und ei- 
ner parallelen Schnittstelle bietet der 
1/O-Extender theoretische Übertragungs- 
raten bis 460800 und zuverlässige Ra- 
ten bis 230400 Bit/s. Dies sollte auch 
für intensive Nutzung von Kompressi- 
onsraten ausreichen. 

Interessant ist auch der 16 Byte große 
Sende- und Empfangspuffer für jeden 
Kanal, der jeweils 16 Zeichen auf ein- 
mal annimmt und dadurch den Prozes- 
sor wesentlich entlastet. 

Der parallele Port ist bi-direktional 
und stellt alle wichtigen Signale zum 
Anschluß von Netz-Adaptern, Scannern 
oder SCSI-Host-Adaptern zur Verfü- 
gung. Auch die am Amiga üblichen 
5 Volt lassen sich über einen Jumper auf 
die Schnittstelle leiten. 


Installation 

Zum Einsatz kann die Karte in jedem 
Amiga mit Zorro-Slot kommen. Die 
Software wird über den »Installer« auf 
die Festplatte übertragen. Bei der Instal- 
lation und den Einstellungen wird der 
Anwender von einem ausführlichen 
Handbuch unterstützt. 


M Fazit 

Für den Amiga-Anwender sehr erfreu- 
lich, daß ein weiterer Anbieter auf den 
/O-Markt zurückkehrt. Der I/O-Extender 
ist eine sinnvolle Investition bei inten- 
siver Nutzung von DFÜ-Anwendungen. 


I SCSI-Host-Adapter & RAM: A 4008 
Auch am 
Amiga 4000 


Ein alter Bekannter präsentiert sich als 
»A 4008 SCSI & RAM Expansion Carde«: 
der GVP-Series-Il-Host-Adapter mit ei- 
ner Anpassung an den Amiga 4000. 


Mi Leistung 

Wesentliches wurde nicht geändert, 
so daß auch bei der Leistung keine 
großen Steigerungen zu erwarten sind. 
Im Amiga 4000 konnten wir mit einer 
Seagate »ST 31200N« Übertragungsra- 
ten von 700 bis 800 KByte/s erreichen. 
Dies liegt daran, daß die Daten erst ins 
Fast-RAM und dann zum Prozessor ge- 
langen. 


Auch bei der RAM-Option hat sich 
nichts geändert, so daß Standard-16-Bit- 
SIMMs zum Einsatz kommen. Zur Wahl 
stehen Ausführungen mit 1 oder 4 
MByte. Die maximale Aufrüstung beträgt 
8 MByte, wobei nur vier der acht Bänke 
mit 4-MByte-Modulen aufzufüllen sind. 


EM Installation 

Die Hardware wird einfach in einen 
freien Zorro-ll- bzw. Zorro-Ill-Slot ge- 
steckt. Die bereits vielfach beschriebene 
Installations-Software »FaaastPrep« 
übernimmt dann auf Wunsch automa- 
tisch die Portionierung. Die Aufrüstung 
des Host-Adapters mit RAM ist ebenso 
einfach. Die SIMMs werden laut Hand- 
buch installiert und die entsprechenden 
Jumper richtig gesetzt. Beim Amiga 4000 
sollte man jedoch bedenken, daß es sich 
um 16-Bit-RAM handelt und das System 
dadurch langsamer werden kann. 


M Fazit 

Der A 4008 ist ein bewährter und fle- 
xibler SCSI-Host-Adapter, der in allen 
Amigas mit Zorro-Slots einsetzbar ist. 


Anbieter: M-Tec 
Preis: 299 Mark 


119 


Aminet 1st ein eingetrogenes Worenzeichen der Stelan Ossowskis Schatztruhe Gesellschaft für Software mbH. 


Aufgrund der enormen Popularität 
und des rasanten Wachstums des 
Aminets® haben wir uns dazu ent- 
schlossen, die Aminete CD ab sofort 
in Abständen von 2 Monaten zu 
veröffentlichen. Deshalb ist bereits 
jetzt die 9. Ausgabe der beliebten 
CD-ROM-Serie für den Amiga» 
erhältlich! Seit der Aminete 8 - CD 

sind schon wieder 
hinzugekommen. Alle Pro- 
gramme sind thematisch gegliedert 
in Business-Software (34 MB), Kom- 
munikatiossoftware (32 MB), Demos 
(60 MB), Entwicklerwerkzeuge (19 
MB), Disk-Tools (3 MB), Spiele (300 
MB), Grafik (30 MB), Verschiedenes 
(28 MB), Musik/Mods (45 MB), 
Utilities (25 MB)... Für jedes Themen- 
iet ist eine große Auswahl an 


man jedoch für den Zu- 
griff auf das Aminet® einen Zugang 
zu den internationalen Datennet- 
zen. Mit dem neu produzierten Ami- 


icht über 4.000 Disketten!) wur- 
en auf 4 CDs gepackt. Keine 
andere Sammlung kommt dem An- 
spruch so nah, ganz einfach ALLE 
existierenden PD-Programme in ei- 
ner Bibliothek zusammenzufassen. 


3.000 Musikmodule (direkt 
abspielbar), 500 Spiele (direkt 
startbar), 1.000 Kommunikations- 
programme (per Mausclick ent- 
ackbar), 430 Grafikprogramme 
per Mausclick un 2.050 


Das Aminet® Set 1 ist im Februar 
1995 erschienen und beinhaltet das 
u Aminet® Stand Januar 
1995. 


2.600 Musikmodule (direkt 
abspielbar), 1.000 Spiele (direkt 
startbar), 1.000 Kommunikations- 

ramme (per Mausclick ent- 

r), 900 Grafikprogramme 
bir Mausclick entpackbar), 900 
Demos (direkt startbar), 800 Bilder 
(direkt anzeigbar), 400 Dokumente 
(direkt lesbar), 300 Animationen 
(direkt anzeigbar), 4.600 Hilfspro- 
ramme (per Mausclick entpack- 
En. Insgesamt 12.500 Programme 
aus allen Bereichen! 


Das 
Set verfügt über eine ausgiebige 
deutsche Benutzerführung. Alle 
neueren Programme sind deutsch 
beschrieben, und zu mehr als 1.000 


Desweiteren enthält diese Aminet®- 
Ausgabe einen umfangreichen 
Spiele-Schwerpunkt mit den neues- 
ten und besten FD-Spielen. 


Die Benutzung der CD ist bequem 
wie gewohnt: Musik läßt sich mit 
einem Click abspielen, Bilder kann 
man in einer Bilddatenbank be- 
trachten, Spiele und Demos lassen 
sich direkt starten und alle anderen 
Programme bequem entpacken. 


Schließlich wurden, wie immer, die 
beliebtesten unter den älteren Archi- 
ven von Aminete mit ra eu 
Als ein besonderes Bonbon finden 
Sie auf dieser CD 


Preis: 
Nutzen Sie auch unser schnelles, 


Insgesamt 12.500 Programme aus 
allen Bereichen (ca. 3.700 MB un- 
komprimiert)! 


Dabei ist zu beachten, daß es 
zwischen Aminet® Set 1 und Set 2 
fast keine Überschneidungen gibt, 
seit der Aminet® 8 bereits wieder 
250 MB neues Material hinzuge- 
kommen ist und ca. 200 MB an 
Material enthalten sind, die bisher 
noch auf keiner Aminet®-CD 
veröffentlicht wurden. 


Das 
Set verfügt über eine ausgiebige 
deutsche Benutzerführung. 


Aminet® 
Set 1 kann auf allen Amigas® sowie 
unter MS-DOS genutzt werden. 


Anwendungsprogrammen existiert 
eine deutsche Dokumentation. 
Tausende von Musikstücken, Bil- 
dern und Animationen sind natür- 
lich auch mit englischer Beschrei- 
bung für jeden brauchbar. 


Aminet® 
Set 1 kann auf allen Amigas® sowie 
unter MS-DOS genutzt werden. 


Das von 
den Aminet® CDs 3 bis 4 bereits 
bekannte und beliebte Benutzer- 
interface wurde wiederum einge- 
setzt und um weiter verbesserte 
Suchmöglichkeiten ergänzt. Außer- 
dem ist ab sofort auch die Suche 
mit einem Fish- und einem SaarAG- 
Index möglich. 


Alle 4 CDs 
sind thematisch angeordnet und 
auf jeder CD ist ein Komplettindex 


Fordern sie unverbindlich unsere 
Informationen anl 


Die Aminete CD 9 gibt es GRATIS 
für Autoren von Software auf der 
CD. Bestellungen sind aus organisa- 
torischen Gründen nur per E-mail 
möglich. Schicken Sie HELP an 
aminet-server@wuarchive.wustl,edu 
für weitere Informationen. 


re Zahlen zu nennen. ee ern 
el — EORLARTT ns. 2 I BR 0.38 

Aminet Set 2 ist die Fortsetzung ds Demos (direkt startbar), 2.050 Das von 
beliebten Aminet® Set 1 und enthält Grafiken und Bilder (direkt anzeig-‘ den Aminet® CDs 3 bis 8 bereits 
alle Aminet®-Neuerscheinungen seit bar], 550 Dokumente (direkt les- beliebte Benutzer- 
Februar 1995. bar), 200 Anwendungen, 360 interface wurde wiederum einge- 
ir Aminet®-Archiv ist die >> Entwickler-Tools, m. . und setzt und um weiter verbesserte 
u von Festplattenutilities, sikpro- Such R 
Software für den Amiga®. gramme, 220 Texte ee 1.000 s RE 

Tausende von Utilities. . Alle 4 CDs 


des Sets enthalten. Auf ersten 
CD sind zusätzlich alle Neuheiten 
sowie die beliebtesten Aminet® Pro- 
gramme versammelt. 


Das 
Aminet® Set 2 ist eine sinnvolle 
Ergänzung für alle, die die Aminet® 
Ausgaben 5, 6, 7 und 8 noch nicht 
kom besitzen und bietet 
darü inaus noch interessantes 
Zusatzmaterial. 


Das „Aminet® 
Set 1995” setzt neue Maßstäbe für 
Amiga® CD-ROMs und überzeugt 
zudem durch ein sehr gutes Preis-/ 
Leistungsverhältnis! 
Preis: 


des Sets enthalten. Auf der ersten 
CD sind zusätzlich alle Neuheiten 
sowie die beliebtesten Aminet® Pro- 
gramme versammelt. 


Sie 
besitzen bereits eine oder mehrere 
ältere Aminet® CDs und stellen sich 
die Frage, ob die Aminet® Set 1 
eine lohnende Anschaffung für Sie 
ist. Die folgende Tabelle gibt an, 
wieviele MB an Software Sie durch 
das Aminet® Set 1 zusätzlich 
erhalten, wenn Sie bereits über 
Aminet® CDs verfügen. 

Sie besitzen: Sie erhalten zusätzl.: 
AMINET® 1,2,3,4 & 5 467 MB 


AMINET® 2,3,4 & 5 512 MB 
AMINET® 3,4 & 5 851 MB 
AMINET®4&5 1.191 MB 
AMINET® 5 1.681 MB 


TurboCalc V2.1 


Auf dieser CD-ROM präsentieren wir Ihnen eine 
Vollversion der bekannten Tabellenkalkulation 
TurboCalc. Neben dem eigentlichen Programm 
erhalten Sie zahlreiche Beispieltabellen und das 
komplette Handbuch im AmigaGuide-Format. 
Selbstverständlich ist diese Programmversion zu 
einem Sonderpreis upgradefähig auf die aktuelle 
Version von TurboCalc 3.5. Kaufen auch Sie sich 
dieses, von den Lesern der Fachzeitschrift Amiga- 
Plus zur Tabellenkalkulation der Jahre 1993 und 
1994 gekürte, Produkt, das wir Ihnen zu einem 
unschlagbaren Preis anbieten. 

Preis: 


Gamers 
Delight Il 


Die überarbeitete Version der bereits legendären 
Gamers’ Delight CD ist ab sofort erhältlich. Diese 
CD beinhaltet insgesamt ca. 1.070 verschiedene 
Spiele aus den unterschiedlichsten Bereichen. Von 
Actionspielen über Jump'n'Run Spiele, Karten- 
spiele, Breitspiele, Geschicklichkeitsspiele, etc. ist 
die gesamte Palette moderner Computerspiele 
enthalten. Ob Skat Deluxe, Space Bomber, The 
Gardener oder Multizocker; Gamers’ Delight bie- 
tet eine spannende Mischung moderner Compu- 
terunterhaltung. Bei 70 Spielen handelt es sich um 
kommerzielle Vollversionen, die exklusiv im Rah- 
men der Gamers’ Delight-Serie veröffentlicht wer- 
den. Desweiteren sind ca. 1.000 Public-Domain 
und Shareware-Spiele enthalten, die zum Teil von 
erstaunlich hoher Qualität sind. 

Preis: 


WORKBENCH 
ADDON. -\ 


EI / 
3 ——nel 


Workbench Add-On Vol. 1 


Die Workbench Add-On CD-ROM ist die ideale 
Ergänzung zu Ihrer Workbench. Auf dieser CD 
finden sie nicht nur viele der besten FD-Program- 
me, die es für den Amiga gibt, sondern Sie be- 
kommen Sie fertig installiert geliefert. Die CD 
deckt alle Bereiche ab, sowohl der Program- 
mierer als auch der Anwender, der Kreative und 
der Spieler kommen auf ihre Kosten und das neh- 
men wir wörtlich. Im Lieferumfang sind spezielle 
Anforderungscoupons für die Vollversionen be- 
liebter Shareware-Programme. So können Sie z.B. 
die Vollversionen von Shapeshifter, AmiWin, 
PowerPlayer, ... zum Vorzugspreis erwerben und 
insgesamt mehr als DM 100,00 gegenüber den 
regulären Preisen einsparen. 

Preis: 


N Te) EMARIE 
Pr Pünutiuni 


N 


Meeting Pearls Vol. Ill NetNews Offline Vol. 1 


Die Meeting Pearls Ill knüpft an den 
phantastischen Erfolg der Meeting Pearls Il an, 
bietet Ihnen aber dennoch erneut deutlich mehr 
Komfort und stark erweiterte und verbesserte 
Zugriffstools. Auch diesmal ist die Bedienung 
wieder kinderleicht. FindPearls wurde sichtbar 
verbessert und erweitert, und es kam eine auf 
AmigaGuide basierende Such-Oberfläche hinzu, 
die Ihnen sicherlich schnell vertraut sein wird. 
Weil uns das aber immer noch nicht genug war, 
können Sie nun sogar mit Hilfe eines extra für die 
Meeting Pearls erstellten Programms erstaunlich 
schnell in allen Programm-Anleitungen nach 
einem Stichwort suchen. Damit bieten wir Ihnen 
die wohl bisher umfangreichsten Suchmöglich- 
keiten aller Amiga®-CD-ROMs. Exklusiv bekom- 
men Sie diesmal eine spezielle Version von CD- 
Write, die die Meeting Pearls Ill virtuell be- 
schreibbar macht. D.h. daß Sie die Meeting Pearls 
Il komplett auf Ihre eigenen Wünsche anpassen 
können. Besondere Schmankerln unter den hun- 
derten von Freeware-, Shareware und Public 
Domain Programmen sind PasTeX 1.4 (bisher auf 
noch keiner CD-ROM veröffentlicht) und eine 
aktualisierte MovieDataBase. 

Die Meeting Pearls Ill kostet 


XiPaint 3.2 


XiPaint ist ein 24-Bit-Malprogramm der Spitzen- 
klasse. Das Programm richtet sich an Anfänger 
und Fortgeschrittene gleichermaßen und inner- 
halb kürzester Zeit werden auch Sie in die Lage 
versetzt, farbenprächtige und kreative Kunstwer- 
ke in 16,8 Mio. Farben zu erstellen. Mit dieser 
neuen Version von XiPaint präsentieren wir Ihnen 
ein professionelles Malprogramm zu einem un- 
schlagbaren Preis/Leistungsverhältnis. Vielfältige 
Malfunktionen inkl. Farb-, Kontrast- und Sätti- 
gungsänderung, Masken, Umriß, Umfärbe und 
Füllfunktionen, Airbrush mit einstellbarer Sprühdü- 
sen-Funktion, Leuchttischfunktion zur Bearbeitung 
von Montagen und Animationen, Text-Funktionen 
mit Antialiasing durch Compugraphic-Schriften, 
Unterstützung vielfältiger Grafikformate, unbe- 
grenzte Undo-Funktion, vielfältige Manipulationen 
des Alpha-Kanals, Unterstützung vieler Grafikkar- 
ten, Layerfunktion zur Kombination verschiedener 
Projekte, umfangreiche Dokumentation, 60 Textu- 
ren, 50 Landschaften, 30 weitere Grafiken und 
diverse Zeichensätze sind im Lieferumfang enthal- 
ten. Kickstart 2.0 und höher sowie mindestens 2 
MB RAM erforderlich. Preis: 


Diese CD ist die Erstausgabe einer neuen CD- 
ROM-Serie. In Abständen von drei Monaten wer- 
den auf dieser CD alle News-Gruppen aus dem 
UseNet veröffentlicht, die sich im weiteren Sinn 
mit dem Amiga® beschäftigen. Pro Ausgabe wer- 
den ca. 50.000 Artikel veröffentlicht, die für jeden 
Amiga-Freak hochinteressant sind. So finden Sie 
vielfältige Problemlösungen, die neusten Gerüch- 
te, spannende Flame-Wars aber auch hochbrisan- 
te Informationen, die zudem hochaktuell geliefert 
werden. Mit NetNews Offline holen Sie sich einen 
Teil des Internets direkt in Ihr Wohnzimmer. Ken- 
nen Sie einen Internet-Newsfeed mit einem besse- 
ren Preis-/Leistungsverhältnis? NetNews Offline 
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CD-ROM Neuerscheinungen und stellt ein „Must 
have” für jeden CD-ROM-Besitzer dar. 

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C64 Sensations 
Vol. 1 


CD-ROM enthält 


Diese 
Zusammenstellung für den Commodore C64, den 


eine großartige 
meistverkauften Homecomputer aller Zeiten. 
Mehr als 7.500 Anwendungen, Spiele, Demos, 
Musikstücke, etc. wurden liebevoll arrangiert und 
im Lieferumfang sind ebenfalls ein 64er-Emulator 
(A64 Emulator package) sowie Tools und Utilities 
enthalten, mit deren Hilfe Sie die Daten 
verwenden können. Die C-64 Sensations Vol. 1 
CD-ROM ist ein tolle CD und für Nostalgiker und 
eingefleischte Liebhaber des C64 äußerst 
empfehlenswert. Preis: 


GoldFish 3 


Die brandneue GoldFish CD enthält neues Mate- 
rial aus dem Jahr 1995. Dabei sind alle Neuer- 
scheinungen der FreshFish Ausgaben 8, 9 & 10 
sowie weitere nützliche Tools und Utilities enthal- 
ten. Alle Programme sind direkt von der CD start- 
bar und können über die auf dem AmigaGuide 
basierende Benutzeroberfläche bequem ange- 
steuert werden. Als Bonus sind weitere 80 MB 
Material enthalten, die Fred Fish noch auf keiner 
vorherigen CD veröffentlicht hat. 

Preis: 


Multimedia Toolkit 
1&2 (3 CDs) 


INIGNAND IBMPL 
GOMPATIEIF 


WS ClipArt CD 


Diese CD enthält ca. 20.000 ClipArts in den ver- 
schiedensten Formaten: IFF, Proclips, Pagestream, 
Pagesetter, EPS, IMG und Corel Draw. Hunderte 
von Themengebieten werden mit dieser CD be- 
handelt. Preis: nur DM 39,- 


AMOS PD Release 2 


Diese CD ist eine wahre Fundgrube für jeden 
AMOS-Programmierer. Mehr als 1.600 Source- 
Code-Beispiele sind enthalten sowie die komplette 
AMOS PD Serie 1-638. Preis: nur DM 59,- 


CD32 Sernet-Kabel 


Die preisgünstige Lösung um CD32 mit jedem 
beliebigen Amiga® zu verbinden. Preis: nur DM 
59,- 


Dieses Set beinhaltet 3 CDs, die für = 
timedia-Anwendungen jeder Art g 

net sind. Dabei eignet es sich Arch hi für 
den engagierten Hobby-User als auch 
für den Multimedi 

Mit einem Umfang von ca. 1,5 GB bietet 
Ihnen diese Kollektion zudem ein 
außergewöhnliches Preis-/Leistungsver- 
hältnis. 

Der Inhalt: Octamed V5.04 zusammen 
mit ca. 250 MB Samples und Mods, 
sowie 50 MB weitere nee 
500 2A Bit-Grafiken, 140 

Texturen und Attribute Für Imagine- 
User, 50 MB Lightwave-Obj 

Außerdem sind zahlreiche Postscript-, 
Colourfonts, Compugraphic-Fonts und 
Standardfonts enthalten. 

Preis: nur DM 69,- 


AMIGA AND IBMPI 
COMPATIBIT 


WS Fonts CD 


Diese CD enthält mehr als 3.000 Zeichensätze in 

verschiedenen Formaten: Adobe, CG, Bitmap, IFF 

& coloured, Postscript, Pagestream, Prodraw, 
Truetype, PCX, ... . Eine wahre Fundgrube für je- 

den Liebhaber von Zeichensätzen. 

Preis: nur DM 39,- 


Animations CD 


Auf dieser Doppel-CD befinden sich hunderte von 
spektakulären Animationen in den verschiedens- 
ten Formaten: IFF, Movieplayer, FLI, FLC und De- 
luxe Video. Desweiteren sind nützliche Anzeige- 
programme bereits auf der CD enthalten. Lassen 
auch Sie sich von den Meisterwerken der Profis 
begeistern. Preis: nur DM 59,- 


Parnet-Kabel 


Die preisgünstige Lösung um zwei Amigas® 
miteinander über die parallele Schnittstelle zu 
verbinden. Preis: nur DM 39,- 


UPD Gold (4 CDs) 


Dieses Set, bestehend aus A CDs, beinhaltet 
insgesamt 4813 Disketten der UPD-Bibliothek. Die 
Bandbreite, der enthaltenen PD-Software, ist 


ANIGAAND IBNIPL 
COMPATIEIM 


WS Sounds Terrific 


Diese Doppel-CD enthält tausende Musikstücke 
mit insgesamt ca. 1,2 GB an Daten sowie diverse 
nützliche Utilities. Die folgenden Formate werden 
unterstützt: Mods, Sonix, IFF-Samples, Midi Files, 
WAV, VOC. Ein „Muß“ für jeden Musikliebhaber. 
Preis: nur DM 59,- 


Assassins CD1&2 


Diese beiden CDs richten sich an alle Spiele- 
Freaks. Ca. 2.000 Spiele aus den verschiedensten 
Bereichen garantieren lang anhaltende Unterhal- 
tung. Unter anderen ist die Assassins-Spiele-Serie 
1-250 enthalten. Preis: zusammen nur DM 59,- 


Network CD 2 


Diese CD ist für CD32 (CD32 Sernet-Kabel) 
geeignet und bietet eine bootbare Workbench. 
Die beliebtesten Network-Utilities sind bereits in- 
stalliert, so daß Sie Ihren CD32 mit Hillfe dieser 
CD zu einem CD-ROM-Laufwerk für Ihren Amiga® 
umfunktionieren können. Außerdem sind zahl- 
reiche weitere nützliche PD-Programme auf dieser 
CD vorhanden. Preis: nur DM 49,- 


| 


CMmaRı OFFICE - 1995 


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Aminet’ 8 - Okt. 1995 FreshFish da capo 


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THE Lı: ICH } CB Walter Friedhuber 
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RHS Color-Kollektion Eric Schwartz CD-ROM Do it! 


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CD-ROMS... CD-ROMS... CD-ROMS... CD-ROMS... CD-ROMS... CD-ROMS... CD-ROMS... CD-ROMS... 
17 Bit The 5th Dimension 59,- Deutsche Edition 2 25,- light ROM 3 9%,- Saar/AMOK 2 39,90 
Amiga® CD Vol. 2 19,80 E.M. Compugrophic Phase 2 59,- Lightwave Enhancer CD 128,- Space & Astronomy 59,- 
Amiga® FD Inside 25,- FantaSeas Vol. 1 79,- LSD Compendium Deluxe 3 59,- Speccy 2 (Spektrum Emulator) 59,- 
Amiga® Tools 1 39,- Fresh Fonts I 39,90 Magic Illusions 25,- Stare Optx 49,- 
Amiga® Tools 2 59,- Fresh Fonts Il 39,80 Making Musik 59,- Terra Sound 54,- 
Amiga® Tools Set (1 & 2) 79,- Frozenfish August 1995 39,90 Maxon Cinema 4D Classic CD 79,- Texture Gallery 89,- 
Amiga® Tools 3 59,- Gamers' Delight 1 19,80 Maxon Raytrace Pro CD 79,- Textures 49,- 
Aminel® 6 (Mai 1995) 25,- Games & Goodies 59,- Meeting Pearls Vol. Il 14,95 The AGA Experience 59,- 
Animania Vol. 1 29,- Giga Graphic (4 CDs) 44,- Megahits 1 19,80 The Colour Library 39,- 
Animatic 12,- Giga-PD 3.0 (3 CDs) 24,- Megahits 2 19,80 Town of tunes 39,- 
Animationen 19,80 Gigantic Games 2 12,- Megahits 3 59,- Ultimedia I & Il (Doppel-CD) 59,- 
Animazing (GIF) 24,- GoldFish 1 59,- Megahits 4 59,- Ultimedic Ill & IV 59,- 
Arktis Edition Vol. 1 19,80 GoldFish 2 59,- Megahits 1-4 Bundle 79,- Video Creator 49,- 
Beauty of Chaosl 29,80 Honey Bee Joypad CD32 49,- Megahits 6 59,- World Info '95 79,- 
CD-Write 79,- Holttest 5 Professional 59,- Multimedia Mega Bundle (5 CDs) 89,- World of Games 49,- 
CinemoStudio 49,- Imagine 3.0 Enhancer CD 128,- Nexus Prof. Multimedia Ref. Library 119,- World of GIF 49,- 
Demomania | 29,- Lechner Collection 59,- Photo Lite (Eureka] CD°2Photoworx 79,- World of Sound 49,- 

Deutsche Edition 1 19,80 Light ROM 2 89,- Raytracing Doppel-CD 59,- 

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bestellen bitte bei: Veronikastraße 33 - D-45131 Essen 


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Fax (06171)8302 Ausland: DM 8,- V-Scheck oder Kreditkarte 


Inhalt 


| Multi-Layer-CDs 


Die technischen Grenzen 
sind in vielen Bereichen 
der Massenspeicher er- 


reicht. Ob dies nun 8fach- 


CD-ROMS sind oder die 


Rotationsgeschwindigkeiten 
bei Festplatten - neue Tech- 


nologien sind gefragt. Wir 
stellen Ihnen die interes- 
santesten vor. 


u von Achim Berndt Christian Karpf 


m der Nachfrage nach 

mehr Speicherkapazität 
und schnelleren Zugriffszeiten 
gerecht zu werden, haben sich 
die Entwicklungsabteilungen 
der großen Hersteller einiges 
einfallen lassen. 


EB RAM 

Vom RAM-Speichermarkt 
gibt es nicht viel Neues zu be- 
richten. Bei den Preisen ist 
auch in Zukunft nicht mit dra- 
stischen Senkungen zu rech- 
nen. In unserer Grafik (rechts) 
ist die RAM-Preisentwicklung 
in den letzen Jahren darge- 
stellt. Einzig die Kapazitäten 
auf einem Modul und in den 
einzelnen Chips steigen stetig, 


124 


Festplatten Seite 128 
Wechselplatten Seite 130 
Streamer Seite 134 


Seite 136 


“n 


EI Neue Technologien: Übersicht 


Gesprengte Grenzen 


so daß doppelseitige SIMMs 
für 8 und 16 MByte durch ein- 
seitig bestückte Module ersetzt 
werden. 

Interessant bei den RAMs ist 
auch die schleppende Ent- 
wicklung bei den Zugriffszei- 
ten: Seit Jahren haben sich die- 
se Werte kaum geändert. 80 ns 
waren zu Zeiten von DIL- 
RAMs schon üblich und heute 
haben Standard-SIMMs Zu- 
griffszeiten von 70 ns, beson- 
ders schnelle liegen gerademal 
bei 60 ns. 


I Festplatten 

Die Entwicklung auf dem 
Festplattenmarkt läßt sich auf 
zwei Aussagen zusammenfas- 
sen: Die Durchschnittskapa- 
zitäten steigen und die Preise 
fallen. Sehen Sie hierzu die 
Grafik auf der rechten Seite. 

Bei den AT/IDE-Festplatten 
hat sich »Enhanced IDE« 
durchgesetzt und einige Fest- 
platten sind unbemerkt SCSI- 
3-tauglich (s. Infokasten »SCSI 
3«) geworden. Von Host-Ad- 


apter-Seite wird dieser Stan- 
dard nur teilweise unterstützt. 


EB CD-ROM-Laufwerke 

Auch bei der Zugriffsge- 
schwindigkeit hat sich in den 
letzten Wochen einiges getan. 
Nachdem Plextor das erste 
6fach-SCSI-Laufwerk auf den 
Markt gebracht hat, ist in kur- 
zer Folge auch von Teac ein 
solches Laufwerk in EIDE- und 
kurz darauf in SCSI-Version 
erschienen. Nun hat die Opti- 
cal Storage noch einen drauf 
gesetzt und bietet das erste 
8fach-Laufwerk an: »Stingray 
8422«'). Doch damit soll, 
nach Angaben der Hersteller, 
vorerst das Limit erreicht sein, 
da bei diesen Geschwindig- 
keiten die physikalischen 
Grenzen erreicht sind. Viel 
mehr Engagement wird jetzt in 
die Multi-Lagen-CD-ROMs 
und Laufwerke gesetzt. 

Dabei hat sich auch in den 
letzten Monaten eine Einigung 
zwischen den bisherigen Kon- 
kurrenten abgezeichnet. Die 


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neue Technologie im CD-Be- 
reich wurde bisher auf zwei 
Schienen entwickelt. Einerseits 
hatten Sony und Philips ihre 
MultiMedia-CD (MMCD) an- 
dererseits Toshiba und Time 
Warner ihre SuperDensity-CD 
(SD-CD) propagiert. Auf 
Druck der »großen« Uhnter- 
nehmen wie Apple, IBM, 
Compaq, etc., die einhellig 
davor warnten zwei Standards 
auf den Markt zu bringen, ha- 
ben sich die Kontrahenten auf 
einen gemeinsamen Weg ge- 
einigt. Dabei werden das Mo- 
dulationsverfahren von Sony 
und Philips und die Fehlerkor- 
rektur von Toshiba und Time 
Warner eingesetzt. Bis zur 
endgültigen Verabschiedung 
eines Standards dürfte jedoch 
noch einige Zeit vergehen. 
Doch was wird die neue CD 
dem Anwender bringen? Ab- 
gesehen von der Kapazität, et- 
wa 4,7 GByte, werden da- 
durch auch Spielfilme mit bis 
zu 133 Minuten auf einer CD 
untergebracht sein. Zu erwar- 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


ten sind diese CD-ROMs und 
die entsprechenden Abspiel- 
geräte (ca. 1000 Mark) bis En- 
de nächsten Jahres, wobei ei- 
ne Video-CD etwa 20 Mark 
kosten soll. Mehr Informatio- 
nen zu den Mehr-Lagen-CDs 
erhalten Sie auf Seite 136. 


EB Wechselmedien 

Die einfachste: Form des 
Wechselmediums, die Disket- 
te, dürfte immer mehr an Bo- 
den verlieren und selbst Dis- 
ketten-ähnliche Laufwerke, 
Flopticals, wie etwa von lO- 


mega, werden kaum große 
Verbreitung finden. 

Bisher führend im Wechsel- 
platten-Segment ist mit Sicher- 
heit die Firma SyQuest, die 
mit ihrer breiten Palette an 
Laufwerken die meisten An- 


wender um sich scharen 
konnte. Dabei bieten sowohl 
die 5,25-Zoll-Schiene mit der 
derzeitigen Höchstkapazität 
von 200 MByte als auch die 
3,5-Zoll-Schiene mit maximal 
270 MByte immer noch die 
leistungsfähigste und flexibel- 
ste Form, um Daten zu si- 
chern und gleichzeitig mit 
dem Medium zu arbeiten. 
Dennoch hat sich SyQuest 
nicht auf ihren Lorbeeren aus- 
geruht und will sich mit zwei 
neuen Modellen einen respek- 
tablen Marktanteil sichern. 
Mit einem neuen Modell im 
5,25-Zoll-Bereich mit einer 
Kapazität von 1,3 GByte sollen 
die professionellen Anwender 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


befriedigt werden und mit dem 
bereits vorgestellten (AMIGA- 
Magazin 11/95, Seite 60) 


EZ135 soll eine preisgünstige 
Schiene entstehen. Als externe 
SCSI-Version lieferte letztge- 
nannte Übertragungsraten von 
2 MByte/s. Für 399 Mark erhält 


und das Medium liegt bei 30 
Mark sowie auch an der Über- 
tragungsgeschwindigkeit, die 
nicht ganz mit der Konkurrenz 
mithalten kann. Haupteinsatz- 
gebiet finden die großen MO- 
Laufwerke als Backup-Medi- 
um, da sie eine sehr hohe Le- 


oo 


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man das Laufwerk inkl. einem 
Medium mit einer Kapazität 
von 135 MByte. Einzeln kostet 
die Cartridge ca. 30 Mark. 

Im selben Bereich hat auch 
lOmega ein interessantes Lauf- 
werk vorgestellt, das ZIP- 
Drive. Mit einer Kapazität von 
100 MByte im 3,5-Zoll-Format 
ist es als SCSI- und AT/IDE- 
Version verfügbar. Interessant 
ist der Preis, der bei 300 Mark 
für das Laufwerk inkl. einem 
Medium und 27 Mark für ein 
weiteres Medium liegt. 

Ein weiteres Wechselmedi- 
um, das MO-Laufwerk, wirbt 
ebenfalls um die Gunst der 
Anwender. Den SyQuest-Lauf- 
werken hinsichtlich der tech- 
nischen Daten keinesfalls un- 
terlegen, hat es bislang noch 
nicht die Verbreitung gefun- 
den, die ihm gebührt. Dies 
liegt in erster Linie am Preis: 
Ein 230-MByte-Laufwerk ko- 
stet immer noch ca. 700 Mark 


Jan Jul91 Jan Jul92 Dez Jul93 Dez Jul94 


Interessante Entwicklung: Die 
Standard-Kapazitäten bei den 
Festplatten steigen stetig an 


RAM: Der Preisverlauf für 
DRAMss ist seit Monaten stabil 


bensdauer von 50 Jahren ha- 
ben und 10 Millionen Schreib- 
zugriffe erlauben. 

Ganz neu auf dem Markt 
sind die Phase Change Drives 
von NEC und Panasonic. Sie 
erlauben das Lesen von Stan- 
dard-CD-ROMs und zusätzlich 


Weltmeisterliche Leistung 
Ohne großes Aufheben hat IBM in den letzten Monaten einige Gren- 
zen weiter nach oben verschoben und Produkte auf den Markt ge- 


das Beschreiben spezieller Me- 
dien mit einer Kapazität von 
650 MByte. Mit einer angege- 
benen Lebensdauer von 30 
Jahren und 500 000 Schreibzy- 
klen handelt es sich um ein si- 
cheres Backup-Medium, ist 
aber auch durch die Zugriffsge- 
schwindigkeit von über 1 
MByte/s auf das Spezial-Medi- 
um als Festplattenersatz zu nut- 
zen. CDs werden mit vierfa- 
cher Geschwindigkeit gelesen. 
Mit 1000 Mark für Laufwerk 
und Medium und 80 Mark für 
eine 650-MByte-Cartridge mit 
sinkender Tendenz, können 
die PD-Laufwerke ein Renner 
auf dem Heimanwendermarkt 
werden. Wir werden das NEC 
»ODX 1« in einer der nächsten 
Ausgaben des AMIGA-Maga- 
zins genauer durchchecken. 


Mi Streamer 

Einfache und langsame 
Streamer, wie die im PC-Be- 
reich weit verbreiteten Floppy- 
Streamer, haben im Amiga-Be- 
reich nie eine wichtige Rolle 
gespielt und sterben auch im 
PC-Bereich langsam aus. 

Interessant sind hier viel- 
mehr die neuen Streamer-Mo- 
delle für den AT/IDE-!) und 
SCSI-Bus? von Conner. Mit 
einer Kapazität von 2 bzw. 4 
GByte liefern sie ansprechen- 


bracht, die bisher unerreichbar schienen. 


Durch den Einsatz von Magneto-Resitiven-Köpfen und die dadurch 
mögliche Erhöhung der Speicherdichte ist IBM in der Lage, 923 MBit 
auf einem Quadratzoll (6,45 cm?) unterzubringen. Somit können et- 
wa in einer 2,5-Zoll-Festplatte auf einer Scheibe über 1 GByte Daten 


»ausgelagert« werden. 


Ganz nebenbei werden alle IBM-Festplatten mit MR-Köpfen ausgerü- 


stet, was in Zukunft eine noch höhere Datendichte zuläßt. 
Eine weitere Neuerung betrifft den Stromverbrauch von 2,5-Zoll- 


Festplatten, die hauptsächlich in Notebooks zum Einsatz kommen. 
Über ein ausgeklügeltes Speichermanagment wurde der Energiever- 


brauch der Laufwerke um 20 Prozent reduziert, was sich in einer 


Verlängerung der Betriebsdauer des Systems um bis zu acht Prozent 


niederschlägt. 


125 


MASSENSPEICHER 


SCSI-3-Glossar 

Um die Unsicherheit bei den Bezeichnungen zu bereinigen, 

liefern wir hier eine kleine Übersicht. Wer mehr Informatio- 

nen zu diesem Thema sucht, kann diese in der Ausgabe 4/95 
| ab Seite 118 des AMIGA-Magazins finden. 


| Fast SCSI 


Fiber Chanal 


SCSI-2-Schnittstelle, die erhöhte Datenüber- 
tragung erlaubt (10 bis 20 MByte/s). 

Eine dem IBM »Token Ring« ähnliche Über- 
tragungsmethode, die über Lichtleiter Daten 
überträgt (100 bis 500 MByte/s). Einsatzgebiet 
ist der High-End-Bereich. 

Small Computer System Interface 


1972 definierter Standard zur Verbindung 
von Massenspeicher und Klein-Computer. 


Derzeit aktueller SCSI-Standard, der auch 
vom Amiga und seinen Host-Adaptern unter- 
stützt wird. 


Oberbegriff für alle derzeit existierenden 

und in Entwicklung befindlichen seriellen 
Protokolle für Festplatten. Darunter fallen 
SCSI 2, SSA, Fiber Chanal, Ultra SCSI, etc. 


Serielle Schnittstelle zur Datenübertragung, 
die aus einer Allianz zwischen IBM und 
Siemens entstand und den Anschluß vieler 
Festplatten (mehr als die bei SCSI üblichen 
sieben) an einen Host-Adapter erlaubt. Ein- 
satzgebiet: MainFrame-Bereich. 


SCSI-2-Schnittstelle, die durch Verdopplung 
der Datenblock-Transferrate eine höhere 
Datentransferrate erlaubt (40 MByte/s). An 
den Festplatten und Host-Adaptern sind keine 
Änderungen nötig. 

SCSI-2-Schnittstelle, die neben der SCSI- 
üblichen 50poligen Verbindung über zusätz- 
liche 40 Leitungen verfügt. Dadurch können 
auch 14 Festplatten an einem Host-Adapter 


angeschlossen werden. 


de Übertragungsraten von 9 
bis 15 MByte/s. Dabei liegen 
die Preise für die SCSI-Version 
bei ca. 900 Mark und die 
AT/IDE-Version kostet ca. 800 
Mark. Ein Medium schlägt mit 
ca. 50 Mark zu Buche. Ein 
günstiger Einstieg in die Welt 
der Datensicherung. 

In die Luxusklasse steigt 
man mit DAT-Streamern ein. 
Diese Hochleistungs-Backup- 
Medien schaffen am SCSI-Bus 
Übertragungsraten von bis zu 
30 MByte/s mit Kapazitäten 
von 4 bzw. 8 GByte. Dabei 
liegt die untere Preisgrenze für 
den Einstieg schon bei etwas 
über 1300 Mark. 


126 


Ein Durchbruch auf dem 
Streamer-Sektor ist Sony gelun- 
gen, die mit dem Modell 
»SDT-7000« erstmals ein Lauf- 
werk mit vierfacher Trommel- 
drehzahl (8500 U/min) auf den 
Markt bringen. Damit werden 
die Daten mit 50 Prozent 
höherer Geschwindigkeit aufs 
Band verfrachtet. Sobald die 
Laufwerke lieferbar sind (bei 
Erscheinen dieser Ausgabe), 
werden wir sie in einem aus- 
führlichen Test vorstellen. MM 


!) Infos: VOB Computersysteme, 

Postfach 100607, 44006 Dortmund, 

Tel. (02 31) 96 1028-0, 

Fax (02 31) 96 10 28 - 88 

») Infos: RBM Computertechnik Bernd Rudoli, 
Kleinberger Weg 2a, 33100 Paderborn, 

Tel. (0 52 51) 64 06 46 

Fax (0 52 51) 64 06 55 


Alien Breed 3D 54,- 
TU Speedball I wısc 34.- 
KB simon ine Sorcerer 34.- 
LE Sunertros 28.- 
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KL] uNmate Body Blows 28,- 
KLTJ universe / Heimdall 2 128,- 
ET] Kia Chaos 28,- 
KR Fire & ıce 18,- 
EZ Emerald Mines 28,- 
KEEJ Guardian 48,- 
ET Pinbatı usion 48,- 
BEER Jungle Strike 34,- 
MIZ James Pond reu2a3 134, 
All Terrain Racing Uh,- 
KT Elite ıı - Frontier 38,- 
EEE uni Div 48,- 
EEIJ Chaos Engine 12,- 
IR Clockwiser 28,- 
[E72 PA European Golt 34,- 
KEZJ Impossible Mission 2025 34.- 
Jeistrike + Bumpnsum 24. 
2 48.- 
Erben der Erde 48.- 

Zool 11 &2 1 28.- 
Arcade Pool/KingPin je 28.- 
Super Skidmarks 48.- 

EEIJ Turbo Tracks * 48.- 
EEIE Fielas ot Glory 28.- 
EI Paws ot Fury 38.- 
BER Brian the Lion 18.- 
Lemmings 24.- 
EEE Dragon Stone 3.- 
EEIJ Skeleton Krew 48.- 
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KEIJ Soccer Superstars 34.- 
EI] Lotus Classic Trilogy 38.- 
TI Syndicate + au. cnicken  58.- 
WEI Roaakin 48.- 
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Worms 58.- 
Battle Chess 28.- 
1: Tower Assault / Allen Breed 2 54,- 
Top Gear 2 48.- 
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KEEE Darkseed 24.- 
ELB Super Stardust 48.- 
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EZ wnales Voyage 2 * 64.- 
EJ Fink 34.- 
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KR 17 Bit 5m Dimension . 
Ultimedia Ill + IV 4-0 
Fresh Fonts #ı nds2 ie 28,-} 

75 muitimenia Tooikit 4B.- 
Deutsche Edition 2 24.- 
EMC Phase sı mas je4d.- 

[TA amısa STORY 12,- 


Il: Assassins #1 und #2 


ET] Demomania 1 24,- 
BEE Cinema Studioo it! 1° 34,- 

Lechner Collection 

Personal Suite 88,-T 
TE Ine Beauty ot chaos 22, 
MER Euroscene 1 (Fune) 34, 
LE Aminet #6, #7,#8 und #9 je 18,- 
ILA Aminet Setsı mas jeäd,- 
WEL FreshFish vol. 102.05 28,- 
EEEB Speccy 2 emutstor 38,- 
EEIJ scı-Fi Sensation zus 38,- 
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WEZZ R-H-S DTP Kollektion  18,- 
WEEB R-H-5 Color Kollektion 28.- 
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4 WED Megahits sı mar  1e18.- 
BEL] Mesanits #3.., ma 1844. 
BEI] network co 2 34.- 
EEIH Ton 100 Games an  34.- 
[EL Amiga FD Inside! 22.- 
EEB Saar / Amok u 34.- 
Gold Fish 3 3.- 
KEEI Siobal Amiga Experience 34.- 
EI: PhotoCD usarmraumzieie je 18.- 
EL Magic Illusions 15.- 
Amiga Tools #2una#3 10 38.- } 
3-D Arena 38.- 
Turhocalc 2.1 18.- 


Weird Sience ciiparvronts 34.- 
Weird Sience soundanims 44.- 
CINEMA 4D Profciassic je 64.- 
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Star-S-OptX inkl. 30-Brilie 28.- 
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Gamer’s Delight #1 #2 10 34.- 


EZJ Animania ı 22.- 
MEI] aGA-Experience 38.- 
ER Textures Gallery 64.- 
EZ Power games 14-1 
ER Liont ROM 3 3c0s 78.- 
E73 Imagine 3.0 enhancer cn 68.- 
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1,08 GB Quantum Fireball 399.- Final Writer 4 248.- Blizzard 1230 IV 50Mhz aızoo 329.- 
1TO MB für A1ZUO zur ZUG EEE nneztream 3 ae 5ug.. Di M-TEC 28Mhz so030 tür aızeo 228.- MN 
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SX-1 / SX-32 moduibox für c032 429.- 2 Retina BLT Z3 ums 768.- 
Mouse 200api / a00dni 15.-/25.- Toccata 160lt Soundkarte 539.- 
= Mouse optisch 55.- \ _ PP FE DraCo 68040/68060 
FÜ ı 
. etS$ WI EN f 


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re nen DE ee 


MYASSENSPEICHER 


— — — — nn —— 


Nachdem im vorangegan- 
gen Artikel die Preis- und 
Kapazitätsentwicklung aus- 
fühlich besprochen wurde, 
wenden wir uns tieferge- 
henden Themen zu und 
zeigen, was beim Kauf und 
bei der Einrichtung einer 
Festplatte am Amiga zu be- 
achten ist. 


I von Achim Berndt Christian Karpf 


B: der Auswahl der richti- 
gen Festplatte gibt es zwei 
wesentliche Auswahlkriterien: 
Erstens muß man sich für eine 
Schnittstelle entscheiden und 
anschließend die Größe 
wählen. 


Ei Die Kapazität 

Die richtige Entscheidung 
bei der Größe einer Festplatte 
ist oft schwierig. Einerseits soll- 
te die Kapazität für die aktuel- 
len Anwendungen ausreichen, 
andererseits sollte man sich 
bereits im Klaren sein, wohin 
das künftige Interesse geht. Ei- 
nen Leitspruch kann man sich 
auf alle Fälle zu Herzen neh- 
men: Die gewählte Platte ist 
beim nächsten größeren Ein- 
satz mit Sicherheit um 1 
MByte zu klein. Also lieber ei- 
ne Nummer größer, als sich 
danach über eine zu klein ge- 
ratene Platte zu ärgern. 

In der Tabelle »Fesplatten: 
Preise und Anwendungen« ha- 


Anwendungen 


Grundfunktionen 
Standard 

(Text, Datei etc) 
Grafik 

(24-Bit, Bildbearbeitung) 
Video 

(Genlock) 
Video & MPEG 


128 


Festplatten: Preise und Anwendungen 


I Festplatten: Auswahl und Installation 


Die Tücke im Detail 


ben wir die wichtigsten Größen 
und ihre Preise in Verbindung 
mit entsprechenden Anwen- 
dungen zusammengefaßt. 


ME Und was nun...? 

Nun kommen wir zu einem 
Thema, das sicher schon eini- 
ge Anwender zur Verzweif- 


geben. Noch schwieriger ist 
es, eine 2,5-Zoll- und eine 
3,5-Zoll-Platte am gleichen 
Strang laufen zu lassen. Sollte 
also der Kapazitätsunterschied 
zwischen der alten und der 
neuen Harddisk sehr groß 
sein, etwa 50 zu 500 oder 800 
MByte, muß man sich garnicht 


Festplatten: Der Einblick ins Innere einer Festplatte zeigt die 
dominierenden Scheiben und nur noch wenig Elektronik 


lung gebracht hat: die Installa- 
tion der neuen Platte. Dabei 
sollte man sich stets alle Weis- 
heit eines »frustrierten« An- 
wenders zu Herzen nehmen. 
Es ist nicht immer leicht, 
zwei EIDE-Festplatten unter- 
schiedlicher Marken miteinan- 
der zu betreiben. Selbst bei 
Modellen desselben Herstel- 
lers kann es Schwierigkeiten 


Kapazität Preis 

2,5 Zoll 3,5 Zoll 
bis 100 MByte!) ca. 100 Mark = 
bis 300 MByte!) ca. 200 Mark - 
bis 500 MByte ca. 500 Mark ca. 300 Mark 
bis 500 MByte ca. 500 Mark ca. 300 Mark 
mehrere GByte ca. 800 Mark?) ca. 500 Mark?) 


1) Kapazitäten unter 150 bei 2,5 Zoll und 500 MByte bei 3,5 Zoll sind kaum noch erhältlich. 
2) Als Beispiel wurde eine 1-GByte-Festplatte gewählt 


die Mühe machen, beide zu 
betreiben. 

Etwas anders sieht es bei 
SCSI-Laufwerken aus. Hier 
gibt es in der Regel keine Pro- 
bleme, wenn man Festplatten 
verschiedener Hersteller und 
Modelle mischt. 

Nachdem wir nun 
Grundsätzliches festgelegt ha- 
ben, geht’s zur Sache. Bei EI- 


DE-Festplatten können immer 
nur zwei Geräte an einen 
Strang angeschlossen werden. 
Dies gilt auch für den Amiga 
1200 und 4000. Je nach An- 
zahl der Festplatten gibt es im- 
mer ein Gerät, das als Single 
(Einzelne) oder Master (Mei- 
ster bei zwei Platten) einge- 
stellt werden muß. 

Einige Platten haben im 
Single- und Master-Modus die 
gleiche Einstellung, die über 
einen Jumper gewählt werden 
muß. Bei den neueren Gerä- 
ten sind die Jumper-Positionen 
meist auf einem Etikett direkt 
auf der Platte dargestellt. Die 
zweite Platte, die zwischen 
Controller und erstem Gerät 
liegt, muß als Slave (Sklave) 
»gejumpert« sein. 

Haben Sie alles eingestellt, 
sollte theoretisch auch alles 
funktionieren, doch leider gibt 
es mit einigen Kombinationen 
Schwierigkeiten. Dies liegt ei- 
nerseits an der fehlerhaften 
oder unvollständigen Imple- 
mentation des EIDE-Standards, 
andererseits auch am Amiga- 
Treiber, der ebenfalls nicht 
immer ganz sauber program- 
miert ist. Sollten Sie auch 
nach der Überprüfung z.B. ei- 
ne oder gar beide Platten im 
Partitionierungs-Programm 
nicht finden, hilft nur noch der 
Austausch einer der beiden 
Festplatten. 

Sie sollten sich auf alle Fälle 
vor dem Kauf beim Amiga- 
Händler erkundigen, ob die 
gewählte Platte am Amiga und 
in Verbindung mit Ihrer zwei- 
ten auch funktioniert. 

Den nächsten Schritt, der 
Ihnen nun noch bevorsteht, ist 
die Partitionierung der Fest- 
platten, die wir bereits aus- 
führlich an Hand der »HD- 
ToolBox« in der Ausgabe 
11/95, Seite 110 und 12/95, 
Seite 116 erklärt haben. [c] 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Au EmETeme ee . 


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| 


ar u 


BF GRATIS FÜRS 
F NEUABONNEN EN 


MASSENSPEICHER 


Wechselplatten-Laufwerke EM Wechselplatten-Laufwerke 
haben gerade in jüngster 

Zeit 8 d s ii o Bruder bekommen, das JAZ- 

aufgrund neuer interes- | IS rt IS afwike ein Car Aa 

santer Produkte für heißen ®@ © © Laufwerk, über das zur Zeit 

Gesprächsstoff gesorgt. ZIP aber noch keine genauen Da- 

ten vorliegen. Wir werden Sie 

contra EZ 135, MO contra ges eingesetzt, in denen sich ca. 1,5 MByte/s beim Lesen) selbstverständlich informieren. 
SyQuest etc. sind die Kon- eine steife Magnetplatte (Fest- und eignen sich daher glei- 


trahenten. Für wen welches 
Laufwerk interessant ist, er- 


fahren Sie hier. 


m von Candid Böschen 


ce wie SyQuest und 
IOmega oder auch Ber- 
noulli und MO haben Sie si- 
cher schon gehört. Dahinter 
verbergen sich die wohl be- 
kanntesten Systeme bzw. Her- 
steller von Wechselplatten- 
Laufwerken. Angefangen hat 
deren Ära einst mit dem 44- 
MByte-Laufwerk von SyQuest, 
das noch heute z.B. bei Repro- 
anstalten häufig zu finden ist. 


Bi Die Technik 

Eines haben all diese Lauf- 
werke gemeinsam, sie werden 
mit mehr oder weniger großen 
Cartridges gefüttert, auf denen 
Datenmengen von derzeit ca. 
44 MByte bis 1,3 GByte Platz 
finden. Die kleineren Cartrid- 
ges bewegen sich im disket- 
tenähnlichen Format von 3,5 
Zoll, die größeren Kandidaten 
im 5,25-Zoll-Format. Für den 
breiten Markt interessant, da 
preislich in erschwinglichen 
Regionen, sind momentan 
Laufwerke mit einer Kapazität 
von ca. 100 bis ca. 270 MByte. 

Technisch unterscheiden 
sich diese Laufwerke teilweise 
erheblich. Werden bei den 
Geräten von SyQuest Catrid- 


Wechselplatten im Preisvergleich 


3,5 Zoll 
5,25 Zoll 
3,5 Zoll 
3,5 Zoll 
3,5 Zoll 
5,25 Zoll 


1300 Mark 


platte) befindet, wie dies auch 
bei Festplatten der Fall ist, so 
findet sich in einem Bernoulli- 
Cartridge eine flexible Schei- 
be, wie Sie sie von Disketten 
her kennen. Genau genom- 
men sind es zwei direkt über- 
einander liegende Scheiben. 
Bei beiden Gerätearten wer- 
den die Daten mit Schreib-/Le- 
seköpfen verarbeitet, die ähn- 
lich denen einer herkömmli- 
chen Festplatte aufgebaut sind. 


I Omega-Laufwerke 

Im AMIGA-Magazin 7/95, 
auf Seite 108, haben wir Ihnen 
zwei Bernoulli-Laufwerke von 
IOmega vorgestellt. Beide 
Geräte verwenden Cartridges 
im 5,25-Zoll-Format. Das Lauf- 
werk ist dementsprechend groß 
und findet daher nicht immer 
Platz in einem Amiga. Beide 
Laufwerke bieten durchschnitt- 
liche Leistungswerte (maximal 


Kapazität 
270 MByte 
200 MByte 
135 MByte 
100 MByte 
230 MByte 
1,3 GByte 


110 Mark 


chermaßen als Zweitplatte so- 
wie auch als Backup-Medium. 
Cartridges sind zwar völlig pro- 
blemlos in der Handhabung 
und auch sehr robust, eignen 
sich aber wegen ihrer Größe 
nicht zum Transport größerer 
Datenmengen. Die Hemdta- 
sche reicht leider nicht. 

Neu von lOmega ist das ZIP- 
Laufwerk, das derzeit ein echter 
Verkaufsrenner werden könnte, 
wenn es erst lieferbar ist. Es 
kann mit 25- und 
100-MByte-Cart- 
ridges gefüttert 
werden, die man 
sehr leicht mit 
3,5-Zoll-Disketten 
verwechseln 


EZ 135: 

Der preiswerte 
Einstieg in die 
Wechselplatten- 
welt von SyQuest 


kann, leicht und klein, optimal 
für den portablen Einsatz. Das 
Laufwerk ist bisher nur als ex- 
terne Version erhältlich und 
kann am Amiga problemlos 
über einen SCSI-Host-Adapter 
betrieben werden. Die Version 
für die parallele Schnittstelle 
wird wohl bis auf weiteres PC- 
Besitzern vorbehalten bleiben. 
Die Geschwindigkeit des ZIP- 
Laufwerks ist mit maximal ca. 
1 MByte/sec ausreichend hoch, 
um das Zip-Laufwerk als Zweit- 
platte und Backup-Medium zu 
benutzen. Eigentlich ist das 
ZIP-Laufwerk das Allroundta- 
lent, (nicht ganz) quadratisch, 
praktisch, gut; für Backups und 
als kleine zweite Festplatte ge- 
eignet. 

In absehbarer Zeit wird das 
ZIP-Laufwerk einen großen 


Bi SyQuest 

Von SyQuest gibt es neben 
dem bereits erwähnten 44- 
MByte-Laufwerk noch eine 88- 
MByte-Version gleicher Bau- 
weise, sowie eine 105-, 270- 
und ganz neu eine 135-MByte- 
Variante. Die 44- und 88- 
MByte-Laufwerke sehen iden- 
tisch aus, beide sind 
für einen 5,25-Zoll-Einschub- 
schacht gedacht. Die Catridges 
für diese Laufwerke sind ähn- 
lich groß wie die der 
zwei Bernoulli-Laufwerke von 
IOmega. Da SyQuest-Laufwer- 
ke mit festen Platten arbeiten, 
sind sie allerdings ungleich 
schwerer und müssen zur Si- 
cherheit in einer Schutzhülle 
transportiert werden. Beide 
Laufwerke werden Sie heute 
nur noch gebraucht günstig er- 
stehen können. Zumindest das 
88-MByte-Laufwerk bietet adä- 
quate Geschwindigkeit und 
eignet sich daher gleicher- 
maßen zur Datensicherung wie 
auch als zweite Festplatte. 
Wenn Sie geduldig in unseren 
Anzeigen stöbern, können Sie 
eventuell noch ein Schnäpp- 
chen machen. Allerdings sind 
sie im Vergleich zu den Cartrid- 
ges neuerer SyQuest-Laufwerke 
und den Produkten der Konkur- 
renz dennoch sehr teuer. 

Die neue Generation der 
SyQuest-Laufwerke wurde mit 
der 105-MByte-Version einge- 
läutet und mit der 270-MByte- 
Version fortgesetzt. Diese Lauf- 
werke sind so groß wie ein 
880-KByte-Amiga-Disketten- 
laufwerk und passen daher z.B. 
prima in den zweiten Slot Ihres 
Amigas, sofern Sie keinen der 
kleinen Amigas haben. Die 
Cartridges sind entsprechend 
klein und handlich. Die 
Hemdtasche reicht aus, ob- 
wohl Sie besser die Schutzhül- 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


le verwenden sollten, denn 
auch in diesen Laufwerken hat 
SyQuest wieder feste Platten 
eingesetzt. Im Betrieb sind die- 
se Laufwerke deutlich leiser als 
ihre Vorgänger und bieten 
gleichzeitig höhere Geschwin- 
digkeiten (bis über 2 MByte/sec 
beim Lesen). Die Sicherheit 
wurde zudem verbessert, der 
Hebel zum Entnehmen der 
Cartridge wird erst dann freige- 
geben, wenn die Platte wirk- 
lich steht. Für Backups, als 
zweite Festplatte und als mobi- 
ler Datenträger eignen sich die- 
se Laufwerke gleichermaßen. 
Noch nicht lange auf dem 
Markt ist die 135-MByte-Vari- 
ante, aber bereits gute Refe- 
renz hat das »EZ 135«-Lauf- 
werk. In direkter Konkurrenz 
“ zum ZIP-Laufwerk von IOme- 
ga wurde dieses Laufwerk in 
ein externes Gehäuse verfrach- 
tet, was es dem 
ZIP-Laufwerk 
schon sehr ähn- 


MO la Sony: 
Mit 1,3 GByte ist 


lich sehen läßt. Erstmals ist Sy- 
Quest im Preis für die Cartrid- 
ges (von über 100 Mark auf 30 
Mark) auch deutlich nach un- 
ten gegangen. Das EZ-Lauf- 
werk legt sehr gute Daten an 
den Tag, was Sie auch unse- 
rem ausführlichen Testbericht 
im Amiga Magazin 11/95, Sei- 
te 60 entnehmen können. Mit 
der etwas höheren Kapazität 
und der deutlich höheren Ge- 
schwindigkeit gegenüber dem 
ZIP-Laufwerk von lOmega, ist 
es eine sehr starke Konkurrenz 
und eine gute Alternative. 
Kommt es Ihnen mehr auf Lei- 
stung an (Backup, zweite Fest- 
platte) als auf umproblemati- 
sche Handhabung der Cartrid- 
ges (transportabler Datenträ- 
ger), sollten Sie eher zum EZ- 
Laufwerk greifen. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Auch von SyQuest hört 
man, daß in absehbarer Zeit 
ein großer Bruder mit ca. 1,3 
GByte auf den Markt kommen 
soll. Hier gilt wie auch beim 
JAZ-Laufwerk, daß wir Ihnen 
leider noch keine genaueren 
Daten nennen können. 

Bisher unerwähnt blieb das 
5200S-Laufwerk. Dieses ist 
vom Äußeren identisch mit den 
44- und 88-MByte-Laufwerken, 
ein 5,25-Zoll-Bolide und kann 
Cartridges solcher Laufwerke 
auch verarbeiten. Gedacht ist 
es vornehmlich für Anwender, 
die bereits viele 44- oder 88- 
MByte-Cartridges in Gebrauch 
haben und die höhere Kapa- 
zität (200 MByte) nutzen wol- 
len, ohne auf Kompatibilität zu 
den älteren Brüdern zu verzich- 
ten. Für Amiga-Anwender ist 
dieses Laufwerk ansonsten nur 
wenig interessant. 


SyQuest hat übrigens an die 
AT-Bus-Besitzer gedacht und 
den 105-, 270- und 135- 
MByte-Laufwerken auch einen 
solchen Bus verpaßt. Mit den 
entsprechenden Treibern, et- 
wa »SpeedUp« von VOB und 
»IDE-Fix« sind diese Laufwer- 
ke problemlos am Amiga zu 
betreiben. 


EM MO-Laufwerke 
MO-Laufwerke (MO = ma- 
gneto-optisch) arbeiten vom 
Prinzip her ähnlich einem CD- 
ROM-Laufwerk, mit dem Un- 
terschied, daß auf MO-Lauf- 
werke auch Daten geschrieben 
werden können. Die Daten 
werden bei diesen Laufwerken 
nicht magnetisch, sondern op- 
tisch per Laser gelesen. Er- 
kannt wird hierbei die Bre- 


chung des Laser- 
strahls durch aus- 
gerichtete Partikel 
im MO-Material 
der Cartridge. 
Diese Partikel 
werden wie ge- 
sagt magnetisch 
ausgerichtet, was 
allerdings erst bei 
der Curie-Tempe- 
ratur des Daten- 
trägermaterials 
möglich ist. Das Material auf 
diese spezifische Temperatur 
zu erhitzen ist wiederum Auf- 
gabe des Lasers. Diese relativ 
komplizierte Technik sorgt 
dafür, daß MO-Laufwerke ei- 
nerseits eine gute Kühlung vor- 
aussetzen und andererseits kei- 
ne sehr hohen Geschwindig- 
keiten bieten. Besonders beim 
Schreiben gehen sie gegenüber 
dem EZ-Laufwerk in die Knie. 

Im Gegensatz zu den o.g. 
Laufwerken teilen sich bei 
MO-Laufwerken nicht nur 
zwei Anbieter den gesamten 
Markt. MO-Laufwerke werden 
von fast allen namhaften Her- 
stellern produziert wie z.B. 
Hewlett Packard, Sony oder 
Fujitsu. Die Kapazitäten bewe- 
gen sich zwischen 128 MByte 
und 1,3 GByte, wobei bei klei- 
neren Laufwerken 3,5-Zoll-Ca- 
tridges, bei 650 MByte- und 
1,3 GByte-Laufwerken 5,25- 
Zoll-Cartridges verwendet wer- 
den. Verbreitet und amigaer- 
probt sind z.B. die 230-MByte- 
Laufwerke von Fujitsu. Bei den 
großen MO-Laufwerken kön- 
nen Sie sich wieder an die 
64er-Sitte gewöhnen, den Da- 
tenträger von beiden Seiten zu 
beschreiben, indem Sie die 
Cartridge wenden. 

Besonders interessant sind 
MO-Laufwerke wegen dem 
absolut berührungslosen Be- 
trieb und der damit unver- 
gleichlich hohen Datensicher- 
heit bzw. geringen Chance, im 
Betrieb irgendetwas an der 
Cartridge oder dem Laufwerk 
zu zerstören. Daher sind sie 
auch optimal für den mobilen 


Bernoullis: Das Diskettenprinzip auf Lei- 
stung gebracht — mit 230 MByte 


Einsatz gerüstet. Hinzu kommt, 
daß Sie Daten auf diesen Spei- 
chermedien nicht wie bei Dis- 
ketten oder Medien von den 
bereits genannten Wechsel- 
platten-Laufwerken durch ma- 
gnetische Einwirkung verlieren 
können. Bis die Erdwärme so 
gestiegen ist, daß dies möglich 
wird, werden noch einige Mil- 
lionen Jahre vergehen. Die 
Preise der Cartridges sind ver- 
gleichsweise niedrig. Wer auf 
sehr hohe Kapazitäten ange- 
wiesen ist, sollte vor dem Kauf 
auf jeden Fall eine Rentabi- 
litätsrechnung aufstellen. 
Weniger gut sind im Ver- 
gleich die Eigenschaften von 
MO-Laufwerken als Backup- 
Medium oder zweite Festplat- 
te gegenüber der schnelleren 
nicht MO-Konkurrenz. Gerade 
beim Schreiben nämlich sackt 
die Geschwindigkeit arg in die 
Knie. Sind Sie durch schnelle 
Festplatten verwöhnt, kann ein 
MO-Laufwerk schon mal an 
den Nerven zerren. 
Fazit: Wenn Sie sich für ein 
Wechselplatten-Laufwerk ent- 
schieden haben, stecken da- 
hinter sicher Überlegungen 
wie die flexible Erweiterung 
Ihrer derzeitigen Festplatten- 
kapazität und eventuell das 
Vorhaben, das Laufwerk zur 
Datensicherung einzusetzen. 
Je nach dem, wo Ihre Prioritä- 
ten sitzen, sollten Sie sich für 
ein MO- oder einem anderen 
Laufwerk entscheiden. Auf der 
einen Seite steht vor allem Ge- 
schwindigkeit, auf der ande- 
ren Sicherheit und hohe Kapa- 
zität zu günstigen Preisen. abc 


131 


TEE, 


ERATATEMTN, 


Ve aeerern ri er Herd 217, rer SAY Er Ak ln A FR r 
7; 


Der M-TEC MasterCard ai > ref r SE We 
Fast - SCSI II Controller Er Bi. il E 7 :® 
mit internem SCSI all. SEE ai 2) || IR Verl 
Anschluss für 2,5 Zoll a Fin IE Dr lei ER: rg ‚ren 
Festplatten und Eu REN 3 mn R | 
externen 25 poligen Era KittENE 


war ar er Ma sc S ; | | ER ||| ı. 18 


Turboboard aufgesteckt 


Ein realer Daten- Masterca de | 


übertragungswert von EZ Zr 


3,5 MB pro Sekunde BYE ETTITTIITERTTHHHER 
wurden in Verbindung N] | " AR B nr 
mit einer Seagate 1 08 rer EIER ei is 7 2 
ST 32550 N gemessen. £ H PAHU DEREN: ] >: 2 Ka x 
Es sind bis zu6 MB Pe aa] 1.02 17," 4 A FINE FEN: I} 
pro Sekunde , 2 
» 2 n fi as Turboboard T 1230 
EIN; eilt a4 3 % ist in 3 Varianten erhältlich. 
" Alle beinhalten folgend 
Eine Festplatte ist im j FONNECT F Sp ee 5 
Lieferumfang nicht A 
Synchroner Takt 
ORION RIREN: I f ua j, I Optional PLCC/ PGA FPU 
5; x pr , ‚bis 50 Mhz. 
L 1#£ 3 ä 1 b Bestückbar mit bis zu 
Ief re ol} B IP NG 7% a 8 MB FastRam (PSJ/2) 
men nn Riritlet: li 1 99 Batteriegepufferte 
En e De Echtzeituhr 


Option für den M-Tec SCSI 
MasterCard Controller. 


Management Unit (MMU) 


CR EEE E a nur 
Be Tu 299.- DM 
a Turboboard # # 3: MMU + 42 Mhz Taktung 


ze T 1230728 DE ©" so0.-om 
HN SEAL NE 


Coprozessoren: 
MC 68882 PGA/PLCC von 25 bis 50 Mhz 


Ram Module: 
PS/2 70nS und GVP 60 und 70 nS 
SCSI Towergehäuse: 
2,5 und 3,5 Zoll mit Netzteil und Lüfter 


Preise auf Anfrage 


Hinweise: Zum Betrieb des MasterCard Controller ist ein Turboboard der Serie T1230 nötig ! 
Durch das synchrone Design der Serie T1230 ist der Betrieb mit einem Genlock nicht möglich 


xx 


(ft 7 dar 22:24 


irhehrn AIZZIT IE IE IST DSH FRE 


137 
Fi u #1: Grundgerät T1230 mit 
2 644 28 Mhz nur 
Fe er .- DM 
Bi FR # 2: Turboboard mit Memory 


u 


\ 


; 
5 


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einen internen und 

RR einen externen AT-Bus— 
Controller im 
Programm.Der interne 


Bil}: 7 AT-Bus Controller wird > - 


‚eintach unter die CPU = HARDWARE DESIGN 


gesteckt und läßt De 


 nazurae , Horsterstr. 297 _ Telefon: 02041 / 4656 
ES] A500 Turnokarte von N} 46238 Bottrop Telefax: 02041 / 4660 
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1 =} Controller bietet die al 
#/% Möglichkeit mit PS/2 3 


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R: Für den Amiga 500(+) i 
== hat die Firma M-Tec my Te 


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f$ zu erweitern. Zudem Ss)? IK S W BER SEREREREN SERRRRRRT 
{ | ist ein Sockel für ein "2 Ih \: HR ai: 2 ERLRLTER NS I) N Ü 


externes KickRom mit "3 


Externer 


rennen ssaisnnssiecder 


Umschalter 
vorhanden. BA N 
F Interner AT-Bus ” AT- B u S f 
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49.-! 
A Externer AT-Bus 
mit KickRom - “ 
# umschaltung 
Controller nur 1 09 es 
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A 312 m 
BG 1 bi SUN iR ; 
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MASSENSPEICHER 


I Streamer 


Bandwürmer 


Zur Datensicherung seit je- 
her ungeschlagen, gibt es 
Streamer in den verschie- 
densten Varianten. Welche 
wofür geeignet sind, lesen 


Rechner auszuschalten. Auch 
ist die Geschwindigkeit von 
Streamern gegenüber Wech- 
selplatten-Laufwerken norma- 


Sie in unserem Überblick. 


M von Candid Böschen 


inst unbezahlbar teuer, ha- 

ben sie sich mittlerweile 
fast schon zu Massenartikeln 
entwickelt. Streamer finden 
Sie heute in den verschieden- 
sten Größenordnungen, auch 
existieren mittlerweile einige 
verschiedene Systeme, die 
sich einerseits durch den Preis 
und andererseits maßgeblich 
durch ihre Kapazität und Lei- 
stung unterscheiden. 


M Streamer 

Normale Streamer gibt es in 
Kapazitäten von ca. 250 
MByte bis zu mehreren GByte. 
Sie werden mit meist recht 
großen Cartridges gefüttert, 
die deutliche Laufgeräusche 
mit sich bringen. Bekannte 
Hersteller sind z.B. WangTek, 
Tandberg und Calipper. Ihr 
großer Nachteil besteht in der 
unter Umständen recht langen 
Zugriffszeit. Wenn Sie z.B. nur 
eine Datei eines Backups 
zurückspielen wollen, die sich 
nicht am Anfang des Bandes 
befindet, muß das Band se- 
quentiell bis zu der relevanten 
Datei durchsucht werden. In 
Extremfällen können Sie so- 
lange auf das Zurückspielen 
einer Datei warten, wie das 
Anfertigen des gesamten 
Backups gedauert hat. Dies 
wird genau dann der Fall sein, 
wenn Sie die letzte Datei ei- 
nes Backups zurückspielen 
wollen. Diese Streamer eignen 
sich daher vorzugsweise zum 
Anfertigen von Komplettsiche- 
rungen und zur Archivierung. 


BE DAT-Streamer 
DAT-Streamer bilden das 
obere Ende der Preisskala der 
Bandlaufwerke. Sie funktionie- 
ren ähnlich einem Videore- 


134 


korder. Ein schnell rotierender 
Kopf zeichnet die Daten quer 
auf das Magnetband auf. Sie 
bieten meist höhere Ge- 


schwindigkeit und höhere Ka- 
pazitäten als herkömmliche 
Streamer und arbeiten mit we- 
sentlich kleineren Bändern. 
Ein DAT-Streamer hat heute 
normalerweise wenigstens 2 
GByte Kapazität, die gehobe- 


Preiswert: Der Conner-Strea- 
mer ermöglicht den Einstieg 
in die GByte-Datensicherheit 
ab 700 Mark 


nere Klasse schafft mit Hard- 
ware-Komprimierung sogar 16 
GByte auf ein Band. Bekannte 
Hersteller sind u.a. Sony, 
Hewlett Packard und Wang- 
DAT. Ihr großer Vorteil ist, 
daß bestimmte Bandstellen 
direkt angefahren werden kön- 
nen. Das Auffinden einer ganz 
bestimmten Datei auf einem 
DAT-Streamer dauert daher 
normalerweise immer deutlich 
unter einer Minute. Ein weite- 
rer Vorteil der beiden letztge- 
nannten Streamer-Typen ist, 
daß sie in SCSI-Versionen lie- 
ferbar sind. Hierfür findet sich 
immer das passende Backup- 
Programm, da es sich bei SCSI 
um einen zertifizierten Stan- 
dard handelt. Probleme, die 
auftauchen, betreffen daher 


meistens die Hardware und 
sind in aller Regel lösbar. 

Der Nachteil von Strea- 
mern: Sie sind normalerweise 
nur als reines Backup-Medium 
tauglich. Es gibt zwar auch ei- 
ne Software-Lösung, um sie 
wie eine Festplatte anzuspre- 
chen, dies dürfte aber höch- 
stens für Mailboxbetreiber 
zum Onlinehalten eines sehr 


71 Weitere Streamer 


Video-Streamer: Daten 
werden über ein Modul auf 
ein Videoband gespeichert. 
Floppy-Streamer: Billige 
Variante aus dem PC-Be- 
reich, die sich am Amiga- 
Markt nie durchgesetzt hat. 


großen Datenbestands von In- 
teresse sein. Die Verzugszei- 
ten, die auftreten, sind für den 
Hausgebrauch doch meist zu 
hoch. Ihr großes Plus ist, daß 
Sie auf einem DAT-Streamer 
wie z.B. dem Sony SDT-5000 
bei eingeschalteter Hardware- 
Komprimierung bis zu 16 
GByte an Daten unterbringen 
können. Das sollte in den mei- 
sten Fällen ausreichen, um 
beim Backup keine Cartridge 
wechseln zu müssen. Sie star- 
ten das Backup und kommen 
später irgendwann vorbei, 
nachdem das Verifizieren ab- 
geschlossen is, um Ihren 


lerweise höher, mit oben ge- 
nanntem Gerät z.B. erreichten 
wir an einem mit GForce40 
bestückten Amiga 2000 mit 
GVP Series Il Host-Adapter 
(GURU-ROM 6.3) und einer 
Quantum LPS5255 eine 
durchschnittliche Geschwin- 
digkeit von 15 bis 20 
MByte/min mit ° Diavolo- 
Backup. Der Streamer ist mei- 
stens nicht die Bremse, son- 
dern die Festplatte oder der 
Host-Adapter bzw. der zu- 
gehörige Gerätetreiber. Nur 
bei kontinuierlichem Daten- 
fluß kann der Streamer seine 
optimale Leistung bringen. 


M Fazit 

Sind Sie bereit, ca. 2000 
Mark auszugeben, können Sie 
sich ein Gerät aus der oberen 
(DAT-)Klasse aussuchen. Nur 
damit erreichen Sie kompro- 
mißlose Leistung. Spielt die 
Geschwindigkeit eine nicht so 
große Rolle und bewegen sich 
die Datenmengen, die Sie si- 
chern wollen, nicht jenseits 
mehrerer GByte, werden Sie 
sicher auch mit einem günsti- 
geren DAT-Streamer zwischen 
1000 und 1500 Mark zurecht- 
kommen. Hier müssen Sie 
meistens erst auf Kapazität 
achten und in zweiter Linie 
bei der Geschwindigkeit Ab- 
striche machen. Ältere nicht 
DAT-Streamer liegen von der 
Geschwindigkeit her nicht we- 
sentlich niedriger als günstige 
DAT-Streamer, verwenden 
aber wesentlich größere Car- 
tridges und greifen deutlich 
langsamer auf einzelne Datei- 
en eines Backups zu. 

Floppy- und Video-Streamer 
können wir Ihnen eigentlich 
nur dann empfehlen, wenn 
Geschwindigkeit und Komfort 
eine unwesentliche Rolle spie- 
len. Wenigstens sparen Sie 
sich das lästige Wechseln von 
Disketten. abc 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


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MASSENSPEICHER 


Bisher waren bei der CD 
Kapazitäten von 600 bis 700 
MByte Standard. Die neue 
CD-Generation verspricht 
Kapazitäten von 7,4 GByte 
auf zwei Schichten. Wie das 


EM CD-ROM: Dual-Layer-Technologie 


Speicherexplosion 


geht, erfahren Sie hier. 


I von Achim Berndt Christian Karpf 


Tz Einigung ist noch nicht 
ganz klar, ob es nun ein 
oder jeweils zwei Speicher- 
schichten pro Seite geben wird, 
doch die Firmen Toshiba, Time 
Warner, Sony und Philips wer- 
den sich sicher noch über die 
Details verständigen. Deshalb 
stellen wir im nachfolgenden 
Artikel die Technik der Zwei- 
Schicht-Speicherung (Dual-Lay- 
er) für CDs so vor, wie sie 3M 
ursprünglich entwickelt hat. 


M Zur Geschichte der CD 

1982 wurde die Compact 
Disc (CD) als Wiedergabeme- 
dium für Audiodaten, also Mu- 
sik, Sprache und Töne, im 
Markt eingeführt. 1986 erwei- 
tete sich das Anwen- 
dungspektrum in Richtung Da- 
tenverarbeitung. Die CD-ROM 
(Compact Disc Read Only Me- 
mory), ebenfalls ein reines 
Wiedergabemedium, stellte ei- 
ne Speicherkapazität von 650 
bis 680 MByte auf einer Schei- 
be mit nur 120 mm Durch- 
messer zur Verfügung. Für das 
Jahr 1986 eine enorme Menge, 
betrug doch die durchschnittli- 
che Speicherkapazität einer 
PC-Festplatte zu dieser Zeit et- 
wa 20 bis 60 MByte. Vor al- 
lem die einfache und kosten- 
günstige Herstellung verhalf 
diesem Medium zu schneller 
Verbreitung. Ende 1994 waren 
etwa 25 Millionen CD-ROM- 
Laufwerke installiert. 

Nun sind 680 MByte nach 
wie vor ein beachtliches Spei- 
chervolumen (etwa 240000 
DIN-A4-Blätter, oder mehr als 
470 3,5-Zoll-Disketten, Typ 
HD), doch die Gewichte ha- 
ben sich verschoben. Beinahe 
die Hälfte aller heute verkauf- 


136 


ten Rechner besitzt eine Fest- 
platte, deren Kapazität bei 
600 MByte oder deutlich dar- 
über liegt. 

Und tatsächlich, diese Ka- 
pazität wird benötigt. Belegten 
die ersten Betriebssysteme für 
den PC noch einen Speicher- 
platz von 1 bis 2 oder 3 
MByte, sind es heute bis zu 


Standard CD-ROM 
(680 MB) 


N 


100 MByte. Für den Amiga 
gilt dies zwar nicht in glei- 
chem Maß, aber vor allem die 
komplexen grafischen Infor- 
mationen, die sich als wahre 
Speicherfresser erweisen, 
benötigen auch auf dem Ami- 
ga entsprechenden Festplat- 
tenspeicher. Ein einziges voll- 
farbiges Bild kann einige we- 
nige, aber auch einige Dut- 
zend MByte belegen. Bewegte 
Bilder, etwa die eines Video- 
films, entwickeln noch größe- 
ren Appetit auf Speicherplatz. 
Auch wenn niemand zweifels- 
frei weiß, was »Multimedia« 
exakt bedeutet, so sind sich 
doch alle Parteien im klaren, 
daß die Bildverarbeitung eines 
ihrer wesentlichen Kennzei- 
chen ist. Egal wie die »multi- 
mediale Zukunft« im Detail 
aussieht, sie verlangt nach 
Speicher und immer mehr 
Speicher. Ein Speicherprodukt 
wie die Dual-Layer-CD, das 
mit 7,4 GigaByte (etwa 2,6 


Zwei Schichten: Die Dicke der CD hat sich trotz einer zweiten 
eingefügten Schicht nicht erhöht 


Millionen DIN-A4-Blätter) ei- 
ne Lösung für dieses Problem 
verspricht, steht naturgemäß 
schnell im Blickpunkt. 


Ei Der große Unterschied 

Es sind nur einige wenige 
Komponenten, die den Schlüs- 
sel zur Erhöhung der Speicher- 
kapazität liefern: 


Dual-Layer Disc 
(7,4 GB) 


Quelle: 3M 


Herstellung: Der Aufbau der Zwei-Lagen-CD ist durch die zwei 


Schichten etwas aufwendiger 


> Kleinere, enger beieinander- 
liegende Pits (die Vertiefungen 
in der Platte, die die Informa- 
tionen speichern und damit 
die kleinste Informationsein- 
heit sind), 

> wesentlich höhere Spur- 
dichte (mehr Datenspuren auf 
der Platte), 

> rotes Laserlicht für die Le- 
seeinheit im Laufwerk, das 


durch seine kürzere Wellen- 
länge diese dichtgepackten 
Daten lesen kann, 

» ein besseres Fehler-Korrek- 
tursystem, das weniger 
Schreib-/Lesefehler zuläßt und 
damit Platz spart 

>» und schließlich zwei Spei- 
cherschichten, die’ die Kapa- 
zität verdoppeln. 

Die Abmessungen der Dual- 
Layer-Disk entsprechen der ei- 
ner normalen CD-ROM. 

Ihr Durchmesser beträgt 
120, die Dicke etwa 1,2 mm. 
Der wesentliche Unterschied 
ist die zweite Speicherschicht 
(s. »Zwei Schichten«). Sie wird 
aus einem Photopolymer her- 
gestellt, das bei Bestrahlung 
mit UV-Licht aushärtet und 
liegt über der Speicherschicht, 
die auch ganz normale CD- 
ROM-Produkte haben. Das 
Know-How besteht nun darin, 


Quelle: 3M 


beide Schichten voneinander 
zu trennen. Das Licht muß die 
erste Speicherschicht problem- 
los passieren können, damit 
man die Informationen auf der 
zweiten, darunterliegenden 
Schicht lesen kann. Gleichzei- 
tig muß es beim Lesen der er- 
sten Schicht reflektiert werden, 
damit das Laufwerk die Infor- 
mationen auch erkennen 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


kann. Dafür wurde eine halb- 
reflektierende Trennschicht 
entwickelt. Sie läßt Licht pas- 
sieren, wirft es aber auch 
zurück, wenn es erforderlich 
ist. Diese Technologie hat Ein- 
gang in die MMCD-Spezifikati- 
on (MultiMedia-CD) von 
Philips und Sony gefunden. 


IB Wie funktioniert Dual-Layer? 

Die neuen Laufwerke nach 
MMCD sollen mit einem va- 
riablen fokussierbaren Laser 
arbeiten. Er kann seine Brenn- 
weite variieren, so daß er so- 
wohl die erste als auch die 
zweite Speicherschicht abta- 
sten kann (s. »Zugriff«). Der 
Begriff Variation ist dabei fast 
schon zu grob, denn die 
Brennweiten-Veränderung be- 
trägt im Falle des Wechsels 
von einer Speicherschicht zur 
nächsten lediglich 40/1000 
mm (40 um). Das Reflexions- 
vermögen der halbdurchlässi- 
gen Trennschicht beträgt etwa 
20 bis 40 Prozent, das heißt, 
es werden nur ein bis zwei 
Fünftel des _auftreffenden 
Lichts zurückgeworfen. 

Die entsprechenden Lauf- 
werke für dieses neue Spei- 
cherverfahren werden das 
Springen des Lasers von einer 
Speicherebene auf die andere 
so schnell erledigen, daß für 
den Betrachter z.B. eines 
Films keine Unterbrechung er- 
kennbar wird. Bei anderen 
Anwendungen, etwa bei der 
Wiedergabe von Software-Da- 
ten oder Datenbankinforma- 
tionen, werden kleine Marker 
dafür sorgen, daß der Laser an 
der richtigen Stelle die Spei- 
cherebene wechselt. 


M Steht der Aufwand dafür? 
Ein gutes Stück Aufmerksam- 
keit bei der Entwicklung der 
neuen CD verlangte ihre öko- 
nomische Herstellung. Natür- 
lich würde man auch neue An- 
lagen und Produktionstechni- 
ken einsetzen müssen, aber 
Ziel war es, die Herstellungsko- 
sten so niedrig wie möglich zu 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


1 


Produktionskosten: Die Herstellung der neuen Multimedia-CDs 
kostet nur 55 Prozent mehr als die der normalen CDs Quelle: 3M 


halten. Den besten Überblick 
erhält man, wenn man sich die 
einzelnen Schritte zur Herstel- 
lung ansieht (s. »Herstellung.). 
Schritt 1: Anders als bei der 
herkömmlichen CD muß man 
bei der neuen Platte zwei un- 
terschiedliche Master anferti- 
gen. Das Master ist die Ur- 
form, die alle nötigen Informa- 
tionen/Daten enthält. Es dient 
als Vorlage für den Bau von 
Formen, mit denen man die 
CDs später preßt. Für die Her- 


ge Disks als auch für zweilagi- 
ge Dual-Layer-CDs können 
Spritzgußverfahren eingesetzt 
werden, die den Plattenkunst- 
stoff in die Form pressen. 
Schritt 3: Will man eine 
Dual-Layer-Disk herstellen, 
muß man in zusätzlichen Pro- 
duktionsschritten den Halbre- 
flektor aufbringen und die 
zweite Speicherschicht darü- 
berlegen. Anschließend läuft 
die Verarbeitung traditonell 
weiter. Durch bloßes Einfügen 


Zugriff: Der Laser ändert die Brennweite beim Zugriff auf die 


Schichten nur um 40/1000 mm 


stellung eines Masters lassen 
sich die gleichen Blaulaser 
einsetzen, die auch für die 
Masterherstellung »normaler« 
CDs geeignet sind. 

Schritt 2: Um hohe Aufla- 
gen kostengünstig herstellen 
zu können, verwendet man 
aus der traditionellen Kunst- 
stoffverarbeitung bekannte 
Verfahren. Sowohl für einlagi- 


Quelle: 3M 


eines Herstellungsschritts ist es 
leichter möglich, beide Diskfor- 
men quasi parallel zu fertigen. 


EB Was kostet das? 

Interessant dabei ist, daß in 
einem Kostenvergleich ge- 
genüber der normalen CD, die 


Produktionskosten lediglich 
55 Prozent höher liegen (s. 
»Produktionskosten«). 


EM Geschwindigkeit und blaue 

Laser 

Der Laser darf nicht viel Zeit 
benötigen, um zwischen den 
beiden Speicherschichten hin- 
und herzuspringen. Deshalb 
wird das Umschalten nur etwa 
5 Millisekunden dauern. Dazu 
kommt eine besondere Auf- 
zeichnungstechnik. So wird in 
der ersten Speicherschicht die 
Information von außen nach 
innen aufgebracht und.bei der 
zweiten Speicherschicht um- 
gekehrt vom inneren zum 
äußeren Rand. Ist ein Wechsel 
der Speicherschicht nötig, so 
ist dadurch sichergestellt, daß 
die zusammengehörenden Da- 
ten in den beiden Schichten 
sehr dicht beieinander liegen. 

Ein im Zusammenhang mit 
der Erhöhung von Speicherka- 
pazitäten immer wieder be- 
nutztes Stichwort ist der soge- 
nannte Blau-Grün-Laser. Der 
erste Halbleiterlaser dieser Art 
wurde von 3M entwickelt. Er 
hat eine kürzere Wellenlänge 
als die normalen roten oder 
infraroten Laser. Dadurch laßt 
sich Information dichter 
sammenpacken«. 


ZU- 


I Wann gibt's die neue CD? 
Im Moment laufen die Ge- 
spräche unter den Herstellem 
der Laufwerke. Die Einigung 
auf einen verbindlichen Stan- 
dard wird in Kürze erwartet 
Die Markteinführung ist eng 
an diese Gespräche gekoppelt 
da die Einführung der CD oh- 
ne die entsprechenden Lauf- 
werke keinerlei Sinn macht. 
3M selbst hat damit begon- 
nen, Single-Layer-Disks zu fer- 
tigen, die schon dem High- 
Density-Standard der MMCD- 
Spezifikation entsprechen. Im 
Moment laufen auch die er- 
sten Muster der Dual-Layer- 
Disk vom Band. Im Frühjahr 
1996 sollen die ersten CD- 
Preßwerke mit den neuen Fer- 
tigungsmaschinen ausgerüstet 
werden. Die Einführung in 
den Markt erfolgt in der zwei- 
ten Hälfte 1996. u 


137 


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Graphic CD 29,-| Weird Science Gold 55,- 
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Schüler aller Jahrgangs- 
stufen hatten die Chance, 
beim Wettbewerb »Creativ 
’'95« den Profis der Werbe- 
branche zu zeigen, wie sie 
sich Werbung für den Com- 
puter vorstellen. Die Ein- 
sendungen der Sieger wur- 
den als offizielle Werbung 
für die neuartige Messe 
»bits & fun ’95« in Mün- 
chen eingesetzt. 


Wer bastelt den abgefah- 
rensten Trailer, wer die pfiffig- 
ste Headline, den peppigsten 
Rundfunkspot? Werbung mit 
und für den Computer hieß 
die Aufgabe, der sich Schüler 
unter dem Motto »Erlebnis 
Computer« stellten. In den Ka- 
tegorien Anzeigen, Hörfunk- 
spot, Videoclip oder Compu- 


| bits & fun 
Ende November veranstaltete die 
Münchner Messegesellschaft die er- 
ste Informations- und Verkaufsmes- 
se bits & fun '95 im M.O.C. Hier 
konnten sich die rund 32 000 Besu- 
cher nicht nur über die neuesten 
Entwicklungen auf dem Computer- 

| markt informieren, sondern auch 

| gleich das eine oder andere 

| Schnäppchen erjagen. Denn einen 
Monat vor Weihnachten boten die 

| etwa 180 Aussteller ihre Waren 
den Besuchern zu besonders attrak- 

| tiven Messepreisen an. So ließen 
sich bei guter Kenntnis der Markt- 


preise und etwas Verhandlungsge- 
schick einige hundert Mark sparen. 


Für fun sorgte eine ganze Halle vol- 
ler Sport und Entertainment, Kom- 
munikation und Multimedia. Gebo- 
ten waren an sportlichen Betätigun- 
| gen unter anderem Inline Skating, 

Freeclimbing, Dry-Surfen oder Air- 
boarding. Online-Cafes, Spiele- 
Olympiaden, eine Show-Bühne mit 


Ei Wettbewerb »Creativ '95« 


AMIGA-Magazin sponsort 
Schülerwettbewerb 


Sieger und Veranstalter des »Creativ ’95-Wettbewerbs« bei der 
Preisübergabe anläßlich der Systems 95 in München 


ter-Animation war Fantasie ge- 
fordert. Im Vorfeld der Infor- 
mations- und Verkaufsshow 
bits & fun '95 rief die Messe 
München GmbH, unterstützt 


= zumsomm von vINoNAmEDIN 


Petro Tyschtschenko, Ge- 
schäftsführer von AMIGA 
Technologies, überreicht 
Oberstudienrat Bauer von 
der Städtischen Wirtschafts- 
schule Ansbach einen der 
ersten in’ Deutschland er- 
hältlichen Amiga 4000 To- 
wer als Hauptpreis des 
Creativ-'95-Wettbewerbs. 


| Nina Ruge als Moderatorin, Testcenter für Computer und Menschen 
bildeten ein buntes Rahmenprogramm für jung und alt. 


AMIGA Technologies war mit zahlreichen Exponaten auf dem Stand 
von MagnaMedia vertreten. Kaufen konnte man sich die Amigas auf 
dem Stand von Electronic Design oder Gabriele Lechner. 


140 


durch das Bayerische Kultus- 
ministerium und das AMIGA- 
Magazin zum Schülerwettbe- 
werb Creativ ’95 auf. 

Zahlreiche Einsendungen 
machten es der Jury, beste- 
hend aus Vertretern der bits & 
fun, des Ministeriums, den 
Sponsoren, der Lehrerschaft 
und Schüler nicht leicht, die 
Sieger in den vier Kategorien 
zu ermitteln. 

Zur Quantität und Qualität 
der eingesandten Arbeiten 
äußert sich der Verlagsdirektor 
Wolfram Höfler (u.a. AMIGA- 
Magazin), erfreut: »Ich war 
überrascht über die hohe Re- 
sonanz aus den Schulen und 
beeindruckt von der Qualität 
der Beiträge und dem irrsinni- 
gen Aufwand, den die Schüler 
betrieben haben.« 

In der Kategorie Anzeige/ 
Plakat gewann der sieben- 
jährige Daniel Wildt von der 
Grundschule Quint in Trier 
den ersten Preis. Den besten 
Hörfunkspot mit dem Titel 
»Die Hypnose« dachte sich 
die Vierergruppe um Michael 
Hessenauer von der Städti- 
schen Wirtschaftsschule Ans- 
bach aus. Der »Trip to Fanta- 
sie« von der Arbeitsgemein- 
schaft »Computer & Video« 
vom Luitpold-Gymnasium in 
München brachte den Sieger- 
platz ein. 


In der Kategorie Computera- 
nimation wird die Homage 
»Der Computer von seiner 
menschlichen Seite«e des 
17jährigen Christian Hörauf 
vom Adam-Kraft-Gymnasium 
in Schwabach mit dem ersten 
Preis ausgezeichnet. 

Die Einsendungen wurden 
im November als offizielle 
Werbung für die bits & fun auf 
Großplakaten, in dreiseitigen 
Anzeigenstrecken namhafter 
Computerzeitschriften (siehe 
AMIGA-Magazin 12/95) und 
als Kinowerbung eingesetzt. 
Eine echte Chance für junge 
Nachwuchstalente der Werbe- 
branche. 

Die Schule mit den meisten 
Beteiligungen, die Städtische 
Wirtschaftsschule Ansbach, 
die auch Preise in den Einzel- 
wettbewerben erringen konn- 
te, erhält einen brandneuen 
Amiga 4000 Tower im Wert 
von 4800 Mark, gestiftet von 
AMIGA Technologies. 

Für alle, die es absolut nicht 
erwarten können: Die bits & 
fun '96 kommt sicher. Und im 
Vorfeld wird es wieder einen 
Wettbewerb geben. Lassen Sie 
sich einen Teilnehmerplatz re- 
servieren. Bereits im Lauf der 
nächsten Wochen werden die 
Teilnahmebedingungen und 
das neue Motto festgelegt. 

Wer sich jetzt schon vor- 
merken läßt, bekommt 
schnellstmöglich alle Unterla- 
gen zugeschickt -— und kann 
früher anfangen. Wo Sie sich 
bewerben können? 

Beim: Creativ '96-Wettbe- 
werbsbüro der Messe Mün- 
chen GmbH 

Lothstraße 5 

80335 München 

Telefon: 089/12 15 69-26 

Fax: 089/12 15 69-99 

Albert Absmeier/pw 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


Daß der Amiga im 
Bereich Video fanta- 
stische Leistungen 
bringt, ist man ja fast 
schon gewöhnt. Daß er 
aber auch Fernsehsen- 
dungen komplett pro- 
duziert, beweist der 
»Offene Kanal Kiel«. 


Erstaunlich, was schon auf 
dem kleinen Amiga 500 mit 
Scala so möglich ist«, sagt Jan 
Boye. Er ist eigentlich »nur« 
Nutzer des »Offenen Kanals« 
in Kiel, trotzdem ist hauptsäch- 
lich er es, der sich um Hard- 
und Software kümmert. 

»Nutzer« werden beim Of- 
fenen Kanal (OK) diejenigen 
genannt, die die technischen 
Einrichtungen des OK nutzen. 
Der OK-Kiel ist nämlich ein 
Fernsehstudio, das öffentlich 
zugänglich ist. Je- 
dermann kann 
dort eigene Fern- 
sehsendungen 
produzieren und 
über das Kieler 
Kabelnetz in ca. 
100000 ange- 
schlossene Haus- 
halte senden. Die 


komplette Pro- ‚6 
duktion der Sen- Amiga-Spezialität: Videoschnitt 
dungen findet da-_ made by Amiga mit Scala 
bei  ausschließ- 
lich auf Amiga- Zwei Tastaturen: Der Amiga I, 
Computern statt. 2000 produziert das Logo ! 
»Wir haben 
hier verschiedene Amigas, wahltasten-Telefon konnte der 


vom 500er bis zum 4000er«, 
erklärt Jan. »Dem Nutzer ste- 
hen für seine Arbeit zwei Ami- 
ga 500 und ein 2000er zur 
Verfügung. Die 500er sollen 
bald durch den Amiga 1200 
ersetzt werden. In der Sender- 
abwicklung stehen dann 
nochmal ein A 4000/040 so- 
wie ein weiterer 2000er. Auf 
allen Maschinen läuft Scala 
MM300. Mit der 400er-Versi- 
on gab's Probleme.« 

Der OK-Kiel realisierte mit 
diesen Konfigurationen seit sei- 
ner Gründung im Dezember 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


I 
! 


EM Fernsehproduktion 


Amigas im 


»Offenen Kanal Kiel« 


1992 schon verschiedene ehr- 
geizige Projekte. Anfang '94 
machte sich Jan selbst daran, 
ein zukunftsweisendes Unter- 
nehmen in die Wege zu leiten. 
In den programmfreien Zeiten 
strahlte er als Pilotprojekt ein 
interaktives Programm aus. Zu- 
schauer des OK konnten sich 
per Telefon in das Programm 
einwählen und per Tonwahl- 
Tasten »live« Musik machen, 
indem sie verschiedene digita- 
lisierte Instrumente spielten. 
»Trotzdem war das im Grun- 
de nur ein Test«, sagt Jan heu- 
te. Im Herbst 1994 folgte dann 
zur ComBit-Messe in Kiel ein 
erweiterter Ansatz: Per Ton- 


Zu. 


m w 
— I 


Anrufer nun zusätzlich ein 
komplettes Infosystem bedie- 
nen. Dabei konnten Sendeplä- 
ne, Senderinfos, 3-D-Bilder etc. 
auf Wunsch abgerufen werden. 
Am begehrtesten war das 
ebenfalls erreichbare interakti- 
ve Kommunikationssystem 
»Tele-Treff«.. Hier konnten 
zwei Leute anrufen und muß- 
ten verschiedene Fragen per 
Menüsteuerung via Telefon 
beantworten. Dabei konnten 
sie sehen, ob sie zueinander 
paßten. Jan erinnert sich: »Der 
Tele-Treff war ein großer Er- 


folg! Die Leitungen waren 
praktisch immer besetzt«. 

Alle diese Projekte sind mit 
Hilfe von Scala realisiert wor- 
den, unterstützt von anderen 
Programmen wie ADPro, Cla- 
riSSA oder Adorage, die aber 
durchaus fast zur Grundaus- 
stattung gehören. 

Der OK-Kiel wird gut fre- 
quentiert. Schnittplätze sind oft 
auf Wochen ausgebucht. Be- 
schäftigt beim OK sind zur Zeit 
acht feste Mitarbeiter, darunter 
vier Medienassistenten. 

Nach dieser Einführung in 
die Arbeit des OK führt uns Jan 
durch die Räume des Senders. 
Hinter Türen mit Glasfenstern 
sind Leute an zwei Schnittplät- 
zen mit ihrer Produktion be- 
schäftigt. Die Schnittplätze sind 
mit Amiga-500-Systemen aus- 
gerüstet. In der Senderabwick- 


lung stehen dann zwischen 
Bergen von Video-Kassetten 
ein 4000er und ein 2000er. 
Der 4000er liefert dabei das 
Sendebild, zumeist Programm- 
hinweise. Dieser Rechner sen- 
det dann auch die verschiede- 
nen Trailer, die auf den OK 
hinweisen. Dabei handelt es 
sich aber ausschließlich um 
Standbilder und Animationen, 
zwischen denen durch ver- 
schiedene Effekte in Scala hin- 
und hergeblendet wird. 

Der 2000er wird fast nur zur 
Einblendung des OK-Logos in 
der rechten oberen Ecke des 


Fernsehschirms 
genutzt. Be- 
wegt-Videos 
kommen ausschließlich von 
einem S-VHS-Videorecorder, 
der von Scala aus gesteuert 
wird. Die Hardware, die hier 
die Ansteuerung des Recor- 
ders von Scala aus ermöglicht, 
hat auch hier Jan Boye in Ei- 
genregie gebastelt. 

»Videos kommen bei uns 
noch nicht von der Platte, ob- 
wohl wir uns das für die Zu- 
kunft wünschen, aber das ko- 
stet auch immer sehr viel 
Geld. Denn mit einer VLab- 
Karte ist es ja nicht getan, wir 
müßten unsere Rechner dann 
auch mit größeren und schnel- 
leren Festplatten sowie mit 
wesentlich mehr Fast-RAM 
ausrüsten.« 

Überhaupt fällt die fast 
»spärliche« Ausstattung der 
verwendeten Maschinen auf. 
Der A 4000 besitzt lediglich 4 
MByte Fast-RAM, ein Wert, 
bei dem sich angesichts des 
Einsatzes viele wohl ungläubig 
die Augen reiben würden. Er 
ist außerdem mit einer VLab 
und einem Genlock ausgestat- 
tet. Es spricht eben für den 
Amiga, daß selbst mit einer 
Ausrüstung, die auch für den 
privaten Anwender erschwing- 
lich bleibt, erstklassiges Fern- 
sehen gemacht werden kann. 

Außerdem verfügt der OK- 
Kiel noch über ein größeres 
Studio mit einem weiteren A 
2000. Hier können Program- 
me direkt aufgenommen wer- 
den, was größere Produktio- 
nen vor Ort ermöglicht. 

»Setzt Ihr nur Amigas ein?« 
frage ich Jan zum Schluß 
noch. »Was ist denn mit dem 
übermächtigen PC?« »Nur mit 
dem Amiga lassen sich die hier 
geforderten Anwendungen ko- 
stengünstig umsetzen, sogar 
schon mit einem 500er. Der 
PC wird hier nur in Zukunft für 
Video-Text eingesetzt. Anson- 
sten gibt es den PC hier nur in 
der Verwaltung.« 

Thomas Raukamp/pw 


141 


nn 


I Die GVP-Story 


Wie geht‘s weiter? 


Der Schock unter den Ami- 
ga-Anwendern war groß, als 
bekannt wurde, daß sich der 
namhafte amerikanische Her- 
steller von Amiga-Erweite- 
rungskarten, GVP (Great Val- 
ley Products), aus dem Amiga- 
Markt zurückgezogen hat. Um 
so größer war das Erstaunen, 
als M-Tec, ein deutscher Ami- 
ga-Entwickler, im August die- 
ses Jahres bekanntgab, daß er 
alle Produkte von GVP über- 
nommen habe. 

Dabei stellt sich natürlich 
die Frage, was dies für die 
Weiterführung und nicht zu- 
letzt die Weiterentwicklung 
der GVP-Produkte bedeutet? 

Laut Aussagen von Udo 
Neuroth, Geschäftsführer von 
M-Tec, werden kurzfristig die 
bisherigen Karten wieder lie- 
ferbar sein. Dies zeigte sich 
schon auf der Messe in Köln, 
der Computer '95, wo bereits 


die ersten GVP-Karten aus 
M-Tec Fertigung zu sehen wa- 
ren. Mehr dazu in dieser Aus- 
gabe auf Seite 118. 

Da die Firma GVP weiterhin 
existiert und in Bensharlem, 
Philadelphia, USA, einen Sitz 
unter Leitung von Michael 
Wojcieckowski, Gesellschafter 
von M-Tec, unterhalten wird, 
werden auch die Karten vor- 
erst dort hergestellt. Die Pro- 
duktion soll jedoch so bald 
wie möglich nach Deutsch- 
land verlegt werden. Auch 
Entwicklungen finden, mit den 
bisherigen Mitarbeitern, in der 
»Neuen Welt« statt. 

Bereits abgeschlossene Ent- 
wicklungen, die bisher noch 
nicht auf den Markt gekom- 
men sind, will M-Tec so 
schnell wie möglich vertrei- 
ben. Die erste Karte aus dieser 
Reihe, eine 68060-Turbokarte 
für den Amiga 2000, haben 


EI 100 Hefte auf dem Prüfstand 


Ausgewogene 


Sache 


Gefragt war in der Ju- 
biläumsausgabe 11/95, wie- 
viel die ersten 100 AMIGA- 
Magazin-Ausgaben wiegen. 
Die Antwort war ganz einfach 
- wenn man sie alle auf die 
Waage legt. 

Der Gewinner hat sich 
tatsächlich die Mühe gemacht 
und konnte daher auch nicht 
falsch liegen. 

Es ist: 

Michael Lünzov 
Altekirchstr. 22 
56070 Koblenz 

Bei ihm standen 36 Kilo- 
gramm als Ergebnis auf der 
Anzeige; wenn man den jah- 


142 


realten Staub 
abzieht, ergibt 


das das Ge- 
wicht von 
35,5 Kilo- 


gramm, wie er 
uns richtig 
schrieb. 

Als Preis 


winkt ihm ein Glücksfee Sylvia: Vor Monaten hatte sie die 
Arbeit mit den 100 Heften, durfte dafür aber 


nagelneuer 


Udo Neuroth: Geschäftsfüh- 
rer von M-Tec und neuer Be- 
sitzer von GVP 


wir auf Seite 119 vorgestellt. 
Ebenso soll die »G-Force 060« 
für den Amiga 4000 bei Er- 
scheinen dieser Ausgabe be- 
reits den Weg nach Deutsch- 
land gefunden haben. 

Bei einigen Karten sind 
auch Verbesserungen geplant, 
etwa die Möglichkeit, Stan- 
dard-SIMMs statt oder neben 
den speziellen GVP-RAM-Mo- 
dulen einzusetzen. 

Weitere Entwicklungen so- 
wohl aus Europa als auch aus 
den Vereinigten Staaten wer- 
den nur unter dem Label GVP 
und nicht mehr unter M-Tec 
auf den Markt kommen wer- 
den. abc 


Epson Stylus jetzt auch den Gewinner ziehen 


Color II mit 

720 x 720 dpi, den uns die 
Firma Epson freundlicherweise 
für den Wettbewerb gespendet 
hat. Der Drucker ist schon un- 
terwegs. 


Herzlichen Glückwunsch 
und viel Spaß mit dem neuen 
Farbdrucker wünscht die 
gesamte AMIGA-Mannschaft 
dem Gewinner. 


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Tel.: 09561 / 855920 


ANTI-ALIASING SCHRIFTEN 


FULL-MOTION- 
VIDEO STANDARD 


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WINDOWS'" AUF DEM 


2TEN PROZESSOR 


ee 
SIESCHEETNERETE SUNG 


vl u | % 


'PEER-TO-PEER' 
NETZ-SOFTWARE 
IM ROM 


RISC PC 


RISC Prozessor ARM 710 

Der effizienteste und kostengünstigste 32-Bit RISC-Prozessor der Welt. 
Upgrades auf neuere Versionen des Prozessors sind garantiert preiswert 
und Sie haben darüberhinaus die Freiheit verschiedene Prozessoren in 
Ihrem System gemischt einzusetzen. 


Betriebssystem RISC OS 3 

Ein leistungsfähiges und stabiles Multi-Tasking Betriebssystem, daß aus 
dem ROM lauffähig ist und bis zu 256 Mbyte Hauptspeicher unterstützt. 
'Pop Up'-Menüs, die Symbolleiste und durchgängiges 'Drag 'n' Drop! 
sorgen für eine überschaubare, leicht erlernbare Arbeitsumgebung. 


Verschiedene Betriebssysteme 

Im Risc PC können 486er oder 586er Prozessoren in unterschiedlichen 
Varianten eingesetzt werden. Zum Einbau der Karte sind keine technischen 
Kenntnisse oder Werkzeug erforderlich. Sie öffnen einfach den 
Gehäuse-Deckel und stecken die Karte ein! 486er-Karten sind 

bereits ab 299,- DM erhältlich. 


Grafik in Spitzenqualität 
Professionelle Bildschirmdarstellung in 16,7 Millionen Farben oder 
auch mit 1600 x 1200 Pixeln Auflösung ganz nach Wunsch 


00:.IPy | 


16-BIT 
AUDIO MIXER 


MODULARES 
GEHAUSE 


Die Risc PCs von Acorn sind die ultimative Antwort auf die weltweite Nachfrage nach leistungsfähigen, flexiblen und 
trotzdem einfach erweiterbaren Computern. Von Grund auf für Multi-Prozessor Anwendungen konstruiert, vereint der 
Risc PC Intel- und RISC-Prozessoren in einem System. Hierbei stehen Ihnen alle Erweiterungsmöglichkeiten offen: 
Mehrere Festplatten, CD-ROM Laufwerke, Bandlaufwerke, WORM-Laufwerke, TV-Tuner und Teletext-Karten, 
Netzwerk-Lösungen, Magneto-Optische Laufwerke und vieles mehr kann im Risc PC eingesetzt werden. 


jederzeit einstellbar. Bildbearbeitung in Photo-Qualität und mit 
Unterstützung von JPEG-Grafiken bei ca. 6-facher Geschwindigkeit 
eines typischen 66 MHz 486DX2. 


Umfangreiche Multimedia Fähigkeiten 

Flüssige Video-Wiedergabe und Playback in Audio-CD Qualität 
erweitert durch Achtkanal Stereo-Sound in 16-Bit. Der Risc PC ist 
die optimale Plattform zur Bearbeitung und Integration von (bewegten 


und fixen) Quellen auch von anderen Rechner-Systemen oder aus 
dem WorldWideWeb. 


Netzwerke 

Unterstützt alle Standard Protokolle mit eingebauter 'Peer-to-Peer' - 
und TCP/IP-Software. Mit Acorns OmniClient Server-Software 
können bis zu 1.000 Acorn-, PC- und Apple-Rechner vernetzt werden. 


Zukunftssicherheit 

Der modulare Aufbau der Risc PCs und deren innovatives mechanisches 
und elektrisches Design erlauben Ihnen auch den kleinsten Risc PC 
schrittweise zu einem Server mit 7 Gehäusebauteilen aufzurüsten, in 
dem 8 Erweiterungssteckplätze 32-Bit und 14 Laufwerke Platz finden. 


Mehr Information und Händlerverzeichnis: Acorn Computers GmbH, Jürgensplatz 36-38, 40219 Düsseldorf. Acorn w 


KURZTESTS 


I Malprogramm: Xi-Paint 3.2 CD 
Leckerbissen 


Ein Anwendungsprogramm auf CD war 
am Amiga bisher unüblich. Dies ändert 
sich mit der neuen Xi-Paint-CD. Für 69 
Mark erhält der Käufer neben der neuen 
Version 3.2 des 24-Bit-Malprogramms ei- 
ne Grafik- und Schriftensammlung. 

Seit unserem Test der Version 3.0 in Aus- 
gabe 11/94 wurden vor allem bezüglich 
der Bedienung weitere Verbesserungen 
vorgenommen. So läßt sich nun zum nor- 
malen Dateirequester auch ein »Picture- 
Browser« einsetzen. Dieser zeigt statt Da- 
teinamen Miniaturbilder zur Auswahl an. 
Per Drag&Drop können nun Farben zwi- 
schen Requestern ausgetauscht werden. 


Version z Aare ga-0S 

: ab Ami 2.0 
En Dokumentation: auf cD (Amiga- 
a Se) eetan Ossowskis Schatz- 
einfache Bedie- he ee, 
nung und profes- 45131 Essen, 
sionelle Leistung Telefon: (02 01) 78 87 78, 


Fax: (02 01) 79 84.47 


Das Angebot an Filtern für Bildbearbei- 
tungsaufgaben wurde ebenfalls erweitert. 
Die Filter sind externe Module, so daß je- 
derzeit neue hinzugefügt werden können. 
Alle notwendigen Entwicklerunterlagen 


befinden sich auf der CD. Das Handbuch 
liegt als Amiga-Guide auf der CD vor und 
läßt sich somit (nach einer Umwandlung) 
auch komplett ausdrucken. 

Ebenfalls auf der CD: viele 24-Bit-Bil- 
der im ILBM-DEEP-Format. Neben Grafi- 
ken zu diversen Themen enthält sie mehr 
als 80 Texturen. Zusätzlich beinhaltet sie 
eine Reihe von skalierbaren Vektorschrif- 
ten sowie einen Shareware-Treiber für 
das Wacom-Grafiktablett. 

Fazit: Wer noch kein 24-Bit-Malpro- 
gramm besitzt, sollte sich die Xi-Paint-CD 
nicht entgehen lassen. Eine Profi-Software 
für 69 Mark und als Draufgabe noch eine 
umfangreiche Grafik- und Schriftensamm- 
lung sind ein unwiderstehlich gutes An- 
gebot. Hartwig Tauber/dg 


Ei Textverarbeitung: Wordworth 5 


Nr. 5 lebt 


Die beiden führenden Textverarbeitun- 
gen »Final Writer« und »Wordworth« lie- 
fern sich z.Zt. ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 
Wordworth hat dabei einen Vorteil: Die 
Version 5 (angekündigt für Anfang 1996) 
ist bereits so stabil, daß sie auf der Com- 
puter '95 in Köln als Alpha-Version vor- 
geführt wurde. Hier ist eine Zusammen- 
fassung der neuen Funktionen. 

Die Zeiten, zu denen Wordworth die 
Anwender ohne 040-CPU zur Verzweif- 
lung brachte, sind passe — das Programm 
wird auch auf einem Amiga 1200 in ver- 
nünftiger Geschwindigkeit ablaufen. Um 
24-Bit-Grafiken im Dokument zu verarbei- 
ten, sollte es dagegen schon etwas mehr 


sein, als ein Amiga 1200 in der Grundaus- 
stattung. Damit man noch schneller arbei- 
ten kann, wird Wordworth 5 »im Hinter- 
grund« drucken. Während der Druckaus- 
gabe kann man weiterarbeiten. Die ver- 
besserte Tabellen-Funktion war noch nicht 
integriert, aber der Hersteller hat sie zu- 
mindest angekündigt. Upgrades für das 
Programm sind auch vorgesehen. Man 
kann von alten Wordworth-Versionen 
(auch von der SE-Version, die dem neuen 
Amiga 1200 beiliegt) zum Sonderpreis zur 
Vollversion kommen. Auch »Cross-Upda- 
tes« sind vorgesehen, mit denen man von 
einer beliebigen Textverarbeitung auf 
Wordworth umsteigen kann. 

Fazit: Wordworth 5 machte bereits in 
der Alpha-Version einen hervorragenden 
Eindruck. Final Writer wird sich anstren- 


Dr. 


H 


Preis: ca. 250 Mark 

Computer: Alle Amigas 
Betriebssystem: Ab Amiga-OS 2.0 
Anbieter: Stefan Ossowskis Schatz- 
truhe, Veronikastraße 33, 

45131 Essen, 

Telefon: (02 01) 78 87 78, 

Fax: (02 01) 79 8447 


gen müssen, wenn es den Anschluß nich 
verlieren will. r 


TE ET 


I Textverarbeitung: FinalWriter 4 


Kleiner Schritt 


FinalWriter hat eine neue Oberfläche. 
Das ist die eigentliche Verbesserung der 
Version 4 gegenüber dem Vorgänger. So 
kann man jetzt die Symbolleiste an ver- 
schiedenen Bildschirmrändern positionie- 
ren. Früher mußte man sie als Palette dar- 
stellen, um sie zu verschieben. 

Angenehm ist auch, daß man jetzt 
beim Verschieben von Tabulatoren eine 
Hilfslinie sieht, die man dann exakt aus- 
richten kann. Auch läßt sich mit <Ctrl -> 
ein »fester Leerschritt« einfügen. Das 
empfiehlt sich z.B. bei Bankleitzahlen, 
bei denen man einerseits die Ziffern- 
blöcke voneinander absetzen, die Zahl 


144 


andererseits aber nicht über den Zeilen- 
umbruch trennen möchte. Auch die 
Zoom-Funktion ist komfortabler gewor- 
den, denn die Vergrößerung der Seite läßt 


Preis: 249 Mark; Update von FW3 


Neue Oberfläche: auf FW4: 79 Mark 

Außer kosmeti- Computer: Alle Amigas 

schen Korrekturen Betriebssystem: Ab Amiga-OS 2.0 

hat die Version 4 Anbieter: Amiga Oberland, In der 

re) Schneithohl 5, 61476 Kronberg, 
um Verbesse- Tel. (0 61 73) 6 50 01, 

rungen erhalten Fax (0.61 73) 6 33 85 


ag we — gig 
EI EI KIN AN EVER Fr 5 #0 


I 12) 


T 
(Fame fliım [fen tem | & | Z 7 jesee 5 7 7 1 7 7 im) za 0 Js 


sich nun in kleineren Schritten einsteller 
Und das Blättern wurde ebenfalls verbe: 
sert: Bei Klick auf die Seitenanzeige öffne 
sich ein Requester, in dem man die ge 
wünschte Seitenzahl eintragen kann. Sel 
gut ist auch der Umgang mit dem aktue 
len Datum gelöst, man kann es per Mau: 
klick direkt in einen Brief übernehmeı 
Darüberhinaus wurde die Oberfläch 
ganz allgemein bedienfreundlicher. Vie 
Funktionen lassen sich nun direkt un 
ohne ausgiebiges Klicken durch Unte 
menüs erreichen. 

Fazit: Final Writer 4 ist ein kosme! 
sches Update der Version 3. Es wurde 
kleine Fehler beseitigt, für die große 
Verbesserungen wird man aber auf d 
Version 5 warten müssen. 


AMIGA-MAGAZIN 1/19 


IMPRESSUM 


Chefredakteur: Stephan Quinkertz (sq) - verantwortlich für den redaktionellen Teil 
Chef vom Dienst: Petra Wängler (pw) 


Textchef: Jens 
Redaktion: Rend Redakteur, tb), Thomas Fischer (tf}, David Göhler (dg). 


en een ae per Pisa} fo) 


Tel. er 14, Tosler O4 13433 
Hotline Do, 15-17.00 Uhr 


werden. 

auf Einsendung von der Ein- 
sender die Zustimmung zum Abdruck in von MagnaMedia Verlag AG verlegten Publikationen und dazu, daß die 
MagnaMedia Verlag AG Geräte und Bauteile nach der Bauanleitung herstellen läßt und vertreibt oder durch Dritte 
vertreiben läßt. Für unverlangt eingesandie Manuskripte und Listings wird keine Haf- 
tung 
Gestaltung: Paul Diugosch, Rudolf Schar 
Titelgestaltung: Wolfgang 
Computergrafik: Alexander 
Fotografie: Roland Müller 
Anzeigenverkaufsleiter: Regine Schmidt (828) - verantwortlich für den Anzeigenteil 
Anzeigenverwaltung und 


Disposition: Anja Böhl (233) 
Anzeigenpreise: Es gilt die Preisliste Nr. 9 vom 1. Januar 1995 


So erreichen Sie die Anzeigenabteilung: 
Tel. 0 89/46 13-9 62, Teletax: 0 8946 13-394 


London, Tel. 0044-8 31 40-50 58, Fax 0044-8 13 41-96 02 
Ad Presse Sarl.34, rue Pelletan F-92300 Levallois-Perret, 
Tel. (1)47 31 75 30, Fax (1) 47 31 7507 
USA: MAT International Marketing, San Mateo, Tel. 001-415-358-95 00, Fax 001-415-358-97 39 
Taiwan: Acer TWP Co., Taipei, Tel. 008862-713-69 59, Fax 008862-715-19 50 
Mechas Mariano, 


Baruch 2 
Korea: Young Media Inc, Seoul, Tel. 00822-765-48 19, Fax 00822-7 57-57 89 
Hongkong: The Third Wave (H.K.) Lid., Tel 00952-7 64 09 89, Fax 00852-7 64 38 57 


Bestell- und Abonnement-Service: 
74168 Neckarsulm 


Tel.: 0 71 32/9 59-242, Fax: 0 71 32/9 59-244 
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Me eu EEmeeE Sana 112 AusgeBen) DM 23,40 


arena: EI den Fol, GB In FANGA agatin unzzirellands Ilonmallonen oder In veröeruichäen Progmsauman oder 
‚Schaltungen Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlags oder seiner 
Mitarbeiter in Betracht. 


Sonderdruck-Dienst: Alte in dieser erschienenen Beiträge in Form von 

zwecke hergestellt werden. Anfragen an Klaus Buck, Tel. 0 89/46 13-180, Telefax 0 89/46 13-232 
© 1996 MagnaMedia Verlag Aktiengesellschaft 

Vorstand: Car-Franz von Quadt (Vors.), Kenneth Ciifford, Eduard Unzeitig 

Veriagsleiter: Wolfram Höfer 

Anschrift 


für Werbe- 


des Verlags: MagnaMedia Verlag Aktiengesellschaft, Postfach 1 
85531 Haar bei München, Telefon 0 89/46 13-0, Telefax 0 89/46 13-100 


Diese Zeitschrift ist auf chiorfrei gebleichtem Papier mit einem Altpapieranteil von 30% gedruckt. 
Die Drucktarben sind schwermetalifrei. 
Mitglied der 


Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von 
Werbeträgern e.V. (IVW) Bad Godesberg 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


——_____ ” 


INSERENTEN 


A 

Acorn Computer 142/143 

Alternate Computer 25 

Amiga Soft & Hard 138/139 

Amigaoberland 20/21,61 

Amtrade 55 

Arxon 43 

c 

CHS Pommer 99 

Computec 135 

Computer & Zubehörversand 

Benda 57 

Cross Computersystems16/17 

E 

Eagle Computer Products 95 

Electronic Design 9,33 

F 

Cornelia Figge 67,81 

Fischer Hard- & Software 
45,91 

G 

GTI 15 

H 

Haage & Partner 59 

HD-Computertechnik 126/127 

l 

Impuls 55 

J 

Joker Verlag 129 

L 

Lamprecht-Mediacom 95 

Verlag Lechner 83 

M 

M-Tec 132/133 


MacroSystem 10/11 
Manewaldt 57 
Maxon Computer 2 
Media Point Rose 75 
Micronik 28/29 
Music Arts 57 
Müthing Computer 27 
[e) 

Off Limits f 49 
Olufs Software ü 57 
Ossowski 25,27,59,67,89, 


137,120/121,122/123,148 


P 
Pabst Computer 9 
Peroka-Soft 81 


phase 5 digital products 39,41 


R 

RBM Computertechnik 99 
Rhein-Main-Soft 57 
Roemer Computer 51 
Ss 

Scharbert Computer 57 
Schumachers 95 
Li 

Titan-Computer 99 
TKR 51 
Treffkorn & Linke 55 
V 

Vesalia Computer 112/113 
VFC Vertrieb 51 
Village Tronic 147 
VoB Computersysteme 31 
w 

WAW-Elektronik 57 
WIAL Versand 71 


Der Schweiz-Auflage dieser Ausgabe liegen Prospekte von 
Amiga & Elektronik Service, Amigastorm, Amiga Shop 2000, 
B + S Digitronic und Promigos bei. 


145 


VORSCHAU FEBRUAR 1996 


Bei den 24-Bit-Malprogrammen gibt es wieder 
Neuerungen: Nicht nur »XiPaint 3.2« auf CD, 
sondern auch »TVPaint 3.6« sind frisch auf 
dem Markt. Wir haben uns dies zum Anlaß ge- 
nommen, beide Programme gründlich zu te- 
sten und ihre Fähigkeiten gegenüberzustellen. 
Außerdem gibt es in der nächsten Ausgabe 
auch einen Workshop, der Ihnen hilft, alltägli- 
che - aber nicht unbedingt einfache - Proble- 
me mit Malprogrammen schnell und unkom- 
pliziert in den Griff zu bekommen. 


UND WAS ES SONST NOCH GIBT 


I Der Raytracer »Imagine 4.0« muß zeigen, 
was er dazugelernt hat 


B Der Farbtintenstrahldrucker 
Epson Stylus Color Ils muß 
Farbe bekennen 


und natürlich CD-Tests 
und interessante Seiten 
aus Internet und Datex-] 


146 


BIETE 


De tut em ir Pape nahm un wa nn. une 
r- - ern mug. 

ba ha 
- u 


Error 
13353385 


Sie wollten schon immer mal richtig in Desk- 
top Publishing einsteigen? Dann ist unser neu- 
er Kurs genau das richtige für Sie. Wir zeigen 
Ihnen, was mit »PageStream 3.0« alles geht 
und das Schritt für Schritt... 


RE DABPFRLE N: 


es 
en 


Droge 
NW -\ 


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u 
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‚uw 
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© 
® 


Eine Textverarbeitung gehört zur Grundaus- 
stattung eines Computers. Wir vergleichen die 
beiden führenden Programme »Final Writer 4« 

und »Wordworth 4« miteinander. Demnächst 
sollen von beiden die Version 5 auf den Markt 
kommen. Dazu gibt es eine Vorschau. Und 
wem das Hantieren mit den Zeichensätzen zu 
kompliziert ist, kann sich mit dem Zusatzpro- 
gramm »FontManager« behelfen. Ob es den 
erhofften Komfort bringt, lesen Sie in der 
nächsten Ausgabe. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1996 


upien Sie Kontakte, von denen 
ei, Nur träumen!... : : 


Die meistverwendete TCP/IP-Implementation für den Amiga. - 
«dus Netzwerkprotokoll für.das InterNet ermöglicht die Anbindung des Amigas om 
heterogene Netzwerke. 
= unterstützt auch das Nefwork-File-System (NFS) als Client , 
® nutzt den-SANA-II-Schnittstellenstondard 5 rn 
optimierte Version für 68020-CPU vorhanden fi 
gedruckte Handbuch in Deutsch und Englisch 
. , Weitere i im Lieferumfang enthaltene Applikationen: fip, telnet, sh, u.v.a. Gr 
F Spstemankördirungen: . r - | | 
Ein Amiga mit mindestens WB/Kick2.0, 1 MB RAM und ca. 2 MB Platz auf der Festplatte. Se AR, Ir, ER . 
Vet! 9)» ( & t \ z 
es, mn S >) ey 
ie hr er kur! ED > | Y > Yan 


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1200 und Amiga® 4000 | AT oder SCSI CD- 


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ROM Loufwerk sowie beliebiges File- System 
zu verwenden. Dabei kann für jede CD eine 


Konfigurationsdotei angelegt werden 
JoyPad-Emulotion gespeichert wird, und 


jedes CD 32 Spiel die HighScores separol i ” 
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